Kommunalpolitik Der Brandkrustenpilz war es!

Baumstümpfe entlang der Lembecker Straße werfen Fragen auf

Am 15. Dezember informierten wir über 3 abgesägte Bäume entlang der Lembecker Straße zwischen der Kreuzung Stuvenberg/Lembecker Straße und der Einmündung Kalter Bach. Das Foto zeigt das finale Ergebnis der Motorsäge. Warum?, so unsere Frage an die Verwaltung. Alle abgesägten Baumstümpfe haben optisch nicht erkennen lassen, dass sie „abgängig“ seien. Laszlo Taube, Dorfmanager für Rhade und Lembeck, hat die gestellten Fragen aufgegriffen und sich beim Kreis RE, dem Veranlasser der Fällaktion sachkundig gemacht. Die Lembecker Straße gehört zum Zuständigkeitsbereich der Kreisverwaltung. Die Erklärung: „Der Brandkrustenpilz war es.“ Wer? Ein Pilz, der die Wurzeln befällt und die Standsicherheit beeinträchtigt. Das leuchtet ein. Wie sieht er aus? Woran ist er zu erkennen? Warum dürfen dann die Stümpfe stehen bleiben? Greift der Pilz nicht weiter um sich? Werfen wir einen Blick auf www.baumsicht.de. Hier wird beschrieben, dass der Pilz nur von Fachleuten erkannt werden kann. Aber, so die weitere Erläuterung, nicht immer ist das Absägen richtig. Wörtlich: „Ist ein großer Teil des Stammquerschnittes befallen und hat sich bereits eine sekundäre Fäule gebildet, bleibt leider nur die Fällung.“ Die Rhader Baumstümpfe (Foto) sehen nicht so aus, als ob die „tödliche“ Diagnose hier zutrifft. Also bleiben Fragen nach dem WARUM des Absägens und Hinweise auf Nachpflanzungen.

Veröffentlicht am 03.01.2024

 

Gesellschaft 2024: Unsere Demokratie und unser Wertesystem müssen mit aller Kraft und dem Grundgesetz verteidigt werden!

Rechtsaußenpartei strebt Systemwechsel an

Nie war die Lage ernster. 78 Jahre haben wir nach dem weltweiten, mörderischen deutschen Naziterror Demokratie gelernt. Wir haben uns nach einem Grundgesetz gerichtet, das sich seit 75 Jahren bewährt hat. Es hat uns gut getan. Die diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten sind eine passende Gelegenheit den Wert dieser Gesetzesartikel herauszustellen und die Pflichten, die sich daraus ergeben, ohne Wenn und Aber anzuwenden. Wenn Neonazis vom Verfassungsschutz nun gesichert als Feinde unserer Demokratie bezeichnet werden, dann dürfen wir nicht warten, bis sie in Parlamenten ihre braunen Werte höher als unsere Grundrechte einstufen. Dann haben sie in unserem föderalen System nicht nur Zugriff auf schulische Lehrpläne, sondern auch auf unsere Ordnungshüter. Spätestens jetzt müssen die Warnglocken in unseren Köpfen läuten. Heribert Prantl, hochangesehener Kommentator der Süddeutschen Zeitung ruft zur Mobilmachung aller Demokraten auf, um die Botschaft des Grundgesetzes „NIE WIEDER“ zu verteidigen. Er ruft zum Widerstand mit Unterstützung des Grundgesetzes auf. Im Artikel 18 heißt es:

Niemand darf die Grundrechte verletzen. Wer die Grundrechte verletzt, den darf der Staat bekämpfen. Wer die Grundrechte verletzt, der verliert seine eigenen Grundrechte.

Und im Artikel 20 - 4:

Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Zur Erinnerung: Im Juni findet die Europawahl statt, im September werden die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg durchgeführt. Noch hat der Wähler es in der Hand, den Rechten die Tür zur Macht nicht zu öffnen.

Rhader Appell auf Grundlage des Kommentars in der SZ „Mobilmachung“ von Heribert Prantl am 29.12.2023

Veröffentlicht am 02.01.2024

 

