Die Lembecker Straße: Hier muss sich etwas tun Kommunalpolitik Lembecker Straße: Rhader Vorschläge finden Gehör – Arbeitskreis Bürgerforum sieht Licht am Horizont

Kreis RE beschließt Maßnahmen für mehr 
Sicherheit an der Lembecker Straße in Rhade
Pressemitteilung des Kreises RE: „An der Lembecker Straße 
sollen kurzfristig einige Maßnahmen durchgeführt werden, um die 
Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Dazu gehören 
Korrekturen und Abänderungen an den örtlichen Verkehrszeichen. 
Auch Pflasterunebenheiten sollen behoben werden, Markierungen 
ergänzt, erneuet oder geändert. Das haben Vertreter des Kreis-
Tiefbauamts gemeinsam mit den Verkehrsplanern und einem Vertreter 
der Ordnungsbehörde der Stadt Dorsten in einem gemeinsamen 
Ortstermin beschlossen. Im November hatte das Bürgerforum Rhade 
einige Problemstellen an der Lembecker Straße im Bereich zwischen 
der Apotheke und dem Seniorenheim identifiziert. Stadt und Kreis 
hatten im Anschluss zugesagt, diese Stellen zu untersuchen und 
Lösungen zu finden. Ebenfalls angeregt worden war eine erneute 
Verkehrszählung. Eine kurzfristige Durchführung zur Ermittlung der 
Fahrzeugbelastung, der Zahl der Radfahrer und insbesondere der 
querenden Fußgänger würde jahreszeitlich bedingt kein typisches 
Abbild der Belastungssituation ergeben. Deshalb wurde ein gemeinsam 
durchzuführender Zähltermin nach den Osterferien 2019 vereinbart. 
Die Zählung wird an den vorgeschrieben Werktagen und auch am 
Wochenende stattfinden. Das Ergebnis soll zeigen, ob beispielsweise 
eine Querungshilfe erforderlich ist.“
Anmerkung: „Die geplanten Maßnahmen sind positiv, können 
aber nur als 1. Schritt eines gesamten Verkehrssicherheitskonzeptes 
Rhade bezeichnet werden“, so ein Mitglied der Rhader SPD, das im 
überparteilichen Arbeitskreis mitwirkt.  

 

Veröffentlicht am 27.11.2018

 

Gesellschaft Fakten zum UN-Migrationspakt

Eine Lösung des Flüchtlingsproblems kann es nur international geben

Mit dem UN-Migrationspakt will die Weltgemeinschaft eines der drängendsten politischen Themen dieser Zeit anpacken und einen Baustein zur Lösung des Megathemas Migration liefern. Gegen die ungeregelten Wanderungsbewegungen der letzten Jahre soll ein Regelwerk gestellt werden, das Flucht und Migration besser organisiert, ohne rechtlich verbindlich zu sein. „Kein Land kann die Herausforderungen und Chancen dieses weltweiten Phänomens allein angehen“, heißt es in dem Papier.

Rechtsextremisten, Rechtspopulisten und Nationalisten, unter anderem die AfD, machen Stimmung dagegen – mit irreführenden Falschmeldungen. Wir setzen den „Fake News“ von Rechts überprüfbare Fakten entgegen.

 

WAS IST DER MIGRATIONSPAKT?

 

Veröffentlicht am 26.11.2018

 

Bundespolitik Erwartungen an die SPD – meine SPD

Mehr klare Kante – weniger sowohl als auch

Debattencamps, Online-Foren, Arbeitskreise – die SPD lässt ihre Mitglieder mitreden, mitdiskutieren. Seit Jahren werden hier gute Ideen am laufenden Band von unten nach oben produziert, die helfen sollen, ein schärferes Profil von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands zu zeichnen. Das ist alternativlos gut. Nur die Umsetzung kommt regelmäßig durch die Alltagsarbeit unter die Räder. OK, nicht komplett, aber so, dass die Frage, „Wofür steht die SPD?“, immer wieder gestellt wird. 3 Positionen sollen hier einfach mal verdeutlichen, welche Erwartungen, besser wären Forderungen, ich an die SPD, meine SPD, habe:

  1. Finanzen: Haut endlich den Verbrechern in den Banken, den Börsen, den Fonds, … so auf die Finger, dass unser Staat nicht mehr um Milliarden (!) Euro alljährlich geschädigt werden kann.
  2. Diesel: Die Verursacher des Dieselskandals sind die Automobilunternehmen. Sie alleine müssen den Schaden, den sie den Verbrauchern und der Umwelt zugefügt haben, endlich beheben. Stellt die Vorstände, die nachweislich manipuliert haben, an den Pranger und vor den Richter. Der Sitz im Aufsichtsrat verpflichtet zur Kontrolle!
  3. Klima: Der Klimawandel bedroht unsere Welt. Wer das heute noch verneint oder verharmlost, hat nichts verstanden. Braunkohleförderung und deren Verbrennung gelten als größte Klimakiller. Sagt endlich, dass der Schutz des Weltklimas wichtiger ist, als das krampfhafte Festhalten an unseren sowieso sterbenden Braunkohlenrevieren. Und sorgt jetzt für Ersatzarbeitsplätze der hier Beschäftigten.

