Finn Lehmann will, dass sich politisch etwas zum Positiven dreht Gesellschaft Zeit, dass sich was dreht - Durchschnittsalter der Abgeordneten steigt unaufhörlich

SPD-Landtagskandidat Finn Lehmann macht den Unterschied

Um u. a. dem galoppierenden Rechtspopulismus etwas entgegenzusetzen, müssen sich die demokratischen Parteien auch personell neu aufstellen. Eine Verjüngungskur ist seit Jahren überfällig. Die Erkenntnis steht zwar in den oberen Parteietagen, besonders auch im Willy-Brandt-Haus in Berlin, ganz oben auf der Tagesordnung. Nur an der Umsetzung beißt sich der Vorstand die Zähne aus. Der Partei bricht der Unterbau weg. Die Zahl neuer und junger Mitglieder gleicht bei weitem nicht den Verlust der durch Überalterung ausgeschiedenen Aktiven aus. Dieses Defizit setzt sich dann bei der Aufstellung der Kandidaten für den Bundestag, für die Landesparlamente und die Stadträte fort. In Dorsten wurden die Zeichen der Zeit erkannt. Ein junger Sozialdemokrat zeigt Flagge, überzeugt die Delegierten, die ihn zum Landtagskandidaten im Wahlkreis 71 (Dorsten, Haltern, Marl-Polsum, Datteln-Ahsen und Ostleven) wählen. Die Rede ist von Finn Lehmann (20), Psychologiestudent aus Wulfen-Barkenberg. Seit einigen Wochen ist er in dem genannten Wahlkreis unterwegs, um sich vorzustellen, zuzuhören und eigene Zeichen zu setzen. Jung, dynamisch und äußerst kreativ, so die passende Beschreibung seines Wahl-Kampagnenteams. In einem kurzen Videoclip wird dem Betrachter deutlich, dass es auch auf ihn persönlich ankommt, soll sich in der Politik etwas zum Positiven drehen. https://www.instagram.com/lehmannfinn_?igsh=b3NuZndxdzgydDZm

Eigener Beitrag

Statistik Durchschnittsalter:
SPD-Mitglieder 62 Jahre
Stadtrat Dorsten 51 Jahre
Landtag NRW 48 Jahre

Bundestag 47 Jahre
Gesamtbevölkerung 45 Jahre
Quelle: Internet

Veröffentlicht am 04.08.2026

 

Gesellschaft Islam, Islamismus und der Terroranschlag in Berlin

Der stellv. Vors. der deutsch-muslimischen Alhambra Gesellschaft klagt eigene Verbände scharf an

Es gibt ihn, den religiös motivierten Terror durch Muslime. Da helfen auch keine Relativierungen, die nach wiederkehrenden brutalen Mordanschlägen, u. a. vom Kordinationsrat der Muslime, in dem die großen Verbände Ditib und Islamrat vertreten sind, regelmäßig abgegeben werden. Tenor: Die Hassverbrechen haben nichts mit dem Islam zu tun. Genau hier widerspricht Eren Güvercin in einem an Klarheit nicht zu überbietenden Standpunkt, der unter der Überschrift „Merkwürdige Leere“ am 30.7. in der Nordwest-Zeitung erschien. Güvercin zeigt auf, dass z. B. die genannten Verbände in ihrer aktuellen Beileidsbekundung weder den Anlass der Veranstaltung, den CSD sowie die vielen queeren Teilnehmer erwähnen. Diese Leerstelle sei gewollt, weil Homosexualität in den islamischen Gemeinden nicht akzeptiert werde. Zitat: „Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir nach jedem antisemitischen oder queerfeindlichen Hassverbrechen aus unseren Reihen reflexhaft betonen, das habe nichts mit dem Islam zu tun. Denn die Täter sehen das anders. Sie legitimieren ihren Hass und ihre Taten ausdrücklich religiös. Das dürfen wir Muslime nicht ignorieren.“
Fazit: Unsere Religionsfreiheit ist ein hohes Gut. Fanatiker, die glauben, andersdenkende Mitmenschen im Namen ihrer Religion auslöschen zu dürfen, sind strafrechtlich ohne Rücksicht zu verfolgen. Parallel müssen sich die genannten muslimischen Verbände unmissverständlich positionieren. Auch in Dorsten! Vergleiche hierzu den Text auf www.spd-rhade.de am 29.7.: „Terroranschlag in Berlin: Wo bleibt der laute Aufschrei der heimischen islamischen Gemeinden?“

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 03.08.2026

 

Eine sich ergänzende Kombination: Links das RESPEKT-Plakat von Brigitte Stüwe, rechts die Botschaft von Kurt Heinz. Allgemein In eigener Sache …

