Liebe Rhaderin, lieber Rhader,
wenn jetzt die letzte deutsche Steinkohlen-Zeche schließt, dann ist das für mich mit viel Wehmut verbunden. Mehr als 30 Jahre war ich auf Prosper-Haniel beschäftigt, erst als Elektriker unter Tage und dann als Mitglied im Betriebsrat. Der Bergbau hat Menschen wie mich, Familiengeschichten und eine ganze Region geprägt. Er hat beim Zusammenwachsen Europas eine entscheidende Rolle gespielt. Und im Bergbau wurden die Mitbestimmungsrechte, wie wir sie heute kennen, erkämpft. Diese Errungenschaften gilt es zu beschützen und darauf aufzubauen. Ich wünsche mir, dass das Erbe des Bergbaus lebendig bleibt – die Mentalität, der Zusammenhalt, das Verständnis von Gemeinschaft und Solidarität.
In der heutigen Zeit kommt es wieder ganz besonders darauf an, diese Werte hochzuhalten. Denn europaweit sind Kräfte auf dem Vormarsch, denen es darum geht,
Veröffentlicht am 22.12.2018
März 2018 – Alle Artikel wurden auf www.spd-rhade.de veröffentlicht
Bürgerinteresse an Mitwirkung ungebrochen
„Ein schlichter Neuaufguss wird nicht genügen“
Monatliches Treffen mit praller Tagesordnung
Antworten des Bürgermeisters werfen Fragen auf
Eine Rhader Idee macht Furore
Was nun? Fragen an die Verwaltung bleiben nicht aus
Alkohol gefährdet ihre Gesundheit - Genuss- oder Suchtmittel?
Veröffentlicht am 21.12.2018
Februar 2018 – Alle Artikel sind auf www.spd-rhade.de nachzulesen
Veröffentlicht am 20.12.2018
Januar 2018 – Alle Artikel sind auf www.spd-rhade.de nachzulesen
- Dr. Karola Martius – Eine Nachlese In Rhade wird weiter diskutiert – Welche Schreibweise ist richtig?
- Aktuell: Alle blicken heute nach Bonn – Wohin gehst du, SPD? 600 Delegierte entscheiden über die Zukunft. Aber welche?
- Der Alte Sportplatz an der Lembecker Straße wird Wohngebiet
- Es tut sich was in Rhade - Großbaustelle Sportzentrum - Kunstrasenplatz ist im Bau
- Rhade: Wer erinnert sich an Anna Roszyk? Sozialdemokratin der ersten Stunde – Dorstener Online-Lexikon mit interessantem Beitrag
- Der Paukenschlag Tankstellenbau Rhade gerichtlich gestoppt - Was nun? Fragen an die Verwaltung bleiben nicht aus
Veröffentlicht am 19.12.2018
Europa ist die Antwort
Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob wir die großen Aufgaben der Zeit gemeinsam anpacken – und bewältigen. Ob wir der europäischen Idee neuen Schub geben. Oder ob der Weg zurück führt in nationalstaatliches Klein-Klein – und wir die Weltpolitik der anderen nur an der Seitenlinie kommentieren und erdulden. Um nichts weniger geht es bei der Europawahl.
Und wir sind klar: Wir wollen nicht zurück. Wir wollen auch nicht stehen bleiben, sondern vorankommen. Die europäische Politik wird von den Menschen daran gemessen, was sie für die Zukunft anzubieten hat und was sie durchsetzt. Ob sie die nötige Haltung mitbringt, Klarheit und Moral, Inhalt und Emotion. Europa muss wieder für gemeinsame Ziele stehen. Menschlichkeit und Menschenrechte, soziale Steuerung der Globalisierung und Schutz vor ihren negativen Wirkungen, Begrenzung der Macht der international agierenden Wirtschaft, konsequenter Klimaschutz und Schutz unserer Demokratie vor Manipulationen in der digitalen Welt: All das sind Herausforderungen, die von Nationalstaaten schon lange nicht mehr alleine bewältigt werden können. Auch für Deutschland gibt es nur eine gute Zukunft, wenn es eine europäische ist. Ein starkes Land in einem starken Europa: Eines geht nicht ohne das andere.
Das starke und einige Europa. Wir wollen ein Europa für alle.
Und das heißt für uns:
Veröffentlicht am 18.12.2018