Ortsverein Wir trauern um Gerta Ristau

Nur wenige Tage nach ihrer eisernen Hochzeit mit Horst, ist Gerda Ristau gestorben. Sie hat unseren SPD-Ortsverein bereichert. Immer freundlich, herzlich lachend und nie in den Vordergrund drängend, hat sie unsere teils (zu) ernsten Diskussionen zum richtigen Zeitpunkt aufgelockert. Von Grund auf sozial eingestellt, engagierte sie sich auch als Trainerin in mehreren Volkstanzgruppen in Rhade und darüberhinaus. Mit Horst fand sie immer den richtigen Rhythmus, der zum Mitmachen animierte. Die Rhader Sozialdemokraten trauern um eine besondere Persönlichkeit. Gerda werden wir nicht vergessen. Unser besonderes Mitgefühl gilt Horst und der gesamten Familie. Die Beisetzung findet am Samstag, 14.10, um 10 Uhr in Rhade statt.

Veröffentlicht am 10.10.2023

 

Allgemein Es geht ein Ruck durch unser Land - nach rechts. Eine Katastrophe! - Krieg gegen Israel - eine weitere Katastrophe

  • Die Wahlergebnisse in Hessen und Bayern müssen allen Demokraten Sorgen machen. Die SPD hat die Sympathie der Wähler verloren.
  • Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dorsten (Vors. Dirk Groß) richtet eine Solidaritätsbekundung an unsere israelische Partnerstadt Hod HaSharon. In diesen dunklen Stunden des terroristischen Angriffs sind wir im stillen Gedenken auf der Seite der Opfer, den Opfern dieser in keiner Weise zu rechtfertigenden Anschläge. Unser Gedenken gilt insbesondere den zivilen Opfern, welche auf allen Seiten zu bedauern sind und deren Bedrohung jetzt und in Zukunft es zu verhindern gilt. Das Recht auf Leben und köperliche Unversehrtheit ist unteilbar. Genauso richtig ist es, dass Israel in der jetzigen Lage eine Notwehr nicht abgesprochen werden darf. Was für die Ukraine gilt, gilt für jedes andere Land der Welt, welches angegriffen wird.

Veröffentlicht am 09.10.2023

 

Service Wahlen in Hessen und Bayern

Wie auf Rechtsaußenparteien reagieren? - Eine Leseempfehlung

Wer sich in (politische) Diskussionen begibt, trifft in der Regel auf Andersdenkende. Fast immer führen diese, nennen wir sie Streitgespräche, zu keinem übereinstimmenden Ergebnis, weil jeder Teilnehmer daran auf der Richtigkeit seiner Gedanken und Schlussfolgerungen besteht. Das hat den Schriftsteller und stellvertretenden Chefredakteur des NZZ-Magazins, Reto U. Schneider motiviert, ein Buch mit dem Titel „Die Kunst des klugen Streitgesprächs“ zu verfassen. Er formuliert 10 Regeln, von wissenschaftlichen Studien unterstützt, die die Diskutanten, wollen sie künftig erfolgreicher als bisher ihren Kontrahenten überzeugen, berücksichtigen sollten. In seiner Einleitung findet sich ein passender T-Shirt-Aufdruck zum Thema: „Ich streite nicht, ich erkläre nur, warum ich recht habe.“ Wer am Sonntag um 18 Uhr die Hochrechnungen aus Hessen und Bayern verfolgt, wird die Ergebnisse entweder als so erwartet, oder enttäuscht zur Kenntnis nehmen. Ärgern und ratlos wird er oder sie vermutlich auf das Abschneiden der rechten Parteien reagieren, fühlen sie sich dem demokratischen (Parteien)Lager zugehörig. Der Autor nennt seine Empfehlungen auch einen „Chrashkurs der Vernunft“. Er ist eine gute Anleitung, künftig die Sprachlosigkeit in politischen Auseinandersetzungen zu überwinden und mit klugen Diskussionsbeiträgen auch rechtes Gedankengut zu parieren. Eine Regel soll hier beispielhaft aufgeführt werden. Nämlich die überraschende Frage an den Mitdiskutanten: „Was würde Sie vom Gegenteil überzeugen?“ Also ein Angebot zum Nach- und möglichen Umdenken. Wer darauf nicht eingeht zeigt, in seiner Selbstblockade nicht nur festzusitzen, sondern gar nicht herauszuwollen. Das Buch, im Kösel-Verlag erschienen, umfasst 160 Seiten.

