Bundespolitik Corona-Maskenaffäre wird aufgearbeitet

Karl Lauterbach setzt Sonderermittlerin ein

Die Corona-Pandemie hat tausende Menschenleben gekostet. Auf die Versorgung der Bevölkerung, u. a. mit Schutzmasken, war die damalige Bundesregierung nicht vorbereitet. So wie alle Regierungen überall auf der Welt. Dem damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deshalb einen Vorwurf zu machen, wäre billige Polemik im Nachhinein. Aber seine Einkaufspolitik, die Vorsorgelücke schnell und unbürokratisch zu schließen, darf heute als sehr undurchsichtig bewertet werden. Mit krimineller Energie haben es nicht wenige Personen, stellvertretend sei hier die Tochter eines früheren CSU-Generalsekretärs genannt, verstanden, Maskenaufträge zu erhalten und Millionen Euro (!) in die eigene Tasche wandern zu lassen. Auch die Berücksichtigung einer Firma aus dem Münsterland, eingekaufte Masken zu lagern und zu verteilen, erfolgte ohne Ausschreibung und wirft bis heute Fragen auf. Warum der dahinterstehende Unternehmer, der dem CDU-Bezirksverband Münsterland angehört, dessen stellvertretender Vorsitzender Jens Spahn war und ist, u. a. Fachfirmen wie DHL und DB Schenker, beides Staatskonzerne, vorgezogen wurde, gehört bis heute zu den ungeklärten Fakten. Der Eindruck, den Jens Spahn durch sein Schweigen auf klare Fragen erweckt, irritiert auch innerparteilich. Karl Lauterbach (SPD): "Wenn Fehler gemacht wurden, dann muss das auf den Tisch, und das scheint klar der Fall gewesen zu sein".

Eigener Bericht - wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 16.07.2024

 

Bundespolitik „Ich brenne für die Sozialdemokratie“

Einer, der politische Verantwortung tragen will

Er ist jung, dynamisch, ehrgeizig und rundherum sympathisch. Die Rede ist von Dustin Tix, der sich anschickt, Michael Gerdes, unseren langjährigen SPD-Bundestagsabgeordneten im kommenden Jahr nachzufolgen. Dazu stellt er sich in Kürze innerparteilich zur Wahl. 45 Delegierte aus Bottrop, Gladbeck und Dorsten entscheiden dann, ob er 2025 als unser sozialdemokratischer Bundestagskandidat ganz oben auf dem Stimmzettel stehen wird. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht, seine Bewerbungsrede ist offen, ehrlich und überzeugend. Der 28jährige Gladbecker hat auf der letzten Mitgliederversammlung der Rhader SPD verdeutlicht, Verantwortung übernehmen und seinen Wahlkreis offensiv und öffentlich wahrnehmbar vertreten zu wollen. Der gelernte Industriekaufmann und Betriebswirt arbeitet bei der Emscher Lippe Energie GmbH in Gelsenkirchen. Neben dem Kernthema Energie, wirbt er für gute Arbeitsbedingungen und eine starke Wirtschaft. Dustin Tix sieht den Schlüssel zum erfolgreichen Wachstum in Investitionen. „Die Schuldenbremse muss reformiert werden“, so seine unmissverständliche Botschaft. Bundeskanzler Olaf Scholz hat die letzte Bundestagswahl auch gewonnen, weil er den Begriff RESPEKT ganz oben auf seiner Agenda platziert hat. So wie jetzt auch Dustin Tix. Noch keine Garantie, aber ein starkes Zeichen für eine erfolgreiche politische Karriere. Die Rhader SPD hat ihn mit GLÜCK AUF und AUF WIEDERSEHEN verabschiedet.

Kontakt: Dustin Tix; TEL. 0151/62431515; E-Mail dustintix@gmx.de; Internet: www.dustintix.de

Veröffentlicht am 15.07.2024

 

Gesellschaft „Vereinswechsel“ wirft Fragen auf

Wenn Politiker plötzlich im Trikot des Konkurrenten auflaufen

Im Sport gibt es den offiziellen Transfermarkt. Stimmen sportliche Perspektive und jede Menge Kohle überein, wird beim neuen Arbeitgeber angeheuert. Der „abgebende“ Verein erhält die ausgehandelte Wechselsumme, die sich am Marktwert orientiert, der Spieler zusätzlich ein Handgeld. Nicht selten wird auch eine Ausbildungssumme fällig, die der Verein erhält, der den Sportler gefördert hat. In der Politik gibt es keinen Transfermarkt, aber immer mal wieder Politikerwechsel von Partei A nach B, manchmal sogar quer durch (fast) alle Parteien, wie aktuell hier ein Akteur im Kreisgebiet, der als absoluter Spitzenreiter im Partei-Wechsel-Spiel gilt. Natürlich gibt es auf diesem Feld keinerlei Ablösesummen oder gar Handgeld, behaupten alle, die plötzlich im neuen Outfit auf der politischen Bühne auftreten. Dafür gibt es schon mal Versprechungen, über einen guten Listenplatz ins neue Team eingewechselt zu werden, um dann das Brot des neuen Herrn zu essen und sein Lied zu singen. Eine Frage des Charakters? Ein Persönlichkeitsproblem? Diejenigen, die den Wechselwilligen jahrelang ausgebildet und beim Aufstieg gutgläubig und ehrenamtlich begleitet haben, kennen die Antwort. Sie fällt in der Regel gegenüber den Abtrünnigen vernichtend aus. Politik, ein schmutziges Geschäft? Manchmal trifft das wirklich zu.

