Bereits vor 22 Jahren hat die Rhader SPD per Hauswurfsendung alle Bürger erreicht. Mehr als bei der Online-Umfrage 2020 Kommunalpolitik Über Rhades Zukunft wird seit 45 Jahren diskutiert

Einzelne Fortschritte können Defizite nicht überdecken

Als 1975 Rhade ein Teil Dorstens wurde, überwogen die Versprechungen. Alles sollte besser werden, eine gleichberechtigte Entwicklung aller Stadtteile war das Ziel. Wechselnde externe Stadtplaner wurden beauftragt, um die beste Zukunftsentwicklung für Rhade mit Bürgerbeteiligung zu erarbeiten. Parallel unterstütze die Rhader SPD diese Initiativen mit eigenen Aktivitäten. So verteilten sie vor 22 Jahren einen Fragebogen an alle Haushalte, der die Überschrift trug: „Wie finden Sie Ihr Dorf?“ Der Rücklauf war beeindruckend, die Anmerkungen schlossen Lob, Kritik und klare Wünsche ein. Fortan wurde auf kommunalpolitischer Ebene versucht, die gewonnenen Ergebnisse praktisch umzusetzen. Von einzelnen Projekten abgesehen, fehlte der „große Wurf“. Das ist bis heute so geblieben. Auch der neuerliche Versuch die Bürger wieder zu befragen, was sie denn an Zukunftsideen für ihren Lebensmittelpunkt haben, bestätigt alle seit 45 Jahren gewonnenen Erkenntnisse. Am kommenden Dienstag tagt das Rhader Bürgerforum, um die Auswertung der 2020/2021 gestarteten Online-Umfrage vorzustellen. Wer alle Rhader Zukunftsdokumente seit 1975 gelesen hat, wird nicht überrascht sein. Daher lautet die Forderung der Rhader SPD, die jahrzehntelange Diskussion endlich zu beenden und das Erarbeitete auch zeitnah umzusetzen.

Ein Rhader Zwischenruf zur aktuellen Dorfentwicklungsdiskussion

 

Veröffentlicht am 13.08.2021

 

Olaf Scholz: Ich will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden. Ich bitte, mit der Zweitstimme SPD zu wählen Bundespolitik Olaf Scholz in Bochum - Michael Gerdes in Dorsten

Bundestagswahl: Die Auswirkung der Erst- und Zweitstimme

Am kommenden Samstag, 14. August, besucht Olaf Scholz Bochum. Der SPD-Kanzlerkandidat wirbt dabei auch um die sogenannte Zweitstimme. Wer Olaf Scholz nämlich als Bundeskanzler will, und das wollen immer mehr, muss mit dieser zweiten Stimme SPD wählen. Ab 11 Uhr wird er in BO auf dem Dr.-Ruer-Platz aufzeigen, warum es so wichtig ist, jetzt auf Erfahrung, Souveränität und Verlässlichkeit zu setzen. Olaf Scholz bietet hier, im Gegensatz zu seinen Konkurrenten, unübersehbare Vorteile.

Am Sonntag, 15. August lädt Michael Gerdes, SPD-Direktkandidat u. a. für  Dorsten und Rhade, zu einer Radfahrt durch Dorsten ein. Michael Gerdes wird aber nur in den Bundestag als direkt gewählter Abgeordneter einziehen können, wenn er die Mehrheit der sogenannten Erststimme in seinem Wahlkreis erhält. Michael Gerdes hat mehrfach bewiesen, dass er Bundestag kann. Er ist übrigens unter den 709 Abgeordneten der einzige, der noch den Titel Arbeiter (Bergmann) trägt. Um 14 Uhr sind alle Radler am Busbahnhof Dorsten willkommen, die mit Michael Gerdes in die Pedale treten wollen.

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 12.08.2021

 

Wasser aus unserem Dorstener Grund und Boden. Es könnte Dorsten-Wasser heißen, trägt aber den Namen RWW Kommunalpolitik Wem gehört eigentlich das Grund- und Trinkwasser?

Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft erhält neuen Dorstener Konzessionsvertrag

Das Kürzel RWW steht für die Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Eine GmbH. Gesellschafter sind unter anderem die Städte Mülheim, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck und der Kreis Recklinghausen. Dorsten gehört seit Jahrzehnten zum Versorgungsgebiet der RWW mit Trinkwasser. Per Vertrag erhält RWW die zeitlich befristete Konzession, Wasser zu fördern und als Trinkwasser zu verkaufen. Vor Ablauf des Vertrages wurde in unserer Stadt kurz diskutiert, ob ein Versorgerwechsel möglich und sinnvoll sei. Die Verwaltung hat bereits 2019 dem Stadtrat dazu eine umfangreiche Diskussionsgrundlage vorgelegt, die klar in Richtung Verlängerung mit RWW tendierte. Während in Nachbarstädten wie Herten, Borken und Haltern eigene Stadtwerke nicht nur die Energieversorgung in Eigenregie verwalten, gehört auch die Wasserversorgung dazu. Wäre Dorsten gut beraten gewesen, auch hier einen Umstieg ins Auge zu fassen? Nachdem das Strom- und Gasnetz durch Initiative der hiesigen SPD bereits in eine eigenständige Netzgesellschaft überführt wurde, ist es beim Wasser schwieriger - aber nicht unmöglich. Eine genauere Prüfung fand aber nicht statt, weil die oben genannte Vorlage der Verwaltung so eindeutig pro RWW ausfiel, dass der Rat vor kurzem ohne weitere Diskussion einer 30jährigen Verlängerung mit RWW zustimmte. Das kommunalpolitische Ziel, von der SPD vor Jahren angestoßen, nach und nach wieder ein eigenständiges „Dorstener Stadtwerk“ aufzubauen, scheint hier (noch) nicht mehrheitsfähig zu sein.

Eine kritische Stellungnahme aus Rhade in Richtung Dorstener Rathaus

Veröffentlicht am 11.08.2021

 

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