Das wär die Lösung. Eine Nachwuchsmannschaft im Rhader SPD-Trikot. Leider noch nicht in Sicht. Ortsverein Heute: SPD Rhade trifft sich

Ein Blick zurück, zwei nach vorn - und danach ein gemeinsames Grünkohl-Essen

Traditionell treffen sich die Rhader Sozialdemokraten seit über 50 Jahren einmal monatlich, um über die politische Lage vor Ort und darüberhinaus zu diskutieren. So auch heute, ab 18.30 Uhr im Gasthaus Pierick. Christoph Kopp, Vorsitzender, und Achim Schrecklein, Ratsmitglied und stellvertretender Bürgermeister, werden aus Sicht der Sozialdemokraten die Kommunalpolitik in Dorsten und Rhade in den Blick nehmen. Von besonderem Interesse wird auch sein, wie sich der allgemeine Mitgliederrückgang und die parallel verlaufende Überalterung auf die Zukunft des Rhader SPD-Ortsvereins auswirken könnte. Ob eine Fusion mit weiteren SPD-Ortsvereinen in der Nachbarschaft der Weisheit letzter Schluss ist, wird seit geraumer Zeit, hier und da, lebhaft diskutiert. „Ende offen“, so die momentane Einschätzung eines Insiders. Nach den erwarteten engagierten Diskussionen stärken sich die Rhader Sozialdemokraten, traditionell im November,  mit einem gemeinsamen Grünkohl-Essen. Auch hier heißt es: „Ende offen“.    

Veröffentlicht am 10.11.2022

 

Gesellschaft Gedanken zum 9. November 1938 (2022)

Warum der Hass über die Menschlichkeit gesiegt hat -  auch in Dorsten.

Im Interview der Süddeutschen Zeitung gibt Wolf Biermann, aus der DDR ausgebürgerter Liedermacher und Poet, eine passende Antwort (Auszug):

"Wenn die Herrschenden über alle Massenmedien verfügen und auch noch über die Gefängnisse, in denen sie andersdenkende Leute einsperren, foltern und töten können, na dann verbreiten sich solche idiotischen Meinungen sehr schnell und sogar massenhaft. Wissen Sie, wen Stalin beneidet hat? Seinen Kollegen Hitler. Stalin wollte von seinem Volk auch so blind geliebt werden wie Hitler von seinem Volk. Deshalb hat er systematisch die Medien erobert und Andersdenkende Leute getötet,vertrieben, liquidiert. Das ist eben die Pest der Diktatur. Und die kann links sein oder rechts. Am Ende ist das propagandistische Selbstportrait einer Diktatur immer nur blutiger Kitsch.“

Zitat (Auszug) Süddeutsche Zeitung „Wolf Biermnann über Krieg“ am 29./30.10. 2022. Eingangssatz und Hervorhebungen durch SPD-Rhade.

Heute, 17 Uhr, Gedenkveranstaltung im Garten des Jüdischen Museums Westfalen in Dorsten.

 

Veröffentlicht am 09.11.2022

 

Kommunalpolitik Ein Blick in den kommunalen Terminkalender

  • Dienstag, 8. November: Umwelt- und Planungsausschuss mit Rhader Themen. 17 Uhr - Treffpunkt Altstadt
  • Mittwoch, 9. November: Gedenkveranstaltung im Garten des Jüdischen Museums um 17 Uhr
  • Donnerstag, 10. November: SPD-Rhade trifft sich um 18.30 Uhr im Gasthaus Pierick
  • Sonntag, 13. November: Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in Lembeck ab 9 Uhr
  • Montag, 14. November: Rhader Bürgerforum tagt im Carola Martius-Haus ab 19 Uhr

Veröffentlicht am 08.11.2022

 

Gesellschaft Twitter ist zur Gefahr für Meinungsfreiheit geworden

Einfach mal abschalten

Geld regiert die Welt. Das, was landauf, landab in vielen Köpfen herumspukt, scheint Fahrt aufzunehmen. Ein sogenannter Kurznachrichten-Dienst, Twitter genannt, lebt von schnellen gezwitscherten Überschriften. Zwischen wahren Meldungen finden sich immer auch Fake-News, so neudeutsch der Begriff für Lügen, sexistische und rassistische Ausfälle. Donald Trump hat damit Politik gemacht und der Demokratie nachhaltig geschadet. Das wurde dann sogar dem Twitter-Konzern zu viel. Trump wurde abgeschaltet. Nun tritt Elon Musk auf die Bühne und kauft den ganzen Laden, feuert die halbe Belegschaft und will Trump wieder eine Bühne bieten. Spätestens jetzt ist für alle Demokraten der Zeitpunkt gekommen, auf Twitter zu verzichten. Einfach mal abschalten, lautet die Rhader Anregung besonders in Richtung Politiker und Konzerne. Das ist die einzige Antwort die Menschen, die den Boden unter den Füßen verloren haben, verstehen. Elon Musk ist einer von ihnen.   

Veröffentlicht am 07.11.2022

 

Kommunalpolitik Dorstener Stadtentwicklung fehlt ein Gesamtkonzept

Wochenendgedanken aus Rhade

Flüsse leben von Rinnsalen, die zu Bächen werden und so dem Strom als Lebensadern dienen. Ohne ein regionales Schienennetz wären die schnellen Hauptstrecken unattraktiv. Das Zentrum einer Stadt steht und fällt mit seinen Stadtteilen. Dorsten ist eine Stadt mit völlig unterschiedlichen "Satelliten". Was im Moment als unübersichtlich und schwer miteinander zu verknüpfen scheint, ist in Wahrheit ein Gewinn für alle. Aber nur dann, wenn beispielhaft die Schwächen von Lembeck mit den Stärken von Rhade ausgeglichen werden. Oder umgekehrt. Das heißt, dass der Blick über den Stadtteil-Tellerrand wandern muss, um Schwerpunkte für alle 11 Dorstener Bereiche zu setzen, die einen Mehrwert für die Gesamtstadt ergeben. Klingt simpel, wird aber in der Praxis nicht gelebt. Hier ist es das Bürgerforum, dort die Wulfen-Konferenz oder die Wir-machen-Mitte Initiative. Alle verdienen die uneingeschränkte Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement. Die gewollte Konzentration auf den eigenen Lebensmittelpunkt muss aber immer auch das Ganze im Blick haben. Eine Aufgabe für professionelle Stadtentwickler im Rathaus (oder darüber hinaus). Nur sie können die Bäche und Schienen Dorstens so untereinander vernetzen, dass weder ein trockenes Flussbett, noch ein Sackbahnhof entsteht.

Veröffentlicht am 05.11.2022

 

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