Kommunalpolitik Es war einmal eine natürliche Grünanlage

Forks Busch wird geglättet

Die Idee, in Rhade einen Treffpunkt für alle Generationen zu schaffen, ist richtig, ohne Einschränkung zu unterstützen und daher mit finanziellen Mitteln der Stadt und des Landes und weiteren möglichen Strukturfonds zu fördern. Wichtig ist aber, für dieses geplante Begegnungszentrum den richtigen Standort auszuwählen. Das Sportzentrum am Dahlenkamp wäre nach Vorstellungen vieler Bürger dafür der richtige Ort am richtigen Platz gewesen. Dafür liegen entsprechende Pläne seit langer Zeit vor. Rhader Rahmenplan 2014: "Ziel ist es, die Sportanlage ... zu einem Freizeit- und Begegnungszentrum weiterzuentwickeln." Und im Dorfentwicklungsplan 2021 heißt es: "Ziel ist, die Entwicklung eines konsistenten Sport- und Freizeitkonzepts ... für alle zu schaffen." Dass von engagierten Bürgern parallel der natürliche und ökologisch wertvolle Forks Busch als Standort ausgeguckt wurde, fand nicht nur Befürworter. Frühzeitig machten kritische Bürger auf die genannten Doppelaktivitäten aufmerksam und warben ebenso engagiert für den Erhalt des natürlichen Wäldchens. Leider erfolglos. Nachdem bereits für den Spielplatz mehrere große wertvolle Bäume weichen mussten, haben nun Motorsägen, Planierraupe und Bagger das Kommando übernommen, um eine weitere Fläche von jeglichem Grün zu befreien. Hier also soll das neue „Kultur- und Begenungszentrum Rhades“ entstehen. Noch ist dafür kein tragbares Konzept erkennbar. Und dass der Ort neben der Lembecker Straße und der fast ausschließlich motorisiert aufgesuchten Raiffeisen-Tank- und Raststätte der beste für Rhade sein soll, will einfach nicht überzeugen. „Da wird Geld in den Sand gesetzt“, äußert ein kritischer Zeitgenosse sein Unverständnis am aufgestellten Bauzaun.

Dirk Hartwich - Mit offenen Augen durch Rhade

Veröffentlicht am 08.06.2026

 

Bundespolitik Deutsche Staatsraison gegenüber Israel schließt Klartext nicht aus

Israelischer Selbstverteidigungskrieg gerät zunehmend außer Kontrolle

Die Schuld, die Deutschland während des Naziterrors u. a. gegenüber Menschen jüdischen Glaubens auf sich geladen hat, zwingt zu dauerhafter Kollektivscham. Darüberhinaus lautet unser Versprechen, als Staatsraison definiert, dem Staat Israel uneingeschränkt zur Seite zu stehen, um sich gegenüber kriegerischen Nachbarstaaten und mörderischen Terrorgruppen selbst verteidigen zu können. Dieser Selbstschutz versagte am 7. Oktober 2023. Vom Iran unterstützte Hamas-Terroristen stiegen über Grenzzäune und mordeten blindwütig 1200 Menschen und verschleppten weitere 200, von denen nur wenige die anschließende Geiselnahme überlebten. Weltweites Entsetzen war die Folge. Israel schwor nachvollziehbar Rache, die freie demokratische Welt, darunter selbstverständlich Deutschland, sicherte moralischen Beistand und finanzielle Unterstützung zu. Um die Geiseln zu befreien, musste der Gazastreifen militärisch beherrscht werden. Dass dabei keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung genommen wurde, dass ihre Häuser dem Erdboden gleich gemacht wurden, dass sogar Hunger als Waffe eingesetzt wurde, ließ die moralische Unterstützung von außen bröckeln. Nun hat Israel entschieden, den Begriff Selbstverteidigung in permanente Vorwärtsverteidigung zu verändern. Ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung in Gaza und dem Libanon. Das muss kritisiert werden. Nicht diplomatisch verbrämt, sondern in Klartext. Unsere o. a. Staatsraison schließt nicht aus, gravierende Menschenrechtsverletzungen durch den Israelischen Staat auch als solche zu benennen.

Rhader Nachdenzeilen zum andauernden Krieg in Nahost

Veröffentlicht am 06.06.2026

 

Kommunalpolitik Der beeindruckende Besuch des Bundespräsidenten in Dorsten wurde im Film festgehalten

Um die besondere Atmosphäre festzuhalten, die der Besuch des Bundespräsidenten mit seiner Frau in der Lippestadt ausgelöst hat, hat die Verwaltung einen Film drehen lassen. Er beeindruckt durch die Natürlichkeit, die alle Akteure, die in der Dokumentation zu Wort kommen und zu sehen sind, auszeichnen. Insbesondere muss hervorgehoben werden, dass der Bundespräsident bewusst in Dorsten auf seiner "Grundgesetz-Werbetour", die ihn durch ganz Deutschland führt, hier die erste Station eingelegt hat. Seit mehreren Jahren wird nämlich in unserer Stadt auf vielen Ebenen mit hochmotivierten Ehrenamtlichen dafür geworben, das Grundgesetz, also unsere Verfassung, nie aus den Augen zu verlieren. Genau diese kreativen Aktivitäten in Dorsten sind dem Bundespräsidialamt in Berlin nicht verborgen geblieben. Die Auszeichnung, so durch den Bundespräsidenten gewürdigt zu werden, hat die Verwaltung und die aktive Zivilgesellschaft absolut verdient. Auf dem YouTube-Kanal der Stadt Dorsten ist der Film unter folgendem Link aufzurufen. Empfehlung: Sehenswert!

