Allgemein Grönland? „Kaufen!“ - Parlament? „Brauch ich nicht!“

Monopoly mit amerikanischem und britischen Update ist auf dem Markt

 

Lange haben wir darauf gewartet. Das Monopolyspiel mit Schlossallee und Wasserwerk ist in die Jahre gekommen. Nun elektrisiert uns die neueste Version bevor sie überhaupt in den Geschäften ist. Verantwortlich zeichnen ein amerikanischer Präsident und sein britischer Zwillingsbruder. Beide eint nicht nur die Frisur, die keine ist, beide interpretieren die Staatsform Demokratie ganz neu. Während der eine, vermutlich der Erfinder von Monopoly ist, kaufen, kaufen, kaufen, will der andere endlich auch aktiv mitspielen. Beide haben aber noch ein Problem. Trump will zwar das Schnäppchen Grönland für 700 Millionen Dollar, aber die Dänen, von den autonomen Grönländern mal ganz abgesehen, spielen einfach nicht mit. Da ist Boris Johnson aus ganz anderem Holz geschnitzt. Er braucht keine Mitspieler. Er schickt einfach die gewählten Abgeordneten in den Zwangsurlaub, um alleine weiter zu zocken. Am Rande des Spielfelds macht sich aber Unmut breit. Hier wie da gibt es Neider, die den selbst ernannten Globalplayern die Grenzen ihrer Selbstherrlichkeit aufzeigen wollen. Das grönländische Eis ist dünn geworden und der legendäre englische Humor bleibt den Insulanern inzwischen im Halse stecken. Jetzt hilft nur noch die Rote Karte der Wählerinnen und Wähler, um die Egomanen, diesseits und jenseits des Atlantiks, aus dem Spiel zu nehmen.

 

Sonntagsgedanken aus Rhade 

Veröffentlicht am 01.09.2019

 

Brauchen wir neue Stromtrassen? Eine spannende Diskussion unter Experten. Wir müssen uns daran beteiligen. Bundespolitik Neue Stromtrassen – Wer zieht uns da über den Tisch? (Teil 2)

Ein Widerspruch der Bundesnetzagentur

Vor 4 Tagen berichteten wir über einen aufsehenerregenden Beitrag der Energieexpertin des DIW, Prof. Claudia Kemfert in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Sie stellt darin die gigantischen Ausbaupläne neuer Stromtrassen in Frage und fordert auf, „mehr unabhängigen Verstand, mehr Markt und Wettbewerb …“ zuzulassen. Jochen Homann, seit 2012 Präsident der Bundesnetzagentur widerspricht Claudia Kemfert nun in der gleichen Zeitung, die dazu die Überschrift wählt: „So einfach ist es nicht!“ Wir veröffentlichen auch diesen Beitrag in kurzen Auszügen:

  • Wenn das letzte Atomkraftwerk und auch die Kohleverstromung abgestellt sind, werden neue Stromtrassen benötigt.
  • Die meisten Großkraftwerke produzieren heute in der Nähe von Industriezonen mit hohem Energiebedarf.
  • Erneuerbare Energien werden aber in der Regel und Masse dort erzeugt, wo wenige Verbraucher leben und arbeiten.
  • Es stimmt, dass die Netzbetreiber Monopolisten sind. Sie unterliegen aber der Kontrolle der Bundesnetzagentur.
  • Alle neuen Trassenwünsche werden von unabhängigen Experten überprüft. Politik und Verwaltung müssen den geplanten Investitionen zustimmen.
  • Trotz Speichertechnologie und intelligenter Energienutzung zu bestimmten Zeiten, kann auf den geplanten Netzausbau nicht verzichtet werden.

Jochen Homann kommentiert abschließend: „Frau Kemfert überschätzt das Potenzial der einzelnen Elemente. Ein Verzicht auf die Stromleitungen gefährdet nicht nur die sichere Stromversorgung, sondern auch die Energiewende.“

Eigener Beitrag auf Grundlage des „Kemfert-Widerspruchs“ von Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur in der ZEIT Nr. 35, 22. Aug. 2019

Veröffentlicht am 31.08.2019

 

Wer soziale Sicherheit spürt, schlägt Wurzeln. Das Rhader Wappen als Symbol für weitere Anstrengungen Kommunalpolitik Rhade muss Zukunft haben – Soziales (Teil 5)

Der Rahmenplan (2013) gilt als Leitbild

Rhade ist seit 1975 ein Teil Dorstens. Rhade hat es nicht einfach, gehört zu werden. Das dominante Zentrum muss immer wieder daran erinnert werden, dass wir keine Randgemeinde, sondern eine gleichberechtigte Landgemeinde sind. Um systematisch weiter entwickelt zu werden, wurde mit Bürgerbeteiligung ein Rahmenplan erarbeitet, der Richtschnur für alle weiteren Maßnahmen in unserem Stadtteil sein sollte. Wir erinnern heute Verwaltung und Stadtrat an das Ergebnis und die Verpflichtung, auch so zu handeln. Dazu zitieren wir jeweils das Fazit, das kurz und knapp sagt, wohin die Rhader Zukunftsreise gehen soll und muss. Heute Teil 5 – Soziales:

