Bundespolitik Wer betrügt fliegt … Jetzt Ursula von der Leyen?

CSU-Parole entwickelt Eigendynamik

Wer die Lufthoheit über der den Stammtischen oder in den Bierzelten erringen will, sagt solche Sätze, muss sich aber auch an diesen selbst messen lassen. Damit war aber nicht VW, der ADAC oder die Deutsche Bank gemeint, sondern, kurz und knapp, ausschließlich die Ärmsten der Armen.

„Wer betrügt fliegt“, diese CSU-Polemik wird Horst Seehofer und seinem „Hofstaat“ noch lange nachhängen. Jetzt ist Ursula von der Leyen (CDU) aufgefallen. Sie soll, so der Vorwurf, bei ihrer Doktorarbeit betrogen, nicht nur geschummelt haben. Nach der in Stein gemeißelten CSU-Logik müsste sie jetzt „fliegen“. Mal sehen, bzw. hören, ob aus Bayern entsprechende Forderungen zu vernehmen sind.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 30.09.2015

 

Umwelt Zukunftsthema Nr. 1: Der Klimaschutz (Teil 2)

Entweder wir schaffen das, oder wir werden abgeschafft

Alle Krisen dieser Welt werden dramatisch vom nicht mehr schleichenden, sondern galoppierenden Klimawandel überlagert. Wie verantwortungslos ist das eigentlich, wenn wir unseren relativen Wohlstand heute ausleben, aber den nächsten Generationen „verbrannte Erde“ hinterlassen? Die SPD-Fachveranstaltung „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ versuchte vor einigen Tagen im Wissenschaftspark GE, mit Beteiligung der Umweltministerin Barbara Hendricks, eine Antwort zu finden. Klar wurde, dass die Zielvorgabe der Bundesregierung (GroKo) über die Länder und Kommunen, alle Bürgerinnen und Bürger erreichen muss. NRW, so Norbert Meesters (MdL), Umweltpolitischer Sprecher der SPD in Düsseldorf, ist auf dem richtigen Weg und in vielen Bereichen Vorreiter und Vorbild. So wird in einigen Wochen eine so genannte Nachhaltigkeitsstrategie im Landtag eingebracht und öffentlich diskutiert werden. Kommunale Klimaschutzkonzepte, Dorsten hat mit Unterstützung engagierter Bürger ebenfalls verbindliche Rahmenbedingungen beschlossen, sind inzwischen Bestandteil jeder fortschrittlichen Kommune. Die Verbindlichkeit ist aber das Problem. Wenn das, was landauf, landab zum Thema schon erarbeitet und dokumentiert wurde, wirklich umgesetzt würde, dann wären wir schon viel weiter. Konkret für Dorsten heißt das: Ohne einen Klimaschutzbeauftragten wird das Lippestadt-Klimaschutzkonzept ein Schubladenpapier bleiben. 

Eigener Bericht. Vergl. dazu den Text (Teil 1) vom 22.09.2015

Veröffentlicht am 29.09.2015

 

Allgemein Das wollte ich immer schon mal wissen …

Online-Lexikon über Dorsten erschienen

Waren es früher umfangreiche Nachschlagewerke in Buchform, die als unentbehrliche Unterstützung dienten, um Wissen und Hintergrundinformation zu vergrößern, bzw. zu vertiefen, reicht heute ein Klick online – schon steht das gewünschte Suchergebnis zur Verfügung. Wer kennt nicht Wikipedia? Jetzt hat Wolf Stegemann, Dorstener Autor vieler Publikationen, eine Lücke in Dorsten geschlossen. Das digitale Nachschlagewerk www.dorsten-lexikon.de ist ans Netz gegangen. Über 2300 Begriffe sind bereits eingestellt, von A wie Aak, hier handelt es sich um das erste in Dorsten gebaute Lippeschiff, über L wie Lampen, Hans, dem langjährigen Dorstener Bürgermeister, bis Z wie Zuwanderung, eine interessante Dorstener Geschichte über die Befindlichkeit der Bürger Fremden gegenüber.

Eine beeindruckende kommunale Begriffe-Sammlung, ehrenamtlich mit vielen Helfern und Unterstützern zusammengestellt, die nicht abgeschlossen ist, sondern ständig erweitert und aktualisiert wird. Ab sofort kann also jeder Internetnutzer kostenlos darauf zurückgreifen. Wichtig und selbstverständlich ist, dass bei Übernahme eines Textes, eines Bildes der Urheber genannt werden muss: Zum Beispiel:

Entnommen: Dorsten-Online-Lexikon.  