Wären meine 3 Forderungen nicht ein Zeichen für KLARE KANTE?

Der Sonntagskommentar eines langjährigen Mitglieds der Rhader SPD

Veröffentlicht am 25.11.2018

 

Kommunalpolitik Dorsten: Stadtverwaltung wird von ungewohnter Seite kritisiert

Personalrat klagt über Leistungsverdichtung und zu wenig Mitarbeiter – Bürgermeister „not amused“

 

Das war überraschend. Ungewohnt deutlich hat die Personalratsvorsitzende der Dorstener Stadtverwaltung öffentlich darüber geklagt, dass zu wenig Mitarbeiter zuviel leisten müssen. Und das schon über einen längeren Zeitraum. Das Ergebnis: Unzufriedenheit unter den mehreren hundert Beschäftigten im Rathaus. Die Dorstener SPD sieht sich bestätigt. Seit Jahren legt sie den Finger in die „offene Wunde“ und fordert in bestimmten Bereichen mehr Personal. „Wenn die Sparmaßnahmen dazu führen, dass durch Überforderung der Mitarbeiter Unzufriedenheit entsteht, dann sind sie kontraproduktiv“, urteilt die SPD-Fraktion aktuell und seit langer Zeit. Während die SPD-Initiativen zur Personalaufstockung gerne vom Bürgermeister und der Mehrheitsfraktion ins Leere geschickt wurden, ist nun eine neue Situation entstanden, die den Bürgermeister nicht besonders erfreut. Nun kommt die Kritik geballt von innen. Der Personalrat und seine Vorsitzende sind bisher nicht dadurch aufgefallen, dass sie offen und öffentlich die Personalpolitik der Verwaltungsspitze und des Rates kritisiert haben. Das ist eine neue Situation für den Bürgermeister, der wohl auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Er wäre gut beraten, den Faden aufzugreifen und schnellstens da nachzubessern, wo es hakt. Die Verwaltung ist das Dienstleistungszentrum aller Bürgerinnen und Bürger. Nur mit hoch motiviertem Personal sind die vielfältigen Aufgaben in der Flächenstadt Dorsten zu erfüllen. Wer das nicht erkennt, schadet dem „Standortfaktor Dorsten“ erheblich.

Eigener Beitrag, u. a. auf Grundlage der Presseberichte in der DZ am 22. und 23.11.2018

Veröffentlicht am 24.11.2018

 

Allgemein Buchtipp: Der neue Heimatkalender 2019 ist da

Ein beeindruckendes lokales Geschichtsbuch – Hochaktuell und ein Muss für alle Dorstener

Der Begriff Heimatkalender führt, oberflächlich betrachtet, sprachlich in die Irre. Er ist nämlich nur vordergründig ein Kalender, tatsächlich wäre die Bezeichnung „spannendes Jahrbuch mit interessanten Beiträgen in und um Dorsten“, die passende Beschreibung. Wobei das „um Dorsten“ den gesamten Erdball einschließt. Es ist der 78. Jahrgang, also ein Buch mit erstaunlicher Geschichte. 320 Seiten, auf Hochglanzpapier gedruckt, warten nun auf viele Leser. Als Herausgeber zeichnet der Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten e.V. verantwortlich. Das 5köpfige Redaktionsteam um Dr. Edelgard Moers stellte am Montag die Neuerscheinung mit einer Auflage von 1100 Stück vor. Viele Autoren und Besucher staunten nicht schlecht, dass der Preis seit 2002 mit 10 Euro wahrlich attraktiv ist. Viele Sponsoren, die von der Qualität des Heimatkalenders überzeugt sind, machen es möglich. Inhaltlicher Schwerpunkt ist in dieser Ausgabe der Begriff HEIMAT. Nicht als plumpe Heimattümelei zu verstehen, sondern eher als Beschreibung des Lebensmittelpunktes, der nicht unbedingt an einen Ort oder ein Land gebunden sein muss. „Heimat ist mehr als ein Ort“, titeln so zum Beispiel die Autoren Ludwig Drüning und Michaela Kiepe. Die Rubriken Zeitgeschehen, Geschichte, Natur und Umwelt, Literarisches, Brauchtum, Interessantes und die Chronik versprechen die eingangs erwähnte Vielfalt des lokalen Geschichtsbuches. Beeindruckend auch die brillanten Fotos und die vielen Gedichte, die äußerst anspruchsvoll sind viele Beiträge passend ergänzen. Auch ein Beitrag über die seit Jahrzehnten ungelösten Verkehrsprobleme in Rhade findet sich im neuen Heimatkalender. Dirk Hartwich hat seinen informativen Aufsatz mit „Langsam und sicher“ überschrieben. Und weiter heißt es: „Die unendliche Geschichte der Ortsdurchfahrt Rhade – Eine Chronologie des Scheiterns 1975 – 2018“. Den ehrenamtlichen Machern des Jahrbuches ist zu wünschen, dass die Auflage schnell vergriffen ist und Appetit auf das Jahr 2020 macht. Dann lautet der Schwerpunkt GRENZENLOS.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 23.11.2018

 

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