Bundespolitik GroKo aktuell: Lieferkettengesetz, davor feste Klimaziele, auch der Mindestlohn - alles Erfolge der SPD in der GroKo
Veröffentlicht am 27.05.2021
Veröffentlicht am 27.05.2021
I. ZUKUNFT. RESPEKT. EUROPA.
Am Anfang des dritten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts stehen wir in Deutschland, Europa und der Welt vor gewaltigen Aufgaben. Dabei hat die Corona-Krise drängende Fragen unserer Zeit teils überlagert, teils stärker in den Fokus gerückt:
www.spd.de
Anmerkung der Rhader SPD: Die Mitglieder der SPD haben die genannten Fragen gestellt, daraus programmatische Zukunftsaussagen formuliert und den Kanzlerkandidaten Olaf Scholz gewählt, um die Umsetzung des Wollens zu gewährleisten. Mit nur einem Klick auf www.spd.de sind weitere Informationen zu finden.
Veröffentlicht am 27.05.2021
Gut, dass es keine größeren Sorgen in unserer Stadt gibt
Eine Stadt sucht nach Identität. Die Kommunale Neuordnung 1975 hat Dorsten größer gemacht. Flächenmäßig. Damit allein ist aber kein Staat zu machen. Es ist die Summe vieler Standortfaktoren, die über die Attraktivität einer Stadt entscheiden. Slogans alleine reichen nicht. „Dorsten - die Stadt am Wasser“, oder „Dorsten an der Lippe“ - echt, das ist zu wenig. Aber auch mit einer weiteren Reduzierung auf nur noch „Echt Dorsten“ wird aus dem Wenigen nicht mehr. Besser wäre, die Stadt macht ihre Hausaufgaben in der Fläche, um aus 11 Stadtteilen eine gleichberechtigte Einheit zu machen. Nur so wird Identität hergestellt. So wie die Flüsse von Zuflüssen profitieren, nur so kann die Dorstener Mitte von funktionierenden „Außenbezirken“ profitieren. Die seit Monaten lähmende Diskussion über eine Stärkung des ländlichen Bereichs in Rhade und Lembeck, sind Paradebeispiele für Defizite innerhalb unserer Stadt. Echt!
Ein kritischer Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 26.05.2021
Marion Rible hat dem Heimatverein ein unerwünschtes Geschenk gemacht
Im nächsten Jahr feiert der Wulfener Heimatverein sein 100jähriges Jubiläum. Grund genug zurückzublicken, in den Archiven zu stöbern und eine Festschrift über die Geschichte und die damit verbundenen Geschichten seit 1922 bis heute zu verfassen. Marion Rible, ehemalige Sprecherin der Geschichtsgruppe im Heimatverein Wulfen, erklärte sich frühzeitig dazu bereit und stürzte sich ehrenamtlich in die lang andauernde Sichtung aller verfügbaren Dokumente. Herausgekommen ist ein besonderes Buch, das alles hat was eine offene und informative örtliche Geschichtsschreibung ausmacht. Nämlich, dass die Aktivitäten eines Vereins immer auch im Zusammenhang mit der jeweiligen gesellschaftspolitischen Zeit zu sehen sind. Und genau hier zeigt die Autorin, dass heute kein Raum bleiben darf, um unerfreuliche Vereinsaspekte und Brüche, die es natürlich auch im Heimatverein Wulfen der letzten 100 Jahre gab, auszuklammern. Neben beliebten und geselligen Feiern waren es nämlich auch ideologisch gefärbte Aktivitäten, mit dem der Begriff HEIMAT so interpretiert wurde, dass dadurch die Mitglieder entsprechend vereinnahmt wurden. Beispielhaft sei hier die Nazizeit erwähnt, in der besonders die Heimatvereine ins Visier genommen, sprich gleichgeschaltet wurden, um für ein rassistisches Menschenbild aggressiv zu werben. Wie wir wissen, waren sie dabei sehr erfolgreich. Sich heute ohne Wenn und Aber davon zu distanzieren, gehört zu unserem Demokratieverständnis. In der Nachkriegszeit schafften es einige sofort, sich vom aktiven Täter zum passiven Mitläufer einzustufen, oder noch klarer, sich schon immer auf Distanz zur NS-Ideologie befunden zu haben. Marion Rible hat die vielen Facetten der Wulfener Geschichte und ihrer Akteure sehr interessant und nachvollziehbar beschrieben. Akribisch ihre lückenlosen Quellenangaben. Einige im Heimatverein, besonders eine starke Frau, die Lehrerin Bernadine Hewers, ragte als Persönlichkeit heraus. Sie kann noch heute als Vorbild gelten.
