3 Fragen an Michael Gerdes, SPD-MdB für Dorsten und Rhade (Heute Teil 2)
Frage: Welche Themen werden Wahl entscheidend sein?
Michael Gerdes:
Im Mittelpunkt stehen Fragen der sozialen Gerechtigkeit: Wie sichern wir das Rentensystem? Was tun wir gegen Altersarmut? Wie erhöhen wir die Bildungschancen? Wie erreichen wir mehr Steuergerechtigkeit? Beschäftigen wird uns auch der Themenkomplex Flucht, Integration und Sicherheit.
Wird morgen mit Teil 3 fortgesetzt
Veröffentlicht am 27.07.2016
3 Fragen an Michael Gerdes, SPD-MdB für Dorsten und Rhade
- Frage: In gut einem Jahr wird der Bundestag in Berlin neu gewählt. Du wurdest bereits 2 x beeindruckend und direkt in Gladbeck, Bottrop und Dorsten gewählt. Wie beurteilst Du Deine Aussichten für September 2017?
Michael Gerdes: Die SPD hat in der großen Koalition bisher gute Arbeit geleistet. Wir haben zum Beispiel die Rente ab 63 und den Mindestlohn eingeführt, die Kommunen finanziell entlastet und den sozialen Wohnungsbau aufgewertet. Das macht mich zuversichtlich. Dennoch lehne ich mich nicht zurück. Es kommt auch darauf an, wie gut ich es schaffe, den Menschen in Bottrop, Gladbeck und Dorsten zuzuhören und auf Augenhöhe über Sorgen und Nöte zu debattieren.
Wird morgen fortgesetzt
Veröffentlicht am 26.07.2016
Über den Tellerrand geblickt: Gedanken zum Rhader Schützenfest
Schützenfest in Rhade. Ein Dorf trifft sich unter dem Motto Einigkeit, Ordnung und Frohsinn. Es ist gut, dass es diese Volksfeste gibt, um die Gemeinschaft zu stärken, das Miteinander zu fördern und den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen. Die Rhader Sozialdemokraten freuen sich mit den Schützenbrüdern und wünschen dem Fest einen großen Erfolg.
Besonders in dieser globalen, unruhigen Zeit lohnt es sich, das Rhader Motto, das im ersten Moment sprachlich veraltet scheint, auch auf Bereiche anzuwenden, die deutlich über Rhade hinausgehen.
- Einigkeit: Um wie viel besser wäre unsere Gesellschaft und die Welt, wenn wir uns einig wären und auf friedliche Regeln für alle verständigen könnten
- Ordnung: Es sind Regeln und Gesetze, die sich eine demokratische Gesellschaft gibt, die einzuhalten sind. Nur wenn diese Ordnung akzeptiert, kontrolliert und verteidigt wird, entwickelt sich eine Gemeinschaft, die zu großer Solidarität und wahrer Stärke fähig ist
- Frohsinn: Lachen ist gesund. Eine Floskel zwar – aber sogar wissenschaftlich belegbar. Alle Kulturen kennen das ausgelassene Feiern zu bestimmten Anlässen. Mit Humor können zwar nicht alle Probleme beseitigt werden, aber er hilft, um das Verständnis untereinander zu fördern.
Fazit: Das Motto des Rhader Bürgerschützenvereins, Einigkeit, Ordnung und Frohsinn, hat an Aktualität nichts eingebüßt, besonders, wenn es auch „über den eigenen Tellerrand“ gelebt wird.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 24.07.2016
„Dauerhafte finanzielle Entlastung für Dorsten“
Ab 2018 kann Dorsten mit weiteren finanziellen Hilfen vom Bund rechnen. „Mit insge-samt fast 1,5 Mio Euro kann Dorsten ab 2018 rechnen“, sagen die beiden SPD- Land-tagsabgeordneten für Dorsten, Hans-Peter Müller und Michael Hübner. Dann greift die nächste Entlastung des Bundes für die Kommunen. Ihnen kommen dann jährlich rund fünf Milliarden Euro Bundesgeld zugute. Grundlage ist die insbesondere auch auf Druck der nordrhein-westfälischen Landespolitik 2013 in den Koalitionsvereinbarun-gen auf Bundesebene zugesagte Entlastung der Städte und Gemeinden.
Im Juni 2016 einigten sich Bund und Länder auf einen Verteilungsschlüssel: Er bein-haltet eine Kombination aus kommunaler Umsatzsteuerbeteiligung, höherer Bundesbe-teiligung an den Kosten der Unterkunft und eine Erhöhung des Länderanteils an der Umsatzsteuer. Letztere wird vom Land NRW eins zu eins über die Schlüsselzuweisung des Gemeindefinanzierungsgesetzes (GFG) an die Kommunen weitergegeben. Jetzt hat die Landesregierung eine erste Berechnung der Entlastungen über die kommunale Umsatzsteuerbeteiligung und die erhöhte Bundesbeteiligung an den Kosten der Unter-kunft vorgelegt. Diese soll den Städten und Gemeinden mehr Planungssicherheit ab 2018 geben. Dazu erklären die SPD-Landespolitiker Hübner & Müller übereinstimmend: „Für Dorsten macht das insgesamt rd. 1,5 Mio Euro aus. Mit dem in Aussicht gestellten Geld kann nun bei der Haushaltsplanung konkret kalkuliert werden.“
Pressemitteilung Hübner /Müller - 1. Überschrift: SPD Rhade
Veröffentlicht am 23.07.2016
Gesamtkostenaufstellung: Rund 750.000 Euro!
Es war die Rhader SPD, die frühzeitig kritische Fragen zum Erweiterungsbau des Kiga Stuvenberg stellte. Ein Fertigbau, über 40 Jahre alt, sollte einen Anbau für die U3-Betreuung erhalten. „Wäre da ein Neubau nicht kostengünstiger?“, so die Nachfrage, die großen Raum auch in der Dorstener Zeitung erhielt und den Stadtrat sensibilisierte. Tatsächlich kamen zu den veranschlagten U3-Anbauklosten von 323.00 Euro noch unvorhersehbare Sanierungsmaßnahmen dazu - macht gesamt für den U3-Bereich knapp 440.000 Euro aus. Die Stadtverwaltung nennt für weitere begleitende Sanierungsmaßnahmen im Altbau, die mit 246.000 Euro kalkuliert waren, abschließend 322.00 Euro.
Gesamtkosten: 761.241,40 Euro exakt – so die Information aus dem Rathaus. Die Rhader SPD, die an der offiziellen Eröffnung teilgenommen und sich mehrfach auch als großzügiger Förderer des Kindergartens gezeigt hat, stellt fest:
- Kinder sind unsere Zukunft. Kindergärten müssen daher innen und außen optimal ausgestattet sein
- Der Erweitungsbaus und die Sanierungsmaßnahmen haben zu einem beeindruckenden Gesamtergebnis geführt
- Die kritischen Anmerkungen der Rhader SPD, ob ein Neubau nicht langfristig die günstigere Lösung gewesen wäre, werden durch das Ergebnis relativiert – aber nicht ganz aufgegeben
- Abschließend danken die Rhader Sozialdemokraten dem technischen Dezernat für die Beantwortung der gestellten Fragen und den damit einhergehenden Erläuterungen
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 22.07.2016