Das kannst du tun, um dich für Zusammenhalt und gegen Hetze einzusetzen
- Mische dich in Diskussionen ein. Ob am Stammtisch, im Gespräch in der Nachbarschaft oder auf der Arbeit: Wenn Rechtsradikale in Diskussionen Stimmung machen, höre nicht weg. Suche dir Verbündete und widerspreche menschenfeindlichen Aussagen.
- Schau nicht weg. Sieh hin. Gehe mit offenen Augen durch den Alltag. Du siehst, wie Rechtsradikale andere Menschen beleidigen oder angehen? Egal ob auf der Straße, im Bus oder online: Hier brauchen Betroffene Solidarität. Schreite ein und bitte weitere Personen um Hilfe. Wenn Betroffene rechtsradikaler Gewalt ihre Geschichte öffentlich machen, unterstütze sie, indem du ihre Geschichte mit anderen Menschen teilst.
- Engagiere dich für zivilgesellschaftliche Organisationen. Es gibt überall im Land mutige Menschen, die gegen Rechtsextremismus und für eine lebendige Erinnerungskultur kämpfen. Bring dich aktiv ein oder spende Geld, wenn du kannst. Schließe dich aktiven Netzwerken bei dir vor Ort an, die Veranstaltungen, Aktionen und Demonstrationen organisieren.
- Tritt in die SPD ein. Wenn du rechtsextreme Parteien schwächen willst, dann stärke demokratische Parteien mit deiner Mitgliedschaft. Die SPD ist das älteste Bündnis gegen rechts. Seit über 160 Jahren kämpfen wir für fortschrittliche Politik und stellen uns mit aller Kraft gegen Menschenfeindlichkeit. Mit deiner Mitgliedschaft sind wir noch stärker.
Ein wichtiger Appell der Bundes-SPD
Veröffentlicht am 19.09.2023
Volksbank plant Neubau als kleinen Dienstleistungspark
Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD informierte die Mitglieder über mögliche Veränderungen des Dorfbildes in Rhade. So bestätigte die Volksbank auf einem Treffen mit dem Rhader Bürgerforum (RBF), an dem Christoph Kopp teilnahm, Pläne, in einen Rhader Neubau investieren zu wollen, der als Innovationsdienstleistungspark mehrere Unternehmen unter einem Dach zusammenfassen könnte. Der Standort sollte nahe dem Rhader Einkaufszentrum liegen. Als eigenen Erfolg verbucht das RBF, dass damit erste Überlegungen der Volksbank, in einem Teilbereich „Forks Busch“zu planen, vom Tisch seien. Ein weiteres Treffen des RBF mit der Verwaltung und dem Kreis RE drehte sich um den Durchgangsverkehr in Rhade. So wurde auch über einen Uraltbeschluss gesprochen, im Bereich Ehrenmal einen Kreisverkehr zu planen. Die Fußgängerampel zur Grundschule soll so verlegt werden, dass das vorhandene Wegenetz besser und sicherer genutzt werden kann. Ebenfalls auf großes Interesse fiel die Mitglieder-Information über das Treffen von Berthold John, Hans-Udo Schneider und Dirk Hartwich mit dem Kämmerer der Stadt Dorsten, Karsten Meyer. Bekanntlich wird seit Jahren über das Für und Wider der Kreditaufnahme in der Fremdwährung Schweizer Franken und die damit verbundenen (Zwischen)Bilanzen öffentlich diskutiert. Am Ende dieser Geschäftsidee mussten rund 20 Millionen Euro als Verlust eingestanden werden. Berthold John, „zapfte“ sein früheres berufliches Wissen an und sichtete alle öffentlich zugänglichen Stadt-Bilanzen. Heraus kam ein Fragenkatalog, der nun mit dem Kämmerer offen und transparent diskutiert wurde. Jetzt, nachdem alle Fragen beantwortet, der reale Millionenverlust öffentlich gemacht wurde, kann dieses negative Kapitel der Stadtgeschichte aus Sicht der Rhader SPD geschlossen werden. Vergleiche dazu den Bericht „Ein unverstellter Blick in das städtische Portemonnaie“ vom 13. Sept. auf dieser Internetseite, der auf riesiges Leserinteresse stieß. Die Rhader SPD-Mitgliederversammlung wurde mit dem Hinweis, sich am 12 Oktober wieder zu treffen, beendet.
Veröffentlicht am 18.09.2023
Rhader Gedanken zum Wochenende
Ein gemaltes Bild geht mir nicht aus dem Kopf. Es zeigt einen ukrainischen Ex-Soldaten ohne Unterschenkel im Schwimmbad beim Sporttraining. Es ist eine bedrückende reale Szene. Der Illustrator teilt in der Bildunterschrift mit, dass der so Gehandicapte beim Betrachten der ersten Skizze lachend fragt, ob er ihm nicht noch Unterschenkel und Füße zeichnen könne. Da bildet sich beim Leser ein dicker Kloß im Hals. Parallel zu dieser einzelnen Momentaufnahme wurde das Sportereignis „Invictus Games“ in Düsseldorf abgehalten. Ein sportliches Treffen von Soldaten, die im (Kriegs)Dienst schwerste Verletzungen erlitten haben. Ein beeindruckendes Engagement, sie „ins Leben“ zurückzuholen. Wer nun im jüngeren Geschichtsbuch blättert, kommt um die Erkenntnis nicht herum, dass Kriege in aller Welt immer unermessliches Leid auf allen Seiten verursachen. „Nie wieder Krieg“, heißt das Versprechen nach dem Ende eines bewaffneten Konflikts. Egal, wo er ausgetragen wurde. Und immer wieder wird beschworen, dass künftig Diplomatie der einzig funktionierende Schlüssel zum friedlichen Miteinander ist. Leider, so die aktuelle Lage, haben schwere Waffen das Heft des Handelns übernommen. Diplomatie liegt verwundet am Boden. Vielleicht könnte mal, von der UN ins Leben gerufen, eine „Olympiade der Diplomaten“ initiiert werden. Ein friedlicher Wettkampf aller Länder um allgemeine Werte und gegenseitigen Respekt.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 16.09.2023
"Wir haben mit diesen Leuten (von der AfD) nichts zu tun. Hier wird es keine Zusammenarbeit geben - unter der Hand, über der Hand, unter dem Tisch. Mit mir und uns nicht."
Friedrich Merz, CDU-Vors. am 4.6.2023. Zitiert nach zdf.de
Veröffentlicht am 15.09.2023
Jüdisches Museum Westfalen beeindruckt mit vielfältigem Angebot
Man kann es nicht oft genug erwähnen: Dorsten hat etwas, das umliegende Städte neidisch macht. Das Jüdische Museum in der Lippestadt ist nämlich viel mehr als ein Gedenkort und Präsentationsraum für Erinnerungsstücke. Es ist ein zentraler Treffpunkt in unserer Stadt. Grund ist auch das breitgefächerte Kulturangebot, das 2mal im Jahr veröffentlicht wird. Eine Mischung aus Konzerten, Lesungen, Diskussionen, Museumsrundgang, Exkursionen, Ausstellungen, Vorträgen und Filmen. „Kultur ist Lebensmittel“, so warben wir vor einigen Tagen, das städtische Kulturprogramm „anzunehmen“. Diese Bewertung übertragen wir heute nahtlos auf das neugierig machende Programmangebot des jüdischen Museums. Kontakt: Julius-Ambrunn-Straße 1 in 46282 Dorsten, Telefon 02362-45279, Internetseite www.jmw-dorsten.de
Rhader Werbetext für das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten
Veröffentlicht am 15.09.2023