Bundespolitik Aktuell: G7-Beschluss. Globaler Mindeststeuersatz für Unternehmen von 15%. Wer hat’s gemacht? Olaf Scholz!
Veröffentlicht am 05.06.2021
Veröffentlicht am 05.06.2021
Veröffentlicht am 05.06.2021
Neben wunderschönen Seiten sind „Baustellen“ nicht zu übersehen
Herrliches Wetter. Ein Fahrradtrip von Rhade nach Dorsten. Schnell sind die Rhader Wiesen durchquert, Störche auf Futtersuche begleiten die flotte Fahrt. Nach der A31-Brücke führt ein 4-Sterne-Radweg durch den Wald bis zur Tüshaus-Mühle. Alles gut. Dann nur noch über den Wanderparkplatz, um die B58 zu queren. Hier darf erstmals ein Kritikpunkt gesetzt werden. Der Rad- und Wanderweg in diesem Bereich, besonders auch die Zufahrt von der B58, sind in einem katastrophalen Zustand. Besonders nach Regenfällen. Seit Jahren. Viele Hinweise in Richtung Rathaus lösten zwar Verständnis, aber keine Änderung aus. Wer anschließend sucht, findet exzellente Radwege durch Holsterhausen, über die Lippebrücke ins Zentrum. Überall wird in die Zukunft investiert. Am Kanal, der Innenstadt, dem Schölzbachverlauf ... Beeindruckend. Weiter geht‘s in Richtung Hervest. Am Segelflugplatz vorbei, Radfahrerbrücken überspannen Kanal und Lippe. Beste Beschilderung führt durch die wunderschöne Zechensiedlung und endet im Bereich des denkmalgeschützten Förderturms. Hinter einem hohen Zaun das noch im Dornröschenschlaf befindliche „Schwester-Paula-Archiv“, das einmal auch Ausstellungen präsentieren soll. Der Standort ist unmöglich, so der zweite Kritikpunkt an diesem Tag. Zurück in Rhade. Nein - in Dorsten ist nicht alles schlecht. Im Gegenteil. Dorsten ist aber nicht nur Mitte, Holsterhausen und Hervest. Dorsten ist auch Rhade. Wer mit offenen Augen sieht, was in unserer Stadt möglich ist, fragt sich irritiert, warum es seit Jahrzehnten nicht gelingt, das Pättken zwischen Mainstraße und Schlehenweg zu einem verkehrssicheren Rad- und Fußweg auszubauen.
Rhader Tagebuchnotizen
Veröffentlicht am 05.06.2021
Veröffentlicht am 04.06.2021
Nonne, Künstlerin und Ehrenbürgerin
Schwester Paula hat ein bewegtes Leben hinter sich. Offen hat sie darüber in ihren Buch Zeichnungen - Aufzeichnungen berichtet. Die Hinrichtung ihres Bruders Fritz von der Schulenburg, einer der Widerständler gegen Adolf Hitler, hat sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2001 nicht ruhen lassen. Fest in ihrem Glauben verwurzelt hat sie sich, nicht müde werdend, immer auch gesellschaftspolitisch eingemischt. Sie warnte vor den Gefahren des Faschismus und rechter Parteien, unterstütze ehrenamtliche Hilfsgruppen in aller Welt, erklärte sich solidarisch mit den Bergarbeitern, kurz, sie war für uns ein Vorbild. Ihre künstlerischen Arbeiten, ob Zeichnungen auf dem Papier, Reliefplatten aus Metall sowie diverse Skulpturen aus vielerlei Materialien sind international anerkannt und geschätzt. Wer mit offenen Augen durch Dorsten geht, findet überall Spuren ihrer Kunst. Die erste Station in der Lippestadt ist der Schulhof der Geschwister Scholl Schule an der Marler Straße. Eine Säule erinnert eindrucksvoll an die Widerstandsgruppe Weiße Rose und die Geschwister Scholl, die es gewagt hatten, mit Flugblättern vor den Nationalsozialisten zu warnen. Sie wurden verraten und hingerichtet. Leider gibt es keinen Hinweis in der Nähe der säulenartigen Skulptur auf die Künstlerin und Ehrenbürgerin unserer Stadt. Schwester Paula ist ein Glücksfall für Dorsten. Es würde unserer Stadt gut tun, die Erbschaft unserer Ehrenbürgerin besser zu pflegen.
Eigener Beitrag - wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 04.06.2021
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