Die „Schlaufüchse“ der Kita in ihrem Weltraumlabor Gesellschaft Kita Stuvenberg greift nach den Sternen

Vorbildliches Kinderprojekt beeindruckt

Wie heiß ist die Sonne? Wie entstehen Krater auf dem Mond? Und warum ist der Mars eigentlich rot? Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben sich die Vorschulkinder der städtischen Kita Am Stuvenberg in Rhade in einem zweiwöchigen Projekt rund um das Sonnensystem und die Sterne beschäftigt. Gemeinsam mit den Erzieherinnen Bettina Becker und Jessica Menne haben die „Schlaufüchse“ die Turnhalle der Kita in ein galaktisches Forschungszentrum verwandelt.
Mit großer Neugier und viel Begeisterung sind die Kinder in die faszinierende Welt des Universums eingetaucht. Dabei wurden Planetenmodelle gebastelt, Sternzeichen mit Leuchtsternen gestaltet und Größenverhältnisse im Weltall spielerisch dargestellt. Außerdem haben die Kinder experimentell die Eigenschaften der einzelnen Planeten erforscht – von Farben und Größen bis hin zu Oberflächen und Atmosphären.
Mit großem Interesse haben die kleinen Forscherinnen und Forscher unter anderem erfahren, warum der Mars als „roter Planet“ bezeichnet wird und dass Jupiter der größte Planet unseres Sonnensystems ist. „Der Jupiter ist so riesig, da passen ganz viele Erden rein!“, erklärte ein fachkundiger „Schlaufuchs“. Ein Höhepunkt des Projekts war der Ausflug zur Westfälischen Sternwarte in Recklinghausen. Dort konnten die Kinder das Weltall in der großen Kuppel hautnah erleben. Unter Anleitung eines Experten lernten sie unter anderem, wie man den Polarstern findet und welche Geschichten sich hinter verschiedenen Sternbildern verbergen.
Zum Abschluss haben die Vorschulkinder ihren Eltern stolz die gesammelten Eindrücke und selbst gestalteten Kunstwerke präsentiert. In einer kleinen „Weltraumausstellung“ haben sie die Erwachsenen durch ihre Reise ins All geführt und anschaulich erklärt, warum die Erde so besondere Lebensbedingungen bietet.

Quelle: Pressetext der Stadtverwaltung mit freigegebenem Foto für www.spd-rhade.de

Veröffentlicht am 28.05.2026

 

Das Nato-Emblem Bundespolitik Wenn Bündnisse bröckeln und Verträge wertlos werden

Nato: Einer für alle, alle für einen?- Und wie mit Antidemokraten umgehen?

Im Artikel 5 des Nato-Bündnisses steht, dass die Beistandsklausel sofort greift, wenn ein Bündnispartner militärisch angegriffen wird. Das haben alle 32 unterschrieben, die Mitglied im größten Verteidigungsbündnisses der Welt sind. Deutschland gehört dazu. Darauf war viele Jahrzehnte Verlass. Was der momentan regierende US-Präsident Trump von Verträgen hält, haben wir inzwischen verstanden. Nämlich nichts. Nun sind wir dabei, diesen gewaltigen Vertrauensverlust durch eigene Verteidigungsanstrengungen zu kompensieren. Es scheint darauf hinauszulaufen, dass die Nato-Mitglieder Europas sich neu erfinden müssen. Aber gehört die Türkei dann auch dazu? Ein Land, dessen Präsident die Demokratie systematisch zerstört und jeden Andersdenkenden verfolgt und jahrelang hinter Gefängnismauern verschwinden lässt? Wenn wir den internen Vertrauensverlust überwinden wollen, müssen wir Klartext sprechen. Und dazu gehört, dass wir, anders als der Nato-Generalsekretär Rutte, nicht länger mit verlogenen „fishing for compliments“ dem amerikanischen Präsidenten gegenübertreten, sondern mit belastbaren Fakten. Und dazu gehört auch, dem türkischen Präsidenten ein Ultimatum weiterer Nato-Mitgliedschaft zu stellen. Nämlich sofort die Opposition im Land als rechtmäßigen Teil einer Demokratie anzuerkennen und alle politisch Verfolgten, auch Bundesbürger gehören dazu, nicht länger zu verfolgen und alle aus diesem Grund Inhaftierten freizulassen. Sonst …

Nachdenkzeilen aus Rhade

Veröffentlicht am 27.05.2026

 

Kommunalpolitik Es ist wichtig, immer mal wieder über den Tellerrand Rhades zu blicken - diesmal nach Italien

Ein besonderer Reichtum Rhades ist seine Natur. Nicht nur Wiesen, Bäche und Waldflächen, sondern auch seine Baumalleen längs der Lembecker- und Erler Straße. Darüberhinaus sind hier und da in den Wohnsiedlungen auch Straßenbäume gepflanzt worden. Sie sind wichtig für das Kleinklima, spenden Schatten und bieten wichtigen Lebensraum für viele Vögel. Und um diese Bäume geht es. Sie benötigen Aufmerksamkeit und Pflege, um in der gepflasterten und asphaltierten Nachbarschaft ihre volle Kraft und Pracht zu entfalten. Während es einige Zeitgenossen verstanden haben, dass der Baum vor der eigenen Haustür ein Gewinn für unsere Umwelt darstellt, ärgern sich andere über fallende Blätter und eingeschränkten Parkraum. Während diejenigen, die verstanden haben, eigenhändig die wahrlich kleine Baumscheibe pflegen und im heißen Sommer für ausreichend „Trinkwasser“ sorgen, versuchen Ewiggestrige die Fläche unbedingt als zusätzlichen Parkraum zu gewinnen. Hier kommt nun unsere Verwaltung ins Spiel. Seit Jahren versuchte ein Anwohner in Rhade, „seinen“ Straßenbaum durch kontinuierliche Pflege in seinem Wachstum zu stabilisieren. Die Bitte, diese kleine Fläche durch entsprechende Maßnahmen vor dem Überfahren und Parken dauerhaft zu sichern, wurden zwar immer positiv bewertet, praktisch tat sich bis "heute" nichts. Halt! Korrektur! Seit 2 Tagen sichern nun doch zwei Poller den Baum. Zurück zum heutigen Text: In einer kleinen Stadt in Italien, gleiche Einwohnerzahl wie Rhade, denkt man weiter. Selbst die kleine Minifläche rund um eine Straßenlaterne, wird eingefasst und bepflanzt. Nachbarn kümmern sich um die Pflege und freuen sich über das kleinste Detail Umweltschutz vor ihrer Haustür. Ein gutes Beispiel, um auch in Rhade/Dorsten mehr als bisher umzusteuern.

