Allgemein Der Jahresrückblick aus Sicht der Rhader Sozialdemokraten (4)

 Oktober - November - Dezember 2022

  • Rhader Dorfentwicklung wartet auf praktische Umsetzung
  • Der Mindestlohn steigt auf 12 Euro/Std. Ein Wahlversprechen von Olaf Scholz und der SPD wurde umgesetzt
  • Wir trauern um Gregor Behrens
  • Dortmunder Grundschule zeigt gravierende Lücken im NRW-Schulsystem auf. Von wegen, gleiche Bildungschancen für alle
  • SPD gewinnt überzeugend Landtagswahl in Niedersachsen
  • In Dorstener Verwaltung wird ein neues millionenschweres Haushaltsloch entdeckt
  • Plötzlich wird wieder über Fracking in Deutschland diskutiert. Die SPD lehnt diese umweltzerstörende Technologie weiter ab. Die Rhader SPD sieht sich bestätigt
  • Straßenausbaubeiträge nur für Anlieger waren nicht nur immer umstritten, sie haben zu dauerhaften Blockaden in der Dorfentwicklung geführt. Das Versprechen der schwarz-grünen NRW-Landesregierung, sie abzuschaffen, wackelt wieder
  • Die Fußballweltmeisterschaft findet in der Wüste von Katar statt. In die Wüste müsste in erster Linie die FIFA geschickt werden. Die DFB-Elf hatte nur einen Kurzauftritt.
  • In eigener Sache: Diese Internetseite der Rhader SPD wird täglich (!) aktualisiert. Alle Kurzhinweise im Jahresrückblick wurden auf Grundlage eigener Artikel ausgewählt. Die Rhader SPD hat mit dieser Internetseite ein absolutes Alleinstellungsmerkmal aller Parteien in weitem Umkreis seit über 13 Jahren. Wir danken allen Lesern und Leserinnen für die treue Begleitung und bitten, uns weiter zu empfehlen.

    www.spd-rhade.de

Veröffentlicht am 22.12.2022

 

Gesellschaft Wer macht künftig die Arbeit (2)

Ein Blick in die Morgenzeitung

Gestern haben wir über den gravierenden Fachkräftemangel informiert. Heute ziehen die „Ruhr- Nachrichten“ nach und vertiefen das Thema mit der Überschrift „Woher könnten sie kommen?“ Der Fokus dieser Berichterstattung ist auf die Ukraine gerichtet.

  • Seit Beginn des russischen Überfalls sind mehr als 1 Million Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet
  • Mehr als 50.000 sind regulär beschäftigt
  • Ukraine-Flüchtlinge müssen keinen Asylantrag stellen
  • Sie verfügen in der Regel über eine hohe berufliche Qualifikation
  • Jeder Dritte kann sich vorstellen, in Deutschland zu bleiben
  • 26 % haben sich bereits für das Hierbleiben entschieden
  • Die Bundesagentur für Arbeit nennt eine erforderliche Zuwanderung von 400.000 jährlich, um die fehlenden Arbeitskräfte zu ersetzen

Veröffentlicht am 21.12.2022

 

Gesellschaft Wer macht künftig die Arbeit?

Fachkräftemangel wird unsere Gesellschaft kräftig durchschütteln - heute, morgen und besonders übermorgen

Lassen wir nur Zahlen sprechen. Zahlen, die das Institut der Deutschen Wirtschaft aktuell vorgelegt hat. Es fehlen:

  • Über 20.000 Kinderbetreuer
  • Über 16.000 Krankenpfleger
  • Über 10.000 Kraftfahrer
  • Über 16.000 Elektriker

In 10 Jahren wird es 3 Millionen Menschen weniger im erwerbsfähigen Alter geben. Darunter auch Lehrer, Polizisten, Richter, Soldaten, …

In der genannten Statistik werden bereits 300.000 Zuwanderer pro Jahr berücksichtigt. Um aber die Zahl der Erwerbspersonen konstant zu halten, müssten es fast 500.000 sein. Jedes Jahr! Bis zum Jahr 2040!