Allgemein WILLKOMMEN 2024

Ein politischer Wunschkalender aus Rhade in Stichworten

  • Januar: Weltweite Konflikte werden mit beginnenden Friedensgesprächen beigelegt.
  • Februar: Die Rhader Plakataktion, „Respekt“ und „Du bist einzigartig. Ich aber auch!“, nimmt als Zielformulierung Fahrt auf.
  • März: Kriegsfähig oder verteidigungsfähig? Zwei Begriffe, die scheinbar das Gleiche meinen, aber für unsere Gesellschaft und unsere Bundeswehr geklärt werden müssen.
  • April: Die Neuaufstellung der Dorstener SPD im Norden setzt erste kommunalpolitische Zeichen.
  • Mai: 75 jähriges Jubiläum unseres Grundgesetzes. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, so der Artikel 1. Die Erkenntnis, dass damit alle Menschen gemeint sind, hat sich in unserem Land durchgesetzt.
  • Juni: Europawahlen stabilisieren demokratische Parteien.
  • Juli: Der Fußballeuropameister wird in Berlin gefunden und heißt xxxxxxxxx. (Raum für eigene Eintragung)
  • August: Bei der Sommerolympiade in Paris wird der Slogan, „Dabeisein ist alles“, für ein friedliches und sportliches Kräftemessen zu neuem Leben erweckt.
  • September: Bei den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg siegt die Vernunft.
  • Oktober: In Dorsten spielen „harte und weiche“ Standortfaktoren eine größere Rolle als bisher, um die Stadt „zukunftsfest“ zu entwickeln. Dazu zählen u.a.: Arbeitsplätze, Infrastruktur, Verkehr, Wohnen,Bildung, Kultur, Klima, …
  • November: Bei den US-Wahlen gewinnen die Demokraten.
  • Dezember: Beim Controlling des Jahres 2024 wird festgestellt, dass der politische Wunschkalender viel mehr als ein diffuser Blick in die Glaskugel war. Der grüne Haken hinter den Wünschen signalisiert: ERFOLGREICH UMGESETZT!

Veröffentlicht am 01.01.2024

 

Gesellschaft Eine ungehaltene Rede zum bevorstehenden Jahreswechsel

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

völlig ungewöhnlich hat man mich ausgelost, um eine Rede zum bevorstehenden Jahreswechsel vor ihnen und euch zu halten. Einerseits eine Ehre, andererseits eine fast unlösbare Herausforderung, das vorgegebene Thema so zu bedienen, dass klare Kante erkennbar wird, Unzulänglichkeiten beim Namen genannt werden und Zuversicht nicht ausgeblendet wird. Wer bin ich, dass man mir überhaupt zuhört? Kurz, einer von unten. Etwas viel Ehre vorab, aber ich will versuchen, zu liefern. Eingangs danke ich denen, die sich ehrenamtlich auf vielen Feldern unserer Gesellschaft engagieren. Ob in Politik, Vereinen, Kirchen, Bürgerinitiativen, sie denken mit, sie entwickeln Ideen und achten darauf, dass die praktische Umsetzung nicht in tiefen Schubladen versinkt. Der rote Faden meiner Rede führt mich nun zu denen, die beruflich, sprich bezahlt, das aufgreifen müssten, was „da unten“, demokratisch abgesichert, gedacht und gefordert wird. Auch sie „da oben“ haben es nicht verdient, pauschal mit Schmutz beworfen zu werden. Aber einige von ihnen haben vergessen, wo sie in ihrer Karriere gestartet sind. Sie ziehen die Guten in ihrer unübersehbaren Arroganz mit nach unten. Denen gilt meine Wut an diesem Tag. Denen rufe ich zu, „Bleibt mit beiden Füßen am Boden, hört uns bitte zu und handelt ab morgen so, als ob ihr zum ganz normalen Fußvolk dazu gehören würdet. Dann steigt auch das Vertrauen wieder, das unser demokratisches Gemeinwesen stabilisiert. Es wird Zeit, es ist bereits 5 vor 12". 

Danke für ihre und eure Geduld. GLÜCK AUF 2024.

Veröffentlicht am 31.12.2023

 

Kommunalpolitik Ein Dank - ein Blick zurück - ein Versprechen

Gesellschaftlicher Zusammenhalt weiter wichtigstes Ziel der SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat

Liebe Dorstenerinnen und Dorstener,

das Jahr 2023 neigt sich in schnellen Schritten dem Ende entgegen. Vor uns liegen die letzten Tage des Jahres, an welchen wir die Kraft für neue Herausforderungen schöpfen können. Das Jahresende ist aber auch die Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen und sich für die vielfältigen Begegnungen und Unterstützungen zu bedanken. Für das großartige Engagement vieler Eltern und der Ehrenamtlichen, wenn es um gemeinsame Anliegen an den Schulen und Kindertagesstätten, in den Sportvereinen oder in den Stadtteilen ging. Dank auch für kritische hilfreiche Anmerkungen, so als es um die beste Lösung bei Unterkünften für Bedürftige und Flüchtlinge ging. Für das neue Jahr wünschen wir uns allen, dass wir uns für Menschen Zeit nehmen, die uns wichtig sind. Dass wir uns Zeit nehmen für den Blick nach vorn. Dass wir uns Zeit nehmen für mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Wir wünschen Ihnen als SPD-Fraktion einen guten Start für 2024.

Dirk Groß, Vorsitzender

Veröffentlicht am 30.12.2023

 

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