Eine Tankstelle für Rhade
Die Mitteilung der Raiffeisengenossenschaft Hohe Mark, auf dem Gelände der früheren Tankstelle Wessel eine neue „Tanke mit Shop, Bistro und Waschstraße“ errichten zu wollen, hat die Rhader SPD zum Anlass genommen, eine öffentliche Informationsveranstaltung ausschließlich zu diesem Thema anzubieten.
Am heutigen Donnerstag, 12. Februar wird Heiner Schulte, Rhader Bürger und Mitarbeiter der Raiffeisen-Genossenschaft, das Projekt präsentieren.
Achim Schrecklein, SPD-Ratsmitglied und Mitglied im Wirtschaftsausschuss wird kurz ins Thema einführen. Beginn: 19.30 Uhr, im Saal des Gasthauses Pierick.
Veröffentlicht am 11.02.2015
Vortrag der RWW-Wasserexpertin beeindruckt Fachausschuss
Es waren Fragen der Rhader SPD, die die Öffentlichkeit vor einigen Tagen elektrisierte und die Kommunalpolitiker zum Handeln veranlassten. Zu hohe Nitratwerte wurden im Dorstener Norden im Grundwasser gemessen. Wo? Wie viel? Durch wen? Und nun?
Angela Herzberg, Dipl. Geologin der RWW (Rheinisch Westfälische Wasserwerke) redete Klartext. In Rhade werden im Sickerwasser zur Zeit Nitratkonzentrationen gemessen, die der Trinkwasserwirtschaft große Sorgen bereiten. Das Sickerwasser ist auf dem Weg nach unten, ca. 3 Meter pro Jahr, und nicht aufzuhalten. Es wird das Grundwasser nachhaltig schädigen. Dass die (Über)-Düngung der landwirtschaftlichen Flächen in unserer Region als Verursacher benannt wird, kann nicht länger bestritten werden. Eine Kooperation der RWW mit den Landwirten vor Ort ist nur bedingt erfolgreich. Angela Herzberg: 1/3 der mitmachenden Landwirte verdienen Lob, weil sie die Grenzwerte durch verantwortliches Handeln positiv beeinflussen. Ein weiteres Drittel ist bereit, sich zu bessern, die gemessenen Werte zeigen das aber noch nicht. Und das letzte Drittel ist beratungsresistent, sprich nicht kooperativ. Da die Kooperation auf Freiwilligkeit beruht, darf geschlussfolgert werden, dass wir mit dieser Großzügigkeit nicht weiter kommen. Auf die Frage der SPD, ob eine Verschärfung der gesetzlichen Verordnungen nötig sei, erfolgte ein klares JA!.
Eigener Bericht, wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 11.02.2015
Heute öffentliches Thema im Umwelt- und Planungsausschuss - 16 Uhr RWW-Wasserwerk Dorsten, Kreskenhof 66
Trinkwasser in Dorsten - Kooperation zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft zum Schutz des Grundwassers
Grundwasserressourcen in landwirtschaftlich genutzten Gebieten sind aufgrund der intensiven Bodennutzung häufig hohen Belastungen ausgesetzt. Die wieder ansteigenden Nitratwerte im Grundwasser stellen ein zunehmendes Problem für die Wasserwirtschaft dar. Bereits 1993 hat die RWW auf kooperativen Gewässerschutz gesetzt und finanziert seitdem umfangreiche Aktivitäten in der Kooperation mit Landwirtschaft und Gartenbau im gesamten Wasserschutzgebiet Holsterhausen / Üfter Mark. Damals wie heute ist das gemeinsame Ziel eine wasserverträgliche Landwirtschaft, die vor allem den Eintrag von Nitrat und Pflanzenbehandlungsmitteln in das Grund- und Oberflächenwasser vermeiden soll. Mit Zustimmung des Ausschusses stellt Frau Herzberg in ihrem Vortrag die Situation im Wasserschutzgebiet Holsterhausen / Üfter Mark aus Sicht des regionalen Wasserversorgers dar.