Wer jetzt beginnt, über die Schlussfolgerung dieser Zahlen nachzudenken, erkennt die Dramatik, die auch unseren Wohlstand stark beeinträchtigen wird. Als die SPD bereits vor vielen Jahren diese Fakten vorgelegt, und die Forderung nach kontinuierlicher Zuwanderung gestellt hat, wurde ihr der damit einhergehende Begriff EINWANDERUNGSLAND besonders von der Union um die Ohren gehauen. Das aktuelle Dilemma wird  in einem Drama enden, wenn nicht sofort und mit aller Kraft umgesteuert wird. Das Navi im Auto meldet bei falscher Richtung „Wenn möglich, bitte wenden“. Die Union ist aufgefordert, genau hinzuhören.

Rhader Nachdenkzeilen

(Zahlen auf Grundlage der Veröffentlichung in der ZEIT "Bleibt doch noch!" am 15.12.2022)

Veröffentlicht am 20.12.2022

 

So berichtete die Dorstener Zeitung am 19. November 2011 über den SPD-Antrag Kommunalpolitik CDU Dorsten: Flächendeckende Stadtteilkonferenzen? - Mit uns nicht!

Ein Blick in das Rhader SPD-Archiv bringt Überraschendes an den Tag

Der Sprecher der CDU im Dorstener Stadtrat, Tobias Stockhoff, sprach sich vehement gegen den Antrag der SPD-Ratsfraktion aus, flächendeckende Stadtteilkonferenzen in der Lippestadt einzurichten. „Allein durch die Vorbereitung wird Arbeitskraft der Verwaltung gebunden, die anderswo schmerzhaft fehlt. Und die Überstunden müssen schließlich auch abgefeiert werden“. Bürgermeister Lütkenhorst ergänzend: „Für Stadtteilkonferenzen werden jeweils zehn bis 15 Verwaltungsmitarbeiter eingebunden und dafür bis zu 40 Wochenstunden Arbeit anfallen“. Mit diesen Argumenten wurde der Antrag der SPD-Ratsfraktion, direkte Bürgerbeteiligung in allen Stadtteilen zu organisieren, von den 27 CDU-Ratsmitgliedern abgelehnt. Dem SPD-Vorschlag folgten 22 Mitglieder. Das konnte man am 19.11.2011 in der Dorstener Zeitung lesen (Siehe Foto). Der damalige Sprecher der CDU ist heute Bürgermeister. Inzwischen hat er die Kehrtwende geschafft. Inzwischen vertritt er den Begriff Bürgerbeteiligung so, als hätte er ihn allein erfunden. Wir wollen ihm das gönnen. Die SPD, besonders die Rhader Sozialdemokraten können aber für sich in Anspruch nehmen, lange vor Tobias Stockhoff den Mehrwert von Stadtteilkonferenzen für die Lippestadt erkannt und vertreten zu haben. Das ist ihr auch zu gönnen.

Veröffentlicht am 19.12.2022

 

Allgemein Willy wählen!

Erinnerung an eine große sozialdemokratische Persönlichkeit - Wochenendgedanken aus Rhade

Vor fünfzig Jahren wurde Willy Brandt zum zweiten Mal als Bundeskanzler vereidigt. Der Wahlkampf zur Bundestagswahl und die „Willy wählen“-Kampagne im November 1972 sorgten für eine riesige Eintrittswelle in die SPD. Auch in Rhade. Die Generation „Willy wählen!“ hat unsere Partei entscheidend geprägt. Gemeinsam haben wir viele Höhen erlebt (hier und da vielleicht auch ein paar Tiefen). Und viele sind dabei geblieben, und engagieren sich auch 50 Jahre später noch. Eine gute Gelegenheit, um auch auf diesem Wege „Danke!“ zu sagen. Herzlichen Glückwunsch den vielen Jubilarinnen und Jubilaren, die wir in ganz Deutschland feiern dürfen! Die Rhader Sozialdemokraten haben bereits im August allen Mitgliedern für ihr Engagement gedankt. Darunter einige, die zur Generation „Willy wählen“ gehören. Sie haben, mit Unterstützung vieler Sympathisanten, die verkrusteten kommunalpolitischen Strukturen in Dorsten und Rhade nachhaltig aufgebrochen. Das war und ist gut für unsere Stadt und unsere Bürgerinnen und Bürger.

Eigener Bericht auf Grundlage eines Glückwunsches der NRW-SPD an die Generation „Willy wählen“

Veröffentlicht am 17.12.2022

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008228652 -