Europa In 6 Tagen stimmen wir für EUROPA

Mit Katarina Barley und der SPD sind wir gute vertreten

Seit fast 70 Jahren gibt die Europäische Union den Menschen Frieden und Stabilität. Das ist nicht selbstverständlich. Vorher war Europa Jahrhunderte lang ein kriegerischer Kontinent. Wir sind also Teil eines Wunders. Ich bin ein Kind Europas und möchte von ganzem Herzen, dass sich diese Geschichte fortsetzt. Dafür müssen wir etwas tun. Denn im Moment ordnet sich die Welt neu.

Meine Arbeit im Europäischen Parlament

Seit 2019 vertrete ich sozialdemokratische Werte im Europäischen Parlament. Mein Schwerpunkt? Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Es sind bewegte Zeiten: Nicht mehr alle EU-Regierungen teilen die Werte der Demokratie, der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit. Aber ich stehe fest und unerschütterlich für ein Europa ein, in dem diese Grundprinzipien nicht verhandelbar sind.
 In meiner Rolle als Vizepräsidentin des Parlaments habe ich nicht nur die Verantwortung, sondern auch das Privileg, unsere gemeinsamen Werte zu stärken und zu verteidigen. Mein Engagement ist klar: Ein starkes, vereintes Europa, das sich für die Rechte und Freiheiten seiner Bürgerinnen und Bürger einsetzt.
 Mit deiner Stimme in der Europawahl 2024 gehen wir den nächsten Schritt. Gemeinsam setzen wir den Erfolgskurs fort. Für ein stärkeres und sozialeres Europa.

Text und Bild von www.spd.de übernommen

Veröffentlicht am 04.06.2024

 

Gesundheit Ein Zeitungsartikel wirft Fragen auf

Werbung für ein Sauflied ist mehr als geschmacklos

Verwundert reibt sich der Zeitungsleser die Augen. Statt wichtige, interessante und spannende Informationen über seine Stadt zu lesen, stolpert er im Lokalteil über einen Text, der weder wichtig, informativ oder spannend ist, sondern nur als geschmacklos bezeichnet werden darf. Er geht auch nicht als verfehlte Satire durch, die bekanntlich (fast) alles darf. Sollte er als Provokation dienen, um Kommentare herauszufordern? Eher nicht. Dennoch sollte diese peinliche  Veröffentlichung nicht ohne Reaktion bleiben. Bertold John hat der Dorstener Zeitung die passende Antwort zur Veröffentlichung angeboten:

Zum Artikel in DZ-Ausgabe v. 25. Mai 2024, Seite 18, „Promille-Pop“ - Zwei Dorstener veröffentlichen Party-Trink-Song

Ich bin verwundert, dass die DZ den Party-Krachern, „ Wir wollen saufen“, so viel Raum bietet, ihre Sauflieder zu veröffentlichen. Dieser Artikel bestätigt meine Auffassung, das in der Gesellschaft eine weitgehend unkritische Einstellung zum Konsum von Alkohol herrscht. Ich gebe zu bedenken: Laut Bundesministerium für Gesundheit starben in Deutschland im Jahr 2016 19.000 Frauen und 43.000 Männer an einer ausschließlich auf Alkohol zurückzuführenden Todesursache. Eine aktuelle Studie geht von einem jährlichen volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von 57 Milliarden € aus, bei  Einnahmen aus alkoholbedingten Steuern  in Höhe von 3 Milliarden €. Nicht zu vergessen sind die seelischen Schäden der Angehörigen und Familien, die der Alkoholmissbrauch verursacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Sauflieder der Pflege und Förderung der Schützentraditionen, des Heimatgefühles und des traditionellen Brauchtums dienen.

Berthold John

Veröffentlicht am 03.06.2024

 

Eine plakative Werbung für den Frieden. Garanten: SPD mit Olaf Scholz und Katarina Barley Bundespolitik "Wir müssen den großen Krieg vermeiden"

Ernst, konzentriert, verantwortungsvoll - Bundeskanzler Olaf Scholz auf dem Katholikentag

Die Lage ist hochgefährlich. Putin dreht weiter an der Eskalationsschraube. Die Ukraine wehrt sich, um nicht als Nation von der Landkarte zu verschwinden. Sie hat das Völkerrecht auf ihrer Seite. Rußland begeht seit 2 Jahren schreckliche Kriegsverbrechen. Auch gegen die Zivilbevölkerung. Der Westen hilft der Ukraine sich zu verteidigen, ohne selbst Kriegspartei werden zu wollen. Eine Gratwanderung. Gut, dass wir einen sozialdemokratischen Bundeskanzler an der Spitze der Regierung haben. Er lässt sich nicht treiben, sondern handelt höchst verantwortungsvoll in enger Abstimmung mit den USA. Beide Länder sind die größten Unterstützer der Ukraine. Seine Aussage auf dem Erfurter Kirchentag, dass wir den großen Krieg vermeiden müssen, ist dramatischer Beleg für den letzten fehlenden Funken, der das explosive globale Gemisch entzünden könnte. Gut, dass die Liberale Strack-Zimmermann und der Grüne Hofreiter keine  (Regierungs)Verantwortung tragen. So können sie zwar weiter mit kriegerischem Geschrei öffentliche Aufmerksamkeit erringen und Olaf Scholz mit persönlichen Beleidigungen überziehen, sie können ihn aber nicht provozieren, mit Hurra in ein Kriegsabenteuer mit unbekanntem Ausgang zu marschieren. Wobei die Formulierung, „mit unbekanntem Ausgang“, nach Kenntnis der Geschichte, verharmlosend ist.

