Veranstaltungen Nebenbei bemerkt: Kann das gut gehen?

Noch ein Kreativquartier auf der grünen Wiese

Eine lebendige, kreative Kulturszene gehört zu den wichtigsten Standortfaktoren einer Stadt. Dorsten kann hier etwas vorweisen. Mit großem Aufwand und noch größerem Presserummel wurde z. B. das ehemalige Zechengelände Fürst Leopold zu einem beeindruckenden Kreativ- und Begegnungsquartier um- und ausgebaut. Die angenommenen Besucherzahlen scheinen aber nicht erreicht zu werden. Ständig wechselnde Konzepte und enttäuschte Künstler sorgen für erste Fragezeichen. Jetzt ist das nächste Highlight geplant. Auf der grünen Wiese soll, nur für einen Sommer, ein Kulturtreffpunkt der besonderen Art entstehen. Der Polderpark am Kanal. Mitten drin das Herzstück, ein 600 Quadratmeter großer Pavillon. „Lesungen, Theateraufführungen, Tanz-Pervormances, Musik, Kreativworkshops …“, so die Dorstener Zeitung Anfang März, sollen viele Besucher auf die grüne Wiese locken. Im Prinzip eine gute Idee. Kulturangebote kann es nie genug geben. Wenn aber konkurrierende Konzepte sich gegenseitig die Besucher streitig machen, bleibt am Ende nur Leere. Denn das, was im Polderpark vorgesehen ist,  sollte doch auch „auf Fürst Leopold“ laufen. Hoffentlich haben das die Macher des neuen Groß-Events bedacht. Skepsis, dass das alles parallel in Dorsten funktionieren kann, ist angebracht.

Ein kleiner Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 07.03.2015

 

Allgemein Wer keine Tiere mag, der mag auch keine Menschen …

Dorstener Tierheim braucht Unterstützung

Sprichwörter bringen es häufig auf den Punkt. Und so hat der als Überschrift gewählte Satz, „Wer keine Tiere mag…“,  schon eine gewisse Aussagekraft. Da das aber nicht ausreichend war, haben verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger lange dafür gekämpft, dass der Tierschutz auch als  Staatsziel im Grundgesetz GG aufgenommen werden müsste. Erfolgreich! Seit 2002 lautet der Artikel 20 a GG:

"Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durchdie vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“  

Kontakt Dorstener Tierheim: Tierschutzverein Dorsten und die Herrlichkeit Lembeck e.V., Ellerbruchstr. 60, 46284 Dorsten,Tel. 02362176179,

Spendenkonten :

Volksbank (BLZ 426 623 20), 201 450 201,

IBAN:DE68 4266 2320 0201 4502 01, BIC:GENODEM1 DST

 

Veröffentlicht am 06.03.2015

 

Die A31 und die Hinweisschilder - eine Dauerbaustelle Verkehr A31: Neuer Hinweis auf unlogische Beschilderung

Nach Raesfeld über Rhade – das muss nicht sein

Ein Rhader Bürger hat es zuerst gemerkt. Die Beschilderung auf der A31 „Raesfeld“, von Süden kommend, ist unlogisch. Ein kilometerlanger Umweg direkt durch Rhade – das muss nicht sein. Die Rhader SPD griff die Anregung auf. Es folgte ein jahrelanger Schriftverkehr mit der Stadt. Im Januar kam dann die gute Nachricht, dass eine Korrektur (2016) erfolgen soll. „Auch von Norden kommend ist das Hinweisschild „Raesfeld“ an unserer Abfahrt falsch“, so ein aktueller ergänzender Hinweis eines Bürgers. „Stände das Schild an der Abfahrt Borken, würde der Fahrer nach Raesfeld einen Umweg sparen und nicht durch eine dicht bewohnte Ortschaft wie Rhade fahren müssen“. „Wir hoffen, dass auch dieser korrekte Hinweis nicht wieder Jahre und viele Nachfragen benötigt, um umgesetzt zu werden“, so die Rhader SPD, die das Schreiben ebenso erhalten hat wie der Bürgermeister und die örtliche CDU. 

Veröffentlicht am 05.03.2015

 

Allgemein 3 Fragen an Heike Unkel - Rhaderin ist Vorsitzende des Dorstener Tierheims

  • Frage: Warum muss sich eine Gesellschaft, eine Stadt, um den Tierschutz kümmern?

Heike Unkel: Es ist Pflichtaufgabe der Städte, sich um Fundtiere zu kümmern – da sie sich um Fundsachen kümmern müssen, und dazu gehören leider auch Tiere. Sollte eine Stadt keinen Tierschutzverein haben, der diese Aufgabe für sie übernimmt, muss eine andere Stadt bzw. ein anderes Tierheim einer anderen Stadt dies übernehmen, und das ist extrem teuer, weil die anderen Städte sich diese zusätzliche Leistung hoch bezahlen lassen.

2. Frage: Wie finanziert das Tierheim die laufenden und die Investitionskosten?

Veröffentlicht am 04.03.2015

 

Justiz und Inneres Schwer verdauliche Kost: Unsere Rechtssprechung

Vor Gericht sind alle gleich?  - 3 aktuelle Beispiele

Was haben Victor H., Sebastian Edathy und Jürgen Fitschen gemeinsam? Sie sind angeklagt, Recht gebrochen zu haben. Victor kommt aus der Republik Moldau, zwischen der Ukraine und Rumänien gelegen, und hat geklaut, Sebastian hat Kinderpornos bestellt und Beweismittel verschwinden lassen. Jürgen hat Zinssätze manipuliert und wahrscheinlich  falsch ausgesagt. Schaden im ersten Fall, einige tausend Euros, im zweiten, nicht messbare dauerhafte psychische Schäden bei missbrauchten Kindern und im 3. Fall, Abermillionen Euros und viele Klienten, die alles verloren haben.

Victor wurde inzwischen nach über einem Jahr Untersuchungshaft, zu 5 Jahren und 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Sebastian hat seine Schuld eingestanden, zahlt 5000 Euro, ist frei und nicht vorbestraft. Jürgen musste schon mehrere Milliarden Dollar Busgeld zahlen, weil er zugelassen hat, dass seine Bank in unsaubere, verbotene Geschäfte verwickelt war. Dann hat er, wie seine Vorgänger, falsch ausgesagt, um millionenschweren Schadenersatz zu vermeiden. Zumindest lautet so die Anklage der Staatsanwaltschaft. Jürgen ist weder in Untersuchungshaft, noch bisher von seinem Vorstandsposten zurückgetreten, bzw. beurlaubt.

3 unterschiedliche Beispiele. 3 Gerichtsverfahren, die nicht miteinander vergleichbar sind. 3 Verhandlungen, zufällig herausgepickt, weil zeitgleich anhängig. 3 Mal die Feststellung, dass die Angeklagten Schaden in unterschiedlicher Größenordnung verursacht haben. Die öffentliche Wahrnehmung: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. Wie gesagt, schwer verdauliche Kost für den Beobachter von außen.

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 03.03.2015

 

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