Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade …

Geplanter Veranstaltungs- und Treffpunkt Forks Busch nimmt Gestalt an

Nicht wiederzuerkennen ist der westliche Teil von Forks Busch nahe der Ringstraße und parallel zur Lembeckerstraße - in direkter Nachbarschaft zur Raiffeisen-Tankstelle. Die ehemalige Grünfläche wurde von Baumaschinen in eine Freifläche mit sanft ansteigenden Schrägen verwandelt. Bereits gesetzte Steinquader zeigen, dass hier demnächst Publikum verweilen kann, um eventuell kulturelle Angebote zu konsumieren. Rhade verfügt dann über eine kleine Freiluftarena. Bis der Ort, vom Rhader Bürgerforum auch als allgemeiner Treffpunkt vorgesehen, seiner Bestimmung übergeben werden kann, wird es sicherlich noch dauern. Als Ausgleich für die mehrfach kritisierten Rodungen der vorhandenen Vegetation, sollen Ersatzanpflanzungen erfolgen. Wegen der andauernden Hitze und Trockenheit zur Zeit unmöglich.

Veröffentlicht am 14.08.2026

 

Gesellschaft 13. August 1961 - da war doch was

Vor 65 Jahren hat die DDR ihre Bürger eingemauert. Ist das wirklich schon vergessen? Warum wollen dann so viele Ostdeutsche die Partei wählen, die mit vergifteter "OSTALGIE" auf Stimmenfang unterwegs ist?

Rhader Appell an die Wähler im wiedervereinten Deutschland, nicht weiter den falschen Versprechungen der AfD zu folgen, statt dessen das demokratische Deutschland zu verteidigen!

Veröffentlicht am 13.08.2026

 

Christa und Dieter Grasedieck fördern mit ihrer Stiftung lokale Bildungsprojekte Allgemein Aus dem Bundestag, aus dem Sinn?

Bei Dieter Grasedieck, Ex-SPD-MdB ist das ganz anders

Er hat alle Bildungs- und Ausbildungsstufen vom Schlosser bis zum Diplom-Ingenieur durchlaufen. Politisch war und ist die Sozialdemokratie seine Heimat. Als Stadtratsmitglied in Bottrop gestartet, dann Bürgermeister, um 1994 als direkt gewählter Abgeordneter in den Deutschen Bundestag zu wechseln. Viermal (!) direkt wiedergewählt, verabschiedete er sich 2009 in einen spannenden bis heute andauernden Unruhestand. Die Rede ist von Dieter Grasedieck, der während seiner Bundestagszeit auch Dorsten vertrat. Und in Rhade war er darüber hinaus als aktiver Unterstützer des SPD-Ortsvereins ein stets willkommener Freund und Abgeordneter. Besonders beeindruckt haben ihn die selbst gestalteten Plakate, die über viele Jahrzehnte ein Markenzeichen der rührigen Rhader Sozis waren. „Was weiter tun?“, fragten sich Dieter und seine Ehefrau Christa nach der langen Abgeordnetenzeit. Sie gründeten 2012 eine ihren Namen tragende Stiftung, die lokale Projekte im Bildungsbereich fördert. Beeindruckende 45.000 Euro beträgt der jährliche Förderbetrag. Darüber hinaus hat Dieter Grasedieck sein erarbeitetes Wissen über mehrere Jahrzehnte an junge Studierende weitervermittelt. Neben dem Doktorgrad gehört inzwischen auch der Professorentitel zu seinem Lebenslauf. Der rüstige 81-jährige freut sich auf sein nächstes Treffen mit gleichgesinnten Sozialdemokraten in Rhade, teilt er gegenüber SPD SOZIAL mit. „Durch und durch ein Vorbild für unsere Gesellschaft“, so ein langjähriger Wegbegleiter über Dieter Grasedieck.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 13.08.2026

 

Nicht mehr zu übersehen - das Klima setzt Mensch und Natur zu Umwelt Hitzesommer setzt Menschen und Natur dramatisch zu

