Wer hat’s gemacht? – Sozialdemokraten!
Vor 100 Jahren durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal in der Geschichte an einer demokratischen Wahl teilnehmen. Es war ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung der Frauen. Inzwischen engagieren sich Frauen auf allen politischen Ebenen. Doch nach wie vor bleibt die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ein drängendes Thema.
Wir möchten an die Anfänge des Frauenwahlrechts erinnern. Dazu organisieren wir einen ganz besonderen Informationsabend: Prominente Frauen aus Politik und dem Dorstener Stadtleben berichten in Kurzvorträgen von der Zeit um 1919, der Frauenbewegung und den ersten Wahlen in Deutschland, an denen Frauen wählen und gewählt werden durften.
Im Anschluss an die Kurzvorträge werden Laienschauspieler/innen kurze Theatersequenzen vorführen. Dadurch sollen die Zuschauer einen besseren Eindruck von den Lebenslagen der Frauen in Deutschland um 1919 bekommen.
Die Veranstaltung der Dorstener SPD findet statt am
Sonntag, 5. Mai 2019, 17.30 Uhr (Einlass 17.00 Uhr),
Gemeinschaftshaus Wulfen, Wulfener Markt 5, 46286 Dorsten
www.spd-dorsten.de
Veröffentlicht am 26.04.2019
Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren – Wir müssen jetzt handeln
Gestern in der ARD-Tagesschau: Derzeitige Trockenheit kündigt neues Dürrejahr weltweit und in Deutschland an. Parallel haben Forscher vor Gelbfieber, Malaria und anderen Virenerkrankungen gewarnt, die durch die asiatische Tigermücke und die sogenannte Gelbfiebermücke auf den Menschen übertragen werden. Der Weltklimarat sagt voraus, dass in 30 Jahren ganz Deutschland an mindestens 3 Monaten im Jahr unter der krankmachenden Mückenplage leiden wird. Bereits jetzt ist die Gegend um Karlsruhe betroffen. Wir tragen alle Verantwortung, unser Klima zu schonen und Fehler der Vergangenheit ohne Zeitverzug abzustellen. Der Slogan „global denken – lokal handeln“ zeigt die Richtung auf.
Eigener Beitrag auf Grundlage des SZ-Artikels "Die Epoche der Mücke" am 23.04.2019
Veröffentlicht am 25.04.2019
Wir zitieren aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten (Teil 1)
Einstimmig hat der Dorstener Stadtrat beschlossen, mehr für den lokalen Klimaschutz zu tun. Das war 2014. Grundlage dafür sollte das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ der Lippestadt sein. Werfen wir doch einmal einen Blick hinein und zitieren auszugsweise die beschlossenen Maßnahmen:
- Leuchtturmprojekt Klimaschutz entwickeln
- Vernetzung des Öffentlichen Personennahverkehrs mit dem Individualverkehr
- Pendlernetzwerk einrichten
- Grundstücke entsiegeln, naturnahe Gärten und Innenhöfe schaffen
- Nutzug von Biomasse in der Region fördern
5 von 36 dokumentierten Einzelmaßnahmen. 5 Jahre später darf kritisch nachgefragt werden, wer, was, warum bisher nicht getan hat.
Eigener Bericht, wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 24.04.2019
Am 26. Mai können wir Europa mit unserer Stimme stärken
Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat ihre Leser gebeten, einige Fragen zu Europa zu beantworten. 50.000 (!) haben sich beteiligt. Nicht repräsentativ – aber sehr aussagestark. Wir zitieren auszugsweise aus dem Bericht „Werkstatt Demokratie“ vom 20./21./22. April 2019:
- Würden Sie Ihre Staatsangehörigkeit für eine gesamteuropäische aufgeben? 66% JA – 34% NEIN
- Jedes EU-Land sollte Flüchtlinge nach einer festgelegten Quote aufnehmen. 90% JA – 10% NEIN
- Soll die EU weitere Mitgliedsländer aufnehmen? 39% JA – 61% NEIN
- Geht die EU konsequent genug gegen Staaten vor, die sich über EU-Regeln hinwegsetzen? 7% JA – 93% NEIN
- Finden Sie, dass die Europawahl zu national ausgerichtet ist? 72% JA – 28% NEIN
- Hat die EU eine Zukunft? 87% JA – 13% NEIN
Veröffentlicht am 23.04.2019
Kurzurlaub zu Ostern. Das Wetter stimmt. Der Grill ist in Betrieb. Urlaubsstimmung. Ostern, ein besonderes kirchliches Fest? Ja – wir sollten uns trotz der freien Tage daran erinnern. Wir sollten die Begriffe Toleranz, Respekt, Vergebung, Liebe versuchen, mit Leben zu füllen. Wir sollten uns bewusst werden, dass es uns hier im Großen und Ganzen gut geht. Wir sollten dabei einfach nicht diejenigen vergessen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Bevor wir jetzt zu schnell urteilen „selbst schuld“, sollten wir einfach mal hinterfragen, was wir künftig dazu beitragen können, um mehr Gerechtigkeit zu erzielen. Für alle Menschen. Hier wie da. FROHE OSTERN in und um Rhade!
Veröffentlicht am 22.04.2019