Ein Sonntagskommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 02.06.2024

 

Kommunalpolitik Dorsten: Geplante Flüchtlingsunterbringung sorgt für Diskussionen

SPD-Vorschlag sollte ohne ideologische Scheuklappen geprüft werden

Stell Dir vor, Du wirst in Deinem Land, in Deiner Stadt, von Verbrechern bedroht. Bleibst Du, bedeutet das den Tod. Flüchtest Du, suchst Du nach einer Bleibe. Du klopfst an eine Tür in der Fremde und bittest um Rettung. Tatsächlich öffnet sich eine Perspektive zum (Über)Leben. Der Retter, nehmen wir an, das wärst jetzt Du, nimmt den Hilfesuchenden auf und unterstützt Ihn, sich im neuen Land zurechtzufinden. Am nächsten Tag steht ein weiterer Mensch vor Deiner Tür und in den nächsten Tagen noch mehr. Jetzt wirst Du erkennen, dass die Ersthilfe eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Und genau an diesem Punkt sind viele Kommunen, darunter Dorsten. Keine flüchtenden Menschen mehr aufzunehmen, geht gar nicht. Das steht auch so in unserem Grundgesetz. Also müssen wir gemeinsam nach humanen und würdevollen Lösungen suchen, um einerseits den aus ihrer Heimat Ausgestoßenen eine Hand zu reichen, andererseits müssen wir darauf achten, dass die eigene Bevölkerung bestens über alle geplanten Hilfsmaßnahmen informiert und mitgenommen wird. Über die zwischen Barkenberg und Wulfen geplante zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) wird aktuell vehement gerungen. Neben der Verwaltung, die das umsetzen muss, was „von oben“ durchgereicht wird, suchen die Parteien im Stadtrat nach Antworten und müssen sich gegen beleidigende Hetze einiger Ewiggestriger wehren. Die Dorstener SPD verharrt aber nicht in der Defensive, sondern hat mit einem Vorschlag einen nachvollziehbaren Lösungsweg aufgezeigt. Kurz: Ja zur Hilfe, Nein zur zentralen Unterbringung, Ja zu kleineren dezentralen Unterkünften in der gesamten Stadt. Die Dorstener Sozialdemokraten haben mit ihrem Vorschlag allen Beteiligten und Betroffenen die Hand zur Kooperation ausgestreckt. Sie sollte nicht vorschnell ausgeschlagen werden.

Ein Rhader Zwischenruf zur aktuellen Diskussion in Dorsten. Die gesamte SPD-Stellungnahme ist unter www.spd-dorsten.de nachzulesen.

Veröffentlicht am 31.05.2024

 

Kommunalpolitik Rhade: Bürgerversammlung im CMH mit unerwartetem Verlauf

Unser Dorf soll schöner werden? (Teil 1)

Seit Monaten wird gefragt, diskutiert und geplant. Rhade und die Dorfkernsanierung stehen ganz oben auf der Tagesordnung der Stadtverwaltung. Rund 100 Bürgeranregungen wurden nach intensiver öffentlicher Aussprache aufeinander abgestimmt und in einen Konzeptplan übertragen. Verantwortlich dafür die Stadtverwaltung, sowie ein extern beauftragtes Planungsbüro. Der Ankündigung, das Ergebnis im Rahmen einer Bürgerversammlung zu präsentieren, folgten so viele Bürger, dass das CMH bis auf den letzten Platz besetzt war. Anhand von Fotos mit dem Ist-Zustand und Skizzen, wie die Umsetzung aussehen könnte, versuchten das Büro Scape und die Verwaltung die erwartungsvollen Bürger zu überzeugen. Immerhin winken Fördergelder des Landes und Haushaltsmittel der Stadt, um nach jahrzehntelanger Diskussion endlich „Nägel mit Köpfen“ zu machen und den Kernbereich Kirchplatz, die Debbingstraße, den Kreuzungsbereich am Ehrenmal, sowie Teile der Lembecker Straße so zu gestalten, dass unser Dorf schöner wird. Schöner heißt, die Aufenthalts-, somit die Lebensqualität, zu verbessern, den Verkehr zu entschleunigen, das Klima zu schützen und die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer endlich zu gewährleisten. In der lebhaften Diskussion hatte (wieder) die Forderung, nicht auf Parkplätze im Dorfkern verzichten zu wollen, scheinbar den höchsten Stellenwert. Sichtlich enttäuscht und irritiert verfolgten die Mitarbeiter des Planungsbüros und der Verwaltung den Verlauf der Diskussion. Der Eindruck, dass noch viel Bürger-Überzeugungsarbeit geleistet werden muss, um, so wie im Nachbarort Marbeck, einmal den Titel „Unser Dorf hat Zukunft“ zu gewinnen, hat sich beim zuhörenden Besucher der Bürgerversammlung festgesetzt.

Erkenntnisse eines Rhaders, der gespannt der Bürgerversammlung lauschte. Wird fortgesetzt.

Veröffentlicht am 30.05.2024

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007867413 -