Kommunalpolitik Bürgerbeteiligung - Wenn Erwartungen geweckt werden …

Ein neuer Mobilitätsplan für ganz Dorsten und die Zeitschiene

Wer eine kommunale Verkehrswende will, kommt ohne genaue Planung und Modellrechnung nicht weiter. Entsprechende Dorstener Überlegungen kommen jetzt in die Phase der Ausschreibung, um Experten mit dieser „Jahrhundertaufgabe“ zu betrauen. Sollte dann der Beschluss im Rat gefasst werden, wird es Monate und länger dauern, bis über die Vorstellungen und Vorschläge öffentlich diskutiert werden kann. Dass eine mögliche Projekt-Umsetzungszeit nochmals dazu addiert werden muss, leuchtet ein. Diese Zeitachse kollidiert aber mit den gerade abgefragten Bürgerhinweisen in Rhade und Lembeck, um den ländlichen Bereich jetzt zu stärken. Mit 100 von 400 kritischen Eingaben dominiert das Thema Verkehr deutlich. Wenn aber dieser Bereich in der aktuellen Rhader/Lembecker Planungsphase wegen des zu erwartenden Dorstener Mobilitätsplans in die Warteschleife geschickt wird, dann wird die Enttäuschung vor Ort (nicht zu ersten Mal) riesengroß sein. Kommunale Bürgerbeteiligung ist ein zartes Pflänzchen, das ohne verlässliche Wachstumsunterstützung erst die Blätter verliert, um dann einzugehen. Öffentliche Aufklärung tut not.

Ein besorgter Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 25.01.2021

 

Gesellschaft Ein ganz starkes Signal aus Amerika in Form eines Gedichts

Ermutigung und Motivation, nicht und niemals aufzugeben

 

Am Mittwoch wurde der neue US-Präsident vereidigt. Weltweit große Aufmerksamkeit erhielt dabei auch eine 22jährige Dichterin. Die letzten Zeilen sind eine wunderbare Ermutigung, positiv zu denken und zu sein. Privat, beruflich, politisch.

 

Es gibt immer Licht,

wenn wir mutig genug sind,

es zu sehen,

mutig genug,

es zu sein.

 

Amanda Gorman

Veröffentlicht am 24.01.2021

 

Kommunalpolitik Politiker stehen im Mittelpunkt - Der Preis dafür ist hoch

Michael Hübner (SPD-MdL) kennt Höhen und Tiefen des Berufs

Gestern noch der Rückschlag, Michael Gerdes (MdB) zu beerben, heute eine neue Aufgabe im Ruhrparlament. Die Pressemitteilung im Wortlaut:

„Michael Hübner ist neuer wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD im Ruhrparlament!“

„Ich freue mich sehr, dass die SPD-Fraktion im Ruhrparlament mir das Vertrauen ausgesprochen hat und mich zu ihrem wirtschaftspolitischen Sprecher gewählt hat. Das Ruhrgebiet steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Wir müssen es schaffen, dass heute die Weichen für den wirtschaftlichen Erfolg von morgen gestellt werden. Dazu gehört vor allem der ökologische Umbau des Ruhrgebiets zur grünsten Industrieregion Europas. Die Förderung der Wasserstofftechnologie nimmt dabei eine Schlüsselposition ein. Deshalb brauchen wir eine Förderungsoffensive, sozusagen eine mit Landes- und Bundesmitteln geladene „Förderungs-Bazooka“ für die Umstellung auf die Wasserstofftechnologie. Das weitverbreitete „Kirchturmdenken“ im Ruhrgebiet sollte endlich aufgegeben und die interkommunale Zusammenarbeit zu einer Selbstverständlichkeit werden. Die dadurch entstehenden Synergieeffekte müssen wir nutzen, um die städtischen Haushalte zu entlasteten. Bei der  Neuaufstellung des Regionalplanes muss das Ruhrparlament die größtmögliche Geschlossenheit an den Tag legen um die größtmögliche Akzeptanz in den Kommunen zu erreichen. Ich werde dazu meinen vermittelnden Beitrag leisten!“

 

Veröffentlicht am 23.01.2021

 

Stadtentwicklung Dorsten neu denken - Ein Appell zur Stadtentwicklung

Vernetzung unserer Flächenstadt – in allen Bereichen

 

Der ländliche Bereich Rhade/Lembeck soll mit Fördermitteln gestärkt werden. Die Bürger waren aufgerufen, dafür Ideen zu liefern. Ein richtiger Ansatz. Nachdem die ersten 200 Anregungen vom extern beauftragten Planungsbüro gesichtet waren, sah sich die leitende Expertin veranlasst, eine wichtige Anregung nachzuschieben. „Rhade neu denken“, so ihr Appell, sich gedanklich auch von Althergebrachtem zu lösen. Dieser Hinweis darf gerne auf ganz Dorsten ausgeweitet werden. Betrachten wir unter diesem Aspekt die neu gepflasterte Fußgängerzone. Sie ist im Prinzip eine Kopie der vorherigen. Um eine direkte fußläufige Vernetzung mit dem Lippetorcenter, der Kanalpromenade und dem neuen Bürgerpark zu schaffen, hätten sich die Auftraggeber im Rathaus  von alten Denkmustern lösen müssen. Das wäre mutig und kreativ gewesen. Stattdessen dominiert der motorisierte Verkehr nach wie vor in unserer Stadt. Eine Ausnahme bildet die Neue Stadt Wulfen, die zwar schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel hat, aber in Bezug auf autofreie Baugebiete mit einem integrierten Grünkonzept hochmodern ist. Anstatt neue Baugebiete nach diesem Muster zu entwickeln, scheint das Leitmotiv „Keine Experimente“ den Planungsstift zu führen. Ein Beispiel dafür bietet Rhade mit dem Baugebiet „Am Alten Sportplatz“. Ein Blick über die Stadtgrenze zeigt, dass in den Bereichen Stadtentwicklung und Dezentralisierung neues Denken bereits Einzug gehalten hat. Dorsten hat hier Nachholbedarf.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 22.01.2021

 

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Termine

Jeden 2. Donnerstag im Monat, in der Gäststätte Pierick 18:30 Uhr.

 

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
michael.gerdes(at)bundestag.de