Ein sonntäglicher Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 14.07.2024

 

Allgemein Du kannst etwas bewegen!

24-Stundenlauf hilft der eigenen Gesundheit und sozialen Projekten

Seit gestern laufen sie wieder. Noch heute besteht die Möglichkeit, mitzumachen. Mitzumachen beim 2. Dorstener 24-Stunden-Lauf im Bürgerpark Maria-Lindenhof / Stadtkrone. Die Rundstrecke, nur 1 Kilometer lang, ist attraktiv zwischen Lippe und Kanal gelegen. Wer will kann sich sportlich beweisen und versuchen, so lange und so schnell wie möglich zu laufen. Andere Teilnehmer werden es gemütlich angehen und einige Runden im Gespräch mit Gleichgesinnten drehen. Alles ist möglich. Alles hilft, um das Ziel des Veranstalters zu erreichen, soviel Spendengeld wie möglich einzunehmen, um mehrere soziale Projekte in unserer Nachbarschaft zu fördern. Also Bewegung für einen guten Zweck. Ein Blick auf die Teilnehmerliste zeigt, dass bereits ca. 1000 Unterstützer gemeldet haben. Ein erster Erfolg für eine gute Sache. Als Gewinner sollen ganz oben auf dem Siegerpodest die Hilfsorganisationen Tierschutzverein Dorsten, die hiesige Lebenshilfe, der Hospiz-Freundeskreis, und das Kinder-Zirkusprojekt, das der Treffpunkt Altstadt auf die Beine stellt, sowie einige kleine  Projekte stehen. Das fantastische Ergebnis des letzten Jahres, als u. a. die Lebenshilfe, die Mr. Trucker Kinderhilfe, das Frauenhaus, das Tierheim, sowie der Deutsche Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe mit 25.000 Euro (!) unterstützt werden konnten, darf getoppt werden. Grund genug, als Wiederholungs- oder Erstunterstützer dabei zu sein. Anmeldungen sind auch heute noch vor Ort bis 15.30 Uhr möglich.

Rhader Werbetext für eine gute Sache

Veröffentlicht am 13.07.2024

 

Gesellschaft Durchwurschteln als politische Strategie?

Ob in Berlin, Washington oder Brüssel, überall lähmen (faule) Kompromisse die Zukunftsentwicklung

Über die holprige Arbeit der Ampel wird täglich kommentiert, nicht selten gelästert. Das Dreierbündnis kann sich seit Monaten nur noch auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen. Hieße der sozialdemokratische Bundeskanzler nicht Olaf Scholz, wäre die Koalition, die mehr Fortschritt wagen wollte, bereits am Ende. Er behält die Ruhe und versucht täglich, im Interesse des Landes, Risse zu kitten, und Kompromisse zu schmieden. Dass der FDP-Vorsitzende Lindner ständig neue Knüppel in die Beine der Regierung, der SPD und der Grünen wirft, ist der destruktive Versuch, eigenes fehlendes Profil zu vertuschen. Irritiert blicken wir auch über den Atlantik. Das dortige politische Schauspiel, als Drama angelegt, macht fassungslos. Der amtierende Präsident zeigt vor aller Welt ganz normale altersbedingte Schwächen, will sie aber nicht wahrhaben. Nicht Altersweisheit, sondern Altersstarrsinn scheint die richtige Diagnose zu sein. Der Kontrahent war schon einmal Präsident. Sein Platz müsste eher das Gefängnis als das Weiße Haus sein. Trotzdem dreht sich in den USA alles nur um diese beiden Personen. Die dahinter stehenden  Parteien scheinen nur noch Staffage zu sein. Die EU der Gutwilligen taumelt. Die Zerstörung erfolgt von innen. Victor Orban (Ungarn), zur Zeit Ratspräsident, zeigt den „EU-Partnern“ den Mittelfinger und macht Politik auf eigene Rechnung. Wer sich aber gegen die latente militärische Bedrohung aus Russland und die wirtschaftliche aus China erfolgreich positionieren will, muss endlich das Egoistische ablegen und zur freundschaftlichenTeamarbeit finden. Wir demokratischen Wähler sind dazu die entscheidende Größe. Die nächste Wahl kommt bestimmt. Hier wie da.

Ein besorgter Zwischenruf aus Rhade    

Veröffentlicht am 12.07.2024

 

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