Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 4)

7. Mein Mann Udo wuchs in der Nachbarschaft von uns auf, aber so richtig kannten wir uns damals nicht. Ich bin mir allerdings recht sicher, dass er mir damals auf dem Schulweg immer Juckpulver in den Rücken gesteckt hat. Er dementiert das aber und spricht von „Gedächtnislücken“.

Wir haben uns ausgerechnet an Altweiber 1992 in einem Weinlokal wiedergetroffen und Hals über Kopf ineinander verliebt. Dass eine Karnevalsbeziehung so lange hält – wer hätte das gedacht? 1993 kam unser Sohn Jan zur Welt.

Veröffentlicht am 16.04.2017

 

Ortsverein Rhader SPD mit klarem Ziel – „DER NRW-PLAN“

Mitgliederversammlung zu ungewöhnlicher Zeit

Die Versammlung auf 17 Uhr zu legen, war ungewöhnlich und mutig. Aber Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader Sozialdemokraten wollte damit den Fußballbegeisterten in den eigenen Reihen Gelegenheit geben, das eine wie das andere wahrzunehmen. Und es zahlte sich aus. Ein erstaunlich guter Besuch zeigte, dass das Interesse an politischer Teilhabe weiter gestiegen ist.

Dass sich die Diskussionen überwiegend um die bevorstehende Landtagswahl am 14. Mai drehte, mit Hans-Peter Müller war auch der direkt gewählte Landtagsabgeordnete vor Ort, war nahe liegend. „Unser Ziel ist, ausschließlich mit unserer Leistungsbilanz zu überzeugen und von außen gesteuerten Koalitionsspekulationen keinen Raum zu geben“, so Hans-Peter Müller, der zur Wiederwahl im Wahlkreis 72, Rhade gehört dazu, antritt.

„Mit kreativen Aktionen werden wir verdeutlichen, dass Hannelore Kraft mit ihrem „DER NRW-PLAN“, so der Titel des Wahlprogramms, auf unsere Unterstützung uneingeschränkt zählen kann“, so Christoph Kopp bei der Vorstellung eines voll gefüllten Rhader Terminkalenders. Eine eigene Stadtteilzeitung gehört ebenso dazu, wie selbst gestaltete Plakate, die sich von den Standards der Werbeagenturen, die die Parteien regelmäßig beauftragen, abheben. „Mit mobilen Informationsständen an verschiedenen Punkten Rhades wollen wir Präsenz und Diskussionsbereitschaft signalisieren“, so Christoph Kopp zusammenfassend. Besonders warb er für die Veranstaltung „Schwimm Dich frei“ am 30. April in Dorsten. Dort will sich die Dorstener SPD in neuer, frischer Form präsentieren. Das Konzept dazu hat auch den Bauminister Michael Groschek überzeugt. Seine spontane Zusage, um 11 Uhr in der Galerie der Traumfänger, auf dem früheren Gelände der Zeche Fürst Leopold dabei zu sein, zeigt, dass die „Dorstener SPD lebt“, so ein Aktiver, der zum Organisationsteam dieser Veranstaltung gehört.

Veröffentlicht am 15.04.2017

 

Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 3)

5.Mein Wunschstudium war Jura. Aber man hörte überall von den hohen Abbruch- und Durchfaller-Quoten. Davor hatte ich Angst. Das konnte ich mir nicht leisten, am Ende ohne Abschluss dazustehen! Ich habe dann Wirtschaftswissenschaften studiert.

Heute bin ich energische Gegnerin der Studiengebühren. Ich weiß wirklich nicht, wie ich die auch noch hätte schultern sollen. Es war alles so schon schwer genug. Nochmals 500 Euro pro Semester dazu – also mindestens 4000-5000 Euro insgesamt plus Zinsen – unmöglich! Ich bin davon überzeugt: Ohne die SPD hätte ich weder Abitur gemacht noch studiert. Es war ihre Politik der Durchlässigkeit im Bildungssystem, die mich gefördert hat. Auch wenn ich das erst später richtig begriffen habe.

Veröffentlicht am 14.04.2017

 

Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD zum Nachfolger von Hans-Willi Niemeyer gewählt Ortsverein Heute 17 Uhr – SPD-Rhade trifft sich

„Wir blicken nach vorn“ 

Christoph Kopp lädt ein

Heute, am Donnerstag, 13. April, treffen 2 „wichtige“ Ereignisse zusammen. Schalke spielt und die Rhader SPD trifft sich zur monatlichen Versammlung. Christoph Kopp, Vorsitzender, hat vorausschauend auf die Terminkollision hingewiesen und das SPD-Treffen auf 17 Uhr vorverlegt. Das hat auch besonders den bekennenden Schalke-Fan Hans-Peter Müller gefreut, der aber seine Teilnahme für die Versammlung im Gasthaus Pierick so oder so zugesagt hatte. Müller (SPD) ist bekanntlich Landtagsabgeordneter für Rhade und weitere nördliche Stadtteile von Dorsten und wird über seine bisherige Arbeit im Landtag berichten und für seine erneute Kandidatur werben. „Unsere Unterstützung ist ihm sicher“, so Christoph Kopp im Vorfeld.

Veröffentlicht am 13.04.2017

 

Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 2)

3.Das Gymnasium lag nicht nur weit weg, es befand sich auch in einer „besseren Gegend“. Wir waren vielleicht sechs Arbeiterkinder in einer Klasse von 40. Bei manchen Lehrer hat man klar gespürt, dass der Sohn von Herrn Doktor oder die Tochter von Herrn Professor einfach keine schlechtere Note bekommen konnte, als die Hannelore aus Dümpten.

Mir wurde in dieser Zeit zum ersten Mal richtig bewusst, wie wenig Geld wir eigentlich hatten. Denn natürlich musste ich die Kleider meiner älteren Schwester auftragen. Später hatten wir „Jinglers“ Jeans, während die anderen in Wrangler oder Levi’s rumliefen. Und: Im Gegensatz zu mir lasen die anderen schon recht früh und wie selbstverständlich den Spiegel. Aber unterkriegen lassen war natürlich auch nicht. Also biss ich mich durch. Nicht brillant. Aber immerhin. 1980 machte ich Abitur und war das erste Mädchen in unserer großen Familie mit einer „Hochschulzugangsberechtigung“ in der Tasche. 

Veröffentlicht am 12.04.2017

 

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