Sonntagsgedanken aus Rhade
Nein, hier kommt nicht der moralische Zeigefinger. Aber eine kurze Notiz zum Nachdenken. Ist Alkohol ein Genuss- oder Suchtmittel? 3 angesehene Wissenschaftler – 3 unterschiedliche Meinungen. Sicher ist, dass Alkohol gesundheitsschädlich ist. „Es kommt auf die Menge an“, sagt einer der drei und verweist auf die Empfehlung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und risikoarmen Alkoholkonsum. Diese Empfehlung hält Wissenschaftler 2 für völlig falsch und viel zu hoch und rät dringend zu völliger Abstinenz. Ein Risikoforscher aus England bemüht die Statistik und hält die britischen Empfehlungen für angemessen. Die sind aber deutlich höher als die deutschen. Betrachten wir noch 3 weitere Zahlen: Nach jüngsten Berechnungen des Münchener Instituts für Therapieforschung starben 2012 ca. 21.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Alkohols. 1,8 Millionen sind vom Alkohol abhängig, also süchtig. 2,65 Millionen Kinder leiden unter Eltern, die vom Alkohol nicht mehr lassen können. 2,65millionenfaches Leid! Warum, so haben wir an dieser Stelle schon einmal gefragt, wird die offensive und öffentliche Werbung für Alkohol nicht gesetzlich untersagt? Was beim Nikotinwerbeverbot richtig war, kann doch beim möglichen Alkoholwerbeverbot nicht falsch sein. Wir werden diesen Bericht wieder an die SPD-Bundestagsfraktion senden. Vielleicht gibt es diesmal eine Rückmeldung, die mehr ist, als nur Verständnis für unsere Forderung aus Rhade.
Eigener Bericht auf Grundlage des Titelthemas "Zum Wohl?" der Wochenzeitung DIE ZEIT Nr. 4 vom 17.01.2019
Veröffentlicht am 27.01.2019
Spitzenkandidatin für Europawahl am 23. Mai – Ein Portrait in mehreren Folgen
Katarina engagiert
Nur wer sich engagiert, kann die Welt verändern und besser machen. Die ehrenamtliche Arbeit ist in unserer Gesellschaft besonders wichtig. Wer sich engagiert, leistet einen Beitrag zum Gemeinwohl. Mein Dank gilt deshalb allen, die sich in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen einsetzen.
Die Verbundenheit mit meiner Heimat ist mir wichtig. Deshalb bin ich Mitglied …
Veröffentlicht am 26.01.2019
Probleme werden eingeräumt
Der Pressesprecher der Stadtverwaltung, Ludger Böhne, hat mit einigen Hinweisen zu unserem Bericht über mangelhaft gesicherte Baustellen in Rhade verdeutlicht, bei wem die Verantwortlichkeiten liegen. Auszüge aus dem Statement:
- Auftraggeber der Tiefbauarbeiten ist nicht die Stadt Dorsten, sondern Deutsche Glasfaser (DG)
- Die Stadt Dorsten ist Genehmigungsbehörde
- Verantwortlich für Baustellensicherung ist der Auftraggeber, also Deutsche Glasfaser
- Die vor Ort arbeitende Tiefbaufirma wurde von DG beauftragt
- Verzögerungen im Baufortschritt durch neue Bauleiter bei DG und der Tiefbaufirma
- Es soll bereits Gespräche zur Mängelbeseitigung vor Ort gegeben haben
- Mit dem Beginn, so DG, soll noch in dieser Woche begonnen werden
- Das Frostwetter kann aber zu weiteren Verzögerungen führen
- Die wichtige Infrastrukturverbesserung für Rhade ist mit Bautätigkeit und Einschränkungen verbunden, die mit „verringertem Komfort“ einhergehen
- Baustellenkontrollen finden fortlaufend statt
- Die Lembecker Straße ist eine Kreisstraße. Die Zuständigkeit ist klar geregelt. Die Stadt Dorsten unterstützt den Kreis bei der Baustellenüberwachung
Die Rhader SPD nimmt die Stellungnahme entgegen, bleibt aber dabei, dass die Baustellensicherungen nicht fortlaufend kontrolliert werden/wurden und das es dabei zu akuten Verkehrsgefährdungen, insbesondere für die „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer kommt. Dazu zählen Fußgänger und Radfahrer. Der SPD-Vorschlag: Ein gemeinsamer Ortstermin mit Stadt, DG, Tiefbaufirma und Presse, um die Situation zu klären.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 25.01.2019
Samstag, 26. Januar 2019, Gasthaus Pierick, 19 Uhr
Veröffentlicht am 24.01.2019
Bundesverkehrsminister Scheuer hat nichts verstanden – eine Fehlbesetzung der GroKo
Was für einen verheerenden Preis zahlen wir täglich durch zu schnelles Autofahren? 7200(!) von der Polizei erfasste Unfälle ereignen sich täglich(!) auf unseren Straßen. Dabei sterben 9 (!) Menschen und 1100 (!) werden verletzt. TÄGLICH! Da kann man doch mal nachfragen, ob zu hohe Geschwindigkeit der KFZ-Lenker mit verantwortlich ist. Das Statistische Bundesamt*) listet auf: 1/3 aller Verkehrstoten und entsprechend viele Schwerverletzte sind auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. Bevor wir uns in Zahlen verlieren, halten wir einfach fest: Wer will, dass die Unfallzahlen weiter sinken, kommt an einem Tempolimit nicht vorbei. Wir müssen nur über unsere Grenze schauen, um festzustellen, dass Deutschland ohne generelle Tempobeschränkung ein Alleinstellungsmerkmal hat, auf das wir wahrlich nicht stolz zu sein brauchen. Tragisch ist, dass wir uns einen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) leisten (müssen), der anscheinend Kraftstoff in den Adern hat. Dieses Gift führt u. a. dazu, dass das Denken und Handeln nicht mehr vom gesunden Menschenverstand gesteuert wird.
Ein Einwurf zur aktuellen Diskussion aus Rhade und der Statistik von 2017
*) https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2018/verkehrsunfaelle_2017/Pressebroschuere_unfallentwicklung.pdf?__blob=publicationFile
Veröffentlicht am 24.01.2019