Allgemein In eigener Sache …

Um politische Zusammenhänge richtig zu verstehen, kommen wir um das intensive Studieren von Geschichte nicht herum. Eine Selbstverständlichkeit für alle verantwortungsvollen Politiker. Nur so steigt die Chance, Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Darüberhinaus gibt es Weisheiten, vielfach von Philosophen, Poeten und herausragenden Politikern, die in einem Satz Orientierung bieten. Im Monat Februar wird uns so Václav Havel (1936 - 2011), ehemaliger tschechischer Staatspräsident, Schriftsteller und engagierter Menschenrechtler, begleiten. Siehe rechte Spalte.

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“

Um außer Kontrolle geratenen Politikern Einhalt zu bieten, die dabei sind unsere demokratischen Strukturen zu zerstören, kommen wir ohne eine klare Haltung nicht herum. Diese kann zwar zu momentanen Nachteilen führen, macht aber auf Dauer Sinn. So interpretiert der Unterzeichner in Hinblick auf das Lavieren gegenüber den Trump-Drohungen, an dem sich alle europäischen Regierungen beteiligen, den Václav Havel-Text. Willy Brandts Regierungserklärung des Jahres 1969, "wir wollen mehr Demokratie wagen", darf als passende Ergänzung des Havel-Zitats gewertet werden.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 31.01.2026

 

Senioren Rhade: Wahlen zum Seniorenbeirat - Bitte heute mitentscheiden!

Wahlberechtigt sind alle Personen, die im Orteilsteil Rhade wohnen, mindestens 60 Jahre alt und nicht allgemein vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Das Wahllokal ist von 16 bis 18 Uhr im Carola-Martius-Haus, Urbanusring 17, geöffnet.

Der Seniorenbeirat stellt sich auf seiner Internetseite www.seniorenbeirat-dorsten.de vor:

„In Dorsten gibt es seit 1999 einen Seniorenbeirat. Auch wenn die Gemeindeordnung des Landes NRW die Einrichtung von Seniorenbeiräten noch nicht zwingend vorschreibt und sie weiterhin eine freiwillige Einrichtung der Städte und Gemeinden sind, gewinnen sie für unsere Kommunen immer stärker an Bedeutung. Es geht um eine notwendige Beteiligung bei der Gestaltung eines lebendigen Gemeinwesens in unseren Städten für alle älteren Bürgerinnen und Bürger. Die Mitglieder des Seniorenbeirates kennen die besonderen Bedarfslagen und Probleme älterer Menschen und bringen sie in die Entscheidungsprozesse der Gemeinden ein. Außerdem helfen sie den Seniorinnen und Senioren ganz praktisch vor Ort mit Tipps, Informationen und persönlichem Einsatz.“  

Veröffentlicht am 30.01.2026

 

Jochen Ott wird flankiert von den SPD-NRW-Vorsitzenden Sarah Philipp und Achim Post. Foto Pascal Skwara, nrwspd.de Landespolitik Ein lang erwartetes Lebenszeichen der NRW-SPD

Jochen Ott will Ministerpräsident werden - Jetzt erst gerecht!

Seitdem die Sozialdemokraten nach den letzten verlorenen Landtagswahlen die Oppositionsbänke im Düsseldorfer Landtag drücken müssen, ist es ruhig um sie geworden. „Opposition ist Mist“, so hat es kurz und knapp mal Franz Müntefering beschrieben. „Die öffentliche Aufmerksamkeit tendiert plötzlich gegen Null, egal was du tust oder sagst“, so ein frustrierter SPD-Abgeordneter auf einer internen Parteiveranstaltung. Nun scheint man die Depression abschütteln und Offensivgeist zeigen zu wollen. Jochen Ott, ein erfahrener Landespolitiker, will mit den NRW-Sozialdemokraten zurück auf die Siegerstraße. Obwohl die nächste Landtagswahl erst 2027 ansteht, hat er die Weichen für eine engagierte Wahlkampagne bereits gestellt. Der gelernte Studienrat ist das Gesicht der SPD. Und mit dem Thema Gerechtigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger will er die Wählerinnen und Wähler überzeugen. In Kurzform liest sich das so:

  • Gerechtes Leben - auf dem Weg zum familienfreundlichsten Bundesland
  • Gerechte Arbeit - Eine Wirtschaft für alle Menschen in NRW
  • Gerechte Bildungschancen - Von der Kita bis in den Job
  • Gerecht und sicher - ein starker Rechtsstaat für alle
  • Gerechtes Zusammenleben - klare Regeln, echte Integration
  • Ein gerechtes NRW vor Ort - für eine funktionierende Infrastruktur

Eigener Bericht auf Grundlage www.nrwspd.de

Veröffentlicht am 29.01.2026

 

Kommunalpolitik Forks-Busch: War das wirklich so geplant?

