Selbstbewusst oder überheblich? – Der Zwischenraum beträgt nur wenige Millimeter
Christian Lindner (FDP) gehört seit Jahren zu den größten Selbstdarstellern auf der bundespolitischen Bühne. Mal ist er ganz unten, dann erfindet er sich wieder neu. Wie eine Sternschnuppe leuchtet er dann stark, um kurz darauf zu verglühen. Gestern wollte er lieber nicht (mit)regieren, als falsch zu regieren, heute will er es aber um jeden Preis. Zur Erinnerung: Die Bundestagswahl findet erst am 26. September statt. Ergebnis völlig offen. Er reklamiert aber schon mal das Finanzministerium für sich. So kennen wir ihn seit Jahren. Lindner zockt und „zwingt“ seine Partei, jede Kehrtwende mitzumachen. Seine Message, die zurzeit guten Umfragewerte seien Ergebnis seiner Politik, gehört in den Bereich des Selbstbetrugs. Immer dann, wenn die Union schwächelt, profitiert die FDP davon. Wenn nicht, ist die 5%-Hürde in greifbarer Nähe. Sie ist und bleibt daher eine sogenannte Fahrstuhlpartei.
Ein Zwischenruf aus Rhade im Vorfeld des 26. Septembers an alle Wähler und Wählerinnen
(Grundlage: Pressenotiz Ruhr Nachrichten / AFP - 20.07.2021)
Veröffentlicht am 24.07.2021
Helfen – aber wie? Eine Rhader Privatinitiative dient als Vorbild
Innerhalb von Minuten haben einige zigtausend Menschen in unterschiedlichen Regionen unseres Landes ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Fast 200 verloren sogar ihr Leben. Unvorstellbar. Nach dem ersten Schock und unserem Mitgefühl ist praktische Hilfe angesagt. Finanzielle Zusagen der Bundes- und Landesregierungen in 3-stelliger Millionenhöhe wurden versprochen. Daneben gibt es ganz viele Privatinitiativen. Eine kommt aus Rhade. Nachdem Stefan Wilken gehört hat, dass in Hagen der dortige Kinderschutzbund über 300 Schultornister in den Fluten verloren hat, kurbelte er unter Freunden eine Sammelaktion an, die nach erster Übersicht überaus erfolgreich war, weitere Aufmerksamkeit aber verdient. Die Rhader Sozialdemokraten bitten alle Leser dieser Internetseite um Unterstützung der Flutopfer in NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen. Wir bitten, dazu die Spendenkonten der großen Hilfsorganisationen zu nutzen, aber auch alle seriösen Privatinitiativen. So wie die von Stefan Wilken.
Kontakte:
stefanwilken@gmx.de, Tel. 0171-7886076
michael.jaeger@food-tech.de, Tel. 0173-2977675
Konto: Volksbank Hohe Mark. IBAN: DE 84 4006 9709 0818 1811 00, Stichwort: Fluthilfe Kinderschutzbund Hagen
Ein Rhader Hilfsaufruf für die Opfer der Wetter- und Flutkatastrophe
Veröffentlicht am 23.07.2021
Ruhr Nachrichten hinterfragen Klimaaussagen und präsentieren Richtigstellung in allen Punkten
Eine Tageszeitung ist in vielen Bereichen den sogenannten Sozialen Medien überlegen. Vorausgesetzt, dass die Journalisten unabhängig recherchieren und berichten können. Gefragt sind dabei in erster Linie die Berichte, die dem Leser umfassende Information bieten. Gefährlich wird es, wenn Journalisten ihre eigene Meinung in den Vordergrund rücken. Die Ruhr Nachrichten haben am Montag im überregionalen Teil ganzseitig kritisch überprüft, ob die Aussagen des Union-Kanzlerkandidaten zur NRW-Klimapolitik zutreffen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Ernüchternd für die Union. Denn keine der 3 folgenden Laschet-Aussagen besteht den Faktencheck. Eine Sternstunde für die Tageszeitung.
- Aussage: NRW ist 2020 Spitzenreiter beim Ausbau der Windenergie. Fakt: Die Mehrzahl der 2020 in Betrieb gegangenen Windenergieanlagen wurden noch von rot-grün auf den Weg gebracht.
- Aussage: NRW hat den Haushaltstitel für Klimaschutz 7-fach vergrößert. Fakt: Bereinigt man die angegebene Summe um die Bereiche, die nicht dem direkten Klimaschutz zuzuordnen sind, ist die Aussage übertrieben.
- Aussage: Ich habe den Kohleausstieg bis 2045 mitverhandelt und die Braunkohleabbauflächen verkleinert. Fakt: Die Verkleinerung wurde von Rot-Grün unter Hannelore Kraft (SPD) vereinbart. Einer der Kritiker war A. Laschet.
Eigener Bericht auf Grundlage des RN-Artikels „Wie NRW beim Thema Klimaschutz dasteht“ vom 19. Juli 2021, Seite 2
Veröffentlicht am 22.07.2021
Gute Ansätze und erstaunliche Lücken
Rhade hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Knotenpunkt für Naherholungssuchende entwickelt. Rhade hat etwas, was andere nicht haben. Eine grüne abwechslungsreiche Umgebung, durchzogen von Bächen, Wallhecken, Wiesenarealen, Feld- und Waldbereichen. Und ein asphaltiertes Wirtschaftswegenetz, bestens geeignet für Radfahrer. Es ist kein Zufall, dass inzwischen mehrere überregionale Radwanderwege Rhade queren. Darunter die 100-Schlösser-Route (960 Kilometer lang) und die Hohe Mark RadRoute (282 Kilometer lang). Sie sind nicht zu übersehen, die guten Hinweisrichtungsschilder mit der Übersichtskarte. So wie hier (Foto) der Knotenpunkt 25 im Kreuzungsbereich Schilfweg - Rhader Weg, vor den Toren Rhades. Was fehlt, ist ein Zusatzschild, wo es in Rhade oder der näheren Umgebung eine Übernachtungsmöglichkeit gibt und/oder wo man sich stärken kann. Eine klassische Aufgabe für die Dorstener Wirtschaftsförderung in Zusammenarbeit mit der RUG (Rhader Unternehmergemeinschaft). Übrigens schon mehrfach angeregt. Blicken wir in das aktuelle Konzept „Dorfentwicklung Rhade“. Da heißt es zwar, dass die „Vermarktung regionaler Produkte“ gefördert werden soll, aber so einfache Hinweise, wie das genannte Zusatzschild tauchen nicht auf. Diese Lücke zu schließen, wäre einfach, schnell und kostengünstig zu erreichen.
Eine Radfahreranregung aus Rhade
Veröffentlicht am 21.07.2021
Heute vor 77 Jahren wurde mit einem Attentat auf Adolf Hitler versucht, Deutschland vor weiterem Leid durch Krieg, Vertreibung und Mord zu retten. Leider erfolglos. Die Widerstandsgruppe, darunter der Bruder unserer Dorstener Ehrenbürgerin Schwester Paula, Tisa von der Schulenburg, Fritz von der Schulenburg wurde hingerichtet. Der 20. Juli ist ein wichtiger Gedenktag der uns mahnt, unsere Demokratie mutig zu verteidigen. Jeden Tag!
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 20.07.2021