Ein Jahr ROT - GRÜN - GELB
Seit 12 Monaten wird Deutschland von einer Koalition regiert, deren Parteien unterschiedlicher nicht sein können. Die vorausgegangene Bundestagswahl darf auch noch rückblickend als echte Überraschung gewertet werden. Olaf Scholz (SPD) wollte Bundeskanzler werden, Olaf Scholz wurde Bundeskanzler. Und die SPD stärkste Partei. Nachdem sich die Vorsitzenden der SPD, der Grünen und der FDP mit Olaf Scholz „beschnuppert“ haben, stellten sie gemeinsame Schnittmengen fest und formulierten einen Koalitionsvertrag als Grundlage ihres künftigen Regierens. „Mehr Fortschritt wagen“ lautete die Überschrift und die Zielformulierung. Dass Putin gleich zu Beginn die Ukraine völkerrechtswidrig überfiel, hatte keiner für möglich gehalten. Krieg in Europa! Olaf Scholz hat mit seiner ruhigen und verantwortungsvollen Führung die Ampel zusammengehalten und international Ansehen hinzugewonnen. Nach innen hat die Regierung mit dem Slogan „You 'll never walk alone“ eindrucksvoll bewiesen, mit mehreren milliardenschweren Hilfspaketen, die durch den unsinnigen und verbrecherischen Krieg entstandenen sozialen Verwerfungen, abzufedern. Heute ist eine gute Gelegenheit, der Ampelregierung und Olaf Scholz zum einjährigen Regierungsgeburtstag zu gratulieren und für die unermüdliche 12-monatige Arbeit zu danken.
Ein Rhader Glückwunsch in die Berliner Regierungszentrale
Veröffentlicht am 09.12.2022
Heute: April - Mai - Juni 2022
- Wohin gehst du, Rhade? SPD stellt kritische Fragen zur Dorfentwicklung
- Straßenausbaubeiträge sollen gecancelt werden, versprechen die NRW-Landtagsparteien
- Stadtrat baut Brücke der Solidarität von Dorsten über Rybnik in die Ukraine
- Das 9-Euro Ticket wird zur Erfolgsgeschichte
- Die Energiepreise explodieren. SPD-geführte Bundesregierung spannt Rettungsschirme auf
- SPD verliert NRW-Landtagswahl deutlich. Sie muss sich als Oppositionspartei einrichten
- Michael Hübner, langjähriger MdL, scheidet aus dem Landtag aus
- In Rhade gibt es weiter berechtigte Kritik an unsachgemäß durchgeführten Glasfaserbaustellen
- Der neue Tisa-Brunnen, eine Kopie, verliert seinen zentralen Standort auf dem Marktplatz
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In eigener Sache: Diese Internetseite der Rhader SPD wird täglich (!) aktualisiert. Alle Kurzhinweise im Jahresrückblick wurden auf Grundlage eigener Artikel ausgewählt. Die Rhader SPD hat mit dieser Internetseite ein absolutes Alleinstellungsmerkmal aller Parteien in weitem Umkreis seit über 13 Jahren. Wir danken allen Lesern und Leserinnen für die treue Begleitung und bitten, uns weiter zu empfehlen. www.spd-rhade.de
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 08.12.2022
Letzte Mitgliederversammlung 2022
Am morgigen Donnerstag, 8. Dezember, treffen sich die Rhader Sozialdemokraten zu ihrer monatlichen Versammlung. Christoph Kopp, Vorsitzender hat dazu eine Tagesordnung aufgestellt, die eine spannende Diskussion erwarten lässt. Neben obligatorischen Organisationsfragen, werden der Bericht von Achim Schrecklein über die Stadtratstätigkeit und die parteiinternen Überlegungen zur Fusionierung mit anderen Dorstener SPD-Ortsvereinen, von besonderem Interesse sein. Alle Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, um 18.30 Uhr im Gasthaus Pierick dabei zu sein.
