Kommunalpolitik Rhade: Schnelles Internet hat Siedlung Kalter Bach - Stuvenberg noch immer nicht erreicht

Deutsche Glasfaser und die nicht eingehaltenen Termine

Wenn das Unternehmen Deutsche Glasfaser beim Glasfaserausbau genau so schnell wie bei der Kundenwerbung gewesen wäre, hätten auch die Siedlungsbereiche Kalter Bach und Stuvenberg seit längerer Zeit ihren versprochenen Glasfaseranschluss. Die letzte Information per E-Mail trägt das Datum 5. November 2019. Nach sich wiederholenden Erfolgsmeldungen, was man schon alles in Dorsten und Rhade erreicht habe, folgen regelmäßig die Hinweise auf Zeitverzögerungen. Mal sind es neue Baufirmen, die beauftragt werden mussten, mal ist es die Abhängigkeit vom Kampfmittelräumdienst, der bremsend wirkt. Das alles wurde bei der exzellenten Kundenwerbung nie als mögliches Problem thematisiert. Was heute fehlt, ist eine klare Aussage, wann was verbindlich in Angriff genommen wird und wann auch der östliche Teil von Rhade angeschlossen ist. Die Dorstener Stadtverwaltung, die vom genannten Unternehmen immer auch als bester Partner in der Zusammenarbeit gelobt wird, schweigt beharrlich zu den nicht eingehaltenen Terminen. Von der plötzlich in Rhade auch werbenden Telekom mit schnellem Internet per Glasfaser ganz zu schweigen. Irgend etwas läuft da nicht rund.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 04.02.2020

 

Bundespolitik CSU als Geisterfahrer - Der Versuch einer Ablenkung

Tempo-Limit-Debatte soll Scheuers Mautdebakel überdecken

Andreas Scheuer hat versagt und das Haushaltsrecht gebrochen. Öffentlich nicht in Frage gestellter Schaden: Mehr als 500 Mio. Euro. Normal wäre, ihn aus dem Verkehr zu ziehen. Der CSU, die Andy Scheuer nach Berlin geschickt hat, passt das aber nicht in den Kram. Wahlen in Bayern stehen vor der Tür. Also ein anderes Fass aufmachen und eine Kampagne gegen eine Tempobeschränkung starten. Freie Fahrt für freie Bürger? Das hatten wir schon einmal. Während die Mehrheit der Deutschen die SPD-Forderung nach einem Tempolimit 130 auf Autobahnen befürwortet, drücken die Populisten in Bayern aufs Gaspedal. Unterstützt von wem? Genau - von der AfD. Es ist der 2. Versuch der bayerischen Christsozialen, die Bevölkerung in die Irre zu leiten. Bei der Flüchtlings-Angst-Debatte, bei der die CSU den Stammtischbrüdern nach dem Mund redete, wurde sie von den Wählern auf den Boden der Tatsachen unmissverständlich zurückgeholt. Auch dieser Versuch, sich billig und verantwortungslos gerade bei denen anzubiedern, die ihre Lebensqualität auf dem Tacho ablesen wollen, ist auf Dauer zum Scheitern verurteilt. Gerade hat der Verkehrsgerichtstag in Goslar das Aggressionspotenzial der deutlich schneller als 130 fahrenden Bleifüßlern als viel zu hoch bezeichnet. Freie und kluge Bürger haben beim Autofahren auch die Sicherheit der Anderen und den Klimaschutz im Blick. Mehr ist an Argumentation eigentlich nicht nötig.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 03.02.2020

 

Gesellschaft Das 11. Gebot "Du sollst nicht gleichgültig sein"

Auschwitz-Überlebende mit klarer Botschaft 

Ein bedrückender Ort, eine schreckliche Geschichte. 75 Jahre nach der Befreiung des von Deutschland erbauten Konzentrationslagers Auschwitz, traf sich die gesamte politische Weltspitze, um ausschließlich den wenigen Überlebenden des Vernichtungslagers zuzuhören. Mehr als 1 Million Menschen wurden hier auf bestialische Weise umgebracht. Die Täter waren gebildete Menschen aus unserer Mitte, aus unserem Land. Nach wie vor unvorstellbar. Marian Turski hat überlebt. Der 94jährige hat mit einem Satz uns allen den Spiegel vorgehalten. Er ist nicht nur Mahnung, sondern Programm. Greifen wir ihn auf und handeln danach. Nicht morgen, sondern ab sofort! 

