1. Frage:
Noch 18 Tage bis zur Bürgermeisterwahl. Ein erstes Resümee?
Antwort:
Es ist der mit Abstand spannenste Wahlkampf, den Dorsten seit ewiger Zeit erlebt. Die Tatsache, dass es garantiert einen neuen Bürgermeister gibt, bewegt die Menschen, macht neugierig auf die zur Wahl stehenden Kandidaten und weckt Interesse an Politik ganz allgemein, wie auch den unterschiedlichen Positionen der Parteien, der Wahlkreiskandidaten und Bürgermeisterkandidaten. Das ist gut für die Demokratie und gut für Dorsten. Herausragend im bisherigen Wahlkampf empfand ich insbesondere das Interesse junger Menschen an Kommunalpolitik, das von den Jusos initiierte "Kandidatengrillen" gehört sicher zu den bisherigen highlights. Mir persönlich macht der Wahlkampf ausgesprochen viel Spass. Anstrengend sicher, aber die Möglichkeit, ganz intensiv mit vielen Menschen aus allen Stadtteilen auf der Strasse und in Veranstaltungen in Kontakt zu kommen, gibt viele Anregungen, Erkenntnisse und nicht zuletzt wichtige Kontakte, die in Zukunft im Amt hilfreich sein werden. Ein Fazit schon jetzt: Als Bürgermeister werde ich diese Form des regelmäßigen Kontaktes vor Ort mit den Bürgern beibehalten, um nah bei den Menschen, ihren Sorgen, Ideen und Wünschen zu bleiben.
2.Frage:
Seit Wochen sind Sie in der Stadt und den Stadtteilen unterwegs. Gab es dabei Neues zu erkennen und entdecken?
Veröffentlicht am 06.05.2014
SPD sagt ja – aber …
Die globalisierte Welt lebt vom grenzüberschreitenden Handel. Jetzt soll ein Abkommen zwischen den USA und der Europäischen Union den größten liberalisierten Markt der Welt entstehen lassen. Das heißt aber auch, dass nicht nur Waren ohne Zölle gehandelt werden können, sondern dass auch Arbeitnehmerrechte, Umweltschutz, Gerichtsbarkeit, Gentechnik usw. angepasst werden müssen. Der EU-Standard ist deutlich höher, sprich fortschrittlicher, als der in den USA. Anpassung nach unten?
Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender, Vizekanzler und Wirtschaftsminister sagt ja zu Abkommen, nein zur Nivellierung nach unten:
Veröffentlicht am 05.05.2014
Norbert Walter-Borjans hat gezeigt, dass Steuergerechtigkeit für ALLE gilt
Seine Entscheidung, Steuer-CDs anzukaufen, hat viele kontroverse Diskussionen ausgelöst. Am 7. Mai können alle Interessierten den Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Norbert Walter-Borjans, vor Ort erleben und sich ihre eigene Meinung bilden.
In der Galerie der Traumfänger (Fürst-Leopold-Platz 3, im Navi Halterner Straße 105 eingeben) spricht Walter-Borjahns ab 16.00 Uhr über die Themen Kommunalfinanzen und Steuergerechtigkeit. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, an der öffentlichen Diskussion teilzunehmen.
Veröffentlicht am 04.05.2014
Parteien machen auf sich aufmerksam
Ja, jetzt stehen oder hängen sie wieder. Plakate im Stadtgebiet zeigen an, dass etwas Besonderes bevorsteht. Am 25. Mai haben alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, auszuwählen.
Um darauf aufmerksam zu machen und sich selbst ins Gespräch zu bringen, nutzen die Parteien das Recht, zu werben. Übrigens verhalten sie sich dabei nicht anders als Unternehmen, Schützenvereine und Veranstalter.
Die Kunst der Werbung besteht darin, eine Botschaft möglichst kurz und knapp oder nur per Bild so zu platzieren, dass sie positiv in Erinnerung bleibt.
Parteien haben es besonders schwer. Das Negativimage klebt wie Blei an ihnen, wird aber auch „liebevoll“ gepflegt. Da macht die veröffentlichte Meinung keine Ausnahme – im Gegenteil. Plakatwerbung sollte aber nicht überbewertet werden.
Wenn es gelänge, die Wahlbeteiligung deutlich zu steigern oder bei Parteien und Kandidaten, die für ein öffentliches Ehrenamt antreten, mal etwas genauer hinzuschauen, dann hätten die Plakate ihren Zweck erfüllt.
Veröffentlicht am 03.05.2014
Rhader SPD-Kandidaten im Quartier
Das kalte ungemütliche Wetter konnte die SPD-Wahlkämpfer nicht bremsen.
Bereits von weitem erkannten die Rhader an dem leuchtend roten Sonneschirm an der Ecke Bergstraße und Stuvenberg, dass die örtliche SPD zur angekündigten Fragestunde bereitsteht.
Notizblocks, Broschüren, Fähnchen und mehr waren die „Mitbringsel“.
„Aber viel wichtiger ist uns das direkte Gespräch mit den Wählerinnen und Wählern“, so gleichlautend Achim Schrecklein und Dirk Hartwich, die künftig gemeinsam nach der Kommunalwahl am 25. Mai, Rhade in Dorsten vertreten wollen.
„Dazu ist es aber erforderlich, in den Wahlkreisen 1 und 2 direkt gewählt zu werden“, so
Veröffentlicht am 02.05.2014