Kommunalpolitik Rhade mit offenen Augen

Der Ersteindruck ( Teil 2)

Dorsten ist schön. Dorsten hat etwas, das sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, aber lohnt, entdeckt zu werden. Der 1975er Zusammenschluss mehrerer, bislang selbständiger Orte zur Lippestadt, kann für alle als Gewinn gewertet werden, wenn … Ohne die Bemühungen der Rathausbelegschaft, des Stadtrates und aller ehrenamtlich tätigen Bürger und Bürgerinnen schmälern zu wollen, kommt ein kritischer Stadt- oder Dorfbesucher nicht an dem zuvor geschriebenen WENN vorbei. Der Rhade-Besucher wählt ein passendes Bild, um den Verantwortlichen es leicht zu machen, zu verstehen und sie parallel zu motivieren, für Verbesserungen zu sorgen. „So wie ein ansprechender Vorgarten mit gepflegtem Haus-und Eingangsbereich dem Besucher auf den ersten Blick vermittelt, willkommen zu sein, genau so verhält es sich mit dem Ankommen in einer Stadt, einem Dorf, oder einem Stadtteil. Der erste Eindruck ist entscheidend. Und wer Rhade auf dem geschilderten Weg erreicht oder quert, besonders in den Wintermonaten, wenn fehlendes Blattgrün den Blick nicht verstellt, wird nicht gerade in Begeisterungsrufe ausbrechen. Parkende Fahrzeuge, eine Baumallee mit Lücken signalisieren unübersehbar, Verbesserungsbedarf. Als Besucher rege ich an, einfach mal mit dem Fahrrad oder dem Auto die geschilderte Route abzufahren und meine Anmerkungen auf Richtigkeit zu überprüfen. Und wenn Sie meine Eindrücke bestätigen, bitte ich die Verkehrssicherheit umgehend herzustellen und das Eingangstor nach Rhade so zu gestalten, dass Rhade zu einem längeren Verweilen geradezu einlädt. Das wäre, könnte ich mir vorstellen, ein Gewinn für die Einheimischen, für Besucher ein Aha-Erlebnis und für die Rhader Unternehmer eine wichtige Form der Wirtschaftsförderung.“

 

Veröffentlicht am 21.02.2024

 

Kommunalpolitik Rhade mit offenen Augen

Der Ersteindruck (Teil 1)

Dorsten ist schön. Dorsten hat etwas, das sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, aber lohnt, entdeckt zu werden. Der 1975er Zusammenschluss mehrerer, bislang selbständiger Orte zur Lippestadt, kann für alle als Gewinn gewertet werden, wenn … Ohne die Bemühungen der Rathausbelegschaft, des Stadtrates und aller ehrenamtlich tätigen Bürger und Bürgerinnen schmälern zu wollen, kommt ein kritischer Stadt- oder Dorfbesucher nicht an dem zuvor geschriebenen WENN vorbei. Würde jetzt eine nicht enden wollende Liste aller Auffälligkeiten, die jeder, der mit offenen Augen die Stadt an allen Ecken (und Kanten) quert, aufführen, würde schnell Langeweile, die in Desinteresse, vielleicht sogar Unverständnis umschlagen kann, aufkommen. Statt dessen soll heute nur ein Punkt herausgestellt werden, der seit Jahren darauf wartet, als Verbesserungsprojekt wachgeküsst zu werden. Wer Rhade (Stadtteil von Dorsten) aus Richtung Lembeck kommend, zu Fuß, mit dem Rad oder dem KFZ erreicht, wundert sich über ein Straßendorf, das im Eingangsbereich und besonders im Bereich zwischen der Stuvenberg-Kreuzung und den Bahnlinie zulässt (zu dulden?), auf dem schmalen Grünstreifen, der die Fahrbahn von dem Geh- und Radweg trennt, zu parken. Die abgestellten Fahrzeuge verdrängen das (lebens)wichtige Grün, engen den Geh- und Radweg ein, der in der Dunkelheit wegen fehlender Laternen bereits ein Sicherheitsrisiko für die schwächeren Verkehrsteilnehmer darstellt. Die rot-weißen Baken, die den Straßenraum vom Geh-und Radweg trennen (sollen), sind nicht mehr vollständig vorhanden und teilweise in Schieflage, weil angefahren. Hinzu kommt eine, mit rot-weißen Sicherungsschranken versehene Gefahrenstelle, die seit Monaten nicht beseitigt, und auch nicht kontrolliert wird. Verkehrssicherungspflicht? Bekannt ist inzwischen, dass entsprechende Hinweise des gerade geschilderten Problems auch im Dorstener Rat- und dem Recklinghäuser Kreishaus angekommen sind. Antworten sind dagegen nicht bekannt.

Wird morgen mit Teil 2 fortgesetzt

 

Veröffentlicht am 20.02.2024

 

Altes Archivbild der Rhader SPD. Was hat sich geändert? Kommunalpolitik Rhades Verkehrsproblem ist die Lembecker- und Erler Straße

Der Kreis RE wird seiner Verantwortung nicht gerecht

Sie ist drei Kilometer lang, fast schnurgerade und gehört in den Verantwortungsbereich des Kreises Recklinghausen. Sie ist Autobahnzubringer, verkehrsreich und für alle schwächeren Verkehrsteilnehmer gefährlich. Das alles ist seit Jahrzehnten bekannt. Mehrere externe und interne Planungsgruppen haben Verbesserungsvorschläge erarbeitet und dokumentiert. Alle parallel durchgeführten Bürgerbefragungen ergaben: „Der Durchgangsverkehr ist zu schnell. Hier muss etwas getan werden!“ Beschlüsse wurden gefasst, Vorort-Termine vorgenommen, Versprechungen gemacht. Tatsächlich sind es aber gut gemeinte Absichtserklärungen, deren Umsetzung von vielen Faktoren abhängig ist. Da sind u. a. die zu knappen Finanzen, fehlende Fachkräfte in den städtischen Verwaltungen und ausgelastete Baufirmen, die immer wieder zu Verzögerungen und neuen Prioritätenlisten führen. Das drängende Rhader Verkehrsproblem wird auf dem Durchführungs-Verschiebebahnhof hin- und her rangiert. Momentan scheint es auf einem Abstellgleis in Vergessenheit zu geraten. Ein Indiz dafür könnte sein, dass der Kreis Recklinghausen aktuell (wieder) signalisiert hat, Finanzprobleme zu haben. Die wichtigste Einnahmequelle ist die Kreisumlage, die die kreisangehörigen Städte Dorsten, Castrop-Rauxel, Datteln, Marl, Waltrop, Herten, Haltern, Gladbeck, Oer-Erkenschwick und Recklinghausen zu leisten haben. Alles Städte, die unter eigenen Finanzproblemen leiden. Wer mit offenen Augen durch Rhade fährt oder geht, wird bestätigen, dass der Kreis RE trotzdem sofort Verantwortung für die Sicherheit in Rhade übernehmen muss!

Ein Rhader Appell, der am Dienstag und Mittwoch mit Beispielen fortgesetzt wird

Veröffentlicht am 19.02.2024

 

Bundespolitik Frage der Woche: Will die FDP die Ampel abschalten?

Veröffentlicht am 18.02.2024

 

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