Allgemein Die Sonntagsfrage: Sind USA noch Schutzmacht oder schon Bedrohung?

Wenn morgen Putin Estland, Lettland oder Litauen angreift, wird dann Trump seinen Nato-Truppen  befehlen, den Aggressor zu stoppen, oder wird er die Gunst der Stunde nutzen, Grönland zu besetzen? Was unglaublich klingt, muss leider ernst genommen werden. Der amerikanische Präsident ist außer (parlamentarischer) Kontrolle geraten. Mitleid mit Maduro muss man nicht haben. Aber ein souveränes Land (Venezuela) zu überfallen, ist nicht mit dem Völkerrecht vereinbar. Wenn künftig das Recht des Stärkeren gilt, dann sind wir vom nächsten Weltkrieg nicht weit entfernt. Dann wird China Taiwan einnehmen, Putin das untergegangene Sowjetreich auferstehen lassen und die Vereinigten Staaten von Amerika werden sich neue Bundesstaaten in der Nachbarschaft einverleiben. Wer beginnt, diesen schrecklichen Faden weiter zu spinnen, findet sich plötzlich in der Kolonialzeit wieder. Schwache Staaten mit reichen Rohstoffen stehen sicherlich bereits auf der geheimen Wunschliste scheinbar starker Autokraten und Diktatoren. Nur ein böser Traum? Die Leser müssen selbst entscheiden, was noch Fiktion oder doch schon bittere Wirklichkeit ist.

Der Sonntagskommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 04.01.2026

 

Gesellschaft Denke ich an Dorsten und Rhade, dann …

  • müssten die demokratischen Parteien viele neue und junge Mitglieder gewinnen
  • sollte künftig nicht jede Äußerung der undemokratischen Rechtspartei kommentiert werden
  • könnte auf allen Ebenen mehr erreicht werden, wenn ideologische  Scheuklappen abgelegt werden
  • sollte mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden
  • müsste städtische Kultur und Weiterbildung dezentraler als bisher stattfinden
  • sollte Obdachlosigkeit abgebaut werden
  • müsste das Krankenhaus eher gestärkt als geschwächt werden
  • sollten jetzt auch Wohngruppen für Demenzkranke aufgebaut werden
  • könnte die Schullandschaft attraktiver werden, wenn statt immer neuer Schultypen, die Gesamtschulen weiter gefördert würden
  • sollte der Klimaschutz einen höheren Stellenwert erhalten
  • müssten Gesetzesbrecher schneller verurteilt werden
  • könnte die erkannte Gerechtigkeitslücke in unserer Gesellschaft geschlossen werden, wenn alle sich verantwortlich fühlen
  • sollte der Buchtitel von Navid Kermani bei allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ganz oben auf der ToDo-Liste stehen: „Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen."

Rhader Wunschzettel für das neue Jahr

Veröffentlicht am 03.01.2026

 

Angefangene Baustellen müssen auch abgeschlossen werden. So wie in Rhade an mehreren Stellen sichtbar. Gesellschaft Deutschland - eine Großbaustelle

Mit Optimismus ins neue Jahr? Ja, aber ohne feste Vorsätze, die unübersehbaren Baustellen in unserem Land, auch in unserer Stadt endlich abzubauen, wird aus dem guten Willen schnell bittere Enttäuschung. Wichtig ist, dass wir nicht nur mit dem Finger „auf die da zeigen“, sondern uns selbst auch angesprochen fühlen. Wir werden lieb gewordene Standards in allen Lebensbereichen der Wirklichkeit anpassen müssen. Insofern ist die CDU-Ankündigung, den Koalitionsvertrag auf den Prüfstand stellen zu wollen, richtig. Falsch wäre aber, nur den Leistungskatalog derjenigen ins Visier zu nehmen, die ohne momentane, solidarische Unterstützung kaum den Weg zurück ins „Leben“ schaffen würden. Ein Update des Koalitionsvertrages muss dann auch endlich eine gerechtere Besteuerung der Vermögenden ins Auge fassen. Die SPD wäre also gut beraten, dem Wunsch der CDU zu entsprechen und parallel eigene Vorstellungen anzubieten, anstatt sofort abzuwinken. „Wir sitzen alle im gleichen Boot.“ Diese Plattitüde sollte uns motivieren, den Kahn DEUTSCHLAND gemeinsam in sichere Gewässer zu steuern. Wir schaffen das, wenn wir … Siehe oben.

