Das ist mehr als eine oberflächige Renovierung, das sieht nach Kernsanierung aus Stadtentwicklung Es tut sich was – im „Rhader Problemhaus“

Begonnene Bau- und Renovierungsarbeiten lassen auf Besserung hoffen

 

Ein Mehrfamilienhaus in Rhade hat mehrere Jahre das Ordnungsamt, die Feuerwehr und die Polizei beschäftigt. Nicht selten waren aufmerksame Mitglieder der Rhader SPD Auslöser für den Einsatz der Ordnungskräfte. Mal war es der Müll, der im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel stank, mal war es auslaufendes Wasser, das das Haus überschwemmte, dann Schimmel, der das Wohnen unmöglich machte. Kurz: der Vermieter kümmerte sich nicht, die Mieter ständig wechselnd, auch nicht direkt betreut, waren mit unserer Lebensart überhaupt nicht vertraut. Das Ergebnis durfte dann nicht verwundern. Alle Versuche, eine Besserung zu erzielen, insbesondere im Hinblick auf die Nachbarschaft, den öffentlichen Spielplatz und städtischen Kindergarten, liefen, wegen der am Schluss unklaren Eigentümersituation, ins Leere. Nun signalisieren die sehr umfangreichen Bau- und Renovierungsarbeiten, dass da nicht halbherzig in eine Schrottimmobilie investiert wird, um abzukassieren.Bewahrheitet sich der erste Eindruck von außen und der Inhalt eines Zufallgesprächs mit dem Investor vor Ort, wäre das für das gesamte Wohnquartier eine gute Nachricht. Wir berichten weiter.

Veröffentlicht am 12.08.2019

 

Allgemein Politische (Alt)Parteien momentan ratlos – Ist Licht am Horizont erkennbar?

Mitgliederschwund, Überalterung, schlechtes Image, sinkende Wählerzustimmung

 

Auch mit gut gemeintem Zweckoptimismus kann die Lage nicht schön geredet werden. Unsere demokratischen Parteien, die den Karren seit Jahrzehnten gezogen haben, leiden an Auszehrung. Nicht nur „da oben“, sondern viel bitterer, „auch bei uns da unten“. Gerade im kommunalen Bereich sind es die Ehrenamtlichen, die überwiegend selbstlos für das Gemeinwohl, zum Beispiel in Rhade und Dorsten, eingetreten sind. Aber sie sind in die Jahre gekommen. Es gibt Nachfolger, aber viel zu wenig. Natürlich darf an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass unsere Parteien vor Ort vieles falsch gemacht haben, aber nicht alles, das rechtfertigen würde, sie ins abseits zu stellen. Dass „Rattenfänger“ neuer Parteien, die das Etikett demokratisch wirklich nicht verdienen, nicht nur in Umfragen erfolgreich sind, macht die Lage noch komplizierter. Genug des Selbstmitleids. Mitgliederschwund, Überalterung, schlechtes Image und sinkende Wählerzustimmung sind zu überwinden, wenn, ja wenn endlich nicht nur das Bestehende verteidigt wird, sondern Querdenkern auch mal ernsthaft zugehört wird. Wer jetzt reflexhaft ruft, „tun wir doch“, hat immer noch nicht verstanden.

 

Sonntagsgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 11.08.2019

 

Umwelt Der neue Jugendtrend: Mehr Klimaschutz, weniger Fleisch, kein Alkohol

Fridays on future-Bewegung ist hochpolitisch und vorbildlich

 

Wir essen zu viel Fleisch, wir trinken zu viel Alkohol, wir sind übergewichtig, wir machen das Klima kaputt – wir müssen uns ändern. Diejenigen, die schon verstanden haben, müssen jetzt den anderen helfen, zu verstehen. Es ist tatsächlich ein ständig größer werdender Teil unserer jungen Menschen, die sich inzwischen vorbildlich verhalten. Sie gehen auf die Straße, um laut und unüberhörbar für ihre Zukunft zu kämpfen. Renommierte Wissenschaftler untermauern die gestellten Forderungen ohne jeden Abstrich.

