Topartikel Allgemein Aktuell: Putin wünscht Schröder als Vermittler. „Angelegenheit neigt sich dem Ende zu“. Quelle Tagesschau
Veröffentlicht am 10.05.2026
Veröffentlicht am 10.05.2026
Ist Dorsten entsprechend vorbereitet? - SPD-Fraktion stellt Fragen
Ab dem Schuljahr 2026/2027 gilt ein Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter. Die Dorstener Verwaltung hat diese verbindliche Vorgabe zwar auf „dem Schirm“, ob sie aber bis ins letzte Detail wirklich vorbereitet ist, will die SPD im Stadtrat Dorsten wissen. Eine entsprechende Anfrage ist inzwischen im Rathaus angekommen.
Die Sozialdemokraten wollen sich aber nicht mit einer allgemeinen Antwort zufrieden geben, sondern fordern eine „schulscharfe“ Aussage, um allen Eltern mit Kindern im Grundschulalter Planungssicherheit zu geben.
Eigener Bericht auf Grundlage einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat
Veröffentlicht am 11.05.2026
Rhader Nachdenkzeilen zum Wochenende
Das was im Boden lagert gehört dem Staat, also uns. Die Bezeichnung Bodenschätze signalisiert Reichtum. Die ungleichmäßige weltweite Verteilung ist gleichzeitig eine Einteilung in arm oder reich. Aber auch in Krieg und Frieden. Bislang konzentrierte sich diese Wertung auf Vorkommen fossiler Energien sowie auf den freien Zugang zum lebensnotwendigen Trinkwasser. Aktuell ist der internationale Fokus auch auf sogenannte seltene Erden gerichtet. Nachdem selbst das Grundwasser sich zum „Spielball“ an der Börsen entwickelt hat, wächst die Kritik von unten. Noch soziale Marktwirtschaft? In der Theorie ja, praktisch hat aber das beschriebene Verfahren eine Eigendynamik entwickelt, die selbst für Fachleute nicht mehr in allen Punkten nachvollziehbar ist. Jede kleinste Andeutung einer möglichen Krise, lässt die Rohstoffpreise nach oben schießen. Während die wenigen Kapitalgesellschaften, die den Weltmarkt beherrschen immer als Gewinner vom Platz gehen, sind wir Verbraucher die Verlierer. Während in unserem Land die „Schürfrechte“ an Kapitalgesellschaften komplett verkauft wurden, hält z. B. der norwegische Staat 67% der Aktien des Unternehmens Equinor, das für die Öl- und Gasförderung und den Verkauf zuständig ist, in eigener Hand. Die aktuelle Energiekrise führt uns wieder vor Augen, dass die Behauptung „Privat vor Staat“ dringend auf den Prüfstand gehört.
Veröffentlicht am 09.05.2026
Titelzeile der WAZ-Dorsten 1993 - Eine Erinnerung an die örtliche Friedensbewegung
Vor 81 Jahren, am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg, den Nazi-Deutschland 6 Jahre zuvor (1939) völkerrechtswidrig begann und weltweit millionenfachen Tod, unendliches Leid und unvorstellbare Zerstörungen verursachte. „Nie wieder“ schworen daraufhin die Überlebenden und lernten erfolgreich Demokratie. Noch galt die allgemeine Sprachregelung, dass Deutschland den Krieg verloren habe. Die Erkenntnis, dass es sich parallel um eine Befreiung vom Faschismus und der damit einhergehenden verbrecherischen Naziideologie handelte, brauchte aber noch 40 Jahre. Es war der christdemokratische Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der am 8. Mai 1985 im Bundestag eine historische Rede hielt, in der er den Begriff der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in den Mittelpunkt stellte. Eine Formulierung, die bundesweit von Friedensgruppen aufgegriffen und mit kreativen Veranstaltungen begleitet wurde. So auch in der Lippestadt. Mit vielfältigen Kultur- und Informationsveranstaltungen wurde u. a. im Mai 1993 der weltweiten Opfer gedacht, der Schwur „Nie wieder“ erneuert und für Frieden und weltweite Abrüstung geworben. In der ausverkauften Petrinum-Aula trat dazu die Musikformation Grupo Sal mit dem Konzert „500 Jahre Einsamkeit - Die Geschichte einer tödlichen Entdeckung“ auf. Veranstalter waren die Dorstener Pax Christi-Gruppe, Frauen für den Frieden sowie die AG Frieden und Abrüstung des Paul Gerhardt-Hauses. Ideelle Unterstützer waren alle Dorstener Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Stadtverwaltung. Beide Lokalzeitungen berichteten umfangreich. Leider kann heute nur an das Dorstener Engagement erinnert werden. Besser wäre, wenn hier für eine Friedensveranstaltung im Mai 2026 geworben werden könnte. Sie wäre so wichtig!
Rhader Erinnerungen an Dorstener Friedensbewegung
Veröffentlicht am 08.05.2026
Kommunale Spielplätze „aufm Dorf“ einfach mal kritisch betrachtet
In Rhade dominieren Einfamilienhäuser. Daneben sind in den letzten Jahren vielfach Eigentumswohnungen in größeren Wohneinheiten entstanden. Reiner Siedlungsbau findet sich fast nur im Bereich Stuvenberg. Auffällig ist, dass fast alle Einfamilienhäuser über einen relativ großen Garten verfügen. Dort lebende junge Familien sind dadurch zu identifizieren, dass erstaunlich große und kreative Spielgeräte für den eigenen Nachwuchs im Garten aufgebaut wurden. Diese sucht man in den sehr sparsam angelegten Grünanlagen der Eigentumswohnungen vergeblich. Ein Indiz für ältere Bewohner, deren Kinder möglicherweise das Elternhaus verlassen haben und nun mit eigener Familie auf eigenem Grund und Boden mit Garten leben. Spielgeräte inklusive. Dennoch „bewirtschaftet“ die Stadt Dorsten in Rhade mehrere Spielareale. Der demographische Wandel in einigen Quartieren ist die Ursache dafür, dass auch schon Flächen aufgegeben, bzw. einer neuen Nutzung (Bebauung) zugeführt wurden. Ein kleiner Test (nicht repräsentativ) soll in den kommenden Wochen zeigen, ob die Rhader Spielplätze richtig angenommen werden, oder eher still vor sich hinträumen. Natürlich müssen „aufm Dorf“ weiterhin großzügige Freiflächen in allen Quartieren vorgehalten werden. Die teils hochwertige Spielgeräte-Ausstattung könnte aber überdacht werden. Statt Spielplatz wäre dann „Treffpunkt für alle Generationen“ die richtige Bezeichnung.
Eigener Bericht - wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 07.05.2026
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„Es ist hundertmal leichter den Faschismus von der Macht fernzuhalten, als ihn aus der Macht zu verdrängen.“
Der Sozialdemokrat Rudolf Breitscheid (1874 - 1944) musste vor den Nazis fliehen und starb im KZ Buchenwald
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