Gesellschaft Gestern: Sternstunde der ARD mit “GOTT” - Wem gehört mein Leben?
Ein Fernsehfilm zwingt uns, eine Entscheidung zu treffen. Absolut sehens- und nachdenkenswert. Siehe ARD-Mediathek.
SPD Rhade aktuell
Veröffentlicht am 24.11.2020
Ein Fernsehfilm zwingt uns, eine Entscheidung zu treffen. Absolut sehens- und nachdenkenswert. Siehe ARD-Mediathek.
SPD Rhade aktuell
Veröffentlicht am 24.11.2020
Dorstener SPD fordert nachdrücklich ein Umdenken der Verwaltung
Mehrfach hat sich die SPD in der Lippestadt dafür ausgesprochen, auch moderne, sprich zeitgemäße Lernmittel wie Laptops und Tablets allen Schülerinnen und Schülern kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die Betonung liegt dabei auf allen. Nur so sind gleiche Bildungsvoraussetzungen, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, zu erzielen. Eine SPD-Position seit der Gründung der Partei vor über 150 Jahren. Neuerliche Überlegungen im Rathaus, die Eltern bei der Beschaffung der digitalen Lernmittel durch „Miete oder Finanzkauf“ zu beteiligen, stößt auf heftigen Widerspruch der neuen Stadtratsfraktion. Das Schreiben im Wortlaut: (bitte mehr anklicken)
Veröffentlicht am 24.11.2020
Kultur ist vielfältig. Sie macht unser Leben reicher. Kulturelle Angebote gehören zur Angebotspalette einer Stadt. Nicht als lästiges Anhängsel sondern als Pflichtaufgabe. Städtische Kultur gehört auch in unsere Stadtteile. In der Hoffnung, dass dieser Appell gehört und gelesen wird, beschließen wir heute mit der 6. Folge und dem Fazit die Veröffentlichung des Rhader Thesenpapiers
Fazit:
Mit diesem Papier soll der Versuch (nochmals) gestartet werden, auf einen Missstand in unserer Stadt hinzuweisen. Um aber nicht nur „zu meckern“, soll das Diskussionspapier möglichst der Startschuss für ein Umdenken im Rathaus und dem Rat der Stadt sein. Umzudenken, die städtische Kultur flächendeckend anzubieten und mit kreativen Ideen Dorsten unverwechselbar gegenüber unseren Nachbargemeinden zu positionieren.
Ein persönlicher Nachsatz:
Am 22. Oktober fand im Rathaus ein erstes Gespräch über das vorgenannte Thesenpapier statt. Teilnehmer von der Verwaltung: Frau Podlaha und Frau Fischer-Strebinger. Aus Rhade: Hans-Peter Steffens vom Orgateam des Rhader Bürgerforums und Dirk Hartwich. Frau Laubenthal als zuständige Dezernentin musste leider kurzfristig absagen.
Obwohl mir bewusst war, dass es aus Sicht der Verwaltung auch Gegenargumente zu meinen Thesen und Anregungen gibt, sollte aber keine „Verteidigungslinie“ aufgebaut, sondern der Kerngedanke erkannt und positiv aufgenommen werden. Ob das Gespräch diesen Ansatz erfüllte, wird wohl erst die Zukunft zeigen.
Dirk Hartwich
Das gesamte Thesenpapier kann unter der E-Mail-Adresse dirk.hartwich@t-online.de angefordert werden.
