Kommunale Architekten schaffen Großartiges
Eine Gesellschaft beweist besonders in der Not, ob sie ein funktionierendes Gebilde ist. Die Dorstener Bevölkerung gehört zu dieser intakten Gesellschaftsgruppe. Egal ob Menschen vor Ort in Not geraten sind oder in der Ferne nach HILFE rufen, immer dann öffnen die Bürger der Lippestadt ihre Sicht, ihr Herz und ihr Portemonnaie. Der Blick über den kommunalen Tellerrand gelingt besonders gut, wenn Partnerstädte in aller Welt untereinander Kontakte pflegen. Dorsten darf hier als Vorbild deutschlandweit und international genannt werden. Ob in Crawley (GB), Newtownabbey (Nordirland), Dormans und Ernee (F), Waslala (NIC), Hod Hasharon (ISR), Hainichen (Sachsen - D), oder Rybnik (P), überall signalisiert das Dorstener Wappen mit dem abgebildeten Schlüssel, dass damit etwas Dauerhaftes aufgeschlossen werden kann. Nämlich die internationale Solidarität. So wie jetzt mit einem spektakulären Brückenschlag von Dorsten über Rybnik in zwei ukrainische Städte, nach Bar und Iwano-Frankiwsk, die künftig als weitere Stadtpartner Dorstens gelten könnten. Über diese Brücke der Solidarität fließt nicht nur umfangreiche materielle Hilfe, sondern auch Empathie. Eine Eigenschaft, ohne die Kriege, Rassismus und Ungerechtigkeiten nie überwunden werden können. Die Dorstener Verwaltung, der Stadtrat, die demokratischen Parteien, die vielen Helfer, kurz alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt verdienen Dank, Lob und Anerkennung für ihre grenzüberschreitende Hilfsbereitschaft.
Ein Rhader Dank an die Dorstener Gesellschaft
Veröffentlicht am 12.04.2022
Erstaunliche Defizite beim Personal und den Inhalten - Korrektur am 15. Mai möglich
Am 14. Mai 2017, also vor 5 Jahren brach für die NRW-SPD eine Welt zusammen. Sie erlebte ein ungeahntes Wahldebakel. Raus aus der Regierung, rein in die Opposition. Einer, der es kaum glauben und fassen konnte, war Armin Laschet (CDU). Plötzlich und völlig unvorbereitet wurde er Ministerpräsident. Christian Lindner (FDP) agierte als Steigbügelhalter. Die schwarz-gelbe Landesregierung begann ihre Arbeit. Sie benötigte nur 5 Jahre, um zu beweisen, dass sie es nicht kann. Nicht einmal 12 Monate waren vergangen, als die erste Umweltministerin (CDU) gehen musste. Sie hatte es mit der Wahrheit nicht so ganz genau genommen. Nun, wenige Wochen vor der Landtagswahl am 15. Mai, hat ihre Nachfolgerin (CDU) das Handtuch geschmissen, schmeißen müssen. Auch sie wurde dabei erwischt, die Unwahrheit über einen Mallorca-Urlaub während der Flutkatastrophe gesagt zu haben. Und dass die Bauministerin und andere Kabinettsmitglieder auch dabei waren, soll nur als Fußnote mitgeteilt werden. Das Hochwasser hat auch den damaligen Ministerpräsidenten mitgerissen. Sein Lachen im Hintergrund leitete das Ende seiner Karriere ein. Zuvor hat er Hendrik Wüst (CDU) das Amt des NRW-Ministerpräsidenten übertragen. Bislang war er Verkehrsminister und hatte versprochen, ganz schnell alle Verkehrsstaus an Rhein und Ruhr zu beenden. Die Wahrheit dieser Ankündigung kann täglich überprüft werden. Es gibt aber auch die anderen NRW-Politikfelder wie Klimaschutz und Schulpolitik, die den forschen Ankündigungen von 2017 nicht standgehalten haben. Schwarz-gelb hat die Chance verspielt, als zukunftsfähig zu gelten. Die SPD mit Thomas Kutschaty ist bereit, am 15 Mai zu übernehmen.
Die Rhader Analyse zur bevorstehenden Landtagswahl
Veröffentlicht am 11.04.2022
Gibt es ein Recht des Stärkeren?
Weder in der Familie oder dem Freundeskreis, noch in Unternehmen, Gewerkschaften oder den Kirchen, auch nicht in der Politik oder innerhalb von Regierungen, also nirgendwo, gibt es ein verbrieftes Recht des Stärkeren. Theoretisch. Real ist aber gar nicht so selten zu beobachten, dass diejenigen die Richtung des Handelns vorgeben, die sich scheinbar in der stärkeren Ausgangslage befinden. Kurzfristig sind damit auch Erfolge zu erzielen. Mittelfristig hat sich auf allen Ebenen aber die sogenannte „WIN - WIN - Situation“ bewährt. Der Volksmund hat dafür den passenden Begriff „leben und leben lassen“ geprägt. Trotzdem müssen wir aktuell fassungslos registrieren, dass der russische Präsident wirklich glaubt, das Recht (des Stärkeren) zu haben, Verträge zu brechen, Gesetze zu missachten und Menschen umbringen zu lassen. Nun schließen sich viele zusammen, um gleich stark oder stärker zu sein. Das ist die einzige Sprache, die Menschen, in diesem Fall Diktatoren, verstehen, die sich ins Unrecht gesetzt haben. „Gemeinsam sind wir stark“, noch so eine Volksweisheit, die jetzt helfen kann, Putin und Co. die rote Karte zu zeigen und ihn vom internationalen Strafgerichtshof zu verurteilen. Der amerikanische Präsident Jo Biden hat dazu die richtigen Worte gefunden : „Um Gottes willen, dieser Mann kann nicht an der Macht bleiben“. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Rhader Sonntagsgedanken
Veröffentlicht am 10.04.2022
- Russland: Krieg ist kein Mittel der Politik sondern endet immer als Verbrechen.
- Ukraine: Das Land und die Menschen haben alle Solidarität der Welt verdient.
- Berlin: Bundeskanzler Olaf Scholz: „Putin darf den Krieg gegen die Ukraine nicht gewinnen!“
- Weltwirtschaft: Lieferketten reißen, Vertragspartner brechen weg. Die Folgen: Rezession, Inflation, Arbeitslosigkeit, Wohlstandseinbruch.
- UNO: Die Weltgemeinschaft sitzt am runden Tisch, um weltweit Frieden zu organisieren. Aktuell beweisen Russland und China, dass der auch von ihnen unterschriebene Völkerrechtsvertrag wertlos ist.
- Weltklima: Die galoppierende Klimakatastrophe nimmt keine Rücksicht auf die benannten Krisen und Kriege.
- Berlin: Bundesgesundheitsministerin Karl Lauterbach darf wegen seiner Corona-Kommunikationspanne kritisiert werden.
- NRW: In 5 Wochen wird ein neuer Landtag gewählt. Die Umfragen sind für die SPD positiv. Es gilt aber, „Stimmungen sind noch keine Stimmen“.
- Rhade und Dorsten: Wächst da wirklich was zusammen, was zusammen gehört? Gute Ansätze, viele Absichtserklärungen, aber auch kritische Stimmen. Wenn den Worten Taten folgen, kann die Eingangsfrage im städtischen Archiv abgelegt werden.
Veröffentlicht am 09.04.2022
Veröffentlicht am 08.04.2022