Fazit: Einigkeit besteht darüber, dass in Rhade die sozialen Strukturen durch Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, Vereine und kirchliche und soziale Institutionen gut aufgestellt sind. Die Lebensqualität in Rhade ist gut und die Zufriedenheit mit der sozialen Ausstattung sehr hoch. Defizite werden durch ehrenamtliches Engagement ausgeglichen, was in Rhade sehr ausgeprägt ist. Hier wünschen sich die Rhader eine stärkere Unterstützung und Förderung durch die Stadt Dorsten. Schnittmengen der vielfältigen Angebote im Sozialbereich sind zu sichten, bestehende Strukturen zu verbessern und zu vernetzen. Dem demografischen Wandel ist durch die Berücksichtigung der Belange einer älter werdenden Gesellschaft zu begegnen, ohne die Bedürfnisse der Familien außer acht zu lassen. Die Attraktivität des Ortsteils ist zu pflegen und zu entwickeln, um Abwanderungstendenzen zu vermeiden.

 Anmerkung: Der Rhader Rahmenplan wurde am 20.11.2013 einstimmig vom Rat beschlossen. Der Leser darf gerne überprüfen, ob die zitierte Zielformulierung des Jahres 2013 inzwischen praktisch angewendet wurde.

Veröffentlicht am 30.08.2019

 

Bundespolitik Die Vermögensteuer wieder einführen – fordern die Sozialdemokraten

Was will die SPD? – Ein Beitrag für mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft

Wir wollen Wohlstand für viele, nicht nur Reichtum für wenige.  
Denn die Schere zwischen Arm und Reich ist weit offen – viel weiter als in anderen europäischen Staaten. Wenn aber viele wenig und wenige sehr viel haben, zerfällt unsere Gesellschaft: in ein Gegeneinander von Reich und Arm. Zwischen denen mit Chancen im Überfluss und anderen, die wenig Perspektiven haben.  

Wir wollen diese Spaltung stoppen. Die Lücke schließen. Und dazu gehört auch die vernünftige Besteuerung sehr großer Vermögen. Wie in anderen Staaten auch.
In unserer Kommission zur Vermögensbesteuerung haben wir dafür Eckpunkte erarbeitet. Und das Präsidium hat den Vorschlag heute beschlossen.

Es geht um Multimillionäre und Milliardäre. Sie sollen einen gerechten Anteil beisteuern zu einem lebenswerten und erfolgreichen Land. Für die nötigen Investitionen in die Infrastruktur, für bezahlbares Wohnen und für den Klimaschutz.
Gleichzeitig arbeiten wir weiterhin an unserem Ziel, kleine und mittlere Einkommen bei den Steuern weiter zu entlasten. Damit alle, die sich anstrengen, ihren Anteil am Wohlstand haben. Und damit wir die unterstützen können, die es brauchen.
Wir wollen mehr für viele! Ein Land, das zusammenhält.

 

Thorsten Schäfer-Gümpel, kommissarischer SPD-Vorsitzender

 

Auszug von Internetseite www.spd.de

Veröffentlicht am 29.08.2019

 

Der "Alte Sportplatz" wird aktuell bebaut Kommunalpolitik Rhade muss Zukunft haben - Baulandentwicklung (Teil 4)

Der Rahmenplan (2013) gilt als Leitbild

Rhade ist seit 1975 ein Teil Dorstens. Rhade hat es nicht einfach, gehört zu werden. Das dominante Zentrum muss immer wieder daran erinnert werden, dass wir keine Randgemeinde, sondern eine gleichberechtigte Landgemeinde sind. Um systematisch weiter entwickelt zu werden, wurde mit Bürgerbeteiligung ein Rahmenplan erarbeitet, der Richtschnur für alle weiteren Maßnahmen in unserem Stadtteil sein sollte. Wir erinnern heute Verwaltung und Stadtrat an das Ergebnis und die Verpflichtung, auch so zu handeln. Dazu zitieren wir jeweils das Fazit, das kurz und knapp sagt, wohin die Rhader Zukunftsreise gehen soll und muss. Heute Teil 4 – Baulandentwicklung:

„Fazit: Der Bedarf an neuem Bauland ist in Rhade vorhanden. Angesichts des demografischen Wandels sind Bauflächen jedoch nur noch verhalten zu entwickeln. Sie sollten sich an den gewachsenen Siedlungsbereichen orientieren und neue Wohnformen ermöglichen. Vorhandene soziale und technische Infrastruktur sollte durch die Neuentwicklung ausgelastet, Zusatzbedarfe in diesem Bereich möglichst vermieden werden.“

Ergänzung aus dem Begleittext: „Wichtig wären Baugebiete, die das Wohnen für Jung und Alt fördern, um zukunftsfähige und „demografiefeste“ Wohnquartiere zu schaffen.“

 

Anmerkung: Der Rhader Rahmenplan wurde am 20.11.2013 einstimmig vom Rat beschlossen. Der Leser darf gerne überprüfen, ob die zitierte Zielformulierung des Jahres 2013 inzwischen praktisch angewendet wurde. 

Veröffentlicht am 28.08.2019

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008302224 -