Ein Rhader Appell zum Jahresanfang 2026

Veröffentlicht am 02.01.2026

 

Allgemein WILLKOMMEN 2026

„Es gibt immer Licht. Wenn wir mutig genug sind, es zu sehen. Wenn wir mutig genug sind, es zu sein.“

Eröffnen wir das neue Jahr nicht mit bedrückenden Nachrichten, sondern mit Selbstbewusstsein und Optimismus. Wie passend dazu die Überschrift dieser Begrüßung. Die Gedichtzeilen stammen von der amerikanischen Dichterin Amanda Gorman. Sie  werden uns im gesamten Januar in der rechten Spalte dieser Internetseite begleiten. Unvergessen ihr Auftritt, als Joe Biden 2021 seinen Eid schwor, um als 46. Präsident der USA noch demokratisch zu regieren. Unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsansprache ebenfalls das Licht in den Mittelpunkt seiner Gedanken gestellt, um uns Mut zu machen, das Positive des Zusammenhaltens zu erkennen. Wir greifen Amanda Gormans und Frank-Walter Steinmeiers motivierende Gedanken auf, um auch 2026 hier weiter täglich aktuell über das gesellschaftspolitische Geschehen zu informieren. Garniert mit eigenen Überlegungen „von unten“, um „denen da oben“ kritisch, aber nie unfair, mitzuteilen, wo das Licht erkennbar wäre und wo das Handeln in eine dunkle Sackgasse münden könnte.  Allen Lesern von SPD-SOZIAL ein herzliches Glück auf 2026.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 01.01.2026

 

Gesellschaft Um Donald Trump zu stellen, hilft (vielleicht) Sarkasmus - Ein Gedicht zum Jahreswechsel

GAGA (Germany Also Great Again)

Deutsche, es ist an der Zeit,
dass ihr selbstbewusster seid.
Trump mit dem Narzismustrieb
hat sonst Germanen nicht mehr lieb.

Auf, auf, stellt euch der Konkurrenz,
werdet Egoismusfans!
"Volk steh auf und Sturm brich los",
die Welt fällt niemand in den Schoß!

Rüstet statt entrüstet euch,
tut's dem Trampel nicht nur gleich!
Auf Facebook, Amazon und X
hohe Steuern, und zwar fix!

McDonald's wird noch heute Nacht
in Deutschland endlich zugemacht.
Wer weiterhin hier Tesla fährt,
wird lebenslänglich eingesperrt.

Mit einem letzten harschen Gruß
hört Trumpen von Pistorius:
"Ramstein liegt im deutschen Land,
was selbst 'nem Ami ist bekannt,

drum werden die Atomraketen
der Bundeswehr jetzt abgetreten!"
Bleibt bös' der Donald, das ist klar,
fliegn die alsbald nach Florida.

Sieh also, Donald, was Dir droht,
sieht erst einmal der Deutsche rot.
Dann haben wir's so weit gebracht,
dass Deutschland wieder Weltenmacht.

Gastbeitrag von Bertold Hanck (Rhade)

Veröffentlicht am 31.12.2025

 

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SPD Sozial

„Es gibt immer Licht.
Wenn wir mutig genug sind, es zu sehen. 
Wenn wir mutig genug sind, es zu sein.“

Amanda Gorman
Amerikanische Schriftstellerin und Lyrikerin

 

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