Ausgangslage: Andrea Nahles erklärt per Mail die nächsten Schritte - Skepsis in Rhade bleibt
Wortlaut des Rhader Briefes
Liebe Freunde in Berlin,
ich mache mir Sorgen. Sorgen um die nächsten Schritte.
Wo sollen denn die Gemeinsamkeiten (Inhalte) herkommen, wenn bei den
Grünen die Sondierungsgespräche genau darüber gescheitert sind.
Die Argumentation der Grünen (Ablehnung der Zusammenarbeit) passt 1:1 auch zur SPD. Ansonsten wären die beiden Parteien nie „Wunschpartner 2013“ geworden.
Wie will man beispielsweise den Umwelt- und Klimaschutz mit einer
Partei unter „einen Hut“ bringen, wenn diese sich gerade von der
Familie Quandt (BMW) hat „kaufen“ lassen?
Veröffentlicht am 20.10.2013
Wat mutt dat mutt, oder: Wat nu? – Berliner Ereignisse werden diskutiert
Kaum sind die Berliner Sondierungsrunden zwischen Union und SPD vorbei, schon laden die Rhader Sozialdemokraten ihre Mitglieder und interessierte Bürger zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Am Dienstag, 29. Oktober, soll ab 19.30 Uhr in der Gaststätte Pierick über die Chancen und Risiken einer SPD-Regierungsbeteiligung auf Bundesebene diskutiert werden. Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender: „Wir wollen versuchen, alle verfügbaren Informationen einzubringen und am Ende der Diskussion eine Probeabstimmung über die künftige Rolle der SPD auf Bundesebene durchführen.“
Veröffentlicht am 18.10.2013
Wir glauben, eine gemeinsame Basis mit der Union erkannt zu haben
Die SPD-Parteispitze hat sich darauf verständigt, dem SPD-Parteikonvent am Sonntag die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zu empfehlen. Das gab der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel nach der dritten Sondierungsrunde bekannt. „Wir sind noch nicht so weit, dass wir konkrete Verhandlungsergebnisse hätten aber wir glauben, dass wir eine gemeinsame Basis mit der Union finden können“, so Gabriel am Donnerstag.
Veröffentlicht am 18.10.2013
Berlin: SPD-Verhandlungsdelegation einstimmig für Koalitionsverhandlungen mit Union
Am Sonntag wird der Kleine Parteitag entscheiden, ob die Ergebnisse der Sondierungskommission wirklich so tragfähig sind, wie jetzt dargestellt.
Morgen mehr.
Veröffentlicht am 17.10.2013
Sehr geehrte Damen und Herren der Dorstener WAZ-Redaktion,
sehr geehrter Herr Reitz,
ich muss gestehen, dass mich die heutige lapidare Überschrift „Die WAZ Dorsten stellt ihr Erscheinen zum 31. Oktober ein“, kalt erwischt hat.
Ich glaube, seit mehr als 40 Jahren nicht nur passiver Leser gewesen zu sein, sondern auch aktiver „Wegbegleiter“.
Veröffentlicht am 17.10.2013