Kommunalpolitik Es ist wichtig, immer mal wieder über den Tellerrand Rhades zu blicken - diesmal nach Italien

Ein besonderer Reichtum Rhades ist seine Natur. Nicht nur Wiesen, Bäche und Waldflächen, sondern auch seine Baumalleen längs der Lembecker- und Erler Straße. Darüberhinaus sind hier und da in den Wohnsiedlungen auch Straßenbäume gepflanzt worden. Sie sind wichtig für das Kleinklima, spenden Schatten und bieten wichtigen Lebensraum für viele Vögel. Und um diese Bäume geht es. Sie benötigen Aufmerksamkeit und Pflege, um in der gepflasterten und asphaltierten Nachbarschaft ihre volle Kraft und Pracht zu entfalten. Während es einige Zeitgenossen verstanden haben, dass der Baum vor der eigenen Haustür ein Gewinn für unsere Umwelt darstellt, ärgern sich andere über fallende Blätter und eingeschränkten Parkraum. Während diejenigen, die verstanden haben, eigenhändig die wahrlich kleine Baumscheibe pflegen und im heißen Sommer für ausreichend „Trinkwasser“ sorgen, versuchen Ewiggestrige die Fläche unbedingt als zusätzlichen Parkraum zu gewinnen. Hier kommt nun unsere Verwaltung ins Spiel. Seit Jahren versuchte ein Anwohner in Rhade, „seinen“ Straßenbaum durch kontinuierliche Pflege in seinem Wachstum zu stabilisieren. Die Bitte, diese kleine Fläche durch entsprechende Maßnahmen vor dem Überfahren und Parken dauerhaft zu sichern, wurden zwar immer positiv bewertet, praktisch tat sich bis "heute" nichts. Halt! Korrektur! Seit 2 Tagen sichern nun doch zwei Poller den Baum. Zurück zum heutigen Text: In einer kleinen Stadt in Italien, gleiche Einwohnerzahl wie Rhade, denkt man weiter. Selbst die kleine Minifläche rund um eine Straßenlaterne, wird eingefasst und bepflanzt. Nachbarn kümmern sich um die Pflege und freuen sich über das kleinste Detail Umweltschutz vor ihrer Haustür. Ein gutes Beispiel, um auch in Rhade/Dorsten mehr als bisher umzusteuern.

Ein Rhader Blick über den Tellerrand 

Veröffentlicht am 26.05.2026

 

Allgemein „Trump ist krank“, sagen 36 medizinische Fachleute

Ferndiagnosen sind umstritten, lassen aber einen Trend erkennen

Das Verhalten des amerikanischen Präsidenten ist mehr als auffällig. Das zu erkennen, fällt jedem kritischen Beobachter von außen sehr leicht. Aber ist das schon krankhaft? Um eine gesicherte Diagnose zu stellen, müsste sich Donald Trump einer umfangreichen medizinischen Untersuchung stellen. Klar ist, dass er dazu nicht bereit ist, stattdessen aber mit seinem guten Gesundheitszustand unangemessen prahlt. Das wiederum lässt viele Psychologen nicht ruhen. Sie versuchen sich mit den öffentlich zur Verfügung stehenden Mitteln ein Bild darüber zu machen, ob der derzeitige amerikanische Präsident überhaupt noch gesundheitlich in der Lage ist, sein verantwortungsvolles Amt auszuführen. Obwohl Ferndiagnosen nicht unumstritten sind, lässt eine Stellungnahme von 36 anerkannten amerikanischen Professoren und Psychologen aufhorchen. „Es ist unsere fachkundige Meinung, dass Donald. J. Trump geistig ungeeignet ist, Präsident der USA zu sein, und dass mit der größten Dringlichkeit Schritte unternommen werden müssen, um ihn aus dem Amt zu entfernen.“ Dass einige der 36 Fachleute auch Symptome von Persönlichkeitsstörung und Demenz erkennen, muss als dramatisch gefährlich für den Weltfrieden bewertet werden. Noch schauen und hören (fast) alle kopfschüttelnd zu, wenn sich Trump in seinen Beleidigungen, Lügen, Dekreten und Allmachtsfantasien verstrickt. Es besteht Handlungsbedarf, heißt es in der genannten Stellungnahme. „Eine klinische Untersuchung des US-Präsidenten ist dringend nötig - jetzt mehr als je zuvor“, so abschließend das verheerende Urteil über Donald Trump.

Eigener Text auf Grundlage des Berichts in der Süddeutschen Zeitung am 15. Mai „Wie krank ist Trump?“ von Christina Berndt

Veröffentlicht am 25.05.2026

 

Gesellschaft Unser Kompass muss das Grundgesetz sein

Es zu kennen, anzuwenden und zu schützen ist Pflichtaufgabe aller Demokraten

Erstaunlich, wie weitsichtig die sogenannten Mütter und Väter des Grundgesetzes 1949 das aufgeschrieben haben, was wir unsere Verfassung nennen. Heute regeln 146 Artikel unser Leben. Klar wird aufgezeigt, was wir dürfen, wo das Gemeinwohl aber höher zu bewerten ist als die Freiheit des Einzelnen. Aber auch alle Staatsorgane müssen immer das Grundgesetz im Blick haben, wenn sie neue Gesetze beschließen. Kernstück unserer Verfassung ist die Gewaltenteilung. Damit ist gewährleistet, dass einerseits die Regierungen, auch gesetzgebende Gewalt genannt, alle Verwaltungen, einschließlich Polizei und Militär als gesetzausführende Gewalt, sowie unsere Gerichte als Recht sprechende Gewalt, klar wissen, was zu ihren Pflichten  gehört. Dennoch muss immer wieder das völlig unabhängige Bundesverfassungsgericht als letzte und verbindliche  Instanz darüber urteilen, ob Gesetze, Verwaltungsvorgaben oder Urteile unserer Gerichte sich mit den genannten 146 Artikeln in Übereinstimmung befinden. Wenn nicht, muss auf allen genannten Ebenen (Gewaltenteilung) nachgearbeitet werden. Wir können stolz auf unsere Verfassung sein. Sie ist die Grundlage für unseren demokratischen Rechtsstaat. Nun erkennen wir, dass aktuell Parteien dabei sind, unsere demokratische Grundordnung auszuhebeln. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat uns am 23. Mai aufgerufen, diesen Tag alljährlich in den Mittelpunkt zu stellen, um unser Grundgesetz zu schützen. Wir folgen diesem Aufruf ohne Wenn und Aber.

