Tempo 120 - Warum eigentlich nicht freiwillig?
Deutschland ist ein Industrieland. Unser Wohlstand hat direkt damit zu tun. Wir produzieren, verkaufen und verbrauchen. Weltweit. Wir sind seit Jahren Exportweltmeister. Dabei fällt auch Schmutz an. Der belastet unser Klima und unsere Zukunft. Also müssen wir was dagegen tun. Am besten beim größten Brocken. Das ist unser Verkehrssektor. Autos mit Verbrennungsmotoren werden noch lange auf unseren Straßen rollen. Wir wissen, dass sie weniger Schadstoffe ausstoßen, wenn langsamer gefahren wird. Wir merken das auch beim Tanken. Etwas langsamer, gleich weniger Spritverbrauch, gleich mehr im eigenen Geldbeutel und - gleich sicherer. „Wer nicht hören will, muss fühlen“. Das Sprichwort wäre eine Aufforderung an den Gesetzgeber, ein Tempolimit festzulegen. So wie es in ganz Europa selbstverständlich ist. Weil wir vernünftig sind und das Problem erkannt haben, fahren wir aber bereits vorher freiwillig langsamer. Wenn nicht, muss die gesetzliche Tempobeschränkung kommen. So, wie es die SPD richtigerweise fordert.
Der Rhader Appell zum Jahresende
Veröffentlicht am 27.12.2019
Unsere Wünsche:
Frieden, Gesundheit, Respekt, Solidarität,
Hilfsbereitschaft,
Zusammenstehen - Heute und morgen
Veröffentlicht am 25.12.2019
Offener Brief aus Rhade zur rechten Zeit
Der am 18. Dezember auf dieser Seite veröffentlichte Offene Brief aus Rhade an den Bundesfinanzminister Olaf Scholz war sicherlich nicht der Auslöser für die aktuelle Initiative aus Berlin, jetzt mit 40 Milliarden den 2500 am höchsten verschuldeten Gemeinden finanziell wirkungsvoll unter die Arme greifen zu wollen. „Bitte den Worten jetzt Taten folgen lassen“, titelte die Rhader SPD passend. Nun also ein Vorschlag des Bundesfinanzministers, der aber an Bedingungen geknüpft ist. Die wichtigste lautet: Solidarität und Akzeptanz der „reichen“ Kommunen, Landkreise und Bundesländer. Kaum liegt der Vorschlag auf dem Tisch, Dorsten könnte übrigens auch zu den 2500 Hilfeempfängern gehören, kommt der erste Gegenwind u. a. aus Bayern. Sinngemäß heißt es da: „Wir sagen nur ja, wenn wir entsprechende Ausgleichszahlungen erhalten“. Na bitte. Da ist sie wieder - die nicht vorhandene Solidarität. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, zu erkennen, dass ein guter Vorschlag wieder mal zerredet werden wird. Wenn am Ende zum wiederholten Mal den Worten keine Taten folgen, leiden nicht nur die Menschen in den klammen Kommunen, sondern auch die Glaubwürdigkeit der Politik und Parteien.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 24.12.2019
2007
Pressefest in Rhade. Die 100. Ausgabe der „SPD-Nachrichten für Rhade“ wird präsentiert. Ein Renner ist nach wie vor der Meckerscheck zur Entwicklung Rhades. Nach jeder Zeitungsverteilung treffen 5 bis 10 allgemeine Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge oder deutliche Kritiken ein. Bei 100 Zeitungsausgaben heißt das, dass 500 bis 1000 Schecks eingegangen sind, die die Rhader SPD mit Unterstützung der Verwaltung bearbeitet hat.
2008 Zitat Hans-Willi Niemeyer
Vorsitzender der Dorstener SPD :
• Wir können nur überzeugen, wenn wir überzeugend sind
• Wir können nur Mehrheiten gewinnen, wenn wir untereinander mehrheitsfähig sind
• Wir müssen nicht nur inhaltlich, sondern auch menschlich auf einer Linie sein
Veröffentlicht am 23.12.2019
Parteiübergreifende Erklärung des Stadtrates schafft Klarheit
Der Schwur, „NIE WIEDER“, der nach 1945 geleistet wurde, bezog sich auf das unendliche Leid mit Millionen Toten, das die Nazis über Deutschland und die Welt gebracht haben. Dass heute an diesen Schwur erinnert werden muss, haben wir Menschen zu verdanken, die die Geschichte leugnen, verdrehen und relativieren. Sie tragen nicht nur tätowierte Hakenkreuze, sondern auch Krawatte. Sie grölen nicht nur auf der Straße, sondern hetzen unverhohlen und unverfroren inzwischen auch in unseren Parlamenten. Sie sind eine große Gefahr für unsere Gesellschaft und Demokratie. Umso wichtiger, dass unser Stadtrat eine Erklärung „Demokratie stärken - wider Antisemitismus und Rassismus“ verabschiedet hat. Sie dient dazu, sich von den Ewiggestrigen abzugrenzen. Wie schwer das im Einzelfall fällt, wurde uns aktuell in Sachsen-Anhalt vorgeführt. Eine geschlagene Woche dauerte es, bis die Landes-Regierungspartei CDU deutliche Worte fand, um nach rechts unmissverständlich eine rote Linie zu ziehen. Gut so! Die Dorstener Erklärung des Stadtrates ist Verpflichtung für uns alle, auch in unserer Stadt, den Rechten die Rote Karte zu zeigen. Der Schwur von 1945 und die Dorstener Erklärung von 2019 ergänzen sich. Wir alle, du und ich, sind jetzt gefragt, Flagge zu zeigen.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 22.12.2019