Ortsverein Notfall in Rhade – Rettungswache Wulfen zu weit weg

Dorstener Zeitung berichtet über alarmierende Fristüberschreitungen

Es geht um Menschenleben und Minuten. Bei einem Drittel der Rettungseinsätze in Rhade wird aber die maximale 12-Minutenfrist vom Anruf bis zum Eintreffen überschritten! So die Statistik des Kreises RE, über die die DZ am 10. Februar berichtete. Der Standort der Wulfener Rettungswache scheint nicht optimal zu sein. Dass sofortiger Handlungsbedarf besteht, zeigen die folgenden Überlegungen des Kreises:

  • Die Rettungswache Wulfen wird in Richtung Lembeck/Rhade verlegt
  • Eine zusätzliche Rettungswache wird vor Ort (Rhade/Lembeck) eingerichtet
  • Eine Zusammenarbeit mit den Rettungswachen in den nördlichen Nachbarkommunen wird vereinbart.

Eine Entscheidung, welche der 3 Alternativen umgesetzt wird, soll in der 2. Jahreshälfte fallen. Die Meinung der Rhader SPD: Der ländliche Bereich Dorstens muss gleichrangig wie der Kernbereich der Stadt behandelt werden. Hier treffen die Retter, per Notruf angefordert, bereits nach 8 Minuten ein.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 19.02.2018

 

Bundespolitik SPD: Bauchgefühl und Kopfsache

Ich bin hin- und hergerissen 

  • Mein Bauchgefühl sagt, auf keinen Fall weiter so. Die SPD darf nicht wieder Juniorpartner einer Union sein. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass, trotz guter Regierungspolitik der SPD-Minister, die Ernte von der Union eingefahren wurde. Außerdem konnten sich die engagierten SPD-Minister, die auch die Führungsebene der Partei bilden, nicht parallel mit der dringend nötigen Parteierneuerung beschäftigen. Ein Riesenfehler. Daher meine klare Meinung – aus dem Bauch heraus: NoGroKo!
  • Wenn da nicht auch der Kopf noch wäre. Tatsächlich ist es doch etwas komplizierter. Die SPD muss jetzt aufpassen, nicht in die Bedeutungslosigkeit zu versinken. Die Delegierten auf 2 Parteitagen haben mit überwältigender Mehrheit grünes Licht für Verhandlungen mit der Union zur Bildung einer neuen GroKo gegeben. Das Ergebnis liegt auf dem Tisch. Und das ist beeindruckend gut – aus sozialdemokratischer Sicht. Jetzt trotzdem nein zu sagen, versteht vielleicht die eine Hälfte der SPD-Mitglieder, aber die breite Öffentlichkeit, darunter natürlich auch die bisherigen SPD-Wähler, würde sich kopfschüttelnd abwenden. Daher meine klare Meinung – nach langem Überlegen: Ja zur GroKo!

Fazit: Ich ringe mit 2 widersprüchlichen Meinungen und muss mich für eine entscheiden. Damit bin ich aber nicht allein. 460.000 Sozis stehen vor der gleichen Frage. Verantwortung pur!

Sonntagsgedanken eines Rhader Sozialdemokraten

Veröffentlicht am 18.02.2018

 

Alle Plätze besetzt. Die SPD diskutiert in RE. Foto: Jürgen Heinisch Bundespolitik Wohin gehst du – SPD?

Kevin Kühnert trifft Torsten Schäfer-Gümbel in RE

Das Interesse der SPD-Mitglieder und der Medien ist gewaltig. Der Juso-Vorsitzende und der stellvertretende SPD-Vorsitzende diskutieren in Recklinghausen über die Zukunft der SPD und das bevorstehende Mitgliedervotum. Beiderseits äußerst respektvoll! Die ARD und das ZDF berichten in ihren wichtigsten Nachrichtensendungen. Kevin Kühnert ist stolz über die lebendige SPD, wirbt aber eindringlich, nicht wieder in eine GroKo zu gehen. Torsten Schäfer-Gümbel vertritt engagiert die gegenteilige Meinung. Was letztlich mehrheitsfähig ist, entscheiden die Mitglieder. Mehr Basisdemokratie war in der SPD noch nie. Die anderen Parteien blicken neidisch auf eine lebendige Partei, die dennoch vor einer Zerreißprobe steht. Das Mitgliedervotum schwebt wie ein Damoklesschwert über der deutschen Sozialdemokratie. Wir berichten weiter.

SPD-Rhade

Veröffentlicht am 17.02.2018

 

Das Interesse ist riesig. Die Sorge um die SPD mobilisiert. Foto: Jürgen Heinisch Stadtverband Dorsten: Die SPD diskutiert und ringt mit sich

ProGroKo oder NoGroKo? – Beeindruckender Meinungsaustausch

Viele kamen, um miteinander zu diskutieren. Unter der Moderation von Jennifer Schug, Stadtverbandsvorsitzende der Dorstener Sozialdemokraten, wurde ganz aktuell über die Zukunft der Partei engagiert, sachlich, auch emotional, aber in erster Linie konstruktiv gerungen. Die Sorge, wie es mit der über 150jährigen Partei weitergeht, war mit den Händen zu greifen. Soll sie sich in der Regierung, also in einer erneuten Großen Koalition mit der Union erneuern, oder sollten die Mitglieder den ausgehandelten Koalitionsvertrag ablehnen? Da es für beide Weichenstellungen gute Argumente dafür und dagegen gibt, war es nicht verwunderlich, dass die „Probeabstimmung“ am Ende einer außergewöhnlich intensiven und inhaltlich auf hohem Niveau geführten Diskussion fast unentschieden, mit leichten Vorteilen für das NoGroKo-Lager, ausging.

Eigener Bericht – wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 16.02.2018

 

Das Fundament der SPD wackelt bedenklich Bundespolitik Der Tunnelblick der SPD oder die Lust am Untergang?

Ein Blick über den Tellerrand wäre hilfreich

In 8 Abschnitten wurde auf der Rhader Internetseite der neue Koalitionsvertrag vorgestellt. Natürlich in Kurzfassung. Tatsächlich sind es 180 DIN A4-Seiten. Jene, die alles gelesen haben, reiben sich die Augen. Der gesamte Vertrag trägt unübersehbar eine deutliche sozialdemokratische Handschrift. Das spiegelt sich in fast allen Kommentaren von Politikwissenschaftlern und unabhängigen Journalisten wider. Nun haben die Mitglieder das letzte Wort. Gut so – aber auch hochverantwortlich. Hin- und hergerissen müssen sie sich entscheiden, ob die SPD in der Regierung reformierbar ist, oder ob der Gang auf die harten Oppositionsbänke dazu besser wäre. Die Rhader SPD wird den Prozess der Meinungsbildung weiter aktiv begleiten und kommentieren.

Veröffentlicht am 16.02.2018

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.5.3.9 - 001766614 -

SPD Ortsverein Rhade

Christoph Kopp
chkoppsw2000@aol.com

 

     

 

Counter

Besucher:1766615
Heute:40
Online:1
 

Termine

Jeden 2. Donnerstag
im Monat,
in der Gäststätte Pierick
um 19h30.

 

Jennifer Schug Stadtverbandsvorsitzende
fraktion@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
michael.gerdes(at)bundestag.de