Schaden Zigarettenkippen der Umwelt?
Dass Rauchen der Gesundheit schadet, gehört zum Allgemeinwissen. Was machen aber die Kippen mit unserer Umwelt? Jeder Erdenbürger raucht durchschnittlich 2 Zigaretten pro Tag. Bei 7,6 Milliarden Menschen wären das 15,2 Milliarden! Zigaretten – pro Tag! Zwei Drittel davon landen unachtsam im Gelände = mehr als 10 Milliarden – täglich! Diese geben toxische Stoffe an die Umwelt ab. 2011 wurde in einem Versuch festgestellt, dass 1 Zigarettenstummel in einem Liter Wasser die Hälfte der Versuchsfische (Stinte) das Leben kostete. Auch die Filter sind nicht ohne. Die dort verarbeitete Zellulose „überlebt“ Jahre in der Umwelt und gibt dabei die gefilterten Gifte Stück für Stück ab. Woher weiß man das? Es handelt sich um Untersuchungen von Forschern 2011 an einer kalifornischen Universität.
Eigener Beitrag auf Grundlage der ZEIT-Rubrik „Stimmt’s?“ – 23.08.2018
Veröffentlicht am 02.09.2018
Rhader Appell an alle aufrechten Demokraten – „Arsch hoch – Zähne auseinander“
Jeder hat in Deutschland das Recht zu demonstrieren. Für oder gegen etwas. Ohne Einschränkung. Voraussetzung: Friedlich und rechtmäßig. Was rechtmäßig ist, ist in unseren Gesetzen nachzulesen. Wer das Recht verletzt, muss bestraft werden. Von unseren unabhängigen Gerichten. Die Polizei und alle amtlichen Strafverfolgungsbehörden haben in unserer Demokratie ein „Alleinstellungsmerkmal“. Selbstjustiz ist verfassungswidrig, sprich ungesetzlich. Der rechte Chemnitzer Mob, nicht die Chemnitzer, muss spüren, dass wir unsere Demokratie verteidigen. Hier und da. Überall in unserem Land. Auch in Rhade. „Arsch huh, Zäng ussenander“, so lautet es in der Kölner Mundart. Kann man doch verstehen. Hier und dort. In Chemnitz, „Pusemuckel“ oder auch in Rhade. Also überall. Heute am 1. September. Übrigens, passenderweise zum Antikriegstag.
Eigener Text
Zum Bild: Die Genehmigung des DGB zur Verwendung liegt vor. Das Motiv ist selbsterklärend. Die Rhader SPD sagt DANKE!
Veröffentlicht am 01.09.2018
100 Jahre Sozialdemokratie vor Ort
Die SPD ist mit 155 Jahren die älteste Partei Deutschlands. Das Besondere und Unverwechselbare an ihr ist, dass sie nie ihren Namen und ihr Eintreten für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität wechseln musste. Das macht stolz und Mut für die Zukunft. Nach der zentralen Gründung 1863 in Gotha schossen nach und nach sogenannte SPD-Ortsvereine wie Pilze aus dem Boden. So auch in Hervest-Dorsten. Vor genau 100 Jahren bekannten sich Bürger vor Ort zu den Zielen der Sozialdemokratie, traten fortan als SPD-Hervest nicht nur kommunalpolitisch auf. Ein wichtiger Grund, heute daran zu erinnern und zu feiern. Das geschieht am 9. September um 11 Uhr in der Traumfängergalerie. Keine Geringere als die amtierende Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) wird dem Ortsverein gratulieren und die Grüße des Parteivorstands überbringen. Dr. Werner Duismann, SPD-Vorsitzender in Hervest freut sich auf das Jubiläum und lädt alle Interessenten dazu herzlich ein. Anmeldung per Mail werner.duismann@t-online.de. Die Rhader SPD gratuliert herzlich und wünscht den Mitgliedern in der ehemaligen Dorstener Bergbauhochburg ein herzliches GLÜCK AUF!
Veröffentlicht am 31.08.2018
Ohne deutliche Widerworte werden die Unverbesserlichen frecher, beleidigender, gewalttätiger. Wir Rhader Soziademokraten werden immer Klartext reden. So wie Heiko Maas, unser sozialdemokratischer Außenminister.
Veröffentlicht am 30.08.2018
Die SPD erkennt dringenden Handlungsbedarf – Noch blockiert die Union
Wer lange und ununterbrochen sozialversichert in Vollzeit gearbeitet und über seinen Arbeitgeber eine Zusatzversicherung abgeschlossen hat, muss sich nicht unbedingt sorgen. Da wird die Rente einigermaßen stimmen, von der man auch leben kann. Was ist aber mit denen, die zeitweise unverschuldet arbeitslos waren? Was ist mit denen, die überwiegend in Teilzeit gearbeitet haben? Was ist mit denen, die sich keine Zusatzversicherung leisten konnten? Berechtigte Fragen, die jetzt gestellt werden müssen, um drohende Altersarmut abzumildern. Die SPD hat verstanden. So muss man den jetzigen Vorstoß bewerten, Klarheit über die Rentenhöhe und Finanzierung bis zum Jahr 2040 zu gewinnen. Noch fehlt das Finanzierungsmodell. Aber die Diskussion ist eröffnet. Wichtig für alle Betroffenen wäre, wenn nicht die Versäumnisse und Fehler der Vergangenheit im Mittelpunkt der kommenden Debatten stehen, sondern eine „konzertierte Aktion“ aller Parteien.
Eigener Bericht
Die aktuelle Position der SPD: Neustart für stabile Renten
Veröffentlicht am 29.08.2018