Das Zentrum Rhades könnte der Kirchplatz sein. Mehr Attraktivität würde die Aufenthaltsqualität verbessern Kommunalpolitik Rhade muss Zukunft haben (Teil 1)

Der Rahmenplan (2013) gilt als Leitbild

 

Rhade ist seit 1975 ein Teil Dorstens. Rhade hat es nicht einfach, gehört zu werden. Das dominante Zentrum muss immer wieder daran erinnert werden, dass wir keine Randgemeinde, sondern eine gleichberechtigte Landgemeinde sind. Um systematisch weiter entwickelt zu werden, wurde mit Bürgerbeteiligung ein Rahmenplan erarbeitet, der Richtschnur für alle weiteren Maßnahmen in unserem Stadtteil sein sollte. Wir erinnern heute Verwaltung und Stadtrat an das Ergebnis und die Verpflichtung, auch so zu handeln. Dazu zitieren wir jeweils das Fazit, das kurz und knapp sagt, wohin die Rhader Zukunftsreise gehen soll und muss. Heute Teil 1 – Dorfkernentwicklung:

„Fazit: Rhade hat eine historische Dorfstruktur, deren Entwicklung als sehr wichtig für die Rhader Bürger angesehen wird. Der Dorfkern ist attraktiver zu gestalten. Die Aufenthaltsqualität ist zu verbessern. Der fließende und ruhende Verkehr auf der Debbingstraße ist neu zu ordnen, wobei die Belange von Fußgängern stärker berücksichtigt werden müssen. Für die Beseitigung der Geschäftsleerstände sind große Anstrengungen zu unternehmen. Ein Grünkonzept sowie ein Möblierungskonzept ist zu entwickeln.“

 

Anmerkung: Der Rhader Rahmenplan wurde am 20.11.2013 einstimmig vom Rat beschlossen. Der Leser darf gerne überprüfen, ob die zitierte Zielformulierung des Jahres 2013 inzwischen praktisch angewendet wurde. 

Veröffentlicht am 17.08.2019

 

Bundespolitik SPD-Stellenausschreibung – Die Stelle des/der Vorsitzenden ist neu zu besetzen

Rhader Sozis entwerfen eine Stellenanzeige

 

Wir suchen:

Eine Persönlichkeit, die einerseits bereits Erfahrung im politischen Geschehen hat, andererseits unverbraucht und unbelastet allem Neuen gegenüber aufgeschlossen ist.

Wir erwarten:

Der Bewerber, die Bewerberin muss eine Partei mit 400.000 Mitgliedern und einer großen Zahl von hauptamtlichen Angestellten im Team führen können. Darüber hinaus erwarten wir Standfestigkeit und perfekte Kommunikationsfähigkeit  nach innen und außen.

Wir bieten:

Einen Arbeitsplatz, der überaus anspruchsvoll ist, uneingeschränkte kreative Gestaltungsmöglichkeiten im Zusammenspiel mit Bürgern, Mitgliedern und Mandatsträgern in den Kommunen, den Ländern und dem Bund hat.

Sollten Ihnen unser Angebot zur Führung einer besondern Partei zusagen, bitten wir um Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 1. September 2019. Den weiteren Ablauf- und Zeitplan entnehmen Sie bitte der abgedruckten Tabelle.

Sozialdemokratische Parte Deutschlands

SPD

Veröffentlicht am 16.08.2019

 

Geht doch - in Raesfeld-Erle. Warum nicht auch in Rhade? Kommunalpolitik Keine Experimente? - Politik muss sich was trauen

Ein Positivbeispiel aus Holland

 

