Kommunalpolitik Aktuell: Radfahren in Rhade unzumutbar – Ein Erfahrungsbericht

Baustellen nur unzureichend gesichert

 

Montagabend zwischen 18 und 20 Uhr in Rhade. Es ist dunkel, der Boden leicht gefroren. Mehrere Radfahrer sind trotzdem entlang der Lembecker Straße in beiden Richtungen unterwegs. Teils auf dem Radweg, teils gezwungen auf der Fahrbahn. Durch Erdarbeiten, die sich schon seit Monaten hinziehen, bzw. ruhen, mussten Baustellensicherungsmaßnahmen getroffen werden. Diese bestehen aus rotweißen Baken und wenigen gelb blinkenden Warnleuchten. Die offenen, noch zu befahrenden Radwegeflächen befinden sich in einem unhaltbaren, gefährlichen Zustand. Provisorisch verlegte Pflastersteine machen das Radfahren zu einem Vabanquespiel. Hinzu kommt, dass einige Warnleuchten nicht blinken, andere abmontiert am Boden liegen. Klare Indizien dafür, dass es wohl keine Baustellenkontrolle gibt. Wer fühlt sich, bzw. wer ist verantwortlich? Der Auftraggeber? Das wäre die Stadt Dorsten. Die beauftragte Tiefbaufirma? Wo hat sie ihren Sitz? Wer wäre Ansprechpartner? Fragen, die unter den Nägeln brennen. Es geht um Sicherheit, um Verkehrssicherheit. Und diese betrifft nicht nur den KFZ-Verkehr sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer, Fußgänger, Kinder, Rollstuhlfahrer, … Die Rhader SPD hat mehrfach auf die geschilderte Problematik hingewiesen. Jetzt muss aber endlich gehandelt werden. Die Zeit des Beklagens ist vorbei. Sicherheit zuerst!

Veröffentlicht am 23.01.2019

 

Ortsverein Rhader SPD trifft sich – zum Jahresanfangsfest

Am Samstag, 26. Januar treffen sich die Rhader Sozialdemokraten um 18 Uhr mit ihren Familien und Freunden, um das Jahr 2019 zünftig zu begrüßen. Bei gutem Essen und frischen Getränken soll im Gasthaus Pierick an die vielen Aktivitäten, die im Jahr 2018 von Rhadern für Rhade stattgefunden haben, erinnert werden. Gastgeber ist Christoph Kopp, Vorsitzender. Interessenten an dem gemütlichen Zusammensein unter Freunden sind willkommen.

Veröffentlicht am 22.01.2019

 

Europa Katarina Barley – eine besondere SPD-Politikerin und Persönlichkeit (Teil 2)

Spitzenkandidatin für Europawahl am 23. Mai – Ein Portrait in mehreren Folgen

Katarina politisch

Für mich war früh klar, dass meine politische Heimat die SPD werden sollte. Soziale Gerechtigkeit mit all ihren Bestandteilen stand für mich immer im Vordergrund. Die Ungerechtigkeit, dass in Deutschland nach wie vor die soziale Herkunft über den Erfolg im Leben entscheidet, dass Armut krank und Krankheit arm macht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, treibt mich immer noch um. Außerdem wollte ich Mitglied einer Volkspartei werden – nach wie vor finde ich es wichtig, meine Positionen mit Mitstreitern aus allen gesellschaftlichen Bereichen ausfechten zu dürfen und zu müssen.

1994 bin ich deshalb in die SPD eingetreten und wurde gleich Vorstandsmitglied in meinem Ortsverein Trier-Nord sowie Mitglied im Ortsbeirat Trier-Nord. Bei den Jusos war ich auch von Beginn an aktiv, als Mitglied im Stadtverbandsvorstand und später beim Landesvorstand kooptiert für die Bereiche Ausländer und Asyl. Im Laufe der Jahre engagierte ich mich außerdem …

Veröffentlicht am 21.01.2019

 

Bundespolitik Sonntagsgedanken aus Rhade: Wie kann die SPD zu alter Stärke zurückfinden?

Der Genosse Trend geht fremd

 

Eigentlich leisten die SPD-MinisterInnen in Berlin gute Arbeit. Eigentlich müsste die SPD dadurch bei Wahlen nicht schlechter als andere Parteien abschneiden. Eigentlich. Die Wirklichkeit ist anders. Dramatisch anders. Man könnte auch sagen, die einen machen die Drecksarbeit, die anderen fahren die Ernte ein. So gesehen war die Große Koalition für die Sozialdemokraten ein gigantisches Verlustgeschäft. Für die Bürgerinnen und Bürger aber nicht! Das muss man erst einmal verarbeiten. Verantwortung zu übernehmen und zu tragen wird mit dem Stimmzettel abgestraft. Das zieht runter. Und nun? Wie da unten wieder raus kommen? 3 Anregungen der Basis:

  1. Die Sprunghaftigkeit und das Schielen nach Umfrageergebnissen aufgeben
  2. Orientierung der Mitglieder und Öffentlichkeit mit einem neuen Grundsatzprogramm
  3. Führungspersonal anbieten, das für Glaubwürdigkeit, Seriosität, Optimismus und Begeisterungsfähigkeit steht. Und auch sympathisch ist! Auf allen Ebenen. Oben wie unten! 

Dann wird der Genosse Trend, der die Sozis viele Jahre begleitete, aber irgendwann fremd gegangen ist, zu seiner alten Liebe zurückfinden.

Veröffentlicht am 20.01.2019

 

Historisches Wahlplakat. Archiv Friedrich-Ebert-Stiftung Bundespolitik 100 Jahre Frauenwahlrecht: Viel erreicht, aber noch viel zu tun

Das Frauenwahlrecht, einst von den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokaten durchgesetzt, wird 100 Jahre alt. Rückbesinnung und Ausblick.

Es ist der 19. Februar 1919, als die Sozialdemokratin Marie Juchacz sich an die Weimarer Nationalversammlung wendet. Ihre Worte „Meine Damen und Herren“ lösen laut Protokoll „Heiterkeit“ aus, doch Juchacz lässt sich nicht beirren: „Es ist das erste Mal, dass eine Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf, und ich möchte hier feststellen, ganz objektiv, dass es die Revolution gewesen ist, die auch in Deutschland die alten Vorurteile überwunden hat.“ Die alten Vorurteile, damit sind Vorurteile gegen Frauen gemeint. Vorurteile, aufgrund derer deutsche Frauen erst im November 1918 das aktive und passive Wahlrecht erhielten. Juchacz ist eine von 37 weiblichen Abgeordneten, die 1919 in die Nationalversammlung gewählt wurden. Ein Triumph – dem ein jahrzehntelanger Kampf vorausging. Lange spielte die Forderung nach dem Frauenwahlrecht keine ...

Veröffentlicht am 19.01.2019

 

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