Januar 2018 – Alle Artikel sind auf www.spd-rhade.de nachzulesen
- Dr. Karola Martius – Eine Nachlese In Rhade wird weiter diskutiert – Welche Schreibweise ist richtig?
- Aktuell: Alle blicken heute nach Bonn – Wohin gehst du, SPD? 600 Delegierte entscheiden über die Zukunft. Aber welche?
- Der Alte Sportplatz an der Lembecker Straße wird Wohngebiet
- Es tut sich was in Rhade - Großbaustelle Sportzentrum - Kunstrasenplatz ist im Bau
- Rhade: Wer erinnert sich an Anna Roszyk? Sozialdemokratin der ersten Stunde – Dorstener Online-Lexikon mit interessantem Beitrag
- Der Paukenschlag Tankstellenbau Rhade gerichtlich gestoppt - Was nun? Fragen an die Verwaltung bleiben nicht aus
Veröffentlicht am 19.12.2018
Europa ist die Antwort
Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob wir die großen Aufgaben der Zeit gemeinsam anpacken – und bewältigen. Ob wir der europäischen Idee neuen Schub geben. Oder ob der Weg zurück führt in nationalstaatliches Klein-Klein – und wir die Weltpolitik der anderen nur an der Seitenlinie kommentieren und erdulden. Um nichts weniger geht es bei der Europawahl.
Und wir sind klar: Wir wollen nicht zurück. Wir wollen auch nicht stehen bleiben, sondern vorankommen. Die europäische Politik wird von den Menschen daran gemessen, was sie für die Zukunft anzubieten hat und was sie durchsetzt. Ob sie die nötige Haltung mitbringt, Klarheit und Moral, Inhalt und Emotion. Europa muss wieder für gemeinsame Ziele stehen. Menschlichkeit und Menschenrechte, soziale Steuerung der Globalisierung und Schutz vor ihren negativen Wirkungen, Begrenzung der Macht der international agierenden Wirtschaft, konsequenter Klimaschutz und Schutz unserer Demokratie vor Manipulationen in der digitalen Welt: All das sind Herausforderungen, die von Nationalstaaten schon lange nicht mehr alleine bewältigt werden können. Auch für Deutschland gibt es nur eine gute Zukunft, wenn es eine europäische ist. Ein starkes Land in einem starken Europa: Eines geht nicht ohne das andere.
Das starke und einige Europa. Wir wollen ein Europa für alle.
Und das heißt für uns:
Veröffentlicht am 18.12.2018
Der Umwelt- und Planungsausschuss (UPA) ist die Kreativabteilung des Rates
Wie soll sich Dorsten mit seinen 11 Stadtteilen entwickeln? Wo soll gebaut werden? Welche Straßen und Radwege sind zu planen? Fragen, die für die zukünftige Entwicklung der Lippestadt lebenswichtig sind. Fachlich werden die genannten Themen, die natürlich nur einen ganz kleinen Ausschnitt aus dem gesamten Aufgabengebiet darstellen, vom Planungsamt der Stadt Dorsten gesteuert. Die praktische Umsetzung erfolgt dann, wenn der UPA zustimmt. Ein ganz wichtiger Ausschuss des Stadtrates, der der Verwaltung kritisch aber überwiegend kooperativ zur Seite steht. Am Dienstag, 18. Dezember um 17 Uhr im Rathaus, werden die Mitglieder, die die im Rat vertretenen Parteien benannt haben, über 15 Tagesordnungspunkte beraten. Besonders interessant für Rhade ist der TOP 10. Da geht es um die Erweiterung des regionalen Radwegenetzes. Ein Schwerpunktthema des Rhader Bürgerforums und der Rhader SPD. Wer die umfangreiche Vorlage liest, stellt fest, dass sich die Anregungen und Forderungen der Rhader Arbeitskreismitglieder des Bürgerforums, die sich ehrenamtlich u. a. mit dem Schwerpunktthema Verkehr beschäftigen, im wichtigen Beratungspapier wiederfinden. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so der Kurzkommentar der Rhader SPD, die die Arbeit der Verwaltung, des Umwelt- und Planungsamtes mit dem Fachausschuss UPA, sowie die des Arbeitskreises Bürgerforum aktiv unterstützt.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 17.12.2018