Es war einmal ein ökologisches wertvolles Wäldchen, mitten im Stadtteil Rhade. Öffentlich zugänglich und genutzt. Dann wurde von Teilnehmern des Rhader Bürgerforums eine Idee geboren, daraus eine Parkanlage zu gestalten. Kritische Nachfragen, ob diese Maßnahme wirklich nötig und sinnvoll sei, und ob nicht das erste ökologische Gutachten vom Christian Schmidt, Landschaftsarchitekt aus Dorsten, einen „Umbau“ hätte verbieten müssen, wurden gemäß Prüfungsergebnis der Stadt verworfen. In der Ablehnung heißt es sinngemäß, dass doch nur geringe Eingriffe (Rodungen) erforderlich seien, und dass der wertvolle Baumbestand so weit wie möglich erhalten werden wird. Wörtlich: „Der Stadtteiltreffpunkt Forks Busch wird natur- und klimaverträglich geplant.“  Die Fotos, am 24. 01.2026 aufgenommen, zeigen ein anderes Bild. Das Rhader Wappen, in direkter Nachbarschaft vor 37 Jahren aufgestellt, zeigt im Zentrum eine Baumwurzel. Passt in diesem Fall, hat aber eine geschichtliche Bedeutung. Dieser kritische Text wurde u. a. dem Bürgerforum und der Stadtverwaltung mit der Bitte zugestellt, den „Tatort“ zu besichtigen und die Frage zu beantworten, ob das Roden in diesem Umfang wirklich so geplant war. Eingehende Antworten werden hier veröffentlicht.

Nachdenkzeilen eines schockierten Betrachters der „Großbaustelle dörfliche Parkanlage Rhade“

Veröffentlicht am 28.01.2026

 

Gesellschaft Holocaustgedenktag - Haben wir denn gar nichts gelernt?

Antisemitismusbeauftragte müssen unter Polizeischutz arbeiten

Heute gedenken wir der Opfer. Heute erinnern wir, dass das nationalsozialistische Deutschland zwischen 1933 und1945 u. a. über 6 Millionen Menschen mit jüdischer Herkunft bestialisch umgebracht hat. Heute denken wir an den Schwur, den wir danach geleistet haben: Nie wieder! Heute ziehen wir aber auch Bilanz, wo wir mit unserem Schwur aktuell stehen. Und die sieht verheerend aus. Der Antisemitismus in unserer Gesellschaft nimmt zu. Im Jahr 2024 wurden in unserem Land 8624 Vorfälle gemeldet. 24 pro Tag! Ein Anstieg um 77% gegenüber dem Vorjahr. Der Linken-Politiker Andreas Büttner, im Land Brandenburg als Antisemitismusbeauftrager tätig, entkam nur mit Glück einem Brandanschlag. „Was wir jetzt erleben, ist die Normalisierung des Judenhasses“, so seine bittere Erkenntnis. Andreas Büttner will trotz der latenten Bedrohung nicht aufgeben und sein Amt weiter ausführen. Andere Antisemitismusbeauftragte, wie Stefan Hensel in Hamburg, der ebenfalls wegen seines Engagements attackiert wurde, stieg aus und hält uns mit der Frage, ob es nicht eine Bankrotterklärung für eine freie Gesellschaft sei, wenn sie einen Antisemitismusbeauftragten braucht, den Spiegel vor. Heute besteht für alle Demokraten die Möglichkeit, ein persönliches Zeichen gegen Hass und Missgunst zu setzen. Tun wir es!

Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Artikels „Was wir jetzt erleben, ist die Normalisierung des Judenhasses“ vom 15.1.1026

Veröffentlicht am 27.01.2026

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 006380674 -

SPD Sozial

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“

Václav Havel (1936 - 2011)
 ehemaliger tschechischer Staatspräsident, Schriftsteller und engagierter Menschenrechtler

 

Counter

Besucher:6380675
Heute:26
Online:13