  • Obwohl wir wissen, dass zuviel Fleisch nicht gesünder macht und die Massentierhaltung weder gut für die Tiere und das Klima sind, verhalten wir uns in Mehrheit noch anders
  • Obwohl wir wissen, dass zuviel Alkohol dauerhaft krank macht, verhalten wir uns in Mehrheit ganz anders und lassen sogar Werbeveranstaltungen „pro Alkohol“ in unserer Stadt (fast) kritiklos zu
  • Obwohl wir wissen, dass der Individualverkehr das Klima besonders schädigt, setzen wir in Mehrheit weiter auf größere Autos und vernachlässigen den öffentlichen Bahn- und Busbetrieb

Lassen wir heute den erhobenen Zeigefinger weg, plädieren für mehr Vernunft, unterstützen unsere Jugend die verstanden hat und „zwingen“ alle demokratischen Parteien, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass eine alternativlose Kehrtwende zur Rettung unseres Blauen Planeten (endlich) eingeleitet wird. In Rhade, in Dorsten und in unserem ganzen Land.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 10.08.2019

 

Bundespolitik „Haste was – biste was?“ - Das ungerechte Zweiklassensystem wächst

Da muss politisch gegengesteuert werden

  • Warum werden Menschen im Krankheitsfall besser und schneller behandelt, nur weil sie ein dickeres Bankkonto haben?
  • Warum können Kinder auf Privatschulen Bildungsvorteile erhalten, nur weil deren Eltern Besserverdiener sind?
  • Warum erhalten nicht alle den gleichen Lohn für gleiche Arbeit, nur weil sie weiblich sind?
  • Warum müssen sich Fahrgäste in der 2. Klasse der Bahn knubbeln oder stehen, wenn die Abteile der ersten Klasse weitgehend unbesetzt sind?
  • Warum werden gut situierten Bankkunden zusätzlich Steuersparmodelle „verkauft“, obwohl sie das nicht nötig haben?
  • Warum, warum, warum …

Wer sein Gerechtigkeitsgefühl noch nicht verloren hat, wird Verständnis dafür haben, dass diese Fragen gestellt werden. Wer mit offenen Augen durch die Welt, in diesem Fall durch Deutschland geht, sieht, dass eine Zweiklassengesellschaft Stück für Stück wächst. Anders ausgedrückt: Die Schere zwischen denen, die sich (fast) alles leisten können und denen, die abgehängt wurden, geht weiter auseinander. Das ist ungerecht. Das kann nur politisch geändert werden. Das ist eine vordringliche Aufgabe für die SPD. Unterstützen wir sie doch einfach dabei.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 09.08.2019

 

So sieht es heute im Obsthain des Bürgerparks Maria-Lindenhof aus. Dank der sofortigen Reaktion der Verwaltung Allgemein Rhade wächst – und seine Nachbarn auch

Ein Baum, der unseren Namen trägt …

 

Der Obsthain im Dorstener Bürgerpark Maria-Lindenhof ist immer einen Besuch wert. Und zwar für Bürger aus allen 11 Stadtteilen der Lippestadt und die unserer internationalen Partnerstädte. Hier können sie sehen, wie Dorsten symbolisch weiter zusammenwächst. So war es bei der Pflanzaktion geplant, so wurde es mit großer Beteiligung bei einem Sternlauf versprochen und umgesetzt. Dass es zwischenzeitlich Irritationen wegen mangelnder Pflege gab, ist Geschichte. Die Verwaltung reagierte sofort auf einen entsprechenden Rhader Hinweis und wurde aktiv. Heute zeigt sich der Obsthain von seiner besten Seite. Rhade wächst prächtig und seine Nachbarn wie, Altstadt, Hervest, Wulfen, Altendorf-Ulfkotte, Feldmark, Lembeck, usw., auch.    

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 08.08.2019

 

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