Wochenendgedanken aus Rhade
Wir nutzen sie täglich, um zu kommunizieren. Die sogenannten sozialen Medien wie WhatsApp, X, TikTok, YouTube, Facebook, Instagram, Snapchat und andere. Sie übermitteln Grüße und Bilder/Filme in Sekundenschnelle. Sie helfen, untereinander in Kontakt zu bleiben. Neben dieser positiven Seite gibt es auch eine dunkle. Und diese ist brandgefährlich. Über die genannten „Kanäle“ werden auch gezielt falsche „Tatsachen“ auf die Reise geschickt, die vom Empfänger gar nicht als Fake erkannt werden. Mit nur einem Klick werden sie dann geteilt, sprich weitergeleitet. So erreicht der Absender mit seiner bewussten Falschmeldung rasend schnell ein riesiges „Publikum“. Wer sich ausschließlich nur noch innerhalb dieser Medien bewegt, auf Zeitungen, Bücher und unseren öffentlich rechtlichen Rundfunk verzichtet, kann sich kein objektives Bild mehr von der Wirklichkeit machen. Schlimmer noch, er oder sie übernehmen „blind“ alles, was dort gepostet wird. So verpufft aktuell auch jeder gutgemeinte Versuch, mit arabischen Flüchtlingen, die hier ein neues Zuhause suchen, über den Hamas-Terror in Palästina und Israel ins offene, vorurteilsfreie Gespräch zu kommen. Gespräch? Nein, statt dessen wird sofort das Smartphone mit Filmausschnitten als Beweismittel präsentiert. Da bleibt leider kein Raum für Verständigung und Aufklärung. Der so geschürte Hass macht blind und taub gegenüber allen Andersdenkenden. Sprach- und Ratlosigkeit müssen aber überwunden werden, um einen kriegerischen Flächenbrand zu verhindern. Social Media darf nicht länger mit gezielten Falschmeldungen und unterstützenden, ebenfalls gefälschten Bildern, die Meinungsführerschaft in unserem Land übernehmen. Unsere Demokratie muss sich wehren.
Veröffentlicht am 21.10.2023
Debbingstraße ist ein Sanierungsfall - seit Jahren
Sie könnte ein Aushängeschild des Dorfkerns Rhade sein. Ein Erkennungsmerkmal, sich im über 800 Jahren alten historischen Ortskern zu befinden. Statt dessen ist sie marode, für Fußgänger ein Sicherheitsrisiko, für Autofahrer eine Parkfläche. Anregungen, etwas zu ändern, zu verbessern, gab und gibt es genug. Aber auch drohende Anliegerbeiträge verhinderten bisher notwendige Änderungen. Nun signalisiert die NRW-Landesregierung diese komplett abzuschaffen. Eine Nachricht, die der Startschuss für eine komplette Neugestaltung des Dorfes sein könnte. Dazu gehört die Verkehrsführung, die Kirchplatzgestaltung und der verkehrssichere Umbau der Debbingstraße. Die Bitte, sich den Verantwortungshut aufzusetzen, ist an die Stadtverwaltung gerichtet. Sie sollte ihre und die bisher gesammelten Bürgeranregungen sichten, um mit einem Projektvorschlag „Dorf Rhade und Debbingstraße“ die Öffentlichkeit in die Planung miteinzubeziehen.
Die Serie „Mit offenen Augen durch Rhade“ wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 20.10.2023
Eine Anregung an WINDOR und ein Briefwechsel
Dorsten hat mit WINDOR eine eigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Professionell wird dafür geworben, neue Unternehmen in der Lippestadt anzusiedeln und vorhandene zu stärken. Verfolgt man die Veröffentlichungen, agiert die Gesellschaft erfolgreich und ist so ein Gewinn für Dorsten. Gefühlt konzentriert sie sich aufs Zentrum Dorsten. Ob die Landgemeinden, wie Rhade und Lembeck, die optimale Aufmerksamkeit der „Unternehmensberater“ erhalten, darf kritisch hinterfragt werden. Ein Mail-Briefwechsel zwischen dem Geschäftsführer Markus Funk und dem Unterzeichner dieses Textes, ist über einen kurzen Meinungsaustausch mit unterschiedlichem Vorzeichen leider nicht hinausgegangen. Der Rhader Vorschlag lautet, stark verkürzt, einen Mitarbeiter zu benennen, der sich (fast) ausschließlich um die wirtschaftliche Stabilisierung und Förderung des Dorstener Nordens kümmert. Markus Funk antwortet, ebenfalls hier stark verkürzt wiedergegeben, dass WINDOR gut vernetzt aufgestellt sei und somit Rhade und Lembeck bestens im Blick habe. Ein weiterer Rhader Versuch mit zwei Beispielen aufzuzeigen, dass mehr möglich wäre, ist in der Verwaltung angekommen. Dazu in einem weiteren Text in Kürze mehr. Die Beispiele in Kurzform:
- Die gewünschte Erweiterung des Rhader Einkaufszentrums kollidiert weiter mit den auch berechtigten Lembecker Forderungen. Eine Wirtschaftswerbeoffensive, die beide Dörfer gleichwertig in den Fokus nimmt, könnte „Druck aus dem Kessel“ nehmen.
