Europa Katarina Barley zum Brexit: „Unsere Hand bleibt ausgestreckt“

Die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley, sieht angesichts der verfahrenen Lage in London zunehmende Chancen für ein zweites Referendum über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU. „Mein Eindruck ist, dass diese Möglichkeit wahrscheinlicher geworden ist, als sie das noch vor wenigen Wochen war“, sagte die Bundesjustizministerin in Berlin.

Die deutliche Ablehnung des Brexit-Deals durch das britische Unterhaus führe zu einer „sehr schwierigen“ Situation, sagte Barley. „Wir müssen unter allen Umständen verhindern, dass es jetzt zu einem harten Brexit kommt.“ Das würde zu chaotischen Verhältnissen sowohl in Großbritannien als auch in der Europäischen Union führen. Barley weiter: „Klar ist aber auch: Nachverhandlungen wird es nicht geben.“

Expertinnen und Experten befürchten durch einen ungeordneten, chaotischen Austritt Großbritanniens aus der EU tiefgreifende Auswirkungen auf Europa insgesamt, aber auch auf die deutsche Wirtschaft und damit auch auf Arbeitsplätze in Deutschland. Eine weitere Folge des ungeordneten Brexit wäre eine harte Grenze in Irland, die den Friedensprozess in Nordirland gefährden würde.

„Großbritannien bleibt ein ganz wichtiger Partner“

Die Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl appellierte an alle, die dafür in der Verantwortung sind, jetzt schnell für Stabilität zu sorgen. Wichtig sei jetzt, dass die Verantwortlichen in London zügig Vorschläge machen, wie das weitere Verfahren aussehen könne. „Unsere Hand bleibt ausgestreckt“, betonte Barley. „Großbritannien bleibt ein ganz wichtiger Partner.“

Übernommen von www.spd.de

Veröffentlicht am 31.01.2019

 

Umwelt Eine intakte Natur bietet höchste Lebensqualität – aber wo ist die Lerche geblieben?

NABU macht mit dem „Vogel des Jahres“ auf das Artensterben aufmerksam

 

Die älteren Rhader erinnern sich sicherlich, dass die Feldlerche hier einmal heimisch war. Unverwechselbar ihr Flug, verbunden mit schönstem, anhaltendem, jubelndem Gesang. 2 bis 3 Mal brütet sie in selbst gescharrten Bodenmulden. Der Name Feldlerche signalisiert ihren Lebensraum. Bereits vor 20 Jahren hat der Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU, vor dem Aussterben des beeindruckenden Sängers gewarnt und ihn zum Vogel des Jahres gewählt. Damit sollte aufgezeigt werden, dass die Feldlerche stark bedroht ist. Durch die immer intensivere Landwirtschaft wurde ihr Lebensraum weiter eingeschränkt. Motiv des NABU, den kleinen Vogel, der sich überwiegend von Insekten ernährt, nochmals zum Vogel des Jahres zu küren. Das Artensterben ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Inzwischen erkennen immer mehr Landwirte, dass eine intakte Natur mit großer Artenvielfalt, neudeutsch Biodiversität, nachhaltige Vorteile bietet. Daher sind auch in Rhade alle Bemühungen zu unterstützen, der Feldlerche ihren Lebensraum zurückzugeben.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 30.01.2019

 

Ortsverein SPD-Rhade begrüßt 2019 – mit Michael Hübner, MdL

Ein Treffen unter Freunden

 

Eine weiß eingedeckte lange Tafel ließ die Vorfreude auf ein gemütliches Beisammensein schon beim Betreten des Großen Saals im Gasthaus Pierick steigen. Die Einladung zum sogenannten Jahresanfangsfest „mit Speis’ und Trank“ ließen sich die Mitglieder des rührigen SPD-Ortsvereins mit ihren Familienangehörigen und Freunden nicht entgehen. Mit besonderem Applaus wurde Michael Hübner begrüßt, der als stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Düsseldorfer Landtag u. a. Dorsten vertritt. Dass Rhade nicht zu seinem Wahlkreis gehört, hinderte ihn aber nicht, seine besondere Verbundenheit zu den örtlichen Sozialdemokraten mit seinem Besuch zu zeigen. Und bevor das leckere Essen auf dem Tisch stand, nutze er die Gelegenheit, besonders für die im Mai stattfindende Europawahl zu werben. Und dass die ungerechten Straßenausbaugebühren endlich gestoppt werden müssen, konnte er mit dem entsprechenden SPD-Gesetzentwurf, der zur Zeit im Landtag „gelesen“ wird, eindrucksvoll untermauern. Auch Christoph Kopp, Vorsitzender, präsentierte mit aktiver Unterstützung von Jürgen Heinisch, seinem Stellvertreter, die vielen Aktivitäten und Aktionen des letzten Jahres. Nun war genug (offiziell) geredet. In den folgenden Stunden wurde intensiv untereinander geplaudert, Erinnerungen ausgetauscht und spannende Anekdoten erzählt. Und immer wieder wurde auf den 10. November 2019 hingewiesen. Dann nämlich feiert der SPD-Ortsverein Rhade seine „Goldhochzeit". Das Programm „50 Jahre SPD-Rhade“ ist bereits „in der Mache“ und die Vorfreude deutlich spürbar.

Veröffentlicht am 29.01.2019

 

Stadtentwicklung Rhade: Bürgerengagement trägt Früchte

"Tour de Buur“ – eine Attraktivitätssteigerung für Rhade und Lembeck

 

Im Rhader Bürgerforum wurde mehrfach konstruktiv darüber diskutiert, wie der Rhader Rahmenplan, ein exzellentes Zukunftspapier zur Entwicklung unseres Lebensmittelpunktes, Zug um Zug umgesetzt werden kann. Ein gleichnamiger Arbeitskreis entwickelte dazu viele Ideen, überraschte mit konkreten Vorschlägen und tatkräftigem Zupacken. Neben einer neuen Radwegeverbindung mit Schutzhütte, die die überörtlichen Radrouten miteinander verbinden wird, elektrisierte auch der Vorschlag, eine Themenroute „Landwirtschaft“ für Radler zu planen. „Tour der Buur“, also entlang der Bauernhöfe in Rhade und Lembeck, so die plattdeutsche Bezeichnung. Hier wird sich die örtliche Landwirtschaft ganz neu präsentieren. Hubert Krampe, Landwirt und aktives Arbeitskreismitglied konnte seine Berufskollegen schnell überzeugen mitzumachen und die Idee, u. a. mit Unterstützung der Verwaltung, dem landwirtschaftlichen Kreisverband RE, und dem Land NRW zu einer Erfolgsgeschichte umsetzen. Dass unsere Landwirtschaft etwas zu bieten hat, wird deutlich, wenn die Präsentationsschwerpunkte aufgeführt werden: Milch, Obst, Technik, Wurst und Fleisch, Energie, Käse, Holz und Fisch. Fazit: Das Rhader Bürgerforum ist eine Ideenschmiede, die dazu anregt, mit eigenem Engagement Rhade noch lebens- und liebenswerter zu entwickeln. „Geht doch“, so ein knapper und anerkennender Kommentar zur Tour de Buur. „Rhade hat was“, so eine Ergänzung, die Mut macht, sich einzubringen. Das nächste Bürgerforum findet übrigens am Montag, 18. März um 19.30 Uhr um Carola Martius-Haus statt.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 28.01.2019

 

Gesellschaft Heute: Internationaler Holocaust-Gedenktag

Wir dürfen nie vergessen!

Veröffentlicht am 27.01.2019

 

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