Kommunalpolitik Corona: Dorstener SPD-Stadtratsfraktion plädiert für mehr Vorsorge in Schulen und Kitas

Einsatz von Luftreinigungsgeräten als Ergänzung zum Impfen vorsehen

 

Die Corona-Pandemie hat uns weiter fest im Griff. Trotz eines wirksamen Impfstoffs, zwingen immer neue Virusvarianten zur Vorsicht und Vorsorge. Heute sind es besonders unsere Kinder und Jugendlichen, die vor der tückischen Krankheit geschützt werden müssen. Die SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat erinnert nochmals an ihre Anregung, getestete Luftreinigungsgeräte als Ergänzung zu allen anderen Vorsorgemaßnahmen immer dort einzusetzen, wo es zu natürlichen Lüftungsproblemen in älteren Gebäuden kommt. Dazu, so Dirk Groß, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, müssen der Bund und das Land NRW die Förderung dieser Geräte endlich auf „feste Füße“ stellen. Nur dann wären die Kommunen in der Lage, entsprechende Beschlüsse zu fassen. Ergänzend führt Dirk Groß aus, dass aber das Impfen erste Priorität hat. Das Plädoyer an bisherige Impfskeptiker lautet, im Interesse unser Kinder und Jugend, das kostenlose Impfangebot wahrzunehmen. Parallel sind aber in allen Schul- und Kitaräumen jetzt die Voraussetzungen zu schaffen, für saubere Luft zu sorgen. Auch mit qualifizierten und zertifizierten Luftreinhaltungsgeräten.

 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 16.09.2021

 

Umwelt Bürgerparkverein lädt zur Umweltmesse ein

Eine gute Initiative, die Unterstützung verdient

 

Wer will, dass auch folgende Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden, der muss heute etwas tun. Aber was? Und wo? Und wie? Antworten auf diese Fragen können am kommenden Samstag, 18.09.2021, zwischen 11 und 16 Uhr im Bürgerpark Maria Lindenhof, der auch den Namen Stadtkrone trägt, eingeholt werden. Der Bürgerparkverein hat dazu viele Initiativen eingeladen, um sich zu präsentieren und über Maßnahmen zum Klimaschutz vor unserer Haustür zu werben. In Rhade wird zur Zeit über die dörfliche Entwicklung beraten. Ein Schwerpunktthema ist der Klimaschutz. Die dazu eingegangenen Bürgerideen verdienen allesamt Unterstützung, könnten aber durch weitere, insbesondere weitergehende Vorschläge, ergänzt werden. Die Umweltmesse im Park bietet dazu beste Voraussetzungen, die gesamte Breite des lebensnotwendigen lokalen Klimaschutzes zu verstehen um anschließend selbst aktiv einzugreifen. Dass eine Umweltmesse, unter anderem mit örtlichen Vereinen und Initiativen auch Rhade gut zu Gesicht stehen würde, soll als Anregung verstanden werden. Vielleicht greift das Rhader Bürgerforum diesen Hinweis auf.  

Veröffentlicht am 15.09.2021

 

Bundespolitik Nachlese Triell – eine ganz persönliche Einschätzung aus Rhade

Mit welchen Erwartungen sitzen eigentlich die Zuschauer vor dem Bildschirm, wenn 3 Kanzler-Kandidaten „vorgeführt“ werden? Die Sender, in diesem Fall ARD und ZDF heizen bereits Wochen vorher die Stimmung an. Mit zweifelhaftem Ergebnis. Wer an dieser Stelle ausschließlich jetzt lesen möchte, dass natürlich Olaf Scholz am besten abgeschnitten hat, wird nicht fündig. Hier soll heute über das Format der Sendung und über die Moderatoren geschrieben werden. Beide, Maybrit Illner (ZDF) und Oliver Köhr (ARD), standen zwar nicht zur Wahl, erweckten aber mit ihren aggressiven Eingangsfragen, „wer will mit wem koalieren“, den Eindruck, möglichst schnell „für Stimmung“ zu sorgen. Journalisten sollten sich persönlich zurücknehmen, um mit gezielten kurzen Fragen, Politiker zum „Reden“ zu bringen. Den Wert ihrer Aussagen sollen nämlich die Zuschauer beurteilen, nicht die Fragesteller. Politiker aller demokratischen Parteien haben es verdient, mit Respekt behandelt zu werden. Alle drei Kandidaten, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit, müssen seit Wochen übermenschliche Kräfte aufbieten, um vor den wechselnden Moderatoren und dem Publikum zu bestehen. Wer will da noch in die Politik einsteigen? Genau dieses Problem ist an der Parteibasis mit den Händen zu greifen. In 12 Tagen wissen wir, wer vom Wähler die besten Noten erhalten hat. Gut so. Danach müssen wir aber alle über den Stellenwert von Politik und Parteien in unserer Gesellschaft selbstkritisch diskutieren. Politik ist nämlich wichtiger als ein Boxkampf oder das Herauswählen aus einem Dschungelcamp.

 

Dirk Hartwich 

Veröffentlicht am 14.09.2021

 

Gesundheit Corona: Hand aufs Herz – wer blickt da noch richtig durch?

Wenn dann noch Leichtsinn auf Vorschriftenchaos trifft

 

Mehr als 60% aller Bundesbürger sind zweimal geimpft. Zu wenig, um Corona als besiegt zu bewerten. Dennoch werden in den 16 Bundesländern weiter unterschiedliche Vorgaben erlassen oder Empfehlungen ausgesprochen. Mal ist es die eigene Landesregierung, oder das Kreisgesundheitsamt, flankiert vom städtischen Ordnungsamt, die mit ihren Verordnungen versuchen, die Pandemie einzudämmen. Gestern musste man sich im Gasthaus noch registrieren lassen, heute dürfen Fans in großer Zahl ins Stadion, morgen wird weiter über desinfizierende Lüftungsanlagen im Klassenzimmer diskutiert. Und parallel steigen die Infektionszahlen. Die Krankenhauseinweisungen nehmen zu. Über 1000 Menschen, überwiegend zwischen 35 und 60 Jahre alt, ringen derzeit auf Intensivstationen mit dem Tod. Zahl steigend. Und dann das: Auf der Beerdigung seiner Mutter umarmt der trauernde Sohn alle anwesenden Familienmitglieder und Freunde, um anschließend mitzuteilen, gar nicht geimpft zu sein und das auch nicht vorzuhaben. Die so Umarmten reagierten nachträglich fassungslos, weil sie naiv davon ausgingen, dass es das so nicht mehr gibt. Auf der einen Seite ist es nicht nur unverantwortlich, sondern im höchsten Maße fahrlässig, was sich der Impfgegner gegenüber seinen Mitmenschen herausnimmt, andererseits ist der Leichtsinn der Betroffenen Grund genug, über die derzeitige Coronalage vorurteilsfrei nachzudenken und weiterhin besonders vorsichtig auf Feiern aller Art zu reagieren. So schwer es auch fällt.   

 

Ein persönlicher Erfahrungsbericht aus Rhade

Veröffentlicht am 13.09.2021

 

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