Allgemein Heute: Direkte Bürgermitwirkung in Rhade
Rhade trifft sich - Bürgerforum
im Carola Martius-Haus, 19.30 Uhr
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Veröffentlicht am 18.03.2019
Rhade trifft sich - Bürgerforum
im Carola Martius-Haus, 19.30 Uhr
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Veröffentlicht am 18.03.2019
Mitglieder appellieren pro Europa
Mit überwiegend lokalen Themen haben sich die Mitglieder der Rhader SPD im Rahmen ihrer monatlichen März-Versammlung beschäftigt. Christoph Kopp, Vorsitzender, zeigte sich sehr zufrieden über den guten Besuch und das Engagement der Rhader Sozialdemokraten. So wird das Vorhaben, den Bürgerpark Stadtkrone in der Innenstadt mit dauerhaftem Leben zu erfüllen, uneingeschränkt unterstützt. Zur Erinnerung: In Rhade wurde die Idee, mit einem stadtweiten Sternlauf Dorsten attraktiver zu gestalten und die Identifikation mit der Lippestadt zu erhöhen, geboren. Um Rhade weiterzuentwickeln ist es nötig, dass sich Rat und Verwaltung auf diese Arbeit zielgerichtet konzentrieren. „Ein Rhade-Jahr““, so die Sozialdemokraten vor Ort, „würde dazu hilfreich sein“. Ein entsprechender Antrag wurde einstimmig verabschiedet und der SPD-Ratsfraktion zugestellt. Dass allgemeine Gesundheitsprävention ebenfalls die Kommunalpolitik tangiert, wird unter anderem auch daran deutlich, dass eine flächendeckende ärztliche Versorgung auch im ländlichen Bereich gewährleistet sein muss. Die Rhader SPD hat hier Zeichen gesetzt, messbare Verbesserungen aber noch nicht festgestellt. Jetzt weisen sie in einem weiteren Antrag darauf hin, dass durch übermäßigen Alkoholgenuss 7 Mal mehr Menschen pro Jahr sterben, als im Straßenverkehr. Grund genug, die Werbung pro Alkohol kritisch zu hinterfragen. Ein Thema, das auch in Dorsten auf die Tagesordnung gehört und von den Selbsthilfegruppen unterstützt wird.
Nur noch 2 Monaten, dann wählt Europa. Die Rhader SPD appelliert vehement dafür, nicht nur zur Wahl zu gehen, sondern mit dem Stimmzettel ein Zeichen gegen die rechten Populisten zu setzen. „Europa hat unübersehbaren Verbesserungsbedarf, aber Europa aufzugeben, wäre die schlechteste Wahl. Großbritannien und der Brexit lassen grüßen“, so der Rhader sozialdemokratische Appell.
Veröffentlicht am 18.03.2019
Das Parite - Gesetz
Es loben Medien und das Netz
Das neue Parite-Gesetz
denn im Deutschen Bundestage
Sind Frauen heute ohne Frage
Vertreten nur als Minderheit
Das passt nicht mehr in uns're Zeit
Drum werden nunmehr angeboten
Diverse echte Frauenquoten
Sodass wer dann noch wählen geht
Sieht, dass auf jedem Wahlschein steht
Ein Mann und auch noch eine Frau
Egal ob Grün, Gelb, Schwarz, Rot, Blau
Ein Pärchen muss man also wählen
Weil sonst die Stimme darf nicht zählen
So wird der halbe Bundestag
Bald weiblich sein mit einem Schlag
Und das ist gut, denn jeder weiß
Mehr Qualität hat ihren Preis
Wenn Frauen Politik gestalten
Kann Qualität sich voll entfalten
Man sieht es bei Andrea Nahles
Der Fachfrau Bätschi für Soziales
Sie führt mit Liedern und mit Tanz
Die SPD zu altem Glanz
Auch in der christlichen Union
Bestimmen Frauen heut den Ton
Was früher mal war Adenauer
Ist nunmehr AK-Karrenbauer
Sie hat Profil und rechten Sinn
Viel mehr noch als die Kanzlerin
Die Deutschland hat mit Frauenmacht
So herrlich weit nach vorn gebracht
Auch Flintenuschi von der Leyen
Erhält stets höchste NATO-Weihen
Sie führt die deutschen Bundesheere
Sehr tapfer auf das Feld der Ehre
Mehr solcher Frauen braucht das Land
Sie sind des Glückes Unterpfand
Dann wird trotz Schröder, Kohl und Brandt
Erblüh'n das deutsche Mutterland!
Engelbert Volks
Veröffentlicht am 17.03.2019
SPD, Grüne, Linke und UBP stellen gemeinsamen Antrag
Eine ungewöhnliche Koalition macht jetzt mit einem Antrag zur nächsten Ratssitzung am 20. März darauf aufmerksam, dass eine wichtige Stellenbesetzung einen parteipolitischen Aspekt hat. Kurz und knapp heißt es auszugsweise im Antrag:
Wir beantragen „den Technischen Beigeordneten der Stadt Dorsten, Herrn Holger Lohse, zum Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters (Erster Beigeordneter) zu bestellen.“
Tatsächlich soll die erst vor einigen Tagen von CDU und FDP neu gewählte Beigeordnete aus dem Rechtsamt auch als erste Vertreterin des Bürgermeisters bestellt werden. Das muss als Affront gegenüber dem Technischen Beigeordneten gewertet werden. Nur so ist der Antrag der ungewöhnlichen Oppositionskoalition im Dorstener Rathaus zu werten. Am 20. März wissen wir, ob CDU und FDP mit ihrer Mehrheit im Stadtrat „auf Teufel komm raus“, durchregieren wollen. Und was will der Bürgermeister? Es sieht so aus, als ob er sich hinter der CDU-Fraktion versteckt. Ist wirklich vorstellbar, dass eine Personaalentscheidung dieser Bedeutung gegen den Willen des Bürgermeisters getroffen werden kann? Kein gutes Zeichen für das Arbeitsklima im Rathaus und dem Stadtrat. Handelt es noch um eine fachbezogene Personalentscheidung, oder doch schon um Personalklüngel, wie der Kölner sagen würde?
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 16.03.2019
Demo für den Klimaschutz – „Fridays for Future“
Schulschwänzen oder legale außerschulische Bildung? Während die Wulfener Gesamtschulleitung den möglichen Entscheidungsspielraum nutzt, um den Schülerinnen und Schülern Mut zu machen, innerhalb der Unterrichtszeit an der weltweiten Freitagsdemonstration für den Klimaschutz teilzunehmen, besteht das St. Ursula-Gymnasium darauf, die Teilnahme als unentschuldigte Fehlstunden zu dokumentieren. Greta, eine 16jährige Schülerin aus Stockholm hat den ersten Stein ins Wasser geworfen und mit ihrer Freitagsdemo auf den katastrophalen Zustand unseres Planeten aufmerksam gemacht. Die Wellenbewegung hat den gesamten Erdball erreicht. „Fridays for Future“ ist beste politische, verantwortungsvolle Bildung. Ob im Klassenraum oder außerhalb, das Ergebnis ist entscheidend. Klimaschutz ist Allgemeinbildung. Wer will, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern auch selbst Zukunft haben, muss diese Initiative von unten uneingeschränkt unterstützen. Der Wunsch der Schülerorganisatoren aus Wulfen, sich mit den anderen Dorstener Schulen zu vernetzen, um künftig gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen, sollte nicht ungehört bleiben.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 15.03.2019
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