Text: Vorlage der Verwaltung für den heute tagenden Umwelt- und Planungsausschuss
Veröffentlicht am 10.02.2015
Ehrenamtliches Engagement ist nicht betroffen
Seit knapp fünf Wochen gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro brutto flächendeckend in Deutschland. Doch was bedeutet er für Sportvereine? Erhalten ÜbungsleiterIinnen und ehrenamtlich Tätige ebenfalls den Mindestlohn? SPD.de hat die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
In manchen Sportvereinen herrscht Unsicherheit beim Thema Mindestlohn. Dabei ist der Grundsatz ganz einfach: Für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, also Beschäftigte, gilt der Mindestlohn. Nur beim Ehrenamt gilt er nicht. Wem es also nicht um finanzielles Gewinnstreben geht, sondern den Einsatz für das Gemeinwohl, der fällt nicht unter das Mindestlohngesetz. Wer ehrenamtlich tätig ist, erwartet schließlich meist ohnehin keine finanzielle Gegenleistung, sondern will sich aus Überzeugung für „seinen“ Verein einsetzen.
Ehrenamt weiter möglich:
Veröffentlicht am 09.02.2015
Eine Welt voller Probleme
Moskau/Ukraine: Krieg in Europa. Unfassbare Bilder. Menschen auf der Flucht. Diplomatische Bemühungen bisher erfolglos. Kanzlerin macht „letzten“ Versuch, Konflikt nicht eskalieren zu lassen. Das verdient uneingeschränkte Anerkennung.
Syrien/Irak/Libyen/Libanon/Jemen/...: Die arabische Region brennt weiter. Grausamkeiten unter dem Motto: „Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein“. Alle Vermittlungsversuche sind gescheitert. Flüchtlinge vegetieren in riesigen Lagern vor sich hin. Haben die Aggressoren überhaupt kein Mitleid mit den eigenen Brüdern und Schwestern?
Griechenland/Brüssel: Ein weiter wie bisher geht in Athen nicht. Eine unhöfliche Brüskierung der bisherigen Partner aber auch nicht. Da bleibt nur der Kompromiss oder der kleinste gemeinsame Nenner. Europa geht schweren wirtschaftlichen und finanzpolitischen Zeiten entgegen.
Berlin: Die GroKo wird von der Bevölkerung geliebt. So die Umfragen. Würde am nächsten Sonntag gewählt – würde sich nichts ändern. Was sagt das über unsere Parteien aus?
Dresden: Pegida hat sich zerlegt. Das ist gut so. In den Köpfen der Sympathisanten steckt aber nach wie vor Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz. Das ist eine latente Gefahr für unsere Demokratie.
Dorsten: Die Lippestadt hat versucht, mit Schweizer Franken-Krediten (85 Mio. Euro) aus dem Teufelskreis einer unterfinanzierten Stadt herauszukommen. Was anfangs klappte, entpuppt sich jetzt als riesiger, schwerer Mühlstein, der der Stadt an den Beinen hängt.
Rhade: Die Güllesaison hat begonnen und damit die alten Probleme. Fragen der Rhader SPD waren wie der Stich ins Wespennest. Der Umwelt- und Planungsausschuss wird sich am Dienstag der neuen Woche damit beschäftigen.
Rhade: Eine neue Tankstelle für Rhade. Die Information durch die Rhader SPD sorgte für Aufsehen. Folgerichtig wird sie am kommenden Donnerstag über die Infrastrukturverbesserung öffentlich informieren. Zu Gast ist der Investor und künftige Betreiber, die Raiffeisengenossenschaft Hohe Mark.
Schalke/Dortmund: Größer als jetzt kann der Unterschied der beiden Profifußballmannschaften nicht sein. Freude und Staunen über den 3. Tabellenplatz auf der einen Seite, andererseits ungläubiges Entsetzen über den Absturz, der im Moment tiefer nicht möglich ist. Das was die Fußballfans in jeder Saison durchmachen, kennen die Parteien ebenfalls. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt – liegen ganz nah beieinander.
Veröffentlicht am 08.02.2015