Konrad Adenauer (CDU), erster deutscher Bundeskanzler nach 1945 führte einen Wahlkampf mit dem Slogan „Keine Experimente“ – und gewann. Das war gestern. Wenn Parteien und Politiker heute so werben, haben sie keinen Blick für die Zukunft. Sie verschlafen wichtige Entwicklungen und machen sich letztlich schuldig an unserer Jugend. Die Niederländer sind bekannt, etwas Neues ohne viel Tamtam auszuprobieren. Ob beim Wohnungsbau, der Architektur oder dem Verkehr. Heute blicken wir nach Houten. Einem neu entwickelten Vorort von Utrecht mit ursprünglich 8000 Einwohnern. Hier wurde dem Fahrrad komplett Vorrang eingeräumt. Gegen den anfänglichen Widerstand der örtlichen Geschäftsleute. Heute hat Houten 80.000 (!) Einwohner, das Verkehrskonzept steht nach wie vor. Das Ergebnis: In den letzten 30 Jahren gab es nur einen tödlichen Unfall. Nun wenden wir den Blick nach Rhade, unserem Dorf mit 5.500 Einwohnern. Seit Jahrzehnten (!) diskutieren wir hier über mehr Verkehrssicherheit. Die Rhader SPD hat sich dabei mit Engagement, Kreativität und passenden Plänen verdient gemacht. Obwohl danach alle Parteien, und der Stadtrat nicht nur lose versprochen, sondern auch beschlossen haben, vor Eröffnung der A31 Verkehrssicherheitsmaßnahmen einzurichten, die besonders den so genannten schwachen Verkehrsteilnehmern zugute kommen, warten wir noch heute darauf. Allein der Begriff „schwache Verkehrsteilnehmer“ muss aus unserem Sprachgebrauch getilgt werden, weil er (ab)wertet und diskriminiert. Zurück zur Überschrift. Keine Experimente? Der Verwaltung, den Parteien, dem Stadtrat wird dringend empfohlen, einfach mal über den Tellerrand ins Nachbarland zu blicken. Nur Mut.

 

Eigener Bericht auf Grundlage eines Berichts der ADFC-Zeitung Radwelt mit dem Prologtitel „Warum experimentieren?“. Aug./Sept. 4.19.

Veröffentlicht am 15.08.2019

 

Dorstener Aak - Ein 200 Jahre andauernder Erfolgsschiffbau Allgemein Hansestadt Dorsten

Ein kurzer Blick in die Geschichte und den Schiffbau der Lippestadt

 

Die Lippe war einst eine wichtige Verkehrsader. Waren wurden so in die Nachbarregionen transportiert. Das dazu in Dorsten entwickelte und erstmals auf Kiel gelegte Schiff wurde als Dorstener Aak eine Erfolgsgeschichte. Ein Nachbau in den Originalmaßen ziert seit einiger Zeit den Bereich des Atlantisbades im Park Maria-Lindenhof. Ein Grund, um etwas mehr über die Geschichte zu erfahren, wäre ein Besuch des Nachbaus der Dorstener Aak. Ergänzende Informationen über die Hansstadt Dorsten und den früher blühenden Schiffbau sind auch auf www.dorsten-lexikon.de zu finden.

 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 14.08.2019

 

Veranstaltungen Ferienspaß in Rhade

Kasperle kommt ins Carola Martius-Haus

 

Alle Jahre wieder – tri tra trullala, der Kasper, der ist wieder da. Erstmals unter der Regie von Nicole Triptrap und Mechthild Hartwich besucht die Hohnsteiner Puppenbühne Rhade und das Carola Martius-Haus. Mit dem Stück „Kasper und der König“ wird der diesjährige Ferienspaß, von der Stadt Dorsten ins Leben gerufen und überwiegend von Ehrenamtlichen umgesetzt, in Rhade gastieren. Neben den Kindern haben auch die begleitenden Erwachsenen immer wieder Spaß an dem spannenden Figurenspiel der Original Hohnsteiner Puppenbühne. Am Mittwoch, 21. August heißt es um 15 Uhr: Vorhang auf für Kasperle und seine spannende Geschichte. Als Unterstützer der genannten Organisatorinnen müssen die Volksbank Lembeck/Rhade sowie Achim Schrecklein genannt werden, die die Veranstaltung finanziell tragen. Mitglieder der Rhader SPD zeichnen u. a. für die jetzt aufgestellten Plakate verantwortlich. Um allen Kindern den Besuch zu ermöglichen, wird traditionell auf ein Eintrittsgeld verzichtet.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 13.08.2019

 

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