Allgemein Das Sommerloch – Wie Parteien versuchen in die Schlagzeilen zu kommen

Heute ein Blick auf FDP und CSU

 

Das war doch mal ne Aussage. Die Dorstener FDP sorgt sich um dicke Kinder. Ein Blick in die Statistik, Deutschlands Kinder sind zu übergewichtig. Deshalb, so der liberale Vorschlag, sollen Dorstener Stadtrat und Verwaltung einschreiten. Kooperationen zwischen Kindergärten und Sportvereinen sollen für mehr Körpergefühl und Gesundheit sorgen. Gut so. Wie wäre es, wenn die Stadtratsmitglieder mit gutem Beispiel voran gingen? Ein Blick quer durch die Fraktionen zeigt unübersehbar, dass auch hier Handlungsbedarf bestände. Nun zur CSU, besser zu Markus Söder. Ein Politiker erfindet sich in atemberaubender Geschwindigkeit ganz neu. Gestern breitbeinig und provozierend – heute anbiedernd und von anderen Parteien Ideen abkupfernd. Gestern noch alles zum Klimaproblem verharmlost - heute mit Ellbogen unbedingt die erste Reihe besetzen. Gestern den Rechten nachgelaufen – heute den Grünen. Sicher sind heute der Dorstener FDP und Markus Söder die Schlagzeilen. Der Wähler ist aber nicht doof. Er wird am Wahltag unterscheiden, was leere Schlagzeile oder seriöse Politik ist. Hoffentlich!

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 31.07.2019

 

Allgemein Tue Gutes und sprich darüber. Was aber, wenn keiner zuhört?

Über das Dilemma der Parteien, gehört zu werden

 

Wenn nur noch 30 Prozent der Bürger über die Tageszeitung erreicht werden, dann müssen die restlichen 70% irgendwie anders erfahren, was z. B. die Kommunalparteien vor Ort tun oder denken. Für Dorsten hieße das, dass bei einer Einwohnerzahl von ca. 76.000 – nur noch ca. 23.000 die Tageszeitung lesen. 53.000 (!) Einwohner werden so nicht, oder nicht mehr erreicht. Die sozialen Netzwerke fangen (vielleicht) etwas auf. Aber sie leben ausschließlich von der schnellen verkürzten Meldung. Hintergrundinformation? Wahrheitsgehalt? Das bleibt nicht selten auf der Strecke. Die Parteien sind ratlos, wie sie auf diese reale Situation reagieren sollen. Dazu kommt, dass das Gute, was (auch) die SPD auf allen Ebenen leistet, für die Tageszeitungen/elektronischen Medien selten erwähnenswert ist. Anders herum scheint es viele Journalisten zu reizen, aus einer „Mücke, einen Elefanten“ zu machen. Menschen wie Trump (USA), Salvini (ITA), Erdogan (TÜR) und ganz aktuell Boris Johnson (GBR), provozieren, lügen, beleidigen, scheuen selbst vor undemokratischen Aktionen nicht zurück. Sie aber werden gehört. Sie ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich. Über sie wird permanent in den Medien berichtet. Die Rhader Sozialdemokraten haben frühzeitig mit einer eigenen Zeitung, die kostenlos über viele Jahre an alle Haushalte verteilt wurde, versucht, die Lücke der Nicht-Zeitungsleser auszufüllen. Seit 2009, also seit 10 Jahren werden parallel über die eigene Internetseite www.spd-rhade.de täglich (!) aktuell Meldungen, Termine und Kommentare ins Netz gestellt. Werden wir jetzt mehr gehört? Auch wir sind, trotz der aufgezeigten Informationsaktivitäten ratlos, wie wir noch mehr Bürger und natürlich auch Wähler, erreichen und überzeugen können. Wenn das so weiter geht, ist die Demokratie der erste Verlierer. Und die SPD ebenfalls.

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 30.07.2019

 

Kommunalpolitik Live-Übertragungen von Ratssitzungen

Die Verwaltung wird beauftragt, die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Übertragung von Ratssitzungen über elektronische Medien (sog. Live-Service) zu prüfen.

Die Übertragung von Ratssitzungen wird in den Städten des Kreises unterschiedlich gehandhabt. Es gibt auch sehr unterschiedliche Erfahrungen. Gleichwohl sollten wir die Möglichkeit von Übertragungen aus öffentlicher Sitzung ernsthaft ins Auge fassen, um uns weitere Kommunikationswege zu erschließen.

Bezüglich von Mitschnitten während einer Ratssitzung sollte auch an Personen mit Handicaps gedacht werden (Schwerhörige, Blinde etc.). Zumindest sollten Mitschnitte sozusagen barrierefrei abgerufen werden können.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.07.2019

Veröffentlicht am 29.07.2019

 

Gesellschaft Nichts kommt von selbst …

Rhader Gedanken zum Wochenbeginn

Ferienzeit, Urlaubszeit und Schützenfest in Rhade. Alle Jahre wieder. Das ist gut, schafft Identifikation mit dem Ort, erhält Freundschaften und lässt neue entstehen. Eine gute Gelegenheit daran zu erinnern, dass nichts von selbst kommt. Ehrenamtliches Engagement heißt das Schlüsselwort. Egal, ob im Schützenverein, einem Sportverein, der Schule, dem Bürgerforum oder in einer demokratischen Partei - ohne das selbstlose Anpacken läuft nichts oder nur in die falsche Richtung. Genießen wir heute unsere Freizeit und unseren Spaß an der Freud, vergessen aber nicht, dass wir gemeinsam gesellschaftspolitisch daran mitwirken müssen, um alle mitzunehmen. Ein Zitat von Willy Brandt, das aus 1992 stammt, bringt es auf den Punkt und sollte Richtschnur für unser tägliches Handeln sein: “Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum — besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“

Veröffentlicht am 29.07.2019

 

Bundespolitik Bahnfahren günstiger machen

Stand: 28.07.2019
Statement von Matthias Miersch

SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch begrüßt die neuen Vorschläge zur Bahn von CSU-Chef Markus Söder. Damit werde ein großes Klimaschutzpaket endlich wahrscheinlicher.

„Die Signale aus Bayern machen nach Wochen negativer Ansagen endlich Mut. Bahnfahren günstiger zu machen und Ökoschatzbriefe zur Finanzierung der Infrastruktur sind Vorschläge, die sich mit unseren decken.

Wenn Herr Söder nun noch die unsinnige Regelung zur Verhinderung der Windkraft beseitigt, kommen wir im September im Rahmen eines großen Klimaschutzpaketes voran. Dafür muss Söder weniger die SPD als die Blockierer in der Union überzeugen.“

https://www.spdfraktion.de/presse/statements/bahnfahren-guenstiger

Veröffentlicht am 28.07.2019

 

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