Grüner Bundestagsabgeordneter referierte in Marler VHS
Oliver Krischer, MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Berliner Reichstag, informierte in der Marler Insel (VHS) rund 50 Besucher über die umstrittene unkonventionelle Gasfördermethode. Sachlich und äußert kompetent zeigte er die gesetzliche Grundlage (Bergrecht), die Risiken des Förderns (Umweltgefahren) sowie die politische Bewertung (Parteien) auf.
Die Veranstaltung wurde von der Insel, der IGBCE und der ev. Kirche organisiert.
Wie ist diese Informationsveranstaltung aus Dorstener Sicht, der Arbeitskreis ENERGIE – KLIMA – UMWELT hat sich des Themas seit langem angenommen, zu bewerten?
Veröffentlicht am 07.03.2014
Parteien machen auf sich aufmerksam
Ja, jetzt stehen oder hängen sie wieder. Plakate im Stadtgebiet zeigen an, dass etwas Besonderes bevorsteht. Am 25. Mai haben alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, auszuwählen.
Um darauf aufmerksam zu machen und sich selbst ins Gespräch zu bringen, nutzen die Parteien das Recht, zu werben. Übrigens verhalten sie sich dabei nicht anders als Unternehmen, Schützenvereine und Veranstalter, zum Beispiel eines Festivals.
Die Kunst der Werbung besteht darin, eine Botschaft möglichst kurz und knapp oder nur per Bild so zu platzieren, dass sie positiv in Erinnerung bleibt.
Parteien haben es besonders schwer. Das Negativimage klebt wie Blei an ihnen, wird aber auch „liebevoll“ gepflegt. Da macht die veröffentlichte Meinung keine Ausnahme – im Gegenteil. Plakatwerbung sollte aber nicht überbewertet werden.
Wenn es gelänge, die Wahlbeteiligung deutlich zu steigern oder bei Parteien und Kandidaten für ein öffentliches Ehrenamt mal etwas genauer hinzuschauen, dann hätten die Plakate ihren Zweck erfüllt.
Und: Selbstgeschriebene Plakate heben sich erfreulich von dem Einerlei der Standardwerbung ab. Dass die Idee der Rhader SPD von der Konkurrenz im Ort kopiert wird, zeigt, dass diese Art der Information so schlecht nicht ist.
Veröffentlicht am 06.03.2014
Ein Zitat, das in einem Satz alles sagt
Es wichtig, sich immer wieder zu hinterfragen. Warum mache ich das? Wem nützt das? Was kommt dabei heraus?
Gerade Parteimitglieder zweifeln und verzweifeln immer mal wieder. Da bringt man sich ehrenamtlich, unentgeltlich ein und wird nicht selten beschimpft, ignoriert oder gar beleidigt.
Das Engagement ist aber alternativlos. Wer, wenn nicht wir, also Du und ich, sollten denn den eigenen Lebensmittelpunkt zukunftsfähig machen?
Also Ärmel aufkrempeln und das Ziel genau anpeilen, um dann mit vereinten Kräften etwas für Rhade tun.
Tu was du kannst, mit dem was du hast, und dort wo du bist.
Ein Zitat, das als Motto hervorragend Deine und meine Motivation steigert. Wir engagieren uns ja nicht nur für uns, sondern wir engagieren uns mehr noch für unsere Kinder und Kindeskinder. Für die Zukunft Rhades.
Veröffentlicht am 05.03.2014
Parteien blasen die Backen auf
Der Aschermittwoch hat neben der religiösen, seit einigen Jahren auch eine parteipolitische Bedeutung.
Ältere erinnern sich sicherlich an die legendären Auftritte eines Franz-Josef Strauß. Bier, Blasmusik und Brezeln zur Einstimmung, dann die Rede. Mit markigen Worten, Schweißperlen auf der Stirn und „Schaum vorm Mund“ wurde der politische Gegner herabgesetzt und beleidigt. Manchmal auch die Unionsbrüder unter Helmut Kohl. Je kräftiger ausgeteilt wurde, je mehr johlte das Volk im Bierzelt.
Da konnten die anderen Parteien nicht abseits stehen. Und so dreschen sie heute alle in erster Linie auf die Konkurrenz.
Ist das noch zeitgemäß? Haben wir nicht andere Sorgen? Muss diese Gaudi an Aschermittwoch wirklich sein?
Die Parteien sind überaltert und müssen dringend junge Menschen überzeugen. Ob das durch „dicke Backen“ gelingt? Zweifel sind angebracht.
Veröffentlicht am 04.03.2014
SPD Alt-Wulfen/Deuten: MUNA gehört nicht mitten in die Stadt
Dass eine Munitionsfabrik nie mitten in einer Stadt angesiedelt würde, versteht sich von selbst. Wenn sie aber seit Jahrzehnten an dieser Stelle betrieben wird, genießt sie dann Bestandsschutz?
NEIN, sagt dazu am deutlichsten die örtliche SPD. Anstatt parteiübergreifende Unterstützung zu erhalten, muss sie sich immer wieder gefallen lassen, von der CDU völlig unqualifiziert angegriffen zu werden.
Ulrich Guthoff und Reinhold Grewer antworten klar und unmissverständlich mit einem Offenen Brief:
Veröffentlicht am 04.03.2014