Stadtverwaltung Dorsten bittet um Wasserspenden für Straßenbäume

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet eine hohe Übersterblichkeitsrate durch die andauernde Hitze. Flüsse führen zu wenig Wasser und fallen als wichtige Transportwege aus. Landwirte versuchen verzweifelt, mit Riesen-Wassersprengern die Ernte zu retten. Wälder brennen und vernichten wertvollen Baumbestand sowie viele Existenzen. Schwitzen und Klagen überall. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Klimawandel, immer noch von einigen Zeitgenossen geleugnet, zeigt immer deutlicher sein schreckliches Gesicht. Nicht zu vergessen, er ist eine Folge unseres Handelns. Egal, ob er durch Industrie, Verkehr oder uns persönlich verursacht wird. Wir alle tragen Verantwortung und müssen die bitteren Folgen tragen. Die so entstandenen Kosten und Verluste führen uns aktuell vor Augen, dass das Zeitfenster zur Rettung unseres Planeten immer kleiner wird. Wie war das noch mit der Verantwortung, die wir gegenüber unseren nachfolgenden Generationen tragen müssen? Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um umzusteuern. Die Dorstener Stadtverwaltung macht mit ihrem Aufruf an alle Bürger, den lebensnotwendigen Baumbestand in unseren Quartieren durch freiwillige Bewässerung zu retten, überdeutlich, dass die Klimauhr fünf vor zwölf zeigt. Wer z. B. mit offenen Augen durch Rhade fährt, wird die irreparablen Schäden an Bäumen und Sträuchern nicht übersehen. Und dass so viele Menschen die Hitze vorzeitig mit ihrem Leben bezahlen, zeigt die andauernde Dramatik.

Mit offenen Augen durch Rhade

Veröffentlicht am 12.08.2026

 

Kann alles weg, sagen die Planer. Stadtentwicklung Abbruch- und Aufbruchstimmung in Rhade

Neubauten werden das Gesicht des Dorfes weiter verändern

Ältere werden sich noch erinnern, dass es mal ein eigenes Bahnhofsgebäude in Rhade gab. Die Abrissbirne hat ganze Arbeit geleistet. Ein offener Unterstand wurde als dauerhafter Ersatz hingestellt. Auch am Kirchplatz und der Debbingstraße war das Alte nicht mehr gut genug. Statt Sanierung wird immer häufiger zum Abbruchhammer gegriffen. Auf der Liste „kann weg“ steht nun das ehemalige Gasthaus Pierick. Auch das daneben stehende Gebäude der Volksbank wird, wenn die vorhandenen Informationen nicht täuschen, bald nur noch auf Fotografien zu sehen sein. „Da war doch mal ein Getränkemarkt“, so ein erstaunter Bürger, der nur noch die Reste des Gebäudes gegenüber der Raiffeisen-Tankstelle wahrnimmt. Apropos Raiffeisentanke. Da muss an die Wessels-Autowerkstatt mit Zapfsäule erinnert werden, die für die Genossenschaft Platz machen musste. Apotheke? War mal. Nach Umbauarbeiten zieht dort die Kreissparkasse ein. Und genau gegenüber wird aus der Traditionsbäckerei Heine nun eine Filiale von Imping. Umbauarbeiten inklusive. Auch das Einkaufszentrum mit Aldi und Edeka wird in Kürze erweitert und dadurch zur Großbaustelle. Und die "weiße Villa" in der Lembeckerstraße ist dem Verfall und Abriss näher, als erhalten zu werden. In Rhade scheint eine neue Aufbruchstimmung ausgebrochen zu sein. Die Formel lautet nicht: Aus alt mach neu, sondern eher, das von gestern kann weg. Ob Rhade sich dann weiter Dorf nennen will, steht in den Sternen.

Mit offenen Augen durch Rhade

Veröffentlicht am 11.08.2026

 

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SPD Sozial

„DU BIST EINZIGARTIG,
ICH ABER AUCH!“

 

Kurt Heinz, Rhader Bürger. 
Früher im Polizeidienst aktiv, hat sich als Künstler der Malerei verschrieben.

 

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