Veröffentlicht am 28.09.2015

 

Allgemein Sonntagsgedanken eines Sozis aus Rhade

Die Woche ist um …

  • Europa: Ist da überall zusammengewachsen was zusammen gehört?
  • Deutschland: „Willkommenskultur“ könnte zum Wort des Jahres werden.
  • Berlin: GroKo (Bund) öffnet die Geldschatulle, um Finanzlasten der Länder zu minimieren. Jetzt müssen die Euros auch 1:1 in den Kommunen ankommen!
  • Wolfsburg: VW hat betrogen. VW erlebt den Super-GAU. VW schädigt den Wirtschaftsstandort Deutschland. Den Schaden werden die Mitarbeiter bezahlen. Wie immer, wenn das Management versagt.
  • New York: Die Vereinten Nationen beschließen 17 Ziele bis 2030, um Kriege, Hunger, Armut und Klima „in den Griff“ zu bekommen. Gut so. Aber auch umsetzen.
  • Dorsten 1: Flüchtlinge werden beeindruckend (Erstaufnahme) begrüßt und betreut. Neben den ehrenamtlichen Helfern und den vielen Spendern, muss das Team um Thomas Rentmeister, Sozialamt der Stadt Dorsten genannt werden.
  • Dorsten 2: Die Mercaden feiern Richtfest. Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß der Baumaßnahme. Der Riesenklotz riegelt die kleingliedrige Altstadt von der Kanalpromenade komplett ab. Gewollt war ursprünglich etwas anderes.
  • Dorsten 3: CDU und Bürgermeister verrennen sich in der Schulpolitik. Der „Kampf“ um die Wichernschule (Grundschule) ist in der Sackgasse gelandet. Wer für „Kurze Beine, kurze Wege“ plädiert, muss Grundschulen „vor Ort“ erhalten. Also: Scheuklappen abnehmen.
  • Rhade 1: Die Rhader SPD beschäftigt sich seit über 40 Jahren einmal im Monat öffentlich mit aktuellen Themen. Im September war es die Flüchtlingspolitik, im Oktober wird es der Dorstener Demografiewandel sein.  
  • Rhade 2: Die Rhader SPD ist auf www.spd-rhade.de täglich (global und lokal) aktuell. Berichte, Kommentare, Glossen … Ein gelungenes Beispiel eines lebendigen SPD-Ortsvereins.
  • Zu guter Letzt: Der Papst fährt im Fiat 500 zum US-Präsidenten. Mehr als einfache Symbolik. 

Veröffentlicht am 27.09.2015

 

Unterschriften und Informationsveranstaltungen: Rhader SPD war immer vorneweg, wenn es gegen Fracking ging Umwelt Fracking in NRW?

SPD geführte Landesregierung sagt nein – Rhader SPD zufrieden

Jetzt hat die NRW-Landesregierung den Worten Taten folgen lassen. „Solange ich Ministerpräsidentin bin wird es in NRW kein Fracking geben“, so Hannelore Kraft vor einigen Monaten. Jetzt teilt Hans-Peter Müller, der auch für Rhade zuständige SPD-Landtagsabgeordnete mit, dass das Düsseldorfer Kabinett mit Hilfe des neuen Landesentwicklungsplans Fracking grundsätzlich ausschließen will. „Geht doch“, so die Rhader SPD, die sich frühzeitig an der Initiative „Stopp Fracking“ beteiligt hat. Auch die Mitglieder der noch vor Monaten aktiven überparteilichen Dorstener Initiative ENERGIE – KLIMA – UMWELT werden die Nachricht zufrieden entgegennehmen. Hat sich doch ihr Engagement gegen die gefährliche Technologie, bei der mit Hilfe von Hochdruck, Wasser und gefährlichen Chemikalien, Schiefergas in großen Tiefen gewonnen werden soll und dabei unser Grund- und Trinkwasser irreparabel gefährdet, augenscheinlich gelohnt. Der umweltpolitische Sprecher der Düsseldorfer SPD-Fraktion schreibt:

Veröffentlicht am 26.09.2015

 

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