Ein Rhader Blick über den Tellerrand 

Veröffentlicht am 26.05.2026

 

Allgemein „Trump ist krank“, sagen 36 medizinische Fachleute

Ferndiagnosen sind umstritten, lassen aber einen Trend erkennen

Das Verhalten des amerikanischen Präsidenten ist mehr als auffällig. Das zu erkennen, fällt jedem kritischen Beobachter von außen sehr leicht. Aber ist das schon krankhaft? Um eine gesicherte Diagnose zu stellen, müsste sich Donald Trump einer umfangreichen medizinischen Untersuchung stellen. Klar ist, dass er dazu nicht bereit ist, stattdessen aber mit seinem guten Gesundheitszustand unangemessen prahlt. Das wiederum lässt viele Psychologen nicht ruhen. Sie versuchen sich mit den öffentlich zur Verfügung stehenden Mitteln ein Bild darüber zu machen, ob der derzeitige amerikanische Präsident überhaupt noch gesundheitlich in der Lage ist, sein verantwortungsvolles Amt auszuführen. Obwohl Ferndiagnosen nicht unumstritten sind, lässt eine Stellungnahme von 36 anerkannten amerikanischen Professoren und Psychologen aufhorchen. „Es ist unsere fachkundige Meinung, dass Donald. J. Trump geistig ungeeignet ist, Präsident der USA zu sein, und dass mit der größten Dringlichkeit Schritte unternommen werden müssen, um ihn aus dem Amt zu entfernen.“ Dass einige der 36 Fachleute auch Symptome von Persönlichkeitsstörung und Demenz erkennen, muss als dramatisch gefährlich für den Weltfrieden bewertet werden. Noch schauen und hören (fast) alle kopfschüttelnd zu, wenn sich Trump in seinen Beleidigungen, Lügen, Dekreten und Allmachtsfantasien verstrickt. Es besteht Handlungsbedarf, heißt es in der genannten Stellungnahme. „Eine klinische Untersuchung des US-Präsidenten ist dringend nötig - jetzt mehr als je zuvor“, so abschließend das verheerende Urteil über Donald Trump.

Eigener Text auf Grundlage des Berichts in der Süddeutschen Zeitung am 15. Mai „Wie krank ist Trump?“ von Christina Berndt

Veröffentlicht am 25.05.2026

 

Gesellschaft Unser Kompass muss das Grundgesetz sein

Es zu kennen, anzuwenden und zu schützen ist Pflichtaufgabe aller Demokraten

Erstaunlich, wie weitsichtig die sogenannten Mütter und Väter des Grundgesetzes 1949 das aufgeschrieben haben, was wir unsere Verfassung nennen. Heute regeln 146 Artikel unser Leben. Klar wird aufgezeigt, was wir dürfen, wo das Gemeinwohl aber höher zu bewerten ist als die Freiheit des Einzelnen. Aber auch alle Staatsorgane müssen immer das Grundgesetz im Blick haben, wenn sie neue Gesetze beschließen. Kernstück unserer Verfassung ist die Gewaltenteilung. Damit ist gewährleistet, dass einerseits die Regierungen, auch gesetzgebende Gewalt genannt, alle Verwaltungen, einschließlich Polizei und Militär als gesetzausführende Gewalt, sowie unsere Gerichte als Recht sprechende Gewalt, klar wissen, was zu ihren Pflichten  gehört. Dennoch muss immer wieder das völlig unabhängige Bundesverfassungsgericht als letzte und verbindliche  Instanz darüber urteilen, ob Gesetze, Verwaltungsvorgaben oder Urteile unserer Gerichte sich mit den genannten 146 Artikeln in Übereinstimmung befinden. Wenn nicht, muss auf allen genannten Ebenen (Gewaltenteilung) nachgearbeitet werden. Wir können stolz auf unsere Verfassung sein. Sie ist die Grundlage für unseren demokratischen Rechtsstaat. Nun erkennen wir, dass aktuell Parteien dabei sind, unsere demokratische Grundordnung auszuhebeln. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat uns am 23. Mai aufgerufen, diesen Tag alljährlich in den Mittelpunkt zu stellen, um unser Grundgesetz zu schützen. Wir folgen diesem Aufruf ohne Wenn und Aber.

Rhader Appell zum Schutz unserer Verfassung

Veröffentlicht am 23.05.2026

 

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„Es ist hundertmal leichter den Faschismus von der Macht fernzuhalten, als ihn aus der Macht zu verdrängen.“

Der Sozialdemokrat Rudolf Breitscheid (1874 - 1944) musste vor den Nazis fliehen und starb im KZ Buchenwald

 

 

 

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