Veröffentlicht am 07.12.2022
Haushaltsbuch der Stadt - Eine Fortsetzungsgeschichte ohne Happy End
1975 trat in ganz NRW die Kommunale Neugliederung in Kraft. Kleine Gemeinden verloren ihre Selbständigkeit und wurden zu größeren (Stadt)Einheiten zusammengefügt. Rhade wurde so, wie Lembeck auch, zu einem Teil Dorstens. Der Hintergrund der Neuordnung: Größere Verwaltungseinheiten sollten deutlich kostengünstiger wirtschaften können - ein Vorteil für die Stadtkasse und die Einwohner. Schon im Vorfeld von 1975 gab es aber nicht wenige Menschen in unserem Bundesland, die davon nicht zu überzeugen waren. Zusätzlich war die Sorge groß, die eigene Identität zu verlieren. Heute, 47 Jahre danach und nach entsprechend vielen Dorstener Haushaltsplänen, stellt der frustrierte Langzeit-Beobachter fest, dass weder die Verwaltungskosten gesunken, noch besondere Vorteile für den Steuerzahler messbar oder erkennbar sind. Falsch ist, dafür ausschließlich der Verwaltung und dem Stadtrat die Schuld in die Schuhe zu schieben. Sie sind Getriebene in einer undurchschaubaren föderalen Gemengelage des Bundes, des Landes, des Kreises, der Kommunen. Gestern wurde im Rathaus noch über einen Überschuss gejubelt, heute werden Steuererhöhungen diskutiert, um ein neues, unerwartetes Loch in der städtischen Haushaltskasse zu stopfen. So geht das seit 47 Jahren! Die Kommunale Neugliederung war ein interessantes Versprechen, das nicht gehalten wurde. 1929 wurde Rhade dem Amt Hervest-Dorsten zugeschlagen,1975 der Stadt Dorsten. Wenn dieser 45-Jahre-Rhythmus eingehalten werden soll, müsste jetzt vorurteilsfrei neu gedacht und geordnet werden.
Ein Rhader Zwischenruf mit einem visionären Lösungsvorschlag
Veröffentlicht am 06.12.2022
Wer Heimattümelei vermutet, ist falsch gewickelt
Der Name Dorstener Heimatkalender kann auf den ersten Blick Missverständnisse auslösen. Nämlich, dass es sich um einen normalen Bildkalender mit Motiven unserer Stadt und unserer Umgebung handelt. Der Untertitel, dass es der Kalender „der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt“ ist, kann diesen Eindruck noch verstärken. Alles falsch, wer das optisch ansprechende Buch mit 276 (!) Seiten aufschlägt. Machen wir also nochmals Werbung für dieses Projekt, das von ehrenamtlich agierenden Bürgern der Lippestadt seit Jahrzehnten einen festen Platz auf dem eigenen Büchertisch verdient. Heute, mit diesem dritten und abschließenden Teil unserer Würdigung, richten wir den Blick auf die Portraitfotos von Jürgen Mörs und die damit korrespondierende Gedichtauswahl, für die Bertold Hanck verantwortlich zeichnet. Zwei Beispiele: Der Vorstellung des Hobbyastronomen Gerd Wüst, stellt er den Originaltext von Wilhelm Hey, „Weißt du, wie viel Sterne stehen“, gegenüber. Und dem Portrait unseres letzten Rhader Cowboys, Karl-Heinz Einhaus, widmet er ein eigenes Gedicht:
Cowboys
Einst sang Gitte pazifistisch
und ein wenig auch sexistisch:
„Ich will `nen Cowboy gern als Mann“;
da käm‘s ihr nicht aufs Schießen an,
weil so ein Cowboy küssen kann.
Bei Putin und bei Erdogan
kommt`s heute mehr aufs Schießen an,
denn ob die beiden gerne küssen,
kann keiner von uns allen wissen.
Doch wäre ihnen wohl zu raten
zu solchen feinen Liebestaten:
Ins Geschichtsbuch nicht als Bösewichte,
Nein - als Superlover der Geschichte!
Der Heimatkalender kostet 10 Euro und ist an vielen Stellen in Dorsten zu kaufen.
Veröffentlicht am 05.12.2022