Rhader Appell zum Schutz unserer Verfassung

Veröffentlicht am 23.05.2026

 

Kommunalpolitik Rhade: Wenn ehrenamtliches Engagement verpufft

Ohne unterstützende Verwaltungsbegleitung sind begonnene Projekte zum Scheitern verurteilt

An einem kurzen Stichweg, der die Lembecker Straße mit der Winkelstraße verbindet, liegt zwischen dichter Wohnbebauung eine kleine städtische Freifläche. Nachdem sie als Spielgelände ausgedient hatte, übernahm die Natur das Kommando. Wild wucherndes Grün verleitete auch einige Zeitgenossen, die Fläche zur Entsorgung überflüssiger Güter anzusehen. Das war Mitgliedern des Bürgerforums ein Dorn im Auge. Die Idee, selbst anzupacken, um die Fläche freizuräumen und eigenhändig artgerechte Sträucher zu pflanzen, fand viele Unterstützer, einschließlich der Verwaltung. Anschließend, so der Grundgedanke, sollte diese renaturierte Fläche das Kleinklima vor Ort verbessern und den Wohnwert entsprechend steigern. Nachdem an einigen Samstagen fleißig gesäubert, umgegraben und gepflanzt wurde, wurde stolz auf die Rhader Wertsteigerung angestoßen. Die Annahme, dass danach dort wohnende Bürger die Fläche  in eigener Regie weiter pflegen würden, scheint aber nicht funktioniert zu haben. Heute ist der ungepflegte Zustand der Vergangenheit wieder eingetreten. Reinhard Meisner vom Rhader Bürgerforum bestätigt die vorangegangene Beschreibung und verweist auf entsprechende Hinweise an die Verwaltung, die getroffenen Absprachen mit dem Team des Bürgerforums einzuhalten. Diese müssen auch als Mahnung verstanden werden, um das allseits gelobte Bürgerengagement, egal wo, nicht verpuffen zu lassen. Ohne fachmännische und professionelle Begleitung der Verwaltung droht Enttäuschung und Rückzug bei den engagierten Bürgern. Das muss dringend im Rathaus erkannt werden.

Mit offenen Augen durch Rhade - Wird am Montag, 25.5. 2026 mit einem Positivbeispiel fortgesetzt

Veröffentlicht am 22.05.2026

 

Bundespolitik Keine Einwanderung in unsere Sozialsysteme?

„Uralte“ Diskussion flammt wieder auf

Die Vorsitzende der SPD, Bärbel Bas, hat mit ihrer Aussage, dass es keine Einwanderung in unsere Sozialsysteme gäbe, Widerspruch herausgefordert. Auch aus der eigenen Partei. Vor genau 10 Jahren haben wir hier unter der Überschrift „Gelsenkirchen ist nicht überall - aber es rückt näher“ über das o. g. Problem berichtet. Auszugsweise wiederholen wir den Text:
„Gelsenkirchen hat nicht nur den erfolgreichen S04, sondern auch scheinbar unüberwindbare Probleme. Der Strukturwandel hat hier offene Wunden hinterlassen, die nicht heilen wollen und dazu noch „Glücksritter“ der besonderen Art angezogen. Es sind überwiegend Immobilenfirmen, die leerstehende Mehrfamilienhäuser, sogenannte Schrottimmobilen, „für nen Appel und en Ei“ ersteigern und gerne mit osteuropäischen EU-Bürgern belegen. Ein Geschäftsmodell, das mit kreativer, krimineller Energie, den größtmöglichen finanziellen Erfolg verspricht. Das Firmengeflecht ist undurchschaubar. In GE sind es überwiegend Rumänen und Bulgaren, darunter viele Sinti und Roma, die auf der Suche nach einem besseren Leben sicherlich nicht zufällig in Gelsenkirchen stranden. Ohne deutsche Sprachkenntnisse, ohne das Wissen über unsere Lebensweise, hausen sie in einer unvorstellbaren Zahl, unter unvorstellbaren hygienischen Verhältnissen, in einer unbekannten Welt. Der Müll wird aus dem Fenster entsorgt, die Miete bar vor Ort eingetrieben, staatliche Leistungen (Kindergeld) mit Hilfe der „Vermieter“ perfekt angefordert und vom gleichen Helfer gnadenlos abkassiert. …“

Heute, 10 Jahre später, hören sich die Klagen aus Gelsenkirchen, Hagen oder Duisburg nicht wesentlich anders an. „Warum kommt das „da oben“ einfach nicht an?“, fragen wir Bärbel Bas.

Ein Rhader blättert in der Internetseite www.spd-rhade.de

Veröffentlicht am 21.05.2026

 

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SPD Sozial

 

„Es ist hundertmal leichter den Faschismus von der Macht fernzuhalten, als ihn aus der Macht zu verdrängen.“

Der Sozialdemokrat Rudolf Breitscheid (1874 - 1944) musste vor den Nazis fliehen und starb im KZ Buchenwald

 

 

 

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