"Du sollst nicht gleichgültig sein. Schauen Sie nicht gleichgültig zu, wenn wieder Minderheiten diskriminiert werden"

Sonntagsgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 02.02.2020

 

So sieht er aus - der Rhade-Flyer Allgemein Was Rhader Bürger so erreichen können (mit Unterstützung der Stadt)

Rhade - eine unbekannte Perle im Naturpark Hohe Mark

Es ist eine bunte Mischung von ca. 10 Rhader Bürgern, noch ist weibliche Unterstützung Mangelware, die sich in unregelmäßigen Abständen trifft, um gemeinsam dem „schlummernden“ Rhader Rahmenplan Leben einzuhauchen. Ihre Erkenntnisse haben sie auf den Treffen des örtlichen Bürgerforums vorgestellt und grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Nun liegt ein interessantes Informationsblatt vor, neudeutsch FLYER, das Rhade in ein besonderes Licht rückt. „Rhade - eine unbekannte Perle des Naturparks“, heißt es unübersehbar auf der Titelseite. Es ist eine liebevoll gestaltete Werbebroschüre der genannten Rhader, ehrenamtlich und nicht Partei gebunden agierend, um den sanften Tourismus innerhalb des riesigen Naturparks Hohe Mark auch in Richtung Rhade zu leiten. Das Infoblatt wird in diesen Tagen an vielen Stellen unseres Stadtteils und in der Nachbarschaft ausgelegt. Rhade hat was, hieß es bereits mehrfach an dieser Stelle. Nun wird mit diesem bestechenden Argument professionell geworben. Damit ist auch der Beweis angetreten, dass es sich lohnt, sich für seinen Lebensmittelpunkt einzusetzen. Gerne kann der Arbeitskreis um weitere Interessenten erweitert werden, so Burkhard Averkamp, Sprecher, am Abschluss jedes Treffens. Kontakt: averkamp@live.de 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 01.02.2020

 

Wartesaal mit eingeschränkter Nutzung - hier fehlt eine Glasscheibe Kommunalpolitik Rhades Schmuddelecke - der Bahnhof

Wer ist da eigentlich verantwortlich?

Rhade ist verkehrstechnisch bestens aufgestellt. Neben einem engmaschigen Straßennetz mit Autobahnanschluss, hat Rhade auch (noch) einen Bahnhof zu bieten. Er soll in Zukunft nicht nur eine Haltestelle für Pendler sein, sondern auch Ausgangspunkt für Touristen. Touristen, die aus der Region kommen, um die beeindruckende Landschaft rund um Rhade per Rad oder zu Fuß zu erobern. Anschließend kann die breit aufgestellte örtliche Gastronomie als Gastgeber fungieren, bevor die Rückfahrt mit der Bahn wieder angetreten wird. Also eine win-win-Situation für alle Beteiligten. Der Bahnhof spielt eine wichtige Rolle im Konzept der Rhader Zukunftsmacher. Wenn er aber weiter so ungepflegt daherkommt, ist er eher abweisend als einladend. Keine gute Visitenkarte. Wer hat hier den Hut auf? Wer ist für die Pflege rundherum verantwortlich und wer für das kleine Unterstellgebäude? Fragen, die im Rathaus behandelt werden und praktische Verbesserungen nach sich ziehen sollten. Nicht morgen, sondern sofort!

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 31.01.2020

 

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