Michael Baune, 2. v. r. erläutert seine konkreten Vorstellungen. Die anderen Kandidaten hören zu. Kommunalpolitik Bürger finden Stadt – Teil 3 und Schluss

Die politische Dimension des Dialogforums

Drei völlig unterschiedliche Beispiele bürgerschaftlichen Engagements zeigten unübersehbar auf, das etwas in unserer Stadt zu bewegen ist.
Die Initiative „Tierheim-Hervest“, hier wurde in kürzester Zeit aus einem langjährigen, peinlichen Provisorium ein modellhaftes Projekt, konnte die Öffentlichkeit grandios erreichen und die Verwaltung an ihre gesetzliche Pflichtaufgabe nachhaltig erinnern.
Das Wohnprojekt Blaue Schule in Barkenberg schaffte etwas ganz anderes. Menschen, die sich in vielen Vorgesprächen trafen, lernten sich kennen und schätzen. Nur so konnte ein gemeinsames Wohnprojekt dieser Größenordnung gestemmt werden.
Beide Beispiele konzentrierten sich auf eine klare Zielformulierung und auf ein überschaubare Vorhaben, sowie eine zeitlich fixierte Umsetzung.

Veröffentlicht am 24.02.2014

 

Am Beispiel des Hauses Mantra konnte Dirk Hartwich erläutern, dass Bau - und Verkehrsplanung nicht zu trennen sind Stadtentwicklung Bürger finden Stadt – Teil 2

Dialogforum zur Stadtentwicklung mit praktischen Beispielen

Neben der Rhader Rahmenplanung, siehe gestriger Bericht, waren es noch 2 weitere Beispiele praktizierter Bürgerarbeit, die die Besucher faszinierten.

Heike Unkel, ehrenamtliche Vorsitzende des Dorstener Tierheims zeigte in Wort und Bild beeindruckend auf, wo es in der Vergangenheit klemmte, wie sich mit Ärmelaufkrempeln etwas ändern lässt und wohin die Reise künftig gehen wird.
Von unter 30 Mitgliedern sind es heute über 200, die sich den Tierschutz in ihrer Stadt auf die Fahnen geschrieben haben. Übrigens eine Pflichtaufgabe der Kommune. Das heißt, dass Dorsten tief in die Tasche greifen muss, um dem gesetzlich verankerten Tierschutz auch Rechnung zu tragen. So wird mit ca. 400.000 Euro in nächster Zeit ein artgerechtes Tierheim neu erbaut. Der Verein muss erhebliche Mittel zusätzlich aufbringen. „Aber“, so Heike Unkel, „wir haben inzwischen viele, auch junge Helfer und großzügige Sponsoren“.

Veröffentlicht am 23.02.2014

 

Dirk Hartwich hat das Dialogforum überzeugt Kommunalpolitik Rhader SPD beeindruckt auf Dialogforum zur Stadtentwicklung - Teil 1

Modell für Dorsten? - JA!

Langer Applaus, Schulterklopfen und anerkennende Kommentare. Dirk Hartwich, einer der Initiatoren für aktive Bürgerbeteiligung bei der Rhader Rahmenplanung hat mit seinem Referat die vielen Teilnehmer des Dialogforums restlos überzeugt.
Er erläuterte eingangs die unbefriedigende Situation einer „Randgemeinde“ Dorstens, die nach der kommunalen Neugliederung 1975 nicht nur ihre Selbständigkeit, sondern auch viele aktive ehrenamtliche Akteure verloren hat.
Die Idee, Rahmenplanung einmal ganz anders zu machen, wurde im Stadtrat bekanntlich mit konservativer Mehrheit ausgebremst.
„Das war der Startschuss für unsere Initiative, mit Bürgerversammlungen die Themen eines Rahmenplans aktiv zu bearbeiten und positiv zu beeinflussen“, so Dirk Hartwich, der dann das Verfahren, die Erfolge, aber auch die Schwierigkeiten beim Namen nannte. Unterstützt von Fotos und Textbildern, die an Klarheit nichts zu wünschen ließen.
Seine Zusammenfassung in 3 Punkten:
- Aktive Bürgerbeteiligung ist Mehrwert für unsere Stadt
- Parteien müssen ihre Berührungsängste im Interesse der Sache abbauen
- Die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt, ihrem Stadtteil, ihrem Quartier steigt, wenn sie ernst genommen, sprich, aktiv beteiligt werden.

Wird morgen fortgesetzt.

Die komplette Rede:

Veröffentlicht am 22.02.2014

 

Wir tun was für Rhade. Bild: Jo Gernoth Stadtentwicklung Heute: Bürger finden Stadt – Dialogforum mit Rhader SPD-Beteiligung

Die Wege zum Rhader Rahmenplan werden vorgestellt

Leere Kassen, eine Verwaltung mit Personalengpässen – was für ein Dilemma. Die Stadt heißt Dorsten und sucht nach Lösungsmöglichkeiten.
Klar ist, ohne ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger geht gar nichts mehr.
Wege aus der Krise sollen am heutigen Samstag, 22. Februar modellhaft aufgezeigt werden.
Das Stadtteilbüro Hervest tritt als Veranstalter auf und hat unter anderem, das Engagement der Rhader SPD, einen Rahmenplan Rhade mit Beteiligung der Bürger auf den Weg gebracht zu haben, zur öffentlichen Vorstellung ausgewählt.
Beginn der Veranstaltung: 10 Uhr, Ort: Kirche im Bahnhof, (ehemaliger Bahnhof Hervest), Am Holzplatz 4.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen, so der Veranstalter.

Veröffentlicht am 21.02.2014

 

Umwelt Wie lange dauert ewig?

Der tägliche Selbstbetrug lebt – und wir machen mit

Die rostenden Fässer mit strahlendem Müll im KKW Brunsbüttel haben uns daran erinnert, dass die Endlagerung des Atommülls immer noch nicht geregelt ist. Es geht dabei um ein Sicherheitskonzept, dass mehrere 10.000 (!) Jahre Gültigkeit haben muss.
„Was ist ein Jahrhundert oder ein Jahrtausend in der Menschheitsentwicklung?“
Dieser Frage ging ein Museum im schweizerischen Schaffhausen nach.
Um die Begriffe Planbarkeit, Fristen und Prognosen bei zu lagerndem Atommüll mit einer Halbwertzeit von zehn- bis hunderttausend Jahren zu verstehen, erinnert das Museum u. a. an die Neandertaler, deren Ära vor vierzigtausend Jahren zu Ende ging.
Und weiter:

Veröffentlicht am 21.02.2014

 

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