Sonntagsgedanken aus Rhade – Ich hab da mal nen Traum
Nur die Älteren, und das sollen bei der SPD und den anderen Parteien nicht wenige Zeitgenossen sein, kennen noch Klimbim. Nein, es handelt sich nicht um ein Parteiprogramm, sondern um eine Fernsehsendung in den 70er Jahren. (Kinder wie die Zeit vergeht …) Das Lied zur Sendung wurde für diese Sonntagsgedanken von „dann mach’ ich mir nen Schlitz ins Kleid …“ in, „dann zieh ich mir ne gelbe Weste an …“, geändert. Nun aber zur Sache. In der nächsten Zeit muss die Grundsteuer reformiert werden, sagt das Bundesverfassungsgericht. Das wird wahrscheinlich richtig teuer. Wenn dann auch noch die Energiepreise und weitere Steuern und Abgaben erhöht werden, dann, ja dann zieh ich mir ne gelbe Weste an und mach Randale. Ich bin sicher, dass dann unsere Regierung sofort erkennt, etwas falsch gemacht zu haben. Sie wird sich bei uns entschuldigen. Sie wird die Steuererhöhungen zurücknehmen und uns eine Bonuszahlung als Wiedergutmachung zahlen. Ich bin sicher, Du machst mit. Dann ziehn wir uns ne gelbe Weste an, sperren die A31 und die Kreuzung am Rathaus, drohen die Papiercontainer anzuzünden und alle Repräsentanten unseres Staates abzuwählen. Und plötzlich werde ich wach. Ein Traum. Nur ein Traum, der in Deutschland nie wahr werden wird.
Veröffentlicht am 16.12.2018
Mit engagierte Diskussionen einmischen
Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader Sozialdemokraten, konnte auch zur letzten Versammlung im Jahr viele Mitglieder begrüßen. Der SPD-Ortsverein, der mindestens einmal monatlich tagt, um zu informieren, zu diskutieren und um zu entscheiden, hat diesmal bereits intensiv ins neue Jahr 2019 geblickt. Dann nämlich wird der Ortsverein 50. „Ein Grund zu feiern“, so der Tenor der Anwesenden, die den Termin (10. November) festlegten und sich bereits über den möglichen Ablauf verständigten. „Wichtig ist uns, dass wir das Jubiläum in Rhade mit allen Rhadern feiern“, lautete die zentrale Botschaft. Oder anders ausgedrückt: „Ein attraktives Programm, wenig Reden“.
Engagiert wurde dann über das Dauerthema Verkehr in Rhade diskutiert. Die Hauptverkehrsachse Lembecker- und Erler Straße verläuft auf 3 Kilometer Länge mitten durch Rhade. Der zunehmende und deutlich zugenommene Verkehr erhitzt weiter die Gemüter. „Sicher ist das hier nicht“, klagt ein Teilnehmer der Veranstaltung, der als Radfahrer und Fußgänger zu den sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmern zählt. Da die bisherigen Rhader Planungen mit Umbaumaßnahmen im Straßenquerschnitt, um „den Verkehr zu entschleunigen“, wie es im Rhader Rahmenplan heißt, wegen der Straßenbaubeiträge, gescheitert sind, setzt die Rhader SPD nun auf die Gesetzesinitiative der Landtagsfraktion, die vom Bund der Steuerzahler mit einer Unterschriftenaktion* flankiert wird. „Wir empfehlen die in Rhade kursierenden Listen zu unterstützen“, so die politische Aussage der örtlichen Sozialdemokraten. Christoph Kopp zeigte sich abschließend sichtlich zufrieden über die nach wie vor vorhandene Bereitschaft der Mitglieder, sich klar, selbstkritisch und hochpolitisch in alle gesellschaftspolitischen Diskussionen einzumischen.
Veröffentlicht am 15.12.2018