- Die privilegierte Lage Rhade und Lembecks könnte mit einem „sanften“ Tourismuskonzept wirtschaftlich punkten. Z. B. kreuzen mehrere überregionale Radwege die Stadtteile. Fehlende Übernachtingsmöglichkeiten und Hinweise auf Restaurationsbetriebe laden nicht dazu ein, zu bleiben.
Fazit: Rhade und Lembeck haben es verdient, auch von WINDOR mehr Aufmerksamkeit und Förderung zu erhalten.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 19.10.2023
Rhader Gedanken nach den aktuellen Nachrichtensendungen
Es ist kaum auszuhalten. Der Hamas-Terror gegen die israelische Zivilbevölkerung ist eine Kriegserklärung. Er hat das international festgeschriebene Selbstverteidigungsrecht des Landes ausgelöst. Solange die arabische Welt den Grundsatz aufrecht hält, Israel von der Landkarte zu löschen, solange wird sich Israel wehrhaft verteidigen müssen. Und unsere Solidarität erhalten. Solange in Moscheen Hassprediger zur Gewalt aufrufen, solange wird es keinen Frieden geben. Das grenzenlose Leid der Zivilbevölkerung ist unermesslich. Und wir müssen umdenken. Wir werden unsere Freiheit und liberale Demokratie nur erfolgreich verteidigen können, wenn wir viel konsequenter als bisher gegen erklärte Feinde unserer gelebten und im Grundgesetz festgelegten Werte vorgehen - und dabei unsere Grundsätze einer offenen und toleranten Gesellschaft beibehalten. Klingt zwar wie ein Widerspruch, soll als unmissverständliches Signal nach innen und außen verstanden werden.
Veröffentlicht am 18.10.2023
Katarina Barley ist Spitzenkandidatin der SPD
Das Präsidium der SPD hat Katarina Barley als Spitzenkandidatin zur Europawahl nominiert. Ein starkes Europa ist Garant für Wohlstand und Sicherheit. Aber Europa gerät immer stärker unter Druck. Russlands Krieg gegen die Ukraine bedroht auch unsere Freiheit. Nationalistische Parteien überall in Europa greifen die europäischen Werte an. Wir müssen Europa gegen die Feinde der Demokratie verteidigen. Genau dafür steht Katarina Barley als überzeugte Verfechterin eines Europas, das auf Solidarität und Freiheit basiert. Mit ihrer Erfahrung als Bundestagsabgeordnete, deutsche Familien- und Justizministerin und seit 2019 als Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments bringt sie die Haltung und das Format mit, das Europa jetzt braucht. Europa muss den Bürgerinnen und Bürgern mit Respekt begegnen. Unser Ziel ist, dass europäische Politik den Alltag der Menschen einfacher macht. Gerade in Zeiten komplexer Krisen muss Politik Orientierung geben, Sicherheit bieten und Lösungen klar und verständlich erklären. Für uns ist klar: Europa bezieht seine Stärke aus der Zusammenarbeit. Fortschritt für Europa ist gut für Deutschland. Deutschland muss Vorreiter sein, damit Europa bei nachhaltigen Zukunftstechnologien und Geschäftsmodellen Weltspitze bleibt. Wir sorgen dafür, dass aus diesem technologischen Fortschritt Arbeitsplätze, gute Löhne und sozialer Fortschritt für alle werden. Katarina Barley lebt Europa. Gemeinsam mit ihr kämpfen wir für Freiheit und Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden.
Übernommen von www.spd.de
Veröffentlicht am 17.10.2023