Diese Internetseite, die den Namen SPD-SOZIAL trägt, wird gelesen. Nicht selbstverständlich, berücksichtigt man das vielfältige Nachrichtenangebot, das uns auf den unterschiedlichsten Wegen und ohne Atempause erreicht. Das motiviert, täglich neu, über fast alle Bereiche unseres Lebens zu informieren und die Sachverhalte zu kommentieren. Durch Gastkommentatoren werden  andere Blickwinkel erkennbar, die zum Nachdenken anregen und die eigene Positionierung stabilisieren. Die Rückmeldungen sind überwiegend positiv. Ergänzungen, auch kritische, sind erwünscht. Wichtig: Alle Texte stammen aus eigener Feder. KI-Texte finden sich hier nicht. In der rechten Spalte dieser Internetseite wechselt monatlich ein Zitat. In der Regel stammt es von Prominenten aus Politik und Gesellschaft. Im August wird uns eine wichtige Botschaft begleiten, die uns ein Rhader Bürger geschenkt hat. Kurt Heinz, Polizist im Ruhestand, ist inzwischen auch als Maler öffentlich in Erscheinung getreten. Sein Plakat „DU BIST EINZIGARTIG, ICH ABER AUCH!“ ziert seit einigen Jahren Kitas, Kirchen, Schulen und öffentliche Plätze. Diese Botschaft ist so prägnant und zeitlos, dass sie bestens als Ziel für unser künftiges Handeln gelten kann. Dank an Kurt Heinz, Dank auch allen Lesern dieser ungewöhnlichen Internetseite. Unsere Bitte: „Empfehlen Sie uns weiter“. www.spd-rhade.de

Veröffentlicht am 01.08.2026

 

Bundespolitik Bundesregierung: Es läuft einfach nicht rund

Selbstgemachte Fehler überdecken eingeleitete Reformen

Der Kanzler (CDU) verspricht Besserung. Zum wiederholten Mal. Seine Umfragewerte sind im untersten Kellergeschoss. Unvergessen seine Häme gegenüber dem Vorgänger Olaf Scholz (SPD): „Sie können es nicht.“ Das war 2023. Friedrich Merz wird von seiner Überheblichkeit eingeholt. Selbst in der Union bröckelt sein Rückhalt. Klammheimliche Freude der SPD? Nein, die Sorge wächst, als Koalitionspartner auf Zeit mit in den Abgrund gezogen zu werden. Und diese Sorge ist real. Die sozialdemokratischen Ministerinnen und Minister, Lars Klingbeil (Finanzen), Bärbel Bas (Arbeit und Soziales), Boris Pistorius (Verteidigung), Stefanie Hubig (Justiz), Karsten Schneider (Umwelt), Reem Alabali Radovan (Entwicklung), Verena Huberz (Bau und Wohnen) machen gute Arbeit, finden aber öffentlich kaum statt. Die Schlagzeilen gelten der Konkurrenz. Dass sie überwiegend negativ ausfallen, ist wegen der selbstgemachten Fehler absolut nachzuvollziehen. Die Personalrochade des Friedrich Merz, als Befreiungsschlag geplant, ist durch die Bank danebengegangen. Nicht nur durch Kommunikationsdefizite, sondern auch durch seine Personalauswahl. Carsten Linnemann, gestern noch mit seiner richtigen Selbsteinschätzung, Gesundheitsminister nicht zu können, ist es nun geworden. Räumen wir ihm mindestens 100 Tage ein, sich sachkundig zu machen. Wenn aber morgen schon Bundestagswahl wäre, dann würde auch die SPD einen hohen Preis für das Regierungsstolpern der Union bezahlen. Die Lösung aus Sicht der Sozialdemokraten lautet nicht, sich aus der Koalition zu verabschieden, sondern sie mit selbstbewussterem Auftreten zu stabilisieren.

Nachdenkzeilen aus Rhade

Veröffentlicht am 31.07.2026

 

Allgemein Selbstbedienungskassen schießen aus dem Boden

Nutzer stehen unter Generalverdacht - Ein Selbstversuch mit bitterem Ausgang

Um Personalkosten zu sparen, rüsten nach und nach viele Geschäfte auf. Selbstbedienung nicht nur am Regal, sondern auch an der Kasse. Um die Akzeptanz zu steigern wird suggeriert, dass das selbstständige Scannen der Waren und das Zahlen per Karte/Smartphone unproblematisch sei. Parallel soll die ärgerliche Wartezeit an der noch mit Menschen besetzten Kasse wegfallen. Hört sich gut an, hat aber einen Pferdefuß. Nach ersten Erhebungen wird an den SB-Kassen mehr betrogen, sprich geklaut. Also wird am Kontrollsystem ständig gearbeitet. Im Mittelpunkt aller Überlegungen muss aber die Würde des Verbrauchers stehen, der als Kunde und nicht als potenzieller Dieb eingestuft werden darf. Anders als bei dem folgenden Selbstversuch geschehen. Nach dem Scannen und dem Einstieg in den Bezahlvorgang plötzlich der Bildschirmhinweis: „STICHPROBE, informieren Sie eine mit Personal besetzte Kasse“. Die Aufmerksamkeit aller weiteren Kunden richtete sich nun auf den hilflos und peinlich berührten Verbraucher an der SB-Kasse. Spürbar jetzt die klammheimliche Freude bei den Wartenden an der Bezahlkasse. Der laut und vernehmlich gerufene Kontrolleur verglich nun offen und öffentlich den vom Kunden gescannten Warenbestand mit der auf dem Bildschirm sichtbaren Rechnung. Dass der Kunde die öffentliche Prüfung bestand, sei nur am Rande erwähnt. Die unwürdige Behandlung verdient aber, mit Entschiedenheit zurückgewiesen zu werden. Eine entsprechende Beschwerdemail an die Geschäftsführung des Supermarkts ist unterwegs. Fortsetzung folgt.

Ein (misslungener) Rhader Selbstversuch im Umland

Veröffentlicht am 30.07.2026

 

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SPD Sozial

„DU BIST EINZIGARTIG,
ICH ABER AUCH!“

 

Kurt Heinz, Rhader Bürger. 
Früher im Polizeidienst aktiv, hat sich als Künstler der Malerei verschrieben.

 

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