Endlösung war eiskalt geplanter Mord - millionenfach!
Am 20. Januar 1942 beschlossen 14 hochrangige Mitglieder der NSDAP unter Leitung des SS-Obergruppenführers Heydrich in knapp 2 Stunden "Verhandlungsdauer", alle erfassten 11 Millionen Juden in Deutschland und Europa zu deportieren und der Endlösung zuzuführen. Das 15seitige Protokoll schrieb Adolf Eichmann. Es ist ein Dokument des Schreckens. Zu lesen auf der Internetseite der "Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz" www.ghwk.de Wir Rhader Sozialdemokraten gedenken der Opfer und versprechen: NIE WIEDER!
Veröffentlicht am 20.01.2022
Nach Gustav Heinemann und Johannes Rau der dritte sozialdemokratische Bundespräsident
In vier Wochen tritt die Bundesversammlung zusammen, um den Bundespräsidenten zu wählen. Frank Walter Steinmeier, seit 5 Jahren im Amt, hat auf der ganzen Linie überzeugt. Er ist ein international hoch angesehener Repräsentant unseres Landes, tritt als überparteilicher Mahner und Impulsgeber für unsere Gesellschaft auf. Es sind 736 Bundestagsabgeordnete und 736 Vertreter der 16 Bundesländer, also 1472 Repräsentanten, die am 13. Februar die Bundesversammlung bilden und voraussichtlich Frank Walter Steinmeier wiederwählen werden. Klar war, dass die SPD ihn dabei unterstützen würde. Das alleine hätte aber nicht zur Mehrheit gereicht. Nachdem aber die FDP sich für eine zweite Amtszeit des Amtsinhabers ausgesprochen hat, folgten auch die Grünen. Die Union brauchte noch etwas länger, um auf einen eigenen Kandidaten/Kandidatin zu verzichten. Mit ihrer Empfehlung pro Steinmeier steht also eine gewaltige Mehrheit bereit, um eine zweite und damit letzte Amtszeit einzuleiten. Die SPD darf stolz sein, nach Gustav Heinemann, der auf eine Journalistenfrage ob er Deutschland liebe, antwortete: „Ich liebe meine Frau und keine Staaten“, und Johannes Rau, der sein Credo „Versöhnen statt spalten“ immer vorgelebt hat, nun mit Frank Walter Steinmeier einen dritten angesehenen Bundespräsidenten aus eigenen Reihen stellt.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 19.01.2022
Die soziale Ungleichheit auf der Welt ist dramatisch: Seit 1995 hat das reichste Prozent der Weltbevölkerung fast 20-mal mehr Vermögen angehäuft als die ärmsten 50 Prozent der Menschheit zusammen.
Quelle: Oxfam ist eine globale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation
Veröffentlicht am 18.01.2022
Vor 10 Jahren haben sich die Sozialdemokraten vor Ort positioniert - Immer noch aktuell!
- Stichwort Bauen: Rhade ist kein zusammenhängendes Dorfgebilde. Um unser Dorf abzurunden, sind vorrangig die Baulücken zu schließen.
- Stichwort Soziales: Eine hervorragende Sozialarbeit leisten unsere Vereine. Sie sind zu stärken. Am besten dadurch, dass viele Rhader sich dort engagieren.
- Stichwort Verkehr: Die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer ist zu gewährleisten. Dazu zählen Geh- und Radwege, die so wie unsere Straßen instand gehalten werden müssen.
- Stichwort Freiraum: Rhade ist das Dorf im Grünen. Wiesen, Felder, einzelne Waldgebiete, durchzogen von Bächen, bieten uns eine privilegierte Wohnlage. Platz für sanften Tourismus inklusive.
- Stichwort Wirtschaft: Das Einkaufszentrum ist gut, besser wäre, parallel die Leerstände durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder zu schließen. Z. B. durch die Förderung des sanften Tourismus.
- Stichwort: Dorfkernentwicklung: Im Mittelpunkt Rhades hat der Kirchplatz eine wesentliche Treffpunkt-Funktion. Anlieger sind mit Neugestaltung einverstanden. Ideen liegen vor.
- Stichwort Klimaschutz: Eine Energiewende ist jetzt notwendig. Die Förderung aller erneuerbaren Energiequellen muss in Rhade ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
- Stichwort Rahmenplan: Um die Zukunft Rhades muss uns nicht bange sein, wenn ein Rahmenplan den Weg und das Ziel aufweist. Die Rhader SPD leistet dazu seit Jahren Vorarbeit.
Die Anregungen der Rhader SPD haben auch nach 10 Jahren nichts an Aktualität eingebüßt. Daran zu erinnern, ist gerade jetzt, wo versucht wird, das Rad „Dorfentwicklung“ neu zu erfinden, sicherlich sehr hilfreich.
Die Stichworte wurde der 109. Ausgabe der "SPD-Nachrichten für Rhade" entnommen, die heute vor 10 Jahren alle Haushalte erhielten.
Veröffentlicht am 18.01.2022
Vor 20 Jahren sagte die D-Mark ade und der Euro kam
Spannend war es schon, als wir 2002 zum ersten Mal das Plastiktütchen mit den neuen Euromünzen in den Händen hielten. Aus 20 D-Mark wurden 10.23 Euro. Eine lange Zeit des täglichen Umrechens begann. War der Euro jetzt doch ein Teuro? Gefühlt ja, statistisch nein. Mit dem Euro kam auch Bewegung in unsere Parteienlandschaft. Die AfD, als Protestpartei gegen das neue Zahlungsmittel gegründet, landete inzwischen am äußersten rechten Rand unserer Gesellschaft. Der Euro dagegen war beständig und stabil. Heute wird kaum noch in D-Mark umgerechnet. Der Euro ist im Portemonnaie und in den Köpfen angekommen. Beim Grenzübertritt innerhalb der Eurozone, muss nicht mehr umständlich die Währung gewechselt werden. Dennoch haben nicht alle EU-Länder den Euro eingeführt. Nur 19 von 27. Dennoch wird er auch in diesen Ländern als zusätzliches Zahlungsmittel gerne angenommen. Der nächste gravierende Wandel steht bereits vor der Tür. Geldscheine und Münzen werden bald der Vergangenheit angehören. Bargeldloses Bezahlen setzt seinen Siegeszug fort. In Deutschland nimmt nur noch die Hälfte der Bevölkerung echtes Geld in die Hand. Tendenz deutlich steigend. Alle die, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, können mit der Volksweisheit „wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“, nichts anfangen. Bei ihnen wird auch "der Groschen nicht fallen." Übrigens sind laut Bundesbank noch mehr als 12 Milliarden (!) D-Mark im Umlauf, bzw. liegen versteckt und vergessen in alten Schränken und unter morschen Holzdielen.
Eigener Bericht auf Grundlage der Veröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung „Das D-Mark-Gefühl“, am 11.01.2022
Veröffentlicht am 17.01.2022