- Fifa: Die Gier kennt keine Grenzen. Weder Landes- noch Dollar/Euro-Grenzen. Die wichtigsten Mitglieder im Weltfußballverband sind korrupt und lassen sich kaufen.
- Olympia und Hamburg: Das Nein ist auch ein NEIN gegen den immer größeren Gigantismus internationaler Sportereignisse. In der Regel zahlt der Staat, während die Funktionäre kassieren. Siehe oben.
- Flüchtlinge: Transitzonen, Obergrenzen, sichere Drittstaaten, Einzelfallprüfung, Familiennachzug, Rückführung, Kontingentzuweisungen – Wer blickt da noch durch?
- Europa: Die Gemeinschaft der 28 wird wegen der andauernden Entsolidarisierung auseinanderbrechen. Von einer ursprünglich angestrebten Wirtschafts- und Wertegemeinschaft bleibt maximal die Wirtschaftsgemeinschaft am Leben. Wenn überhaupt. Ausgeträumt!
- KRIEG IN NAHOST! Und Deutschland ist dabei. Wer sich an die Anfänge der Bundeswehr und der Nato erinnert, weiß, dass unser Militär als reine Selbstverteidigungsarmee aufgebaut wurde. Bündnistreue und globale Wirtschaftsvernetzung „zwingen“ uns, mitzumachen. Wer unser Engagement in Afghanistan vor Augen hat, zweifelt, ob das in Syrien gut ausgehen wird.
- Weltklima: In Paris ringen 200 Staaten um unseren Erdball. Die Klimaveränderung bedroht uns alle. Ein Erfolg ist Pflicht.
- Dorsten: Die geplante Schließung der Wichern-Grundschule bringt viele Bürger auf die Barrikaden. Gut so. Wer für „Kurze Beine – kurze Wege“ ist, stimmt am 13.12. für den Erhalt der ortsnahen Grundschule.
- Zu guter Letzt: Unser „Kaiser“ soll für das Sommermärchen im eigenen Land, 6,9 Millionen Euro Schmiergeld verteilt haben. Siehe oben – Fifa. Nur 6,9 Mio.? Dann war das aber nicht nur Peanuts, sondern ein echtes Schnäppchen, vergleicht man die Summen, die sonst unter dem Tisch weitergereicht oder vor der Steuer versteckt werden.
Veröffentlicht am 06.12.2015
Bundesparteitag der SPD behandelt Klimaschutzantrag aus Rhade
Stolz präsentieren die Rhader Sozialdemokraten das Antragsbuch, das die Delegierten der Bundespartei in der kommenden Woche beraten und abstimmen werden. Auf 840 (!) Seiten wird damit die weitere programmatische Richtung der SPD festgelegt. Mit dabei, zwar nicht als Delegation, aber mit einem eigenen Antrag zum Klimaschutz, ist der Rhader Ortsverein.
Unter dem Kapitel „Umwelt- und Energiepolitik“ heißt es auf der Seite 767, dass die SPD-Ortsvereine Rhade und Brüssel (!) gemeinsam beantragen, den Stellenwert des globalen Klimaschutzes innerhalb der eigenen Partei viel stärker als bisher zu verankern. Das soll u. a. durch einen Beauftragten des Parteivorstands, der die nötige Diskussion künftig leitet, koordiniert und die Beschlussergebnisse kontrolliert, geschehen. Weiter werden die Landtagsfraktionen aufgefordert, den Klimaschutz als Querschnittsthema in allen Schulformen verbindlich zu behandeln. Interessant, was die Antragskommission, bestehend u. a. aus Olaf Scholz, Manuela Schwesig und Yasmin Fahimi den Delegierten in wesentlichen Punkten empfiehlt: „Überweisung an den Parteivorstand“. Übersetzt heißt das, dass die Anregung aus Rhade weiterbehandelt wird. „Ein erster kleiner Erfolg“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender in Rhade. Die Zusammenarbeit zweier, in der Mitgliederstruktur völlig unterschiedlicher SPD-Ortsvereine, nämlich Brüssel (B) und Rhade, kam nicht zufällig zustande. Das kommunalpolitische Rhader/Dorstener Engagement und die kontinuierliche Dokumentation auf www.spd-rhade.de, mit den Themen, Energie, Klima, Umwelt, wurde auch in der belgischen Hauptstadt wahrgenommen. Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit über die Landesgrenze, die noch nicht beendet ist.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 05.12.2015
Kritische Fragen werden lauter
- Europa gibt ein jämmerliches Bild ab. 28 Staaten, aber keine Gemeinschaft. Präsident Juncker wirkt wie ein Frühstücksdirektor ohne Verantwortungsbereich. Der „Laden“ droht wegen kompletter Uneinigkeit auseinanderzubrechen, da wird über die Neuaufnahme der Türkei schwadroniert. Wollen wir das wirklich?
- EU-Ratspräsident Tusk, Polen, greift die deutsche Regierung wegen ihrer humanen Flüchtlingspolitik frontal an und stärkt so die rüde Ablehnungsfront der neuen EU-Mitglieder aus Osteuropa. Die, die alles bekommen und genommen haben, zeigen jetzt brutalen Egoismus. Müssen wir das wirklich als gegeben hinnehmen?
- Die uneingeschränkte Solidarität mit Frankreich nach dem verheerenden Terroranschlag in Paris, zwingt uns in eine neue kriegerische Auseinandersetzung im Ausland. Afghanistan hat gezeigt, dass alle Anstrengungen umsonst waren. Der Terror dort ist nicht nur zurück, sondern stärker als zuvor. Syrien wird so nicht zu befrieden sein. Und der Terror auch nicht. Müssen wir da wirklich mit Militär mitmachen?
- Die Nato spielt mit ihren Muskeln und verschiebt durch die Neuaufnahme von Mazedonien ihren Einflussbereich wieder weiter in Richtung Russland. Einer, der immer davor gewarnt hat, war Helmut Schmidt. So bekommt der Kalte Krieg zwischen West und Ost neue Nahrung. Wollen wir das wirklich?
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 04.12.2015
Welchen Wert haben unsere Grundschulen?
Die engagierte und kontroverse Diskussion und Abstimmung über den Bestand der Wichern-Grundschule zwingt parallel dazu, grundsätzlich über die Wertschätzung einer Grundschule, der dort unterrichtenden Pädagogen und besonders der Kinder nachzudenken.
- Grundschulen dienen der wohnungsnahen Beschulung unserer Kinder zwischen 6 und 10 Jahren. Kurze Beine, kurze Wege – Punkt!
- „Die Besten sind gerade gut genug“, so muss die Anforderung an alle Lehrerinnen und Lehrer in der Grundschule lauten. Hier wird nämlich in den ersten Jahren entschieden, ob Schule Spaß macht oder dauerhafte Misserfolgserlebnisse mitgeschleppt werden.
- „Kinder sind unsere Zukunft – Kein Kind zurücklassen!“ Hannelore Kraft, unsere Ministerpräsidentin, hat es so auf den Punkt gebracht.
Alles klar! Wirklich? In Dorsten scheint aber nicht das Kind im Mittelpunkt zu stehen, sondern die Haushaltslage. An der Wichernschule soll ein Exempel statuiert werden. Das ist nicht gut für unsere Stadt und alle anderen Grundschulstandorte. Ist nämlich der erste Stein gefallen, reißt er in der Regel weitere mit sich. Und dass die OECD in ihrem aktuellen Bericht „Bildung auf einen Blick“ Deutschland bescheinigt, zu wenig Bildungsausgaben für Grundschulen im internationalen Vergleich bereitzustellen, zeigt, dass nicht nur die Stadt Dorsten gefragt ist, wenn es um die Zukunft unserer Grundschul-Kinder geht.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 03.12.2015
Die SPD hat es nicht einfach. Obwohl in der großen Koalition messbare (SPD)-Erfolge erzielt wurden, hält sich innerparteilich hartnäckig die Skepsis, ob die Regierungszusammenarbeit mit Angela Merkel, der CDU und CSU sich am Ende in Wählerstimmen auszahlt. Zur Erinnerung: Am Anfang stand eine Mitgliederbefragung, die als absolut basisdemokratisch zu bewerten ist. Das Ergebnis: Bei 78% (!) Wahlbeteiligung sprachen sich 75% (!) aller SPD-Mitglieder für die GroKo aus.
Jetzt zeigen 5 starke SPD-Frauen, dass neben der Tagespolitik der Blick nach vorn nicht zu kurz kommt.
„Integrationsplan Deutschland“
Der Plan für große Gesellschaftspolitik
Für kräftige Investitionen in Deutschlands Zukunft: in Wachstum, neue Chancen am Arbeitsmarkt, mehr bezahlbare Wohnungen, Bildung, Kinderbetreuung und Integration. Vier SPD-Bundesministerinnen und eine Ministerpräsidentin fordern ...
Veröffentlicht am 02.12.2015