Für Sie gelesen - Ein Rhader Wochenendausflug in unsere spannende Bücherwelt

Veröffentlicht am 07.10.2023

 

Kommunalpolitik Künstliche Intelligenz (KI) in der Verwaltung?

„Wer zu spät kommt, bestraft das Leben“

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Ihre Entwicklungsfortschritte schreiten rasend voran. Sie explodieren förmlich. Gestern konnten „nur“ Texte von entsprechender Computer-Software  angefordert werden, die nicht vom menschlich verfassten Original zu unterscheiden sind, heute kann Sprache so kopiert werden, dass ein Statement einer Person „in den Mund gelegt“ werden kann. Diese Technik kann auf allen Ebenen, in allen Lebensbereichen helfen, oder umgekehrt, uns von KI beherrschen zu lassen. Weltweit geltende Regeln (Gesetze) sind unumgänglich. Zurück zur Überschrift. Während in vielen Unternehmen und Verwaltungen KI-Arbeitsgruppen eingesetzt sind, um den bereits fahrenden Zug noch zu erreichen, war „bis gestern“ nicht klar, ob inzwischen auch im Dorstener Rathaus kluge Köpfe prüfen, ob und wo KI von Vorteil wäre. Zwei Positiv-Beispiele: Weit entwickelte KI-Programme lassen zu, eigens erstellte Unterlagen (Bebauungsplan) hochzuladen und Fragen zur Klimaverträglichkeit zu stellen. Die umgehend gesendeten Antworten können für den Entscheidungsprozess hilfreich sein. Oder eine Ratsfraktion wünscht einen Textentwurf für die nächste Haushaltsrede. Nichts einfacher und schneller als das. Wichtig ist, dass künftig immer verdeutlicht wird, dass KI „seine Hand im Spiel“ hat. Spannend und verwirrend gleichermaßen. Und nicht ungefährlich, weil Missbrauch bereits jetzt durch das Netz schwappt. KI im Dorstener Rathaus? Wir berichten weiter.

Rhader Gedanken ohne KI-Unterstützung      

Veröffentlicht am 06.10.2023

 

Versteckt, zugeparkt, verschmäht - die Mitnahmebank auf der Debbingstraße Stadtentwicklung Mitnahmebänke: Eine gute Idee gerät in Vergessenheit

Mit offenen Augen durch Rhade

Wer es sich leisten kann, fährt in Rhade mit dem Pkw. Umweltbewusste nutzen zusätzlich oder ausschließlich das Fahrrad, um innerorts von A nach B zu gelangen. Aber es gibt Menschen unter uns, die kein Auto besitzen und nicht fit genug sind, um zu radeln. Sie sind auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. Darüberhinaus haben kreative Köpfe des Bürgerforums eine zusätzliche kostenlose Mitnahmemöglichkeit aus der Taufe gehoben - die Mitnahmebänke. Von der Volksbank gesponsert, von Jugendlichen gestaltet, von der Verwaltung im Dorf, nahe der Bahn und im Stuvenberggebiet aufgestellt, fristen sie ein trauriges Dasein. Still gammeln sie vor sich hin, selten benutzt und als Mitnahme-Haltestelle verschmäht. Der Grund: Auf halben Weg stehen geblieben. Die Idee mit der Umsetzung/Aufstellung war perfekt, die Rahmenbedingungen dagegen nicht. Weder gab es von Verwaltungsseite eine erklärende Information an alle Haushalte, noch blieben wichtige Versicherungsfragen ungeklärt. So verwundert es nicht, dass wir im Rhader öffentlichen Raum über drei bunte Sitzbänke zusätzlich verfügen, der eigentliche Zweck konnte aber nicht erzielt werden. „Leider“, so ein an der Idee Beteiligter auf Nachfrage. Ob es eine neue Initiative zur „Auferstehung“ geben wird, steht in den Sternen. Leider!

Die Serie "Mit offenen Augen durch Rhade" wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 05.10.2023

 

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