Warum der Wulfener Heimatvereinsvorstand dieses Buch als 100jährige Festschrift ablehnte, bleibt (s)ein Geheimnis. 50 Exemplare hat die Autorin auf eigene Rechnung drucken lassen. Ein wichtiges Geschichtsdokument für Wulfen, Dorsten und darüberhinaus. Inzwischen haben die örtliche Bücherei „Bibi am See“ und das Stadtarchiv das Buch in ihrem Bestand aufgenommen. So können sich jetzt neugierig gewordene Interessenten ein eigenes Bild über die 100jährige Geschichte des Heimatvereins Wulfen und über eine unverständliche Vorstandsentscheidung machen.
„Des Kaisers neue Kleider - Heimatverein Wulfen“, 184 Seiten von Marion Rible.
Für Sie gelesen und kommentiert von Dirk Hartwich, Rhade
Veröffentlicht am 25.05.2021
Was ist aus der guten Idee bisher geworden?
Nachdem im Rhader Bürgerforum der örtliche Rahmenplan vorgestellt wurde, bildete sich eine sogenannte Arbeitsgruppe, die sich zum Ziel setzte, nach und nach aus der Planung Projektideen zu entwickeln. Eine davon nannte sich Radspange Rhade. Auf vorhandenen Wirtschafts- und Radwegen sollte eine attraktive Fahrradverbindung zwischen der Hundert -Schlösser-Route sowie der Hohe-Mark-Naturparkroute in Rhade und der Römer-Lippe-Route in Dorsten ausgewiesen und beschildert werden. Die erste Rhader Idee war, den kürzesten Weg über Holsterhausen zur Lippe im Bereich Bürgerpark Maria Lindenhof zu suchen. Wegen der gefährlichen B58-Querung im Bereich Tüshaus Mühle wurde eine Alternative über Deuten, den Hervester Bruch zum Dorf Hervest gefunden. Hier sollte die Anbindung an den Fernradweg Detmold - Xanten erfolgen. Neue Radfahrschilder in und um Rhade signalisieren, das Bewegung in die genannte Projektidee gekommen sein könnte. Tatsächlich ist aber momentan aus der Rhader Radspange eine Neuführung der Naturpark-Route mit dem Logo grünes Fahrrad geworden, die zwar durch Rhade führt, aber die Dorstener Mitte völlig ignoriert. Stattdessen führt sie, bestens und lückenlos ausgeschildert, zwar durch den Hervester Bruch, dann aber südlich an Wulfen vorbei um erst in Lippramsdorf auf die Römer-Lippe-Route zu treffen. Dorsten findet so nicht statt. Nach der Rhader Idee sollte nämlich das Radwandern auch mit dem Bereich Wirtschaftsförderung durch Übernachtung und Gastronomie verknüpft werden. Ohne jede Einschränkung muss die neue Linienführung der Naturparkroute durch eine wunderschöne Dorstener Landschaft gelobt werden. Kritisiert werden muss zum wiederholten Mal, dass es im Bereich Tüshaus Mühle der Radwegebelag unzumutbar ist. Ob die von Rhadern ins Auge gefasste Radspange in Richtung Bürgerpark und Dorstener City noch eine Chance auf Verwirklichung hat, sollte jetzt die Verwaltung beantworten. Momentan setzt sich der Eindruck fest, als ob der Dorstener Verwaltungseinfluss gegenüber dem Naturpark Hohe Mark nicht besonders groß ist.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 24.05.2021
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