Veröffentlicht am 23.11.2020
Sonntagsgedanken aus Rhade
Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, unsere jüngere Geschichte begleitet uns auf Schritt und Tritt. Und das ist gut so. Deutschland hat riesige Schuld auf sich geladen. Im Namen Deutschlands wurde ein schreckliches Massenverbrechen begangen. Der nationalsozialistische deutsche Terror vernichtete zwischen 1933 und 1945 in nur 12 Jahren Millionen Menschen in der Welt. Nur durch das Eingreifen der USA, Englands, Frankreichs und der Sowjetunion konnte der 2. Weltkrieg und das Morden beendet werden. Eine militärische Niederlage, aber eine Befreiung von Diktatur und eine Öffnung zu demokratischen Strukturen. Diese Öffnung begann mit den Nürnberger Prozessen vor 75 Jahren. Unter Leitung der Alliierten wurden erstmals die wichtigsten NS-Politiker und Militärs angeklagt, Verbrechen gegen die Menschlichkeit kalt geplant, unbarmherzig, und systematisch ausgeführt zu haben. Das, was vor 75 Jahren erfolgreich angewendet und mit der gerechten Verurteilung geahndet wurde, findet heute im internationalen Gerichtshof in Den Haag seine logische Fortsetzung. Das Signal von Nürnberg lautet: Überall auf der Welt müssen Täter, die die Rechte der Menschheit „mit Füßen treten“, damit rechnen, in Den Haag angeklagt und verurteilt zu werden. Das Vermächtnis für uns Deutsche, nämlich immer Gerechtigkeit gegen Jedermann und Frau auszuüben, hat der 101jährige amerikanische Chefankläger am 20. November 2020 in den Tagesthemen beeindruckend so den Punkt gebracht: My Message is:
Veröffentlicht am 22.11.2020
„Wir wollen auch am städtischen Kulturleben teilnehmen - vor Ort“, so kann verkürzt auf den Punkt gebracht werden, worum es im vorliegenden Thesenpapier geht. Es soll helfen, eine offene Diskussion über den Stellenwert der Dorstener Kultur in Gang setzen. Heute blicken wir auf die VHS und positive Beispiele, was und wie verbessert werden könnte, bzw. müsste. Der Anspruch „KULTUR FÜR ALLE“ muss immer als Überschrift des Denkens und Handels vor Augen stehen.
Die VHS
Das VHS-Programm ist umfangreich, breit gefächert und gut. Die Planer und Macher dürfen zufrieden sein, dass es „ankommt“ und gebucht wird. Nicht (ganz) zufrieden können sie sein, wenn sie sich kritisch die Struktur ihrer „Schüler“ ansehen und prüfen, woher sie kommen. Der Name VOLKSHOCHSCHULE ist Programm. Viel zu sehr wird seit Jahren in Richtung Bürger zentral gerufen, zu kommen und zu buchen. Viel zu wenig wird der eigene Raum verlassen, um in den Stadtteilen zu werben und auch dort Kurse anzubieten. Es kann nicht sein, dass, obwohl in früheren Jahren oder Jahrzehnten VHS- Kurse vor Ort liefen, heute kein Bedarf da wäre. Die Forderung lautet: Den Kursleiter zum Beispiel nach Rhade fahren zu lassen, als 15 Interessenten nach Dorsten.
Hürden überwinden und Begeisterung für Kultur wecken
Marion Taube war es, die Dorsten und seiner Bevölkerung gezeigt hat was möglich ist, wenn der Begriff KULTUR FÜR ALLE zum Leben erweckt wird. Ihre Projekte Polder-Park und Stadtkrone sind Kulturleuchttürme gewesen. Im Mittelpunkt stand nicht das Konsumieren, sondern das Mitmachen. Nie wäre es einfacher gewesen, z. B. mit einem städtischen mobilen Pavillon vor Ort für das städtische Kultur- und Weiterbildungsprogramm zu werben. Mehrfach ist vorgeschlagen worden, z. B. eine sogenannte Kultur-Litfaßsäule auf einem Anhänger zu installieren und damit überall in der Stadt zu werben. Bei Veranstaltungen aller Art, auf Marktplätzen, vor Schulen, kurz – mobil und aktuell auf das aufmerksam machen, was sich in unserer Stadt und den Stadtteilen tut.
Wird fortgesetzt. Das gesamte Thesenpapier kann unter der E-Mail-Adresse dirk.hartwich@t-online.de angefordert werden. Teil 6 (Schluss mit Fazit) folgt in der kommenden Woche.
Veröffentlicht am 21.11.2020
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