https://youtu.be/JVXiiIAa0Fo

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 05.06.2026

 

Bundespolitik Der Star ist die Mannschaft

Was beim Sport Normalität ist, sollte auch für Regierungen möglich sein

Blicken wir zum Fußball. In Kürze treten unsere ausgewählten Spieler bei der Weltmeisterschaft an, um sich mit anderen Teams zu messen. Gewinnen wird die Mannschaft, die am besten zusammenspielt und zusammenhält. Die bereit ist, sich in gefährlichen Situationen gegenseitig zu helfen. Teamwork halt. Relativ einfach zu verstehen. Auch eine Kopie für erfolgreiches Abschneiden in allen persönlichen Lebensbereichen. Nur innerhalb der demokratischen Parteien und der von ihnen gebildeten Regierungen scheinen sehr häufig andere Regeln zu gelten. Nehmen wir als Beweis unsere Bundesregierung. Drei Parteien mussten sich zu einer Koalition zusammenschließen, um überhaupt eine Regierungsmehrheit zu erlangen. Der Trainer heißt jetzt Kanzler. Seine Minister bilden die Mannschaft. Anpfiff. Die Akteure finden schwer ins Spiel. Sie scheinen völlig überrascht zu sein, dass die Konkurrenz auch etwas von Politik versteht. Statt offensiv dagegenzuhalten, lassen sie sich in die Defensive drängen. Befreiungsschläge landen oft im Aus. Der Trainer scheint nicht die richtigen Worte zu finden, um seine Regierungsmannschaft auf Erfolg zu trimmen. Unerklärlich ist, dass sogar untereinander gefoult wird. Wenn das CDU/SPD/CSU-Team es kurzfristig nicht schafft kollegial zusammenzuspielen, dann ist der Abstieg vorprogrammiert. Das wäre dann auch für die Demokratie eine bittere Niederlage. Vom erfolgreichen Fußball lernen, heißt siegen lernen.

Rhader Gedanken zum Erscheinungsbild der Bundesregierung, der SPD und weiterer demokratischer Parteien.

Veröffentlicht am 04.06.2026

 

Zwei Sozialdemokraten. Zwei Generationen. Ein Ziel! Finn Lehmann trifft Frank-Walter Steinmeier in Dorsten Landespolitik Finn Lehmann auf dem Weg nach Düsseldorf

Mit Elan und Kreativität ist Wahlkampagne angelaufen

Er ist jung und dynamisch. Er straft alle Lügen die glauben, politisches Engagement ist langweilig oder von gestern. Finn Lehmann (20), Student der Psychologie, hat seinen Hut in den Ring geworfen und die Delegierten überzeugt, den Landtagswahlkreis 71, direkt gewinnen zu können. Inzwischen tourt Finn Lehmann durch die Ortsvereine seines großen Wahlkreises in Datteln, Marl, Haltern und Dorsten, um die Sozialdemokraten mitzunehmen. Mitzunehmen, die Lethargie zu überwinden und sich offensiv den Wählerinnen und Wählern persönlich zu präsentieren. Nur so wird es gelingen, wieder in die Erfolgsspur früherer Landtagswahlen zurückzufinden. Parallel kann man ihn aber auch auf Social Media begleiten. Ein Newsletter ergänzt Finn Lehmanns Verständnis, auf allen Ebenen und Kanälen für sozialdemokratisches Denken und Handeln zu werben. Er ist überzeugt, dass ihm das mit entsprechender Unterstützung der Sozialdemokraten gelingen wird. Am 13. Juni findet der Landesparteitag der NRW-SPD in Düsseldorf statt, der als früher Startschuss die offizielle Landtagswahlkampagne 2027 einleiten wird. Und Finn Lehmann ist dabei. Die Dorstener Sozialdemokraten blicken erwartungsvoll und stolz auf ihren jungen Kandidaten, der die neue Generation der SPD verkörpert. Wer mit Finn Lehmann Kontakt aufnehmen will orientiert sich an folgenden Daten:

Finn Lehmann
46286 Dorsten-Wulfen
Napoleonsweg 12
Telefon 01577-3548374
E-Mail finnlehmann2005@gmail.com

Veröffentlicht am 03.06.2026

 

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SPD Sozial

„Wer nichts verändern will,
wird auch das verlieren,
was er bewahren möchte.“

Zitat Gustav Heinemann. Er wurde 1899 geboren und starb am 7.7.1976. Zwischen 1969 und 1974 amtierte er als Bundespräsident. 

 

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