Dauer der Sprachkurse ist entscheidend - dänische Studie öffnet die Augen
Wir Deutschen werden älter und weniger. Das ist an nackten Zahlen völlig emotionslos abzulesen. Ohne Zuwanderung bricht unser Gesellschaftssystem, das auf Wachstum fußt, wie ein Kartenhaus zusammen. Der wichtigste Schlüssel einer erfolgreichen Integration heißt SPRACHE. Das wissen wir seit Jahren, aber wir handeln nicht entsprechend. Dänemark, übrigens in gleicher demographischer Ausgangslage wie Deutschland, hat eine viel beachtete Studie mit mehr als 8500 anerkannten Flüchtlingen vorgelegt, die frappierende Ergebnisse aufzeigt. Nachdem der Sprach-Förderunterricht deutlich verlängert wurde, stiegen bei denen die ihn erfolgreich abschlossen, die Beschäftigungsquote und parallel der Verdienst. Jüngere schrieben sich an Unis ein. Die Sozialhilfekosten sanken, die Steuereinnahmen stiegen, Straftaten verminderten sich. Ein Aspekt der Studie verdient besondere Beachtung: Als DK probehalber den über 25jährigen für 13 Monate die Sozialhilfe strich, um mit diesem Druck die Aufnahme einer Beschäftigung zu forcieren, erlebten die Behörden ein Desaster. Das Einzige was nämlich messbar stieg, waren registrierte Ladendiebstähle. Die SPD, in der Ampelregierung das soziale Gewissen Deutschlands, ist gut beraten, sich selbstbewusst den Populisten entgegenzustellen, die Flüchtlinge von vornherein als Bedrohung stigmatisieren. Kurz, in Sprachbildung zu investieren, ist ein großer Mehrwert für unser Land.
Eigener Beitrag SPD Rhade auf Grundlage des Artikels „Fördern Sprachkurse die Integration von Flüchtlingen?“; ZEIT Nr. 31, 28.07.2022
Veröffentlicht am 04.08.2022
Gesucht werden Politiker, die für eine Welt-Friedensordnung kämpfen
Es scheint nur noch ein Funke zu fehlen, um die Welt wieder in den Abgrund zu stürzen. Nur 77 Jahre nach dem letzten Desaster mit Millionen Toten. Verantwortlich sind wie immer verantwortungslose Tyrannen, die ihre gesamte Energie damit verpulvern, nicht nur Macht zu demonstrieren, sondern sie gnadenlos einsetzen. „Und willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein“. Das Zitat ist alt, wird aber von heutigen Diktatoren brutal umgesetzt. Noch „nur“ mit herkömmlichen Waffen, verheerend genug, aber die Bereitschaft auch Atomwaffen einzusetzen, müssen wir als reale Bedrohung inzwischen fest einordnen. Nie wieder Krieg? Der Schwur bleibt dem Betrachter von außen im Halse stecken. Warum ist es leichter Panzer in Marsch zu setzen und Raketen abzufeuern, als am Verhandlungstisch eine friedliche Lösung für alle zu finden? Warum gelingt es nicht, den Funken zur Katastrophe gemeinsam auszutreten? Krieg als anderes Mittel der Politik? Nach den schrecklichen Erfahrungen nicht nur der Neuzeit? Hört endlich auf, militärisch zu denken. Lasst die Waffen im Depot, oder noch besser, rüstet endlich ab. Auch mit Worten. Gesucht werden Politiker, die eine Friedensstrategie für alle entwerfen können. Wir dürfen nicht länger schweigen. Wir blicken in den Abgrund.
Ein verzweifelter Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 03.08.2022
CDU: Gestern so - heute so
Es soll Konrad Adenauer (CDU) gewesen sein, dem in seiner Eigenschaft als Bundeskanzler das oben genannte Zitat zugeschrieben wird. Er war tatsächlich nicht zimperlich, weder im Umgang mit Konkurrenten, noch mit der Wahrheit. Seine parteipolitischen Erben müssen sich Jahrzehnte später wieder vorwerfen lassen, politische Sachverhalte der jeweiligen Situation anzupassen. Es also mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Nicht mehr in der Bundesregierung vertreten, werden Sachverhalte der Ampelkoalition heute kritisiert, die gestern noch das eigene Regierungshandeln bestimmten. Drei SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis RE, nämlich Michael Gerdes, Frank Schwabe und Brian Nickholz, werfen der Kreis-CDU im Prinzip Doppelzüngigkeit vor. Es geht um 8 Mio. Euro, die, sollten die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt das Parlament passieren, im Kreis die Eingliederungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose, erheblich erschweren. Noch sei das letzte Wort darüber nicht gesprochen, so die 3 Sozialdemokraten. „Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass der Soziale Arbeitsmarkt als Erfolgsmodell fortgesetzt werden kann“. Sie erinnern die Christdemokraten an ihre überwiegende Ablehnung des Gesetzes „Teilhabe am Arbeitsmarkt“, das 2018 durch die Hartnäckigkeit der SPD verabschiedet werden konnte. Besser wäre, so die Position der SPD-MdB, sich gemeinsam für die Stärkung des Sozialen Arbeitsmarktes einzusetzen, als durchsichtige politische Manöver anzuzetteln.
Eigener Bericht SPD-Rhade auf Grundlage des Presseberichts in der DZ am 29. Juli „Sozialer Arbeitsmarkt: SPD-Abgeordnete sehen noch längst nicht schwarz“
Veröffentlicht am 02.08.2022
EINLADUNG
Liebe Mitglieder der Rhader SPD,
unser SPD-Ortsverein Rhade wurde vor 53 Jahren gegründet. Die Mutterpartei bereits 1863, also vor 159 Jahren. Wir sind die älteste demokratische Partei Deutschlands. Darauf können wir stolz sein.
Die Werte der Sozialdemokratie, FREIHEIT - GERECHTIGKEIT - SOLIDARITÄT, motivieren uns bis heute, dafür einzutreten. In der Familie, dem Freundes- und dem Kollegenkreis, in Rhade und darüberhinaus.
Nicht wenige von uns engagieren sich seit vielen Jahren, bzw. Jahrzehnten.
Grund genug, das im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins zu feiern. Das Besondere daran ist, dass wir allen Mitgliedern für ihr langes Engagement in geeigneter Form danken wollen.
Wir bitten Dich, den Freitag, 26. August, in Deinem Terminkalender fest zu vermerken und uns eine Bestätigung der Teilnahme zukommen zu lassen. Selbstverständlich sind die Partner/Partnerinnen unserer Mitglieder sowie einige Ehrengäste ebenfalls eingeladen.
Und das haben wir am 26. August vorgesehen: Ort: Gasthaus Pierick, Großer Saal - Beginn: 17 Uhr Geplanter Ablauf:
Begrüßung - Rückblick - Kurze Grußworte - Gemeinsames Essen - Ehrung aller Mitglieder - Ausklang
Wir wünschen uns eine große Teilnahme und freuen uns über Deine Zusage.
Herzliche Grüße
Christoph Kopp, Vors. - Hans-Willi Niemeyer, stellv. Vors. - Achim Schrecklein, stellv. Vors.
Veröffentlicht am 01.08.2022
Es ist nicht schade
Zu wohnen in Rhade
Wer glaubt, das ist zu fade
Fällt in tiefe Ungnade
Egal in welcher Dekade
Erlebt ne harte Tirade
Wird eingewickelt in Panade
Fühlt sich anschließend wie ne Made
Bittet hilfesuchend um Gnade
Darf erst dann wieder wohnen
In Rhade
Unbekannter Heimatdichter
Veröffentlicht am 31.07.2022