Bundespolitik Aktuell: Bei der CDU brennt der Baum

Streit im Bewerbertrio. Merz sieht Verschwörung gegen sich. Vorsitzendenwahl gerät zur Zerreißprobe. Unruhe wird zur Unzufriedenheit. Von oben nach unten. Zurückliegende Häme gegenüber der SPD-Vorsitzendensuche wird zum Bumerang.

Veröffentlicht am 27.10.2020

 

Kommunalpolitik Nach der Kommunalwahl ist Friedhofsruhe eingekehrt

Kommunalpolitisches Vakuum darf kein Dauerzustand sein

Fast 6 Wochen nach der Kommunalwahl ist keinerlei Aufbruchstimmung bei den Dorstener Parteien erkennbar. Während die SPD, fast verständlich, sich noch immer in gewisser Schockstarre befindet, scheint die CDU sich „tot gesiegt“ zu haben. Alle Direktmandate gewonnen und die Wiederwahl des Bürgermeisters erreicht - trotzdem Schweigen auf der ganzen Linie. Übertroffen nur noch von den Grünen, denen auch etwas bei der Wahl in den Schoß gefallen ist, mit dem sie scheinbar nichts anfangen können. Die FDP und die Linkspartei teilen das  Schicksal der SPD, (noch) nicht richtig verstehen zu können, warum die Dorstener Wählerinnen und Wähler nicht differenzierter abgestimmt haben. Das kommunalpolitische Vakuum, das die Dorstener Parteien zur Zeit bilden, füllt die Verwaltung „spielend“ aus. Das darf aber kein Dauerzustand sein. Die Kommunale Selbstverwaltung funktioniert nur, wenn der gewählte Stadtrat seine Kontrollaufgaben wahrnimmt und die Parteien begleitend agieren. Die Dorstener Zukunft ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Es wird Zeit, die ehrenamtlichen Parteifunktionäre daran zu erinnern. 6 Wochen nach der Wahl.

Ein kommunaler Weckruf aus Rhade

Veröffentlicht am 27.10.2020

 

Bundespolitik Aktuell: Thomas Oppermann ist tot

Bestürzung nicht nur in der SPD über den plötzlichen Tod des sozialdemokratischen Spitzenpolitikers.

Veröffentlicht am 26.10.2020

 

Gesellschaft Kommunikation mit Maske - ein Erfahrungsbericht

Ohne die Mimik zu erkennen, ist Verständigung fast unmöglich

Ein Termin im Dorstener Rathaus hat bedrückend vor Augen geführt, was verlorengeht, wenn Menschen mit Schutzmaske ein Gespräch führen (müssen). Vier Personen auf Abstand, in einem großen Raum, bei geöffneten Fenstern - die Corona-Schutzvorgaben wurden vorbildlich eingehalten. Zusätzlich mit Mund-Nasenschutz ausgerüstet. Zuzuhören und alles zu verstehen, wenn das Gesicht zu Zweidritteln bedeckt ist, fällt schon nicht jedem leicht. Aber ohne die Mimik des Gegenübers zu erkennen und zu deuten, macht so ein Gespräch fast unmöglich, wenn nicht gar überflüssig. Der Versuch an den Augen abzulesen, ob die eigenen Worte „angekommen“ sind, wird dann unmöglich, wenn der Gesprächspartner noch eine Brille trägt. Nach 80 Minuten angeregter Diskussion bleibt die bittere Erfahrung, dass die Corona-Pandemie nicht nur unsere Gesundheit bedroht, sondern sogar unsere direkte Kommunikation durch lebensnotwendige „Vermummung“ entscheidend einschränkt.

 

Veröffentlicht am 26.10.2020

 

Gesellschaft Der Islam und seine Schattenseiten - Persönliche Sonntagsgedanken aus Rhade

Religionsfreiheit ist Grundrecht - Was tun mit den Rechtsbrechern?

Schockierende Nachrichten aus Paris und Dresden. Religiös verblendete Islamisten morden auf offener Straße. Schreckliche, verstörende Verbrechen. Von Mördern, die sich Islamisten nennen und im Namen ihrer Religion Andersgläubige hinrichten. Bei uns in Europa. Unsere Liberalität wird gnadenlos missbraucht, um (Religions)Krieg zu führen. Es reicht. Die Täter werden von außen angestachelt. Dort wird gezündelt und gehetzt. Aus Regierungspalästen und Moscheen. Dem muss Einhalt geboten werden. Wir müssen unsere Freiheit verteidigen. Das gelingt, wenn wir unsere Gesetze ohne Wenn und Aber anwenden. Menschen die hier leben haben sich nach unseren Gesetzen zu richten. Parallelgesellschaften sind demokratiefeindlich. Wer unser Gastrecht grob und wiederholt verletzt, ist nach Verbüßung der Strafe auszuweisen. Für „unverbesserliche“ Gewaltverbrecher mit deutschem Pass muss die im Gesetz vorgesehene Sicherungsverwahrung ein Mittel sein, um unsere Gesellschaft zu schützen. Das klingt aus der Feder eines liberalen Sozialdemokraten gewöhnungsbedürftig. Es kann auch missverstanden und von rechts missbraucht werden. Die Verteidigung unserer Freiheit und unseres Rechtsstaates ist mir bei diesem Sachverhalt persönlich so wichtig, dass ich einer kritischen Diskussion gelassen entgegensehe.

Dirk Hartwich

Nachsatz: "Terror wirkt" ist der lesenswerte Artikel von Ulrich Ladurner überschrieben, der ausführlicher das Problem ISLAMISMUS in der neuen Ausgabe der ZEIT (Seite 1) beschreibt.  

Veröffentlicht am 25.10.2020

 

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