Am 27.06.2015 habe ich eine Radtour mit dem Heimatverein Rhade e.V. durchgeführt. Es waren 11 Personen zu der Wassermühle gekommen. Die Dorsten D7 Etappe wollten wir fahren. Die beginnt in Dorsten, also fahren wir von Rhade zu den Etappe nach Dorsten. D7 ist bezeichnet als "Landschaft im Wandel" ist 28 km lang.
Die erste Pause haben wir im Wedenhof an den See gemacht. Nächste Pause war an der Schleuse am Kanal. Da war die Pause so groß das wir zwei Schiffe in der Schleuse beobachten könnten. Nun hatte wir noch eine dritte Pause, an den Judischen Friedhof. Der völlig verwahrlosten ist.
Ingesamt haben wir gefahren 52 km. Dann haben wir noch ein Eis in Rhade genossen.
Das ganze organzierte die Anneliese Stroick. Die sprach mich darauf an ein Wassertretbecken an der Wassermühle zu errichten. Da ich in der SPD-Rhade bin müssen wir das diskutieren.
Nun ist es doch geschehen. Alle Rettungsbemühungen, Deutschland hat eine verantwortliche (Haupt) Rolle bis zum Schluss „gespielt“, waren sehr wahrscheinlich umsonst. Die griechische Regierung hat den Bogen überspannt, die Partner vor die Wand laufen lassen und das eigene Volk in riesige Selbstzweifel gestürzt. Mit den Händen greifende Ratlosigkeit bei den Finanzministern der Eurogruppe. Ratlosigkeit aber auch bei allen Bürgerinnen und Bürger, die über den Tellerrand hinausblicken können. Europa scheint an seine Grenzen gekommen zu sein. Ein Traum ist geplatzt. Jetzt werden Politiker, Parteien und Regierungen gebraucht, die verantwortungsvoll das nötige Krisenmanagement steuern können. In Deutschland, Europa und natürlich auch in Griechenland.
Hans-Willi Niemeyer: Politik von unten – geht doch!
Jüngere wissen gar nicht, was das eigentlich ist – ein Paternoster. (Siehe unten). Egal, die Bundesregierung war der Ansicht, dass, nach Jahrzehnten des Einsatzes, mal ein Gesetz zur Sicherheit bzw. zum Verbot her müsste. Das hat Hans-Willi Niemeyer, Vors. der Rhader SPD im wahrsten Sinne des Wortes auf die Palme gebracht. „Hat unsere Bundesregierung nichts Besseres und Wichtigeres zu tun als sich mit der Sperrung von Paternostern zu beschäftigen?“ Jetzt ist die Bundesregierung eingeknickt. Der Gesetzentwurf wird zurückgezogen. Na bitte. Hans-Willi Niemeyer hat so reagiert, wie der gesunde Menschenverstand es vorgibt. Dass jetzt auch die GroKo auf diesen fahrenden Zug aufspringt, ist ein Hoffnungsschimmer, dass künftig auch auf anderen Politikfeldern der gesunde Menschenverstand angewendet wird. Hans-Willi Niemeyer augenzwinkernd: „Hätten die mich mal vorher gefragt, dann …“
Wikipedia:Beim Paternosteraufzug verkehren mehrere an zwei Ketten hängend befestigte Einzelkabinen (üblicherweise für ein bis zwei Personen je Kabine) im ständigen Umlaufbetrieb. Die Kabinen werden am oberen und unteren Wendepunkt über große Scheiben in den jeweils anderen Aufzugsschacht umgesetzt. Die Beförderung von Personen beim Wendevorgang ist möglich und gefahrlos. Die Beförderungsgeschwindigkeit beträgt ca. 0,20 bis 0,45 Meter pro Sekunde.
Schulpolitik ist in Dorsten ideen- und konzeptionslos. Die Art und Weise der Schließung von Hauptschulen, die fehlende Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung, der dilettantisch geführte Diskurs zum Thema Inklusion sind dafür ebenso ein Beleg wie die jüngste Entscheidung zur Schließung der Wichernschule. Wenn dann noch Kinder und Eltern verschiedener Schulformen gegeneinander ausgespielt werden und die Gunst der Stunde genutzt wird, indem handstreichartig eine Berichtsvorlage mit einem Beschlussvorschlag versehen wird, dann verkommt kommunale Schulpolitik zu einem reinen Machtpoker. Ich meine, eine Stadt die finanziell am Ende ist, darf nicht noch obendrein ihr einzig verbleibendes Kapital verspielen. Das sind die Ressourcen Schule und Bildung. Dabei spielen die Grundschulen für die weitere Entwicklung der Kinder eine ausschlaggebende Rolle. Schon seit Jahren machen in Dorsten weniger Schüler Abitur als in anderen NRW – Regionen. Kinder von Arbeitern, Ausländern und Migranten sind da besonders benachteiligt. Vor diesem Hintergrund ist die Schließung der Wichernschule nicht verantwortbar.
Ein Neuanfang ist in Sicht – Bürger wollen mitreden
Nach Jahren des Diskutierens, des Bittens, des Streitens ist es nun soweit. Eine neue Form der Bürgerbeteiligung soll in Rhade aus der Taufe gehoben werden. Dass die Rhader Sozialdemokraten sich nie damit abgefunden haben, dass der 1975 (Kommunale Neuordnung) vertraglich zugesicherte Bezirksausschuss in den 90er Jahren ersatzlos eingestampft wurde, soll heute nur noch als Randbemerkung erwähnt werden. Aber der danach engagierte politische geführte „Kampf“ der Rhader SPD um mehr Mitwirkung, wurde nie aufgegeben.
Am 20. August 2015 soll nun der Startschuss eines möglichen Neuanfangs um 19 Uhr im Carola Martius-Haus fallen. Was die Rhade-Konferenz erreichen kann, liegt letztlich in der Hand der Teilnehmer. Das sind in der Regel Rhader Vereins- und Unternehmensvertreter. Sie sind sicherlich die besten Kenner der Örtlichkeit.
Die zuvor durchgeführte Befragung der Stadtverwaltung, ob ein Mitwirkungsgremium in Rhade überhaupt erwünscht sei, die aus unerklärlichen Gründen übrigens anonym erfolgte, ergab folgendes Ergebnis (Quelle Stadtverwaltung Dorsten):
"28 Fragebögen wurden zurückgesendet (11 von Firmen, 17 von Vereinen). Dabei sprachen sich 24 dieser Antworten dafür aus, ein solches Gremium auf den Weg zu bringen. Hoch auch die Bereitschaft zur Mitarbeit: 22 Firmen und Vereine sind bereit, sich an einer Rhade-Konferenz zu beteiligen, 15 würden auch aktiv in der Organisation und Moderation mitwirken."