Bundespolitik Bundestagswahl - Ein Blick über den SPD-Tellerrand

Wie ist die momentane Stimmung zu bewerten?

Nur noch 17 Tage. Dann werden ab 18 Uhr die Wahlscheine ausgezählt. Kurz danach wissen wir, wie sich der neue Bundestag über die abgegebenen Zweitstimmen zusammensetzt. Spannung pur. Die SPD führt zwar mit ihrem Kandidaten Olaf Scholz die aktuellen Umfragen an, gelaufen ist die Wahl aber noch lange nicht. Werfen wir einen kritischen Blick auf die Konkurrenz:

  • CDU/CSU: Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Kandidaten stärkt in erster Linie „die Brüder im Geiste“, nämlich die FDP. Je näher der Wahltermin rückt, umso mehr muss sich die SPD auf unfaire Kampagnen einstellen. Die „Roten Socken“ lassen mal wieder grüßen.
  • Grüne: Am Anfang stand die Euphorie. Dann die falsche Personalentscheidung. Gefolgt von geschönten Geschichten um die Hauptperson. Die dilettantische Krisenbewältigung nährte die Zweifel an der Eignung, die Gesamtführung für Deutschland zu übernehmen. Ein Fehler wäre, die Grünen jetzt komplett abzuschreiben.
  • FDP: Lieber heute als morgen mitregieren. Egal in welcher Koalition. So die 180 Grad-Kehrtwendung des Vorsitzenden, der den Eindruck vermittelt, er alleine sei die FDP. Gebannt blickt er dabei auf die Umfrageverluste der Union und die eigenen steigenden Werte. Seine Hoffnung: Mit einer schwachen Union in der nächsten Regierung als Juniorpartner das Sagen zu haben.
  • Linke: Augenreiben ist angesagt. Diejenigen, die sich in der Nische der Sektierer lange wohlgefühlt haben, wollen jetzt mitregieren. Der innerparteiliche Klärungsprozess über den neuen Kurs ist aber nicht mal in Ansätzen abgeschlossen. Das wird die Linke zerreißen und spalten. Selbst die 5%-Hürde könnte zu hoch für sie sein.
  • AfD: Wir werden noch einige Zeit mit den Ewiggestrigen leben müssen. Damit sind in erster Linie die Funktionäre der Rechtsaußenpartei gemeint, die sich nicht grün sind und bis aufs Messer gegenseitig bekämpfen. Inhaltlich bieten sie weder Zukunft noch Seriosität. Von wegen für „den kleinen Mann“ eintreten. Die Steuerpläne gehen genau in die andere Richtung.
  • Fazit: Stimmungen sind noch keine Stimmen. Olaf Scholz und die SPD wissen um die Gefahr, sich 17 Tage vor der Wahl in Sicherheit zu wiegen. 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 09.09.2021

 

Kommunalpolitik Rhade: Naherholung im Grünen

Radfahrer auf allen Wegen - Eine Zukunftschance für Rhade und die verpassten Gelegenheiten

Radler über Radler. Rund um Rhade erkunden sie die Gegend und staunen über die abwechslungsreiche Natur. Wiesen, Felder, Wälder, überwiegend ebenes Gelände, manchmal sanft geschwungen. Eine Vielfalt an Schildern bietet Orientierung. Gelegenheiten, eine Pause einzulegen, gibt es reichlich. Die Außengastronomie hat bei gutem Wetter Hochkonjunktur. Seit Jahren wird im Stadtrat darüber diskutiert, wie einerseits das Natürliche erhalten, aber mit sanfter Tourismusförderung kombiniert werden kann. Werfen wir einen kurzen Blick in ein Dokument, das den Titel ERHOLUNGSGEBIET RHADE / LEMBECK trägt. Im Juni 1995  vom Kommunalverband Ruhr, der Stadtverwaltung Dorsten, mit großer Bürgerbeteiligung erstellt! Anstatt da einmal nachzulesen, was Experten auf allen Gebieten erarbeitet haben, werden wieder neue Planungsbüros beauftragt, herauszufinden was gut für Rhade ist. Das kostet Zeit und Geld, bringt aber keinerlei neue Erkenntnisse. Sanfter Tourismus ist Erholung, Wirtschaftsförderung, Sport und Freizeit. Er kann sogar noch mit Kultur kombiniert werden, wenn die zentrale Stadtverwaltung auch auf diesem Gebiet Rhade im Blick hätte. Es ist zwar eine Plattitüde, aber sie bringt es auf den Punkt: Es gibt viel zu tun, packen wir es an.

Ein Rhader Radler und seine weit schweifenden Gedanken

Veröffentlicht am 08.09.2021

 

Bundespolitik Bundestagswahl 2021: Wenn Person und Programm übereinstimmen, dann ...

Olaf Scholz und die SPD

Als im Frühjahr die SPD völlig einmütig Olaf Scholz als SPD-Kanzlerkandidaten präsentierte, konnte er bereits auf ein in sich geschlossenes SPD-Wahlprogramm verweisen. Im Gegensatz dazu suchte die Union noch ihren Kandidaten, vom Programm ganz zu schweigen. Auch die Grünen verloren viel Zeit damit, wer es denn nun machen soll. Heute, weniger als 20 Tage vor der Wahl wird überdeutlich, dass Olaf Scholz und die SPD, im Gegensatz zur Konkurrenz, bestens vorbereitet dem Wähler, der Wählerin ein gutes Angebot auf die Zukunft machen. In einer Broschüre, siehe Foto, wirbt Olaf Scholz: „Mein Versprechen: Ich werde die großen Zukunftsaufgaben wie den Klimaschutz, die Digitalisierung und eine gute Gesundheitsversorgung mit aller Kraft anpacken. Ich trete mit meiner Erfahrung an, um als neuer Bundeskanzler neue Ideen auch durchzusetzen. Dafür bitte ich um Vertrauen“. Hier wird überdeutlich, wenn Person und Programm übereinstimmen, dann geht etwas in der bundesdeutschen Politik. Eine ganz neue und positive SPD-Erfahrung, so ein langjähriger Wegbegleiter aus Rhade.

Ein Rhader Zwischenruf

Veröffentlicht am 07.09.2021

 

Presse Rhader Sympathiewerbung für Olaf Scholz

Sozialdemokraten treffen sich am Donnerstag

Unübersehbar stehen die selbst entworfenen Plakate in Rhade und werben für Olaf Scholz, der nur mit der Zweitstimme SPD zum Kanzler gewählt werden kann. Die Idee wurde auf der letzten Ortsvereinsversammlung im August geboren. Keine Herabsetzung der politischen Konkurrenten sondern ausschließlich Sympathiewerbung in eigener Sache. Um zu überprüfen, ob das Rhader Konzept Wirkung zeigt, hat Christoph Kopp, Vorsitzender, zu einem weiteren Treffen am Donnerstag, 9. September um 18.30 Uhr ins Gasthaus Pierick eingeladen.

